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  1. Betreff: AW: Alpiq CHF Hybrid Anleihe 5% CH0212184037 #31

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    Rund eine halbe Milliarde Missing Money im liberalisierten Strommarkt
    Wie mehrfach in der Vergangenheit öffentlich und transparent kommuniziert, liegt derzeit das errechnete Gesamtdefizit der Schweizer Wasserkraft bei rund 1 Milliarde Schweizer Franken pro Jahr. Die eine Hälfte, zuzüglich einer regulierten Gewinnmarge für die Verteilgesellschaften, tragen die Schweizer Endkunden im Monopol. Die restlichen 500 Millionen Franken Defizit tragen die reinen Stromproduzenten im liberalisierten Markt. Im Antwortschreiben an die UREK-N zeigt Alpiq das sogenannte Missing Money-Problem auf. Zum einen für die gesamten Wasserkraft im liberalisierten Markt abzüglich der Marktprämie (2018: 383.9 MCHF; 2019: 511.9 MCHF; 2020: 446.6 MCHF; 2021: 428.6 MCHF), zum anderen für Alpiq (2018: 101.6 MCHF; 2019: 157.2 MCHF; 2020: 156.2 MCHF; 2021: 149.5 MCHF).
    Kurz- und mittelfristig keine Entspannung in Sicht
    Der kurz- und mittelfristige Blick auf die kommenden Kalenderjahre zeigt Terminpreise auf unzureichenden Niveaus: Der Durchschnitt der Kalenderjahre 2018 bis 2021 liegt in Deutschland bei rund 29 EUR/MWh, bzw. 35 EUR/MWh in der Schweiz. Beide Referenzpreise liegen deutlich unterhalb der Gestehungskosten der Wasserkraft und verunmöglichen einen wirtschaftlichen Betrieb im liberalisierten Markt.
    Sofortmassnahmen als Überbrückungslösung notwendig
    Aufgrund der Teilmarkliberalisierung stehen in der Schweiz rund 700 Verteilnetzbetreiber mit gewinnbringender Wasserkraftproduktion und reguliertem Netz im Monopol einer Hand voll reiner Stromproduzenten im liberalisierten Markt gegenüber. Letztere verantworten über 40 Prozent der Wasserkraftproduktion und mehr als die Hälfte der gesamten Stromproduktion der Schweiz. Als Übergangslösung bis zur vollständigen Liberalisierung und der Einführung eines neuen Marktmodells braucht es dringend politische Sofortmassnahmen.
    Alpiq macht ihre Hausaufgaben konsequent
    Während der Geschäftsbereich Generation Switzerland defizitär ist, sind die drei nach industrieller Logik aufgestellten Wachstumsbereiche Digital & Commerce, Industrial Engineering und Building Technology & Design europaweit gut aufgestellt. Sie erwirtschafteten im ersten Halbjahr 2017 das gesamte operative Ergebnis der Alpiq Gruppe.
    Alpiq hat in den vergangenen vier Jahren die Nettoverschuldung von über 4 Mrd. CHF auf 726 Mio. CHF reduziert. Zudem hat das Unternehmen mit seinen Kosteneinsparungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen die Kostenbasis um mehr als 400 Mio. CHF pro Jahr gesenkt. Dieses Kostenmanagement wird strikt fortgesetzt. Alpiq verfügt zudem über eine stabile Liquidität von rund 1,5 Mrd. CHF sowie eine robuste Eigenkapitalquote von über 40 Prozent. Der Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit, die Sicherstellung der nach wie vor soliden Liquidität und die weitere Reduktion der Nettoverschuldung haben oberste Priorität.
    Alpiq begleitet die politische Diskussion faktenorientiert und transparent
    Anfang Juli bat die UREK-N Alpiq um Stellungnahme zum Bericht der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom. Alpiq hat die Anfrage transparent und faktenorientiert beantwortet mit dem expliziten Hinweis, dass es sich um vertrauliche Informationen und Prognosen handelt. Alpiq wird trotzdem die energiepolitischen Branchendiskussionen weiterhin konstruktiv und transparent begleiten, um der Politik eine bessere Gesamtsicht auf die wirtschaftliche Situation der Wasserkraft zu ermöglichen.
    Weitere Informationen zu Alpiq finden Sie auf www.alpiq.com

  2. Betreff: AW: Anleihen in CHF #32

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    Alpiq meldet:

    Medienmitteilung: 12.09.2017 07:00
    Vertrag für Bezugsrecht aus Kernkraftwerk Fessenheim wird aufgelöst

    Bern – Die Kernkraftwerk-Beteiligungsgesellschaft AG (KBG) löst per 31. Dezember 2017 den Vertrag für den Strombezug aus dem französischen Kernkraftwerk Fessenheim auf. Alpiq, Axpo und BKW sind je zu einem Drittel an KBG beteiligt.
    Die Kernkraftwerk-Beteiligungsgesellschaft AG löst den Vertrag für den Strombezug aus dem Kernkraftwerk Fessenheim auf. Diese vertragliche Vereinbarung mit EDF, der Eigentümerin und Betreiberin der Anlage, räumt KBG ein Bezugsrecht für Strom aus dem Kernkraftwerk Fessenheim in Frankreich ein. Der Vertrag und die damit verbundenen Rechte enden am 31. Dezember 2017.
    Der Vertrag regelte die Energielieferungen aus dem Kraftwerk Fessenheim an KBG und gewährleistete KBG einen Strombezug in der Höhe von 15 % der Produktion aus jedem der beiden Kraftwerksblöcke. Dies entsprach jährlich rund 1‘700 GWh Strom. Die KBG ist ein Konsortium aus Alpiq, Axpo und BKW. Jede dieser Gesellschaften ist mit einem Drittel am Aktienkapital der KBG beteiligt und bezieht von der KBG den Strom entsprechend ihres Anteils.
    Kontakt für das Konsortium aus Alpiq, Axpo und BKW:
    medien@alpiq.com, 062 286 71 10
    Weitere Informationen zu Alpiq finden Sie auf www.alpiq.com

  3. Betreff: AW: Anleihen in CHF #33

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    Heute ist die Anleihe ziemlich unter Druck.

    Sie wollen angeblich alle Geschäftsfelder mit Ausnahme der Atom- und Wasserkraftwerke verkaufen. Ausserdem gibt es wohl Sorgen um die Kreditwürdigkeit:
    http://classic.cash.ch/boerse/kursin...03/4/1/3553136

  4. Betreff: AW: Anleihen in CHF #34

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    Zitat Zitat von kesox Beitrag anzeigen
    Heute ist die Anleihe ziemlich unter Druck.

    Sie wollen angeblich alle Geschäftsfelder mit Ausnahme der Atom- und Wasserkraftwerke verkaufen. Ausserdem gibt es wohl Sorgen um die Kreditwürdigkeit:
    http://classic.cash.ch/boerse/kursin...03/4/1/3553136
    Für die Schweizer beginnt der Ramsch schon bei BB, hier im Board ist das aber noch Top Qualität

    Daher sollte man eine evtl. Ratingänderung nicht unterschätzen. Allerdings dürfte, falls es dazu kommt, der Kurs eh viel tiefer stehen als aktuell. Die Aussagen vom Wochenende werden mal wieder alle Alarmglocken in den jeweiligen Banken schrillen lassen (oder auch nicht) und die Kundenberater werden sich nicht über mangelnde Arbeit freuen.

  5. Betreff: AW: Anleihen in CHF #35

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    Zitat Zitat von wombard Beitrag anzeigen
    Daher sollte man eine evtl. Ratingänderung nicht unterschätzen.
    Ja, vermutlich haben auch Pensionskassen vorsorglich verkauft, damit sie die Anleihe nicht mehr im Depot haben, wenn es zu einer Ratingänderung kommen sollte.

    Ich habe vor knapp 3 Monaten zu 96.90 gekauft. Wenn ich mir anschaue wo sie vor einem Jahr stand, dann ist noch Luft nach unten

  6. Betreff: AW: Anleihen in CHF #36

  7. Betreff: AW: Alpiq CHF Hybrid Anleihe 5% CH0212184037 #37

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    https://bazonline.ch/wirtschaft/fuen...story/21364380

    Mit Blick auf die Bilanz bringt der Verkauf nun einen Befreiungsschlag: Alpiq wird mit einem Schlag quasi schuldenfrei und weist eine Nettoliquidität von 136 Millionen Franken aus. Mit dem Verkaufserlös kann Alpiq zum Beispiel eine ausstehende Hybridanleihe zurückkaufen und damit 87 Millionen Franken an Zinskosten einsparen.
    Ich bin immer auf der Suche nach "Festgeldersatz". Welche Restrisiken seht ihr noch für den Hybridbond? Nach dem ersten Jubel ist der Kurs auf 96 runtergekommen, das sind fast 7% Rendite p.a. in CHF und der CHF ist auch wieder etwas billiger geworden.

    Alpiq hat ja noch weitere Bonds ausstehen im Nominalwert von ca. 1,1 Mrd. CHF.

    http://www.six-swiss-exchange.com/se...security=alpiq

    Kann Alpiq wirklich den Verkaufserlös für die Tilgung des Hybridbonds verwenden und die Seniors mit dem deutlich verkleinerten und verlustträchtigen Geschäft alleine lassen? Oder müssten dann in einem Aufwasch alle anderen Bonds auch getendert werden, um den Bondholdern den Ausstieg zu ermöglichen? Besteht das Risiko, dass nur die Seniors getendert werden und die Hybriden ohne Kuponzahlung weiterlaufen?

  8. Betreff: AW: Alpiq CHF Hybrid Anleihe 5% CH0212184037 #38

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    Zitat Zitat von NNZ Beitrag anzeigen
    https://bazonline.ch/wirtschaft/fuen...story/21364380



    Ich bin immer auf der Suche nach "Festgeldersatz". Welche Restrisiken seht ihr noch für den Hybridbond? Nach dem ersten Jubel ist der Kurs auf 96 runtergekommen, das sind fast 7% Rendite p.a. in CHF und der CHF ist auch wieder etwas billiger geworden.

    Alpiq hat ja noch weitere Bonds ausstehen im Nominalwert von ca. 1,1 Mrd. CHF.

    http://www.six-swiss-exchange.com/se...security=alpiq

    Kann Alpiq wirklich den Verkaufserlös für die Tilgung des Hybridbonds verwenden und die Seniors mit dem deutlich verkleinerten und verlustträchtigen Geschäft alleine lassen? Oder müssten dann in einem Aufwasch alle anderen Bonds auch getendert werden, um den Bondholdern den Ausstieg zu ermöglichen? Besteht das Risiko, dass nur die Seniors getendert werden und die Hybriden ohne Kuponzahlung weiterlaufen?
    er Hybrid ist das teuerste Instrument. Da die anderen Nachränge stattlichen Stellen gehören, dürfte denen es sehr recht sein, wenn dieses teure Instrument verschwunden ist. Ich habe nichts gelesen, das die anderen Anleihen getendert werden müssen. Das der Kurs nicht höher steht, ist für mich logisch, da ja die Transaktion noch lange nicht in trockenen Tüchern ist.

  9. Betreff: AW: Alpiq CHF Hybrid Anleihe 5% CH0212184037 #39

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    Zitat Zitat von wombard Beitrag anzeigen
    er Hybrid ist das teuerste Instrument. Da die anderen Nachränge stattlichen Stellen gehören, dürfte denen es sehr recht sein, wenn dieses teure Instrument verschwunden ist. Ich habe nichts gelesen, das die anderen Anleihen getendert werden müssen. Das der Kurs nicht höher steht, ist für mich logisch, da ja die Transaktion noch lange nicht in trockenen Tüchern ist.
    Woran kann das noch scheitern? Ich habe nix von Kartellamt gelesen. Meine Renditeberechnung war falsch, es sind 12% Rendite. Die Alpiq zahlen ja den Kupon noch, ich hab die mit Aryzta verwechselt.

  10. Betreff: AW: Alpiq CHF Hybrid Anleihe 5% CH0212184037 #40

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    Zitat Zitat von NNZ Beitrag anzeigen
    Woran kann das noch scheitern? Ich habe nix von Kartellamt gelesen. Meine Renditeberechnung war falsch, es sind 12% Rendite. Die Alpiq zahlen ja den Kupon noch, ich hab die mit Aryzta verwechselt.
    Gute Frage, nächste Frage. Du kennst doch das Marktverhalten lange genug, da wird doch erst dann in die Nähe gegangen, wenn alles weitgehend unter Dach und Fach ist. Es geht wohl jeder davon aus, das dies so kommen wird, mehr aber auch nicht. Und zweitens ist der Bond ja so miserabel geratet, da kann auch nicht jeder kaufen und drittens ist der CHF nun auch nicht mehr so der sichere Hafen.

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