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    Für die Statistik: eine weitere Klageabweisung, AG Essen-Borbeck, 14.03.2019, 24 C 33/18

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    Ja, so geht das immer weiter mit den Klageabweisungen.
    Nach ergangenem Urteil (AZ 434 C 6148/18) zu meinen Gunsten und Erteilung des Kostenfestsetzungsbeschlusses durch das Amtsgericht, hat G+K brav meine Verfahrenskosten bezahlen müssen . Zwar kam das Geld erst zum Fristablauf, aber er hat gezahlt. Sonst wäre es auch zur Zwangsvollstreckung gekommen.
    All den hier Betroffenen, bei denen das Urteil noch aussteht, wünsche ich viel Glück.

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    Ich kann auch einen Erfolg melden: die Klage wurde vom AG Waiblingen (AZ 9 C 338/18) abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die "Klägerin" .
    Es ist noch eine Berufungsfrist angesetzt, aber ich gehe mal davon aus dass es dabei bleiben wird.
    Vielen Dank an alle Mitstreiter - es war für mich enorm hilfreich nicht alleine unterwegs zu sein.
    @Graumann: Du hast das TOLL GEMACHT!

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    Auch in meinem Fall wurde die Klage abgewiesen: Amtsgericht Dillenburg Zweigstelle Herborn Az. 50 C 93/18 (13). Der Richter nahm Bezug auf die Urteilsbegründung im Detmolder Fall, Urteil vom 1.2.19 Az 6 C 387/18. - Frage: Wurde von Gröpper-K. in einem der hier im Board mitgeteilten klageabweisenden Urteile Berufung eingelegt? Sind alle hier mitgeteilten Urteile inzwischen rechtskräftig?

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    Hallo und guten Tag

    es ist wirklich ein guter Tag !!!!

    Etappensieg aus Hamburg / Termin beim AG Hamburg war erfolgreich.

    Die Forderung wurde innerhalb weniger Minuten abgewiesen.

    Auch ein Versuch der Gegenseite mit dem Göttinger Urteil war erfolglos.






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    Zu meinem Beitrag vom 4.4.2019: RA Gröpper hat in meinem Fall gegen die Klageabweisung Berufung eingelegt; nächste Runde beim Landgericht Limburg. Mich würde interessieren, in welchen Fällen von Gröpper Berufung eingelegt wurde und in welchen Fällen nicht. Ich vermute, das hat etwas mit der jeweiligen Forderungshöhe von Gröpper zu tun?? Gibt es schon Entscheidungen in zweiter Instanz?

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    Zitat von jombgm Hier:06.05.2019, 09:48 Beitrag anzeigen
    Zu meinem Beitrag vom 4.4.2019: RA Gröpper hat in meinem Fall gegen die Klageabweisung Berufung eingelegt; nächste Runde beim Landgericht Limburg. Mich würde interessieren, in welchen Fällen von Gröpper Berufung eingelegt wurde und in welchen Fällen nicht. Ich vermute, das hat etwas mit der jeweiligen Forderungshöhe von Gröpper zu tun?? Gibt es schon Entscheidungen in zweiter Instanz?
    In meinem Fall wurde auch Berufung eingelegt. Ich schätze, dass er das prinzipiell in allen Fällen macht, bei denen die Berufung zugelassen wird. Ob die Berufung zugelassen wird, hängt meines Wissens nach in erster Linie vom Streitwert (> 600 €) und somit von dem von Gröpper in Rechnung gestellten Betrag ab. Wir hatten schon im erstinstanzlichen Verfahren darauf hingewiesen, dass der Rechnungsbetrag viel zu hoch angesetzt wurde, allerdings hat das Amtsgericht dies nicht näher untersucht, da die Rechtslage ja völlig eindeutig ist. Auch die Verjährung ist eindeutig gegeben. Nun haben wir wegen dieser maßlos überzogenen Rechnungshöhe ein zweites Verfahren am laufen, aber das ändert ja auch nichts an der völlig eindeutigen Rechtslage. Weshalb sollten drei gestandene Richter am Landgericht solch absurden Argumentationen folgen?

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    Zitat von Smann Hier:06.05.2019, 12:47 Beitrag anzeigen

    In meinem Fall wurde auch Berufung eingelegt. Ich schätze, dass er das prinzipiell in allen Fällen macht, bei denen die Berufung zugelassen wird. Ob die Berufung zugelassen wird, hängt meines Wissens nach in erster Linie vom Streitwert (> 600 €) und somit von dem von Gröpper in Rechnung gestellten Betrag ab. Wir hatten schon im erstinstanzlichen Verfahren darauf hingewiesen, dass der Rechnungsbetrag viel zu hoch angesetzt wurde, allerdings hat das Amtsgericht dies nicht näher untersucht, da die Rechtslage ja völlig eindeutig ist. Auch die Verjährung ist eindeutig gegeben. Nun haben wir wegen dieser maßlos überzogenen Rechnungshöhe ein zweites Verfahren am laufen, aber das ändert ja auch nichts an der völlig eindeutigen Rechtslage. Weshalb sollten drei gestandene Richter am Landgericht solch absurden Argumentationen folgen?
    Ich hatte gezahlt und Recht bekommen beim AG Hamburg. Berufung wurde zugelassen. Groepper hat jedoch kurz vor Fristablauf die Hauptforderung gezahlt. Das Verfahren wurde damit rechtskraeftig abgeschlossen.

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    Zitat von Smann Hier:06.05.2019, 12:47 Beitrag anzeigen

    In meinem Fall wurde auch Berufung eingelegt. Ich schätze, dass er das prinzipiell in allen Fällen macht, bei denen die Berufung zugelassen wird. ...
    Das Ganze war bereits vor den Klageabweisungen inhaltlich so absurd, dass das einfach nur über "Druck machen" funktionieren kann. Das wird einfach stur durchgezogen - völlig ohne Wirtschaftlichkeitsabwägungen, vielleicht von Praktikanten betreut oder so.

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    Zitat von cbs Hier:27.03.2019, 21:08 Beitrag anzeigen
    ...
    @Graumann: Du hast das TOLL GEMACHT!
    Danke, gern geschehen!

    Es ist einfach ein blödes Gefühl und wenn man auch noch alleine ohne jede Orientierung herum rudert und sich zurechtfinden muss, ist das gleich noch einmal doppelt so schlimm. Das sollte keiner durchmachen brauchen.

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    Eine Zahlungsmoral ist das heutzutage ... Es bedurfte erst der Androhung der Zwangsvollstreckung, damit ich meine Anwaltskosten erstattet bekomme. Damit ist es für die Gegenseite noch teurer geworden.

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    Das AG Grevenbroich hat mit Urteilen vom 03.07.2019 (AZ 9 C 62/18 und 9 C 63/18) in zwei Fällen Klagen von Gröpper Köpke abgewiesen und die Kosten des jeweiligen Rechtsstreits der Klägerin auferlegt.

    Aus den Gründen:
    1. Die Regelung des § 7 Abs. 6 SchVG gilt auch dann, wenn der gemeinsame Vertreter erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens bestellt wurde.
    2. Zwischen den Parteien ist kein entgeltlicher Geschäftsbesorgungsvertrag zustande gekommen.
    3. Dem klägerischen Anspruch kann die Einrede der Verjährung entgegengehalten werden.

    Danke an alle Mitstreiter hier im Forum für den regen Austausch und besonders an Graumann für seine „grundlegende“ Klageerwiderung.
    Zuletzt geändert von GHH; 11.07.2019, 18:08.

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    TOP!

    Aber wie oben GröKö-Geschädigter schon schrieb, sich besser nicht lange hinhalten lassen. Erstattungen gibt es sicherlich immer erst, wenn die Zwangsvollstreckung vor der Tür steht. Also ruhig die Herrschaften Gerichtsvollzieher eher schneller mit vollziehbaren Titeln in Bewegung setzen!

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    Danke allen Nutzern, besonders Graumann für ihre hilfreiche Erweiterung meiner unzureichenden juristischen Kenntnisse; bisher war ich hier nur Beobachter.

    Unerfahren nahm ich das Angebot zur Anmeldung der Forderungen durch GröKö an und gab meine Stimmrechte zur Wahl des GV. Dabei glaubte ich an die zugesicherte Kostenfreiheit.

    Stunden vor dem Zahlungstermin erhielt ich die bekannte Zahlungsaufforderung. Aus mangelnden Vertrauen in die Rechtsprechung zahlte ich, um den Streitwert nicht zu vergrößern, denn prozessieren müsste ich in jedem Fall. Der umgehende Widerruf der Zahlung und mehrfache Wiederholung blieben unbeantwortet. Auf Hinweis von Gerlach Report vom 11.01.2018 folgte meine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Betrugs und Nötigung. Erst am 25.05.2019 ging bei mir das schon im # 267 vom 31.07.2018 erwähnte Meisterwerk juristischer Formulierkunst zur Aufhebung des Verfahrens von der Staatsanwaltschaft ein, der ich eine Beschwerde folgen ließ. Endergebnis: „…doppelte Berechnung der Forderungsanmeldung ist ein Versehen…., dass es sich um einen Abrechnungsfehler in einem „Massenverfahren“ gehandelt haben dürfte, ….“

    Irrtum der Generalstaatsanwaltschaft: Die zweite Berechnung der Forderung ist rechtens, aber Grökö wussten als Fachanwälte, dass nur die Anmeldung des GV gilt. Ihr erstes Angebot war Vorsatz.

    Die Staatsanwaltschaft schrieb vorher: „…. keine Drohung mit empfindlichem Übel…, da dem Empfänger dieser „Drohung“ nach der Rechtsprechung zugemutet werden kann, in besonnener Selbstbehauptung der Geltendmachung der Ansprüche entgegenzutreten.“

    Stunden vor Weihnachten!? - Der Generalstaatsanwalt schwieg dazu. Vertrauen in die Rechtsprechung siehe oben

    Da ich nun vorhabe, meinen Widerruf der Zahlung vor Gericht einzufordern, wäre es hilfreich zu wissen, wer mit welchem AZ in ähnlicher Situation ein rechtskräftiges Urteil erstritten hat.

    Danke im Voraus!

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    Ich komme zurück auf meinen post vom 6.5.19: Das Landgericht Limburg teilte dem Berufungskläger Gröpper-Köpke mit, es werde seine Berufung ablehnen, er möge die Berufung am besten zurückziehen. Eine ausführliche Begründung war beigelegt. Gröpper hat daraufhin seine Berufung tatsächlich zurückgezogen. Mit Beschluß vom 21.8.19 (Az. 3 S 71/19) wurde der Kläger (Gröpper) des Rechtsmittels der Berufung für verlustig erklärt und ihm die Kosten der Berufung auferlegt. Für mich ist die Klage von Gröpper damit endgültig zu meinen Gunsten abgeschlossen.

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