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Abengoa AbeNewco A19FUS, A19FUR, A19FYB

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    Zitat von B.Gunn Hier:23.05.2019, 12:23 Beitrag anzeigen
    Also: Korrektur zu #2484 ... denn lesen bildet.
    Die hier genannten XS 1960252606 (WKN A2R19Q) und XS1960246970 (WKN A2R2CV) stellen technische Codes für die A19FUS und A19FUR dar. Sie ersetzen nunmehr diese Codes und werden als Nachweis für die Ablehner und Nichtabstimmer eingebucht. Wer also diese Dinger im Depot findet, muss den Umtausch bis 2024 über seine Bank 'beantragen'. Dies ist unbedingt zu empfehlen, weil die Papiere sonst nach Fälligkeit von einem Treuhänder verramscht werden und sie keinerlei Ansprüche auf Zinszahlungen oder Einlösungen begründen.
    Umtauschen bis 2024 in was?

    edit: Lesen bildet in der Tat, steht im Forum der italienischen Freunde

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    Wichtig für die Bewertung:
    kann jemand auf der Seite
    http://www.abengoa.com/web/en/accion...-bonos/som_mc/

    und auf der Seite
    http://www.abengoa.com/web/en/accion...nos/jom_fixed/

    im Text "Click here to see full terms and conditions." das here öffnen?

    Kommentar


    Zitat von neue Frage Hier:23.05.2019, 13:54 Beitrag anzeigen
    Wichtig für die Bewertung:
    kann jemand auf der Seite
    http://www.abengoa.com/web/en/accion...-bonos/som_mc/

    und auf der Seite
    http://www.abengoa.com/web/en/accion...nos/jom_fixed/

    im Text "Click here to see full terms and conditions." das here öffnen?
    Das kann niemand, da der verlinkte Server nicht existiert. Ich habe ein bisschen herumgespielt und das hier sollten die richtigen PDFs sein:

    http://www.abengoa.es/export/sites/a...Conditions.pdf
    http://www.abengoa.es/export/sites/a...Conditions.pdf
    http://www.abengoa.es/export/sites/a...ed-MC_T-Cs.pdf
    http://www.abengoa.es/export/sites/a...le-MC_T-Cs.pdf

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    "Das kann niemand, da der verlinkte Server nicht existiert. Ich habe ein bisschen herumgespielt und das hier sollten die richtigen PDFs sein:"

    besten Dank für die Daten



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    Zitat von Crisu Hier:22.05.2019, 14:34 Beitrag anzeigen

    Muss mich hier korrigieren:

    Zinsbelastung ist in den -144 Mio. Verlust schon drin, also nicht ganz so schlimm.
    Habe ebenfalls die A2R19E und A2R19J erhalten im Verhältnis 1.026666. Beide bis jetzt nicht handelbar, und wahrscheinlich auch nicht viel Wert.

    Die Q1 zahlen sind zwar nicht gerade stark, aber offizieller Umtauschtag war ja dann erst am 26.April, und die Zinseinsparungen werden dann erst in den Q2 Zahlen sichtbar sein. Nun heist es hoffen das neue Aufträge an Land gezogen werden, denn alles alte ist ja verpfändet.

    wenigstens ein neues Projekt in Chile:
    http://www.abengoa.com/web/en/notici.../20190520.html

    Bleibe zwangsläufig dabei, da die Bonds nicht handelbar sind, aber bin nicht sonderlich optimistisch.

    Kommentar


    Zitat von whatever100 Hier:24.05.2019, 10:01 Beitrag anzeigen
    Die Q1 zahlen sind zwar nicht gerade stark, aber offizieller Umtauschtag war ja dann erst am 26.April, und die Zinseinsparungen werden dann erst in den Q2 Zahlen sichtbar sein. .
    Daneben existiert noch eine weitere zukünftige (unkalkulierbare) Bilanz: Die Bilanz der Rechtsstreitigkeiten - https://www.eleconomista.es/empresas...-millones.html

    Abengoa has lawsuits open all over the world for an amount of close to 3,000 million euro. Of this amount, the claims against Andalusian engineering, which are settled in Spanish and international courts, are over 1,270 million, while the claims of the company chaired by Gonzalo Urquijo exceed 1,710 million, including arbitration in the Stockholm Chamber of Commerce against Spain for the cut in premiums for renewable energies by 1,188 million, according to the documentation of the debt restructuring agreement signed last April with its creditors.

    Translated with www.DeepL.com/Translator
    Die Angaben auf der ABG-Homepage zu den Issuern der JOM-Bonds sind falsch. - http://www.abengoa.com/web/en/accion...nos/jom_fixed/ - Entsprechend des Wortlauts der Abstimmungsunterlagen weisen auch die Prospekte (Dank an Schnibbler!) Die AbennewCo 2 als Issuer aus und nicht die AbenewCo 2 Bis.

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    Eine Frage in die Runde:
    Welche Fonds / Institutionen oder Großanleger sind in den Senior Bonds oder den Junior Bonds investiert?

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    Zitat von B.Gunn Hier:24.05.2019, 15:41 Beitrag anzeigen
    Daneben existiert noch eine weitere zukünftige (unkalkulierbare) Bilanz: Die Bilanz der Rechtsstreitigkeiten - https://www.eleconomista.es/empresas...-millones.html



    Die Angaben auf der ABG-Homepage zu den Issuern der JOM-Bonds sind falsch. - http://www.abengoa.com/web/en/accion...nos/jom_fixed/ - Entsprechend des Wortlauts der Abstimmungsunterlagen weisen auch die Prospekte (Dank an Schnibbler!) Die AbennewCo 2 als Issuer aus und nicht die AbenewCo 2 Bis.
    1.27milliardenEUR€ Forderung gegen Abengoa, stehen 1.71milliardenEUR€ Forderung wegen gekürzten Solarförderungen gegenüber, ist wohl ein Nullsummenspiel.

    Hat schon eine andere Firma erfolgreich so einen Fall wegen gekürzter Förderung für sich entschieden?

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    Zitat von whatever100 Hier:27.05.2019, 11:19 Beitrag anzeigen
    (...) ist wohl ein Nullsummenspiel.
    Hat schon eine andere Firma erfolgreich so einen Fall wegen gekürzter Förderung für sich entschieden?
    Nullsummenspiel wäre ok. Allein ... 'auf hoher See' weiss man nie genau, wie es ausgeht. Sowohl Haverie als auch mit vollen Segeln gen Hafen sind möglich.
    Denn: Gegenüber ausländischen Firmen mit Sitz im Ausland ist E zur Zahlung verpflichtet worden; nicht jedoch gegenüber spanischen Firmen mit Sitz im Inland = E (Beispiel Isolux, die 'auch' deshalb 'über die Wupper' gegangen sind - http://www.globalconstructionreview....orsan-files-b/ - https://www.bloomberg.com/news/artic...alling-profits). ABG klagt mittels einer Tochter mit Sitz in LUX. Keine Ahnung, wie bei dieser Konstellation die Karten verteilt sind.

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    Zitat von whatever100 Hier:27.05.2019, 11:19 Beitrag anzeigen

    1.27milliardenEUR€ Forderung gegen Abengoa, stehen 1.71milliardenEUR€ Forderung wegen gekürzten Solarförderungen gegenüber, ist wohl ein Nullsummenspiel.

    Hat schon eine andere Firma erfolgreich so einen Fall wegen gekürzter Förderung für sich entschieden?
    Ich gehe mal nicht davon aus, das die Forderung nur Abengoa betrifft. Im Regelfall waren dies Konsortien, darunter massenweise deutsche Fonds oder auch Instis. Es gibt positive Urteile, die aber wohl nach wie vor nicht vollstreckt worden sind bzw. die Spanier keinen Bock darauf haben, sie anzuerkennen. Vielleicht ist auch ein Ami dabei und Trump droht diesen Vollnasen dann mit Invasion. Wäre noch eine Möglichkeit, das sich diese korupte Vorgängerregierung an geltendes Recht halten würde. Ansonsten, wenn denn nicht, wird man abwarten müssen, wie die Schiedsgerichte entscheiden. Da hier zwar spanisches Recht betroffen ist, die Klagen aber nicht in Spanien erfolgen, sondern vor dem Schiedsgerichtshof, ist eine Verurteilung sehr wahrscheinlich. Inwieweit allerdings dann tatsächlich bezahlt wird und vor allem wann, steht in den Sternen. Mein Fonds hat ein rechtsgültiges Urteil, allerdings keine Ahnung, wann und ob mal Kohle fliesst.

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    Also ich würde in die Schiedsgerichtsprozesse keine so grossen Hoffnungen setzten, den

    Private Schiedsgerichte nicht mit EU-Recht vereinbar
    Der Europäische Gerichtshof hält Schiedsgerichte für Streitigkeiten zwischen EU-Staaten für nicht zulässig

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-...eit-eu-staaten

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    Zitat von Crisu Hier:28.05.2019, 06:59 Beitrag anzeigen
    Also ich würde in die Schiedsgerichtsprozesse keine so grossen Hoffnungen setzten, den

    Private Schiedsgerichte nicht mit EU-Recht vereinbar
    Der Europäische Gerichtshof hält Schiedsgerichte für Streitigkeiten zwischen EU-Staaten für nicht zulässig

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-...eit-eu-staaten
    Erstens gehts nicht um Streitigkeiten zwischen EU Staaten sondern Staat/Unternehmen und zweitens bezweifle ich sehr, das z.B. Streitigkeiten vor der WTO davon betroffen sein sollten. Trump wird sich sicherlich einem EUGH nicht unterwerfen.

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    Zitat von wombard Hier:28.05.2019, 09:22 Beitrag anzeigen

    Erstens gehts nicht um Streitigkeiten zwischen EU Staaten sondern Staat/Unternehmen und zweitens bezweifle ich sehr, das z.B. Streitigkeiten vor der WTO davon betroffen sein sollten. Trump wird sich sicherlich einem EUGH nicht unterwerfen.
    Ich glaube, du hast den Artikel und den Hintergrund zum Urteil des Europäischen Gerichtshofes nicht ganz gelesen:

    woraufhin sich ein niederländischer Versicherungskonzern geschädigt sah. Ein Schiedsgericht in Deutschland entschied, dass die Slowakei 22,1 Millionen Euro Schadensersatz an das Unternehmen zu zahlen habe, woraufhin das Land vor den Bundesgerichtshof zog.
    Es wurde in diesem Urteil des EUGH also im Prinzip so eine Situation wie im Fall Spanien / Solarförderung / Schiedsgerichte / private Unternehen abgeurteilt.

    Was Trump betrifft, ist mir nicht bekannt, dass auch USA Unternehmen gegen Spanien vor einem Schiedsgericht klagen und falls ja, wie hoch dieses Volumen sind.
    Ich weis aber, dass einige Unternehmen in der EU solche Prozesse vor Schiedsgerichten gegen Spanien angezettelt haben. Nach dem Urteil des EUGH sind diese Verfahren dieser EU Unternehmen bei Schiedsgerichten nicht rechtens.
    Ob Trump dieses Urtel eventuell für die USA-Unternehmen anerkennt oder nicht, wird den gegen Spanien klagenden EU-Unternehmen relativ wenig nutzen, da sie der Gesetzgebung und den Urteilen in der EU unterliegen.
    Zuletzt geändert von Crisu; 28.05.2019, 09:51.

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    Zitat von Crisu Hier:28.05.2019, 09:29 Beitrag anzeigen
    Es wurde in diesem Urteil des EUGH also im Prinzip so eine Situation wie im Fall Spanien / Solarförderung / Schiedsgerichte / private Unternehen abgeurteilt.
    Nein! - Es ging um innereuropäische Investitionsschutzabkommen. Deren Crux besteht darin, dass die Staaten wichtige ökonomische Entscheidungen aus ihrem Rechtssystem auskoppeln und die Entscheidungen quasi privaten Gerichten überlassen und damit wichtige Bereiche des Lebens der Rechts"staatlichkeit" entziehen. Dies widerspricht dem Grundsatz der Rechtsstataatlichkeit, da es mittels eines Tricks außer Kraft gesetzt wird und sich unmittelbar auf das Demokratieprinzip auswirkt, weil die Parlamente ausgeschlossen werden.

    Im Falle ABG´s ging es um die nachträgliche Streichung zugesagter Subventionen; also um einen Investitionsschutz der unmittelbar vom Staat den Firmen versprochen worden war. Vergleichbar ist der Fall eher mit den Griechenbonds, also der nachträglichen Veränderung der Bedingungen. Grob gesprochen, gehen spanische Firmen mit Sitz in Spanien leer aus, weil man dem spanischen Staat nicht die Hoheitsrechte in eigenen Angelegenheiten absprechen will. Insofern ist die neuerliche Entscheidung des EUGH zu den Griechenbonds - die hier im Board noch nicht gepostet wurde - viel interessanter. Sie stellt auf das Verhältnismäßigkeitsprinzip ab. Deshalb: Hohe See!

    Vgl. zB - https://finanzmarktwelt.de/griechenl...ystems-127614/
    Insoweit stellt das Gericht fest, dass die in den Verträgen, die den fraglichen Schuldtiteln zugrunde lagen, nicht vorgesehene Ausweitung der Wirkung der mit bestimmten Gläubigern geschlossenen Vereinbarung über die Herabsetzung des Nominalwerts dieser Titel auf Gläubiger, die der Vereinbarung nicht zugestimmt hatten, zu einem Eingriff in das Eigentumsrecht der Gläubiger geführt hat. Jedoch entspricht eine solche Ausweitung der dem Gemeinwohl dienenden Zielsetzung, die Stabilität des Bankensystems des EuroWährungsgebiets in seiner Gesamtheit sicherzustellen, und stellt keinen unverhältnismäßigen und untragbaren Eingriff in das Eigentumsrecht dar.

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    Zitat von B.Gunn Hier:28.05.2019, 11:11 Beitrag anzeigen
    Nein! - Es ging um innereuropäische Investitionsschutzabkommen.
    Also diese Feinheiten mag ich nicht zu beurteilen, aber viel entscheidender bei der Einschätzung ob Abengoa noch irgendwelche Mrd. aus den anhängigen Schiedsverfahren vom spanischen Staat zu erwarten hat oder nicht, ist doch, dass es innerhalb der EU die Tendenz gibt, diesen Schiedsgerichtsverfahren die Bedeutung zu entziehen - siehe das von mir gepostete Urteile von 2018 des EUGH im Achmea Fall - und das Abengoa als spanisches Unternehmen in Spanien sowieso nicht klagen kann, sondern "nur" vor Schiesgerichten ausserhalb von Spanien gegen den "eigenen" Staat.

    Vor dem Hintergrund seine Hoffnungen bei Abengao auf Zahlungen durch anhängige Schiedgerichtsverfahren zu setzen, finde ich überaus optimistisch. Dass die anhängigen Verfahren gegen Abengoa aber durchaus Chancen auf Erfolg bescheren, haben aber gerade die jüngsten Entwicklungen gezeigt, wo Abengoa zur Zahlung verdonnert worden ist bei den Houldouts.

    Was also die ganzen anhängigen Verfahren für/gegen Abengoa betrifft, so sind die Chancen aufgrund der jüngeren Ereignisse eher gegen Abengoa als für, also aus den gesamten Rechtsstreitigkeiten ist meiner Meinung nach in Zukunft eher mit zukünftigen Belastungen gegen Abengoa zu rechenen und was dies bei einer ohnehin angespannten finanziellen Situation bedeutet, kann sich jeder selbe denken.

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