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  1. Betreff: AW: BayernLB Tiere #401

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    Zitat Zitat von stolper Beitrag anzeigen
    ...zumindest gab es im Laufe des Jahres 2013 tatsächlich einige mahnende Stimmen bezüglich der künftigen Geschäftsentwicklung:Bayern LB: Große Restrisiken
    Moody´s ist in seiner Einschätzung allerdings relativ optimistisch am Ende, trotz vorhandener Risiken:

    "These multiple challenges will pressure the bank's capital in the years ahead. Nevertheless, Moody's recognises that BayernLB has materially improved its capital position in recent years as illustrated by its projected "fully loaded" common equity Tier 1 ratio of 11.8% under Basel III. In the rating agency's view, it will be able to meet its restructuring targets even under an adverse scenario. Moody's further notes that the bank has several fall-back positions in managing its capital, including a possible part-deferral of state-aid repayments.Moody's also considers BayernLB to be relatively well positioned for the European Central Bank's asset quality review and stress test [...]"
    https://www.moodys.com/research/Mood...ing--PR_293039


    Auf Deutsch aus dem wirtschaftsblatt.at:

    Wien/München/Klagenfurt. Die Bayerische Landesbank (BayernLB) kommt wegen der Probleme mit ihrer Ex-Tochterbank Hypo Alpe Adria und wegen Verluste ihrer Ungarn-Tochter hinsichtlich ihrer Kapitalausstattung unter Druck, so die Ratingagentur Moody's. Außerdem müsse die BayernLB vier Milliarden Euro Staatshilfe bis 2019 zurückzahlen. Trotzdem gibt sich Moody's zuversichtlich, dass die Bank ihren Restrukturierungsplan einhalten könne.

    Die BayernLB stecke in einem Rechtsstreit über 4,6 Milliarden Euro, die der Hypo von den Bayern zugeführt wurden. Strittig sei. ob es sich bei dem Geld um einen rückzahlbaren Kredit oder eine Eigenkapitalzufuhr gehandelt habe. In Folge müsse die BayernLB bis zu einer Milliarde Euro für juristische Risiken beiseitelegen, was sich auf die Kapitalquoten der Bank auswirke.

    Eine Restrukturierung der Hypo mit einer Gläubiger-Beteiligung (bail-in) könnte für die BayernLB im schlimmsten Fall zum Verlust des ausstehenden Betrags führen. Ein Verlust des ganzen strittigen Betrags könnte die Restrukturierung der BayernLB vom geplanten Pfad abbringen, schreibt Moody's.

    Die bei der ungarischen MKB Bank erwarteten Verluste werden den Ertrag der Gruppe 2014 und 2015 weiter belasten, erwartet die Ratingagentur.

    Diese Belastungen werden die Kapitalsituation der Bank in den nächsten Jahren belasten, heißt es. Allerdings habe die BayernLB in den vergangenen Jahren ihre Kapitalposition verbessert. Die Bank sei auch für den EZB-Stresstest "relativ gut positioniert". Wenn die Hypo nicht zusammenbreche, seien die kurzfristigen Risiken für die Kapitalsituation kontrollierbar.

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nach...-Hypo?from=rss

  2. Betreff: AW: BayernLB Tiere #402

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    Zitat Zitat von illertissen01 Beitrag anzeigen
    ich verstehe ja nicht, wieso der Genussschein BLB37M noch 101,5 Geld ist. Da würden doch dann auch Kupons aufgeschoben, oder?
    Der LT2 BLB215 hat jetzt vom Hoch 10 Punkte verloren, beim GS gabs eben mit 102,25 ein neues Jahreshoch. Muss man nicht verstehen

  3. Betreff: AW: BayernLB Tiere #403

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    Zitat Zitat von NNZ Beitrag anzeigen
    Der LT2 BLB215 hat jetzt vom Hoch 10 Punkte verloren, beim GS gabs eben mit 102,25 ein neues Jahreshoch. Muss man nicht verstehen
    In den LT2 sind doch mit der Jahresanfangsliquidität Vollpfosten eingestiegen, die den Step Down am 7.2. übersehen haben. Bei 97,15 waren das doch etwa noch 1,7% Rendite. Da würde ich auch Gewinne mitnehmen.

  4. Betreff: AW: BayernLB Tiere #404

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    Das HGB-Ergebnis für das Geschäftsjahr 2013 wird voraussichtlich am 26. März 2014 veröffentlicht. Ist ja schon in ca. 4 Wochen. Dann wissen mehr ob der Kursrutsch gerechtfertigt war oder nicht.

  5. Betreff: AW: BayernLB Tiere #405

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    Dann wissen mehr ob der Kursrutsch gerechtfertigt war oder nicht.
    EUR Nachränge erholen sich, nur das $ Tier A0LN69 bröckelt weiterhin und 1 Mio im Brief.

  6. Betreff: AW: BayernLB Tiere #406

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    Pressemitteilung zum Jahresabschluss 2013:

    http://www.bayernlb.de/internet/de/c...news_54208.jsp

    Keine Bedienung von Stillen Einlagen und Genussscheinen. Herabsetzung des Rückzahlungswertes der Genussscheine bleibt offen. Siehe fett markierte Passage.

    BayernLB legt Konzern-Bilanz 2013 vor:
    Kapitalquoten so hoch wie nie, solides Kerngeschäft,
    MKB beeinträchtigt erneut Gesamtergebnis

    26. März 2014

    Core Tier 1-Quote nach EBA-Definition steigt auf 15,2 Prozent, Core Tier 1-Quote bei voller Anwendung von Basel III bei 12,6 Prozent
    Solides Kerngeschäft mit Fokus auf Bayern und Deutschland trotz Niedrigzinsumfeld und Investitionszurückhaltung: 586 Mio. Euro Ergebnis vor Steuern und Restrukturierungsaufwand
    Randaktivitäten weitgehend abgebaut: Bank trennt sich 2013 von rund 50 Beteiligungen, ABS-Portfolio um rund ein Viertel auf 7,0 Mrd. Euro reduziert
    Konzerngewinn vor Steuern in Höhe von 253 Mio. Euro: Vor allem Ergebnis der MKB sowie erhebliche Rückstellungen für angelaufenen Abbau von rund 450 Stellen belasten
    BayernLB derzeit über Plan bei von der Europäischen Kommission auferlegten Kapital-Zahlungen an Freistaat Bayern
    Ausblick 2014: Kerngeschäft unverändert zufriedenstellend, aber Verpflichtung zum Verkauf der MKB und regulatorische Auflagen bringen Belastungen

    München – Der BayernLB-Konzern hat im Jahr 2013 bei solide laufendem Kerngeschäft wesentliche Randaktivitäten abgebaut und weitere Kapitalreserven angelegt. Die nach den Maßgaben der European Banking Authority (EBA) ermittelte Kernkapitalquote lag zum Jahresende mit 15,2 Prozent auf einem neuen Höchststand und stieg damit gegenüber dem Vorjahreswert um 3,6 Prozentpunkte an. Vor dem Hintergrund der seit November 2012 erbrachten wirtschaftlichen Leistungen von mehr als 1,6 Mrd. Euro an den Freistaat Bayern in Folge des EU-Beihilfeverfahrens ist das besonders bemerkenswert. Bei vollständiger Anwendung der Basel III-Vorschriften unter IFRS („fully loaded“) ist die BayernLB mit einer im Branchenvergleich guten Core-Tier-1-Quote von 12,6 Prozent zum 31. Januar 2014 ausgestattet. Gestützt auf diese Kapitalbasis kann die Bank künftigen geschäftlichen oder auch regulatorischen Herausforderungen mit Zuversicht entgegen sehen.

    Fokus auf Kundengeschäft – Transformation weitgehend abgeschlossen
    Die BayernLB verbesserte ihre Kapitalquoten insbesondere durch den Eigenkapital freisetzenden Abbau von Nicht-Kerngeschäft, der vergangenes Jahr in hohem Tempo voranging. Die Bank veräußerte beispielsweise ihre Anteile an der Lufthansa AG, der GBW AG und der SaarLB. Außerdem verkaufte sie im vierten Quartal wesentliche Anteile an der Fondsgesellschaft KGAL und übertrug das Privatkundengeschäft der Luxemburg-Tochter LBLux an die Banque de Luxembourg. Nach den bereits in den Vorjahren erfolgten Transaktionen trennte sich die BayernLB allein 2013 von weiteren rund 50 direkten und indirekten Beteiligungen und reduzierte ihr Portfolio damit – die ungarische MKB Bank und einige kleinere Gesellschaften ausgenommen – auf einen für das Geschäftsmodell angemessenen Umfang. Die Konzern-Bilanzsumme sank durch diese und weitere Maßnahmen zur Fokussierung der Bank im Jahresverlauf nochmals deutlich um gut 31 Mrd. Euro auf 255,6 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2013. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verringerte sich um mehr als 1.300 auf gut 8.500.

    Rasche und tiefgreifende Fortschritte verzeichnete die BayernLB auch bei der weiteren Reduktion des ABS-Wertpapierportfolios. Das Volumen schmolz 2013 durch Tilgungen und Verkäufe um mehr als ein Viertel auf nur noch rund 7,0 Mrd. Euro ab und verringerte sich bis Ende Februar 2014 noch einmal auf 6,9 Mrd. Euro. In den vergangenen fünf Jahren verkleinerte sich das Portfolio damit um nahezu 14 Mrd. Euro, also um rund zwei Drittel. Der ABS-Wertpa*pier-Bestand ist seit dem Jahr 2008 durch eine Garantie des Freistaats Bayern abgesichert. Für diese Vereinbarung hat die BayernLB bislang Prämien und weitere Zahlungen in Höhe von insgesamt 1,3 Mrd. Euro geleistet und entrichtet aktuell jährlich rund 200 Mio. Euro. Diese Absicherung musste sie aber noch nicht beanspruchen: Die bisher realisierten Verluste aus dem ABS-Port*folio trägt die Bank noch immer im Rahmen des vereinbarten und bereits ergebniswirksam verarbeiteten Selbstbehalts in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Dieser Selbstbehalt wird aktuellen Schätzungen zufolge erst in den kommenden Monaten ausgeschöpft sein und damit deutlich später als ursprünglich erwartet. Grund dafür ist das verbesserte Marktumfeld insbesondere am privaten Häusermarkt in den USA.

    Gerd Häusler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB: „Die BayernLB ist knapp fünf Jahre nach der Krise eine andere Bank. Wir haben energisch unsere zweite Chance genutzt, die wir nach der Beendigung des EU-Beihilfeverfahrens erhalten hatten. Dazu verknüpft unsere Bank ihr traditionell starkes Kreditgeschäft mit ihrer Kapitalmarktexpertise und verzichtet auf Kreditersatzgeschäft. Heute steht der Kunde im Fokus.“

    Profitables Kerngeschäft
    Das Kerngeschäft als tragendes Fundament des BayernLB-Konzerns entwickelte sich 2013 trotz des Niedrigzinsumfelds und der Investitionszurückhaltung der deutschen Wirtschaft erfreulich robust. Die Kundenbeziehungen mit Unternehmen, Immobilienwirtschaft, Sparkassen, öffentlicher Hand und Privatkunden brachten Erträge von mehr als 1.900 Mio. Euro ein und übertrafen damit die Planungen. Der Gewinn der Kernaktivitäten belief sich vor Steuern und Restrukturierungsaufwand auf 586 Mio. Euro. Mit dem einmalig angesetzten Restrukturierungsaufwand in Höhe von 135 Mio. Euro deckt die BayernLB den Aufwand für den angelaufenen Abbau von rund 450 Vollzeitstellen bei der BayernLB-Kernbank (ohne Konzerntöchter) bis 2017 ab und investiert damit in eine dauerhaft tragfähige Kostenbasis. Im Vorjahr hatte das Kerngeschäft ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 830 Mio. Euro geliefert, das jedoch durch Einmalerträge von deutlich mehr als 500 Mio. Euro aus Beteiligungsverkäufen sowie dem Rückkauf von Emissionen erheblich positiv beeinflusst war.

    Das profitable Kerngeschäft der BayernLB erwirtschaftete auch 2013 einen ausreichend hohen Ergebnisbeitrag, um die Belastungen aus den Nicht-Kern*aktivitäten und die Kosten für den Umbau der Bank mehr als auszugleichen. So schloss der BayernLB-Konzern das vergangene Jahr mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 253 Mio. Euro ab. Die im Segment „Non-Core Unit“ zusammengefassten Randaktivitäten wiesen nach Konsolidierung ein Ergebnis vor Steuern von -198 Mio. Euro aus (Vj.: -187 Mio. Euro), wobei sich insbesondere der Verlust der MKB in Höhe von -409 Mio. Euro (Vj.: -308 Mio. Euro) negativ niederschlug. Ein Vergleich des Konzernergebnisses mit dem Vorjahreswert von 642 Mio. Euro muss unter anderem die positiven Einmaleffekte im Jahr 2012 berücksichtigen, aber auch die erheblichen Transformationskosten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013.

    Der Einzelabschluss der BayernLB nach HGB ist noch viel stärker durch die Entwicklung der MKB geprägt. Das Ergebnis beläuft sich wegen Belastungen bei der ungarischen Konzerntochter auf -475 Mio. Euro (Vj.: 28 Mio. Euro). Ausschüttungen auf Stille Einlagen und Genussrechtsverbindlichkeiten erfolgen nicht. Für weitere Kapital-Zahlungen an den Freistaat Bayern im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Beihilfeverfahren ist das HGB-Ergebnis derzeit jedoch von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend für die notwendige Zustimmung der Aufsichtsbehörden ist vor allem die Eigenkapitalausstattung.

    Gerd Häusler, Vorstandsvorsitzender der BayernLB: „Der Jahresabschluss 2013 zeichnet ein ungeschminktes Bild der Bank. Nach vier Jahren Transformation werden die Stärken der neuen BayernLB im Kundengeschäft nunmehr sichtbar. So ist das operative Geschäft der BayernLB weiterhin erfreulich robust, bei gleichzeitig hohem Tempo beim Abbau von Randaktivitäten. Die Altlast MKB und die Transformationskosten für die notwendige Verkleinerung der Bank belasten derzeit noch das Ergebnis. Mit ihren nochmals gesteigerten Kapitalquoten ist die neue BayernLB stark genug, auch unerwartete Belastungen abzufedern.“

    Umsetzung der Verpflichtungen aus dem EU-Beihilfeverfahren
    Den mit der Europäischen Kommission im abgeschlossenen Beihilfeverfahren vereinbarten Verpflichtungskatalog setzt die BayernLB weiterhin konsequent um. Dazu gehört unter anderem die weit fortgeschrittene Abgabe von Beteiligungen und der Abbau der Randaktivitäten, während das Kerngeschäft auch wachsen darf. Darüber hinaus schüttete die BayernLB im Jahr 2013 weiteres als Beihilfe erhaltenes Eigenkapital an den Freistaat Bayern aus und überwies seit dem November 2012 insgesamt 931 Mio. Euro, die auf das auferlegte Zahlungsziel von fast fünf Milliarden Euro bis 2019 anrechenbar sind. Unter Berücksichtigung der Gebühren für den ABS-Garantieschirm sowie der Wiederauffüllung der Stillen Einlage erbrachte die Bank mehr als 1,6 Mrd. Euro an wirtschaftlichen Leistungen an den Freistaat Bayern. Durch die zur Jahresmitte 2013 von den bayerischen Sparkassen vorgenommene Kapitalerhöhung erhöhte sich deren über den Sparkassenverband Bayern gehaltener Anteil an der BayernLB auf rund 25 Prozent, während sich der Anteil des Freistaats Bayern nunmehr auf rund 75 Prozent beläuft.
    Wesentliche Ergebnispositionen im Geschäftsjahr 2013 [1]

    Der Zinsüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr trotz des wegfallenden Beitrags der LBS Bayern und einer insgesamt deutlich verkleinerten Bank um 0,7 Prozent auf 1.919 Mio. Euro.

    Die Nettozuführung zur Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag bei 653 Mio. Euro (Vj.: 459 Mio. Euro). Im auf Deutschland fokussierten Kerngeschäft der BayernLB notierte die Risikovorsorge auf einem nach wie vor moderaten Niveau. Den Anstieg verursachten zum Großteil die zum Verkauf stehenden Konzerntöchter MKB und Banque LBLux.

    Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 29 Mio. Euro auf 289 Mio. Euro.

    Das Ergebnis aus der Fair Value-Bewertung betrug 271 Mio. Euro, nach 299 Mio. Euro im Vorjahr. Positiv trugen mit 165 Mio. Euro (Vj.: 171 Mio. Euro) die Margen aus dem Kapitalmarktgeschäft mit Unternehmenskunden, Immobilienwirtschaft und Sparkassen zum Ergebnis bei. Anders als in den Vorjahren ist das Ergebnis deutlich weniger von volatilen Bewertungseinflüssen aus sogenannten Cross Currency Swaps oder dem Own Credit Spread geprägt.

    Im Ergebnis aus Finanzanlagen in Höhe von 74 Mio. Euro (Vj.: 3 Mio. Euro) schlug sich unter anderem die Abgabe von Beteiligungen nieder. Ein positiver Entkonsolidierungseffekt in Höhe von 351 Mio. Euro ergab sich aus der Abgabe der Anteile an der GBW AG. Gegenläufig wirkten Belastungen in Höhe von 54 Mio. Euro durch die Abgabe der MKB-Töchter Unionbank (Bulgarien) und Romexterra Leasing (Rumänien).

    Der Verwaltungsaufwand sank um 6,5 Prozent auf 1.533 Mio. Euro. In diesem Betrag sind vorsorglich Rückstellungen für mögliche Aufwendungen wegen der Anpassung der betrieblichen Altersvorsorge enthalten. Darüber hinaus sind im Verwaltungsaufwand Abschreibungen im Zusammenhang mit Investitionen in eine moderne Systemlandschaft für die verkleinerte BayernLB enthalten.

    Der Aufwand für Bankenabgaben belief sich im Berichtsjahr auf 51 Mio. Euro (Vj.: 53 Mio. Euro). Hiervon entfielen auf die MKB 46 Mio. Euro (Vj.: 47 Mio. Euro), auf die DKB 3 Mio. Euro (Vj.: 4 Mio. Euro) und auf die BayernLB 2 Mio. Euro (Vj.: 3 Mio. Euro).

    Das Sonstige Ergebnis fällt mit 89 Mio. Euro (Vj.: 421 Mio. Euro) deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2012 waren Erträge in Höhe von 319 Mio. Euro aus dem vorzeitigen, teilweisen Rückkauf der 2007 begebenen US-Dollar-Hybridanleihe enthalten.

    Das Restrukturierungsergebnis im BayernLB-Konzern beträgt -164 Mio. Euro (Vj.: -62 Mio. Euro). Darin enthalten sind primär Rückstellungen für den Stellenabbau bei der BayernLB im Rahmen des laufenden Kostensenkungsprogramms. Ein Teilbetrag von -135 Mio. Euro ist dem Kerngeschäft zuzurechnen. Den Restrukturierungsaufwand hatte die BayernLB bereits länger eingeplant, wobei sich der Umfang der Maßnahmen erst im vierten Quartal 2013 hinreichend konkretisierte.
    Segmentergebnisse im Geschäftsjahr 2013

    Die BayernLB trennt seit dem Jahr 2013 in der Finanzberichterstattung Kerngeschäft und Nicht-Kerngeschäft noch klarer voneinander ab. Zum Kerngeschäft zählen insbesondere die Segmente „Corporates, Mittelstand & Financial Institutions“, „Immobilien & Sparkassen/Ver*bund“, „Deutsche Kreditbank“ und „Markets“. Sämtliche auf Abbau gestellten Nicht-Kernaktivitäten wie die MKB, die LBLux oder die „Restructuring Unit“ (RU) sind in dem Segment „Non-Core Unit“ (NCU) zusammengefasst.

    Das Segment Corporates, Mittelstand & Financial Institutions erwirtschaftete ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 220 Mio. Euro (Vj.: 310 Mio. Euro). Insgesamt war das Geschäft im Jahr 2013 durch die allgemeine Investitionszurückhaltung der deutschen Wirtschaft und der damit verbundenen verhaltenen Kreditnachfrage geprägt. Dennoch ließen sich erfreuliche Margen erzielen und die BayernLB konnte im Mittelstandsgeschäft mehr als 130 neue Kunden gewinnen. Das Segmentergebnis wurde nach Auflösungen im Vorjahr durch Zuführungen zur Risikovorsorge belastet, die sich aber auf moderatem Niveau bewegt.

    Das Segment Immobilien & Sparkassen/Verbund erzielte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 181 Mio. Euro, wobei der Vergleichswert aus dem Vorjahr (348 Mio. Euro) durch den Verkauf der LBS Bayern überzeichnet war. Das Immobiliengeschäft brachte mit 89 Mio. Euro ein deutlich höheres Vorsteuerergebnis ein als im Vorjahr (55 Mio. Euro), wozu höhere Margen und Provisionseinnahmen sowie eine rückläufige Risikovorsorge beitrugen. Das Geschäft mit Sparkassen und der Öffentlichen Hand weist mit 30 Mio. Euro vor Steuern ein um rund 2 Mio. Euro gestiegenes Vorsteuerergebnis aus. Für stabile Erträge sorgten unter anderem der Rekordumsatz des Edelmetallhandels der BayernLB in Nürnberg und das gemeinsam mit den Sparkassen als Marktführer in Bayern betriebene Fördermittelgeschäft mit mehr als 25.000 ausgereichten Darlehen. Auch die im Segment abgebildete Kommunal- und Förderbank BayernLabo steigerte mit 54 Mio. Euro ihren Ergebnisbeitrag (Vj.: 47 Mio. Euro).

    Die in einem eigenen Segment abgebildete Deutsche Kreditbank (DKB) behauptete sich in einem anspruchsvollem Niedrigzinsumfeld und intensivem Wettbewerb und erzielte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 170 Mio. Euro. Im Vorjahresergebnis von 257 Mio. Euro waren Sondererträge wie der Verkauf der DKB Immobilien AG enthalten. Das Kreditgeschäft verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Anstieg um 2,2 Mrd. Euro über alle Segmente hinweg auf 57,4 Mrd. Euro. Die Refinanzierungsbasis wurde weiter gestärkt. Das Einlagevolumen nahm um 4,4 Mrd. Euro auf 44,0 Mrd. Euro zu. In der Privatkundensparte baute die DKB ihre Position als „Hausbank im Internet“ weiter aus: Die Zahl der Privatkunden wuchs 2013 um 350.000 und damit stärker als im Vorjahr auf insgesamt 2,8 Millionen.

    Das Segment Markets weist ein Ergebnis von -60 Mio. Euro aus und konnte damit den hohen Verlust aus dem Vorjahr von -398 Mio. Euro erheblich reduzieren. Dazu trug insbesondere das deutlich verbesserte Zinsergebnis bei. Zudem verringerten sich die Belastungen aus der Bewertung unter anderem von Cross Currency Swaps im Vergleich zum Vorjahr. Die Erträge aus dem Kapitalmarktgeschäft mit Unternehmen, Immobilienwirtschaft und Sparkassen in Höhe von 209 Mio. Euro lagen leicht unter dem Vorjahresniveau (218 Mio. Euro) und werden in den entsprechenden Kundengeschäftsfeldern ausgewiesen. Im Kapitalmarktgeschäft begleitete die BayernLB im Berichtsjahr unter anderem in führender Rolle zahlreiche Emissionen von Schuldscheinen und Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Mrd. Euro.

    Das Segment Non-Core Unit (NCU) weist nach Konsolidierung ein negatives Vorsteuerergebnis in Höhe von -198 Mio. Euro aus, das um 11 Mio. Euro über dem Verlust des Vorjahres liegt. Der aus der Entkonsolidierung der GBW AG erzielte Einmalertrag von 351 Mio. Euro konnte die Fehlbeträge der MKB von -409 Mio. Euro und der RU von -35 Mio. Euro nicht kompensieren. Das Ergebnis der LBLux in Höhe von -44 Mio. Euro war wesentlich von Belastungen durch den laufenden Verkaufsprozess beeinflusst.

    Das Ergebnis der MKB war erneut maßgeblich vom schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld in Ungarn geprägt. Zusätzlich zur unverhältnismäßig hohen Bankenabgabe von -46 Mio. Euro belastete die 2013 eingeführte Transaktionssteuer das Ergebnis mit -44 Mio. Euro. Des Weiteren ergaben sich durch die Abgabe der Unionbank und der Romexterra Leasing einmalige negative Effekte in Höhe von 54 Mio. Euro. Die Risikovorsorge stieg unter anderem wegen der immer noch angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt um 33 Mio. Euro auf -333 Mio. Euro an. Zur Deckung der bei der MKB im Jahr 2013 angefallenen Verluste erfolgten seitens der BayernLB Kapitalmaßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals der Konzerntochter.
    Ausblick für das Jahr 2014

    Die BayernLB wird im angelaufenen Geschäftsjahr 2014 ihr kundenorientiertes Kerngeschäft weiter vorantreiben und plant ein Wachstum ihres Geschäftsvolumens. Die Bank dürfte dabei einerseits von der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Belebung im Kernmarkt Deutschland profitieren. Andererseits werden die Erträge auch weiterhin durch das auf absehbare Zeit niedrige Zinsumfeld beeinflusst werden. Zudem steht die Finanzbranche in Europa vor erheblichen Herausforderungen in Hinblick auf den laufenden Asset Quality Review der Europäischen Zentralbank und den anschließenden Stresstest. Die BayernLB ist aufgrund ihrer komfortablen Kapitalausstattung und ihres robusten Geschäftsmodells ausreichend stabil aufgestellt, um den genannten Entwicklungen im Jahr 2014 sowie etwaigen Belastungen aus Altlasten (unter anderem MKB) erfolgreich zu begegnen.

    Die vollständige Presseinformation inkl. Tabellen finden Sie in der nebenstehenden Downloadbox.

    Der Geschäftsbericht für das Jahr 2013 steht ab dem 15. April in deutscher und englischer Sprache auf der Webseite www.bayernlb.de zum Download bereit.

    1]In den Vergleichszahlen des Vorjahres sind die Ergebnisbeiträge der zum 31. Dezember 2012 veräußerten LBS Bayern enthalten.


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    BayernLB legt Konzern-Bilanz 2013 vor: Kapitalquoten so hoch wie nie, solides Kerngeschäft, MKB beeinträchtigt erneut Gesamtergebnis (PDF)

    Charts - BayernLB Bilanzpressekonferenz - Konzernergebnis 2013 (PDF)

  7. Betreff: AW: BayernLB Tiere #407

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    Pressemitteilung "BayernLB legt Konzern-Bilanz 2013 vor"

    Präsentation "BayernLB Bilanzpressekonferenz - Konzernergebnis 2013"
    Seite 22: BayernLB Capital Trust I

    • Durch Ankäufe der BayernLB hat sich das in den Händen Dritter befindliche Gesamtvolumen auf rund 79,5 Mio. USD reduziert
    • Im Zuge von Kapitalmaßnahmen bei der SaarLB wurde der sogenannte „Dividend Pusher“ ausgelöst
    • Daher erfolgt eine Dividendenzahlung an außenstehende Dritte von rund 4,9 Mio. USD

  8. Betreff: AW: BayernLB Tiere #408

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    @ kleiner Prinz,
    heisst das, dass für 2013 die Zinsen für die Hybridanleine 6,2032% in USD gezahlt werden?

  9. Betreff: AW: BayernLB Tiere #409

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    Zitat Zitat von hero Beitrag anzeigen
    @ kleiner Prinz,
    heisst das, dass für 2013 die Zinsen für die Hybridanleine 6,2032% in USD gezahlt werden?
    ja ... nominal rund 79,5 Mio. USD x 6,2032% = rund 4,9 Mio. USD (die Zahlen "79,5" & "4,9" stehen im #407-Zitat)

  10. Betreff: AW: BayernLB Tiere #410

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    Zitat Zitat von der kleine Prinz Beitrag anzeigen
    ja ... nominal rund 79,5 Mio. USD x 6,2032% = rund 4,9 Mio. USD (die Zahlen "79,5" & "4,9" stehen im #407-Zitat)
    Das Teil ist jetzt auch schon auf 84 angezogen. Bin mit 50 K zu 83,50 eingestiegen - glaube das geht noch etwas weiter. Danke kleiner prinz

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