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3.50% Publity Wandler 17.11.2020 WKN: A169GM

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    Hat jemand an der Telefonkonferenz teilgenommen und könnte kurz berichten?

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    Zitat von ff7917 Hier:24.01.2019, 19:41 Beitrag anzeigen
    Hat jemand an der Telefonkonferenz teilgenommen und könnte kurz berichten?
    Ich habe gerüchteweise gehört, dass Teilnehmer das Gutachten, welches natürlich das Kündigungsrecht auf Grund des Kontrollwechsels bestreitet, als schlechten juristischen Witz bezeichnet haben sollen. Angeblich haben auch Großanleger, die ~20% des Wandlers halten, entsprechend gekündigt und Klage eingereicht. haben Und OSA hat wohl noch immer kein Konzept erstellen können, wie die zu hohe Dividendenausschüttung für die Wandler-Gläubiger geheilt werden kann, da Olek die Zusammenarbeit "erschwert". Fazit: Wer klagt hat wohl gut Chancen, aber ohne Klage wird exakt nix passieren.

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    Zitat von Maria Hier:24.01.2019, 21:03 Beitrag anzeigen
    Fazit: Wer klagt hat wohl gut Chancen, aber ohne Klage wird exakt nix passieren.
    die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 17.11.2020. Wenn OSA zum Tilgungstermin über eine Laufzeitverlängerung abstimmen lässt und in der Gläubigerversammlung eine Mehrheit einer solchen zustimmt, dann hat dieser Beschluss Bindung auch für die nicht verlängerungswilligen Anleihegläubiger.

    Insofern könnte es für die Anleihegläubiger sinnvoll sein, jetzt eine Gläubigerkündigung auszusprechen. Wenn schließlich der von Maria erwähnte 20-Prozent-Großanleger vor Gericht sein Kündigungsrecht durchsetzt, dann haben eventuell auch nicht klagende Gläubiger noch einen Anspruch auf Tilgung trotz beschlossener Laufzeitverlängerung.

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    Zitat von Hiberna Hier:25.01.2019, 11:02 Beitrag anzeigen
    Wenn OSA zum Tilgungstermin über eine Laufzeitverlängerung abstimmen lässt ...
    ... dann müsste Herr Olek eigentlich mit NEIN stimmen:

    Olek-Interview 11.04.2018
    BondGuide: In den Medien stand auch eine Verlängerung oder Aufstockung im Raum, offenbar werden mangelnde Ertragskraft und/oder Liquidität bei publity unterstellt.
    Olek: Das ist Unfug. Weder eine Verlängerung noch eine Vergrößerung des Volumens bei der Wandelanleihe stehen zur Diskussion. Bei einer Anleihegläubigerversammlung steht so etwas nicht auf der Agenda. Wir wollen Formulierungen glattziehen, eine für beide Seiten gute Lösung bis zur Endfälligkeit finden und eher Verbindlichkeiten mit Einsatz unserer liquiden Mittel abbauen als ihre Laufzeit zu verlängern.
    Olek-Interview 27.11.2018
    Dauerbrennerthema Wandelanleihe. Das hat für mächtige Turbulenzen zum Jahresanfang gesorgt, was ist aktueller Stand?
    Olek: Zum Glück ist das kein Thema mehr. Spätestens nach unserer Kapitalerhöhung über rund 40,5 Millionen Euro ist Ruhe eingekehrt, weil der Markt und die Anleihegläubiger wissen, dass wir finanziell bestens ausgestattet sind. Wir haben wieder ein gutes Verhältnis zu unseren Anleihegläubigern, werden den Wandler bis zur Fälligkeit im November 2020 durchlaufen lassen und dann ablösen. Punkt und Thema damit dann erledigt.
    Olek-Interview 15.01.2019
    2018 war für publity kein einfaches Jahr. Vor allem rund um eine Wandelanleihe, die bis 2020 läuft, gab es Irritationen. Ist da inzwischen alles ausgeräumt?
    Olek: Zum Glück ist publity wieder in ruhigem Fahrwasser und erfolgreich. Im intensiven Dialog mit den Investoren der Wandelanleihe und durch harte Arbeit haben wir die Situation bereinigt.

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    "Olek-Interview 15.01.2019

    2018 war für publity kein einfaches Jahr. Vor allem rund um eine Wandelanleihe, die bis 2020 läuft, gab es Irritationen. Ist da inzwischen alles ausgeräumt?
    Olek: Zum Glück ist publity wieder in ruhigem Fahrwasser und erfolgreich. Im intensiven Dialog mit den Investoren der Wandelanleihe und durch harte Arbeit haben wir die Situation bereinigt."


    ich vermute mal, dass die Kündigung des Gläubigers mit 20 Prozent des Bondvolumens, welche gestern in der Telefonkonferenz bekannt wurde, schon vor dem Interview ausgesprochen worden ist, welches Herr Olek am 15.01.2019 gegeben hat.

    Wenn dies der Fall ist, dann hat Herr Olek am 15. Januar gelogen mit seiner Aussage, dass die Situation bereinigt sei.

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    Zitat von Hiberna Hier:25.01.2019, 13:22 Beitrag anzeigen
    Wenn dies der Fall ist ...
    ja, Zahlungsklage wurde in 12/2018 eingereicht und muss im Geschäftsbericht 2018 erwähnt werden.
    Zitat von Hiberna Hier:25.01.2019, 13:22 Beitrag anzeigen
    ... dann hat Herr Olek am 15. Januar gelogen mit seiner Aussage, dass die Situation bereinigt sei.
    Herr Olek interpretiert die Situation als "bereinigt", weil das erste Urteil wahrscheinlich nach dem 17.11.2020 auf dem Tisch liegen wird und bei einer Niederlage "nur" noch die Differenz zwischen "5% bzw. 8% über Basiszins" und dem 3,5%-Kupon + Prozesskosten gezahlt werden müssen.

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    Zitat von der kleine Prinz Hier:25.01.2019, 13:59 Beitrag anzeigen

    Herr Olek interpretiert die Situation als "bereinigt", weil das erste Urteil wahrscheinlich nach dem 17.11.2020 auf dem Tisch liegen wird
    die Anleihegläubiger interpretieren die Situation aber nicht als "bereinigt". In der Mitteilung unter http://www.publity.org/de/investor/n...eihe-2015-2020 war angekündigt worden, dass ein Konzept zur nachhaltigen Befriedung der Gesamtsituation in Bezug auf die Wandelanleihe vereinbart werden soll.

    Ein solches Konzept steht noch aus.

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    publity erhält weiteres Asset-Management-Mandat

    Die Gesellschaft hat ein langfristiges Asset-Management-Mandat von dem auf Büroimmobilien in Deutschland fokussierten, börsengelisteten Immobilieninvestor PREOS Real Estate AG ("PREOS") erhalten.
    ...
    Mehrheitsaktionäre von PREOS sind die TO-Holding GmbH und die TO Holding 2 GmbH, deren Alleingesellschafter ist der Vorstandsvorsitzende der publity AG, Thomas Olek, der auch Hauptaktionär der publity AG ist.

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    Frankfurt, den 28. Januar 2019 -Die publity AG (ISIN: DE0006972508, WKN: 697250) prüft Optionen zur Aufnahme einer Finanzierung an den Fremdkapitalmärkten (Debt Capital Markets) für die mögliche Begebung einer neuen Anleihe. Hierzu plant der Vorstand, bei ausgewählten potenziellen Investoren ein erstes Meinungsbild zur Aufnahmebereitschaft des Marktes und der inhaltlichen Ausgestaltung einer solchen Finanzierung einzuholen. "Der Emissionserlös könnte dem geplanten weiteren Wachstum und einer möglichen Refinanzierung der Gesellschaft dienen und somit die publity AG am Markt weiter stärken", so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG.

    DGAP-News: publity AG plant 'Market Sounding' zur Fremdfinanzierung (deutsch) | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11198034-dgap-news-publity-ag-plant-market-sounding-fremdfinanzierung-deutsch

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    Zitat von ff7917 Hier:28.01.2019, 13:11 Beitrag anzeigen
    Frankfurt, den 28. Januar 2019 -Die publity AG (ISIN: DE0006972508, WKN: 697250) prüft Optionen zur Aufnahme einer Finanzierung an den Fremdkapitalmärkten (Debt Capital Markets) für die mögliche Begebung einer neuen Anleihe. Hierzu plant der Vorstand, bei ausgewählten potenziellen Investoren ein erstes Meinungsbild zur Aufnahmebereitschaft des Marktes und der inhaltlichen Ausgestaltung einer solchen Finanzierung einzuholen. "Der Emissionserlös könnte dem geplanten weiteren Wachstum und einer möglichen Refinanzierung der Gesellschaft dienen und somit die publity AG am Markt weiter stärken", so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG.

    DGAP-News: publity AG plant 'Market Sounding' zur Fremdfinanzierung (deutsch) | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11198034-dgap-news-publity-ag-plant-market-sounding-fremdfinanzierung-deutsch
    Da stellt sich für mich die Frage, was eigentlich aus dem Erlös aus der Kapitalerhöhung 2018 passiert ist.

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    Schließen die Anleihebedingungen der Wandelanleihe nicht die Aufnahme weiteren Fremdkapitals aus? Dann müsste diese zuvor erst vollständig zurückgezahlt werden oder ein Gläubiger Consent herbeigeführt werden.

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    Zitat von Admiral377 Hier:28.01.2019, 13:30 Beitrag anzeigen

    Da stellt sich für mich die Frage, was eigentlich aus dem Erlös aus der Kapitalerhöhung 2018 passiert ist.
    Wird m.E. für die Tilgung des Wandlers vorgehalten, was natürlich keinen Sinn macht, denn Olek könnte den Wandler über die Börse zurückkaufen und 10% Rendite einsacken. Neues FK macht in diesem Zusammenhang noch weniger Sinn, aber vielleicht will Olek den Wandler tenderm - reine Spekulation meinerseits.

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    Zitat von Admiral377 Hier:28.01.2019, 13:30 Beitrag anzeigen
    Da stellt sich für mich die Frage, was eigentlich aus dem Erlös aus der Kapitalerhöhung 2018 passiert ist.
    KE-Nettoerlös war 40 Mio. EUR. Davon gingen 20 Mio. EUR an eine Tochtergesellschaft für Immo-Käufe im Eigenbestand ... publity AG investiert 20 Mio. EUR in Tochtergesellschaft

    Zitat von Punter Hier:28.01.2019, 13:52 Beitrag anzeigen
    Schließen die Anleihebedingungen der Wandelanleihe nicht die Aufnahme weiteren Fremdkapitals aus?
    § 12 (3) (ii) auf Seite 26 der Anleihebedingungen:
    ... wobei das Volumen aus den Schuldverschreibungen und ggf. anderen Wandelschuldverschreibungen zusammen EUR 50.000.000,00 nicht übersteigen darf ...

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    Zitat von Admiral377 Hier:28.01.2019, 13:30 Beitrag anzeigen

    Da stellt sich für mich die Frage, was eigentlich aus dem Erlös aus der Kapitalerhöhung 2018 passiert ist.
    Das müsste noch da sein. Er will ja laut letztem Interview groß investieren:
    "Wir wollen für publity einen Bestand an Büroimmobilien aufbauen…" … ...
    "Wir wollen im laufenden Jahr dort einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag investieren. Die ersten beiden Büroimmobilien sind bereits gekauft". ...
    "Zusätzlich wollen wir übrigens auch als publity in NPLs investieren."
    https://www.4investors.de/nachrichte...tock&ID=130048


    Bzw.:
    publity AG investiert 20 Mio. EUR in Tochtergesellschaft
    http://www.publity.org/de/investor/n...ergesellschaft

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    ... wobei das Volumen aus den Schuldverschreibungen und ggf. anderen Wandelschuldverschreibungen zusammen EUR 50.000.000,00 nicht übersteigen darf ...
    ... das schließt mE nur höheres Volumen in Wandelanleihen aus.

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