Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Aryzta

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von gertrud Hier:16.11.2018, 13:16 Beitrag anzeigen
    Ich hätte ein bisschen mehr Begeisterung bei den Hybridkäufern erwartet, jetzt wo die KE durch ist.
    95% flat für den EuroHybrid entspricht immerhin ca. 30%p.a auf eine allfällige Bedienung zum nächsten Zinstermin. Hab ich was übersehen?
    Ja, ich hatte auch steigende Kurse erwartet. Vielleicht ja nächste Woche (oder bis Januar). Ich bin weiterhin optimistisch und habe heute eine kleine Portion A1HHTC (CHF) heute zugekauft.

    Kommentar


    Zitat von gertrud Hier:16.11.2018, 13:16 Beitrag anzeigen
    Ich hätte ein bisschen mehr Begeisterung bei den Hybridkäufern erwartet, jetzt wo die KE durch ist.
    95% flat für den EuroHybrid entspricht immerhin ca. 30%p.a auf eine allfällige Bedienung zum nächsten Zinstermin. Hab ich was übersehen?
    Ich glaub nicht allzu viele gehen von einer sofortigen Bedienung aus.

    Kommentar


    sieht nach Konsolidierung aus....
    aus der FuW 26.11.2018


    Aryzta lässt Anleger hoffen


    Der Backwarenkonzern Aryzta hat im ersten Quartal organisch ein kleines Wachstum verzeichnet. Die Anleger frohlocken, doch die Risiken bleiben.

    Insgesamt sank der Umsatz im Zeitraum von August bis Oktober 5,2% auf 862,3 Mio. €. Devestitionen und Wechselkurseffekte schmälerten den Umsatz. Organisch erreichte Aryzta (ARYN 1.3155 8.72%) wie bereits im Vorquartal ein kleines Plus, das dieses Mal 0,3% betrug. Zuvor war die organische Umsatzentwicklung während mehrerer Quartale negativ gewesen. Marktteilnehmer hatten mehrheitlich eine schwächere Entwicklung erwartet, was den Aktien zu einem Sprung von bis zu 13% verhalf. Bis zum Nachmittag pendelte sich der Kursgewinn um 9% ein.

    Zur kräftigen Avance trug zudem bei, dass CEO Kevin Toland die Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2018/19 bestätigt hat. Er geht nach wie vor von einem mittleren bis hohen einstelligen Wachstum des Betriebsgewinns auf Stufe Ebitda bei einer stabilen Geschäftsentwicklung aus.



    Europa Top, Nordamerika Flop

    Treiber war das Europageschäft, das trotz schwierigem Umfeld in Grossbritannien organisch 2% wuchs. Das Produktionsvolumen war nahezu unverändert, doch konnte Aryzta höhere Preise durchsetzen. Der Umsatz ging insgesamt dennoch 1,1% auf 430,4 Mio. € zurück.

    In Nordamerika reduzierte sich der Umsatz 10,4% auf 367 Mio. €. Organisch betrug das Minus 2,8%, was einer Verschlechterung im Vergleich zum Vorquartal (–2,4%) entsprach.

    Im Rest der Welt, der allerdings weniger als 10% des Geschäfts ausmacht, sank der Umsatz 0,1% auf 65 Mio. € respektive nahm er organisch 7,7% zu.

    Mit den Zahlen hat Aryzta die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen. Analysten waren von 846 Mio. € Umsatz und einem organischen Minus von 1,2% ausgegangen.

    Sparprogramm bis 2020/21

    «Der Umsatz hat sich wie erwartet entwickelt», sagte CEO Kevin Toland an einer Telefonkonferenz. Als grösste Herausforderung nannte er Nordamerika. Dort muss Aryzta gegen sinkende Preise und steigende Lohnkosten kämpfen. Investitionen in die Automation sieht der CEO als probates Gegenmittel. Rund zwei Drittel der für die nächsten drei Jahre geplanten Investitionen von 150 Mio. € sollen in die Automatisierung von Arbeitsprozessen fliessen.

    Dadurch und dank weiteren Kostensenkungsmassnahmen will die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2020/21 jährlich 90 Mio. € einsparen. Dazu soll gemäss Toland das Nordamerikageschäft rund 40 Mio. € beisteuern.

    Insgesamt taxiert der CEO das Umfeld als weiter herausfordernd. Nach der Kapitalerhöhung sieht er das Unternehmen aber wieder in der Lage, auf den Wachstumspfad zurückzufinden.

    Verhalten zuversichtliche Kommentare

    Analystenstimmen nach dem Zwischenbericht begrüssten die operative Entwicklung, blieben aber auch zurückhaltend. Andreas von Arx von Baader Helvea erwähnt positiv den Trend in Europa, was sich als kursstützend erweisen sollte. Mehr Gewicht misst er aber der Gewinnentwicklung bei, in die Aryzta mit den Halbjahreszahlen im März Einblick geben wird. Jean-Philippe Bertschy von Vontobel (VONN 59 -0.25%) weist neben den Umsatzfortschritten auf die hohe Preiselastizität und die nach wie vor schwierigen Marktbedingungen in den USA und in Grossbritannien hin.

    Die Preiserhöhungen in Europa hätten eine überraschend gute Entwicklung ermöglicht, schreibt Patrik Schwendimann von der Zürcher Kantonalbank. Die Zahlen würden dem Management helfen, Vertrauen zurückzugewinnen.

    Anleger tun gut daran, die Kursreaktion nicht überzubewerten. Die hohen Risiken sind allein mit der Umsatzentwicklung nicht aus dem Weg geschafft. Im letzten Jahr etwa klafften Umsatz- und Ergebnisentwicklung deutlich auseinander. Die Verschuldung ist auch nach der Kapitalerhöhung hoch. Aryzta hat noch einen langen Weg vor sich. Die Devise der FuW heisst nach wie vor: an der Seitenlinie bleiben

    Kommentar


    Was ist Aryzta heute los? A1HHTC minus 3.5%. Habe ich was verpasst?

    Kommentar


    Bei ARY13 (WKN A1HHTC) buchte mir die Bank heute die am 25.01. fälligen Quartalszinsen regulär ein.

    Kommentar


    Ich hab (noch) keine (UBS).
    Das wäre natürlich der Hammer, aber ich denke, das ist ein Irrtum bei Dir. Sonst würden die Bonds sofort Richtung pari steigen.
    Hoffe aber, Aryzta macht das dann auf den März Euro Bond Termin, und dann mit einer ordentlichen Ankündigung.

    Kommentar


    Hier auch nichts

    Kommentar


    Zitat von am-ph Hier:28.01.2019, 08:42 Beitrag anzeigen
    Bei ARY13 (WKN A1HHTC) buchte mir die Bank heute die am 25.01. fälligen Quartalszinsen regulär ein.
    Habe bei der Comdirect auch welche bekommen, ich gehe aber von einem Irrtum aus.

    Kommentar


    Da die CH Broker nichts gutgeschrieben haben bisher wird das wohl auch bei euch wieder storniert, leider

    Kommentar


    Ja, von swissquote nichts bekommen

    Kommentar



    Stornogrund: DIE GUTSCHRIFT WURDE IRRTUEMLICH ERSTELLT

    Kommentar


    Ja. Wär zu schön gewesen.
    Trotzdem, ich geh eigentlich immer noch davon aus, dass im März (anlässlich HJ Zahlen) die Wiederaufnahme der Zinszahlungen angekündigt wird, und vielleicht gar die Rückzahlung des Eurobonds.
    Zwar wird es die bös gebeutelten Aktionäre etwas ärgern, wenn ihr frisches Geld gleich den Hybridgläubigern zugute kommt.
    Aber was soll Aryzta denn sonst mit der vielen Liquidität machen?
    Wenn Aryzta in der Vergangenheit nur nicht immer für (negative) Überraschungen gesorgt hätte . . .

    Kommentar


    Ich bezweifle stark, dass die Eurobonds zum ersten Call-Termin ausgezahlt werden. Die Firma hat die Kapitalerhöhung knapp und gegen starken Widerstand durchgezogen. Eine zweite Kapitalerhöhung ist für dieses Management nicht mehr möglich.

    Wenn man sich die Bilanz der Firma ansieht, so stehen dort 2.06 Mrd EUR "Goodwill and intangible assets" insgesamt 1.67 Mrd Eigenkapital gegenüber (vor Kapitalerhöhung) und 2.06 vs. 2.41 nach KE. Eine Auszahlung der Eurobonds würde das Eigenkapital nach Abzug des (vermutlich völlig wertlosen) Goodwill wieder ins Negative rutschen lassen. Vorerst stehen wahrscheinlich noch einige Abschreibungen des Goodwill an: Bislang wurden 1,6 Mrd Goodwill abgeschrieben. Bleiben noch 2 Mrd. Das Geld dazu muss letztlich aus dem operativen Cashflow generiert werden. Das Management muss erst einmal den operativen Cashflow stabilisieren, der in den letzten beiden Jahren um etwa 60% gefallen ist. Ob Aryzta den Sturzflug abfangen kann, muss das Management erst noch beweisen.

    Die Rückzahlung der Perpetuals sind in diesem Zusammenhang ein Problem, dessen Lösung ohne große Nachteile noch ein paar Jahre aufgeschoben werden kann.

    Kommentar


    Zitat von am-ph Hier:03.02.2019, 21:54 Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle stark, dass die Eurobonds zum ersten Call-Termin ausgezahlt werden. Die Firma hat die Kapitalerhöhung knapp und gegen starken Widerstand durchgezogen. Eine zweite Kapitalerhöhung ist für dieses Management nicht mehr möglich.

    Wenn man sich die Bilanz der Firma ansieht, so stehen dort 2.06 Mrd EUR "Goodwill and intangible assets" insgesamt 1.67 Mrd Eigenkapital gegenüber (vor Kapitalerhöhung) und 2.06 vs. 2.41 nach KE. Eine Auszahlung der Eurobonds würde das Eigenkapital nach Abzug des (vermutlich völlig wertlosen) Goodwill wieder ins Negative rutschen lassen. Vorerst stehen wahrscheinlich noch einige Abschreibungen des Goodwill an: Bislang wurden 1,6 Mrd Goodwill abgeschrieben. Bleiben noch 2 Mrd. Das Geld dazu muss letztlich aus dem operativen Cashflow generiert werden. Das Management muss erst einmal den operativen Cashflow stabilisieren, der in den letzten beiden Jahren um etwa 60% gefallen ist. Ob Aryzta den Sturzflug abfangen kann, muss das Management erst noch beweisen.

    Die Rückzahlung der Perpetuals sind in diesem Zusammenhang ein Problem, dessen Lösung ohne große Nachteile noch ein paar Jahre aufgeschoben werden kann.
    Sehr gut zusammengefasst. Sehe das auch so.

    Kommentar


    Irgendwas müssen sie mit dem Geld aus der KE machen. Die Alternative zu Eurohybrid ist Bankschulden zurückzahlen. Aber es wurde hier früher schon mal gezeigt, dass diese weniger kosten. Und die Banken - die bei Aryzta momentan eh das sagen haben - werden nicht auf Rückzahlung drängen.
    Aber gut. Hauptsache Aryzta nimmt die Zinszahlung wieder auf. Ist ja auch ein Zeichen an die Aktionäre, denn nur so sind Dividenden theoretisch wieder möglich.

    Kommentar

Lädt...
X