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Venezuela

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    AW: Venezuela

    Selbst wenn unser großspuriger philosoph recht hätte

    - wenn maduro den korrupties einen teil ihrer bonds wieder abnimmt , dann kämen auch nen paar mrd zusammen

    Die könnte er dann wieder auf den markt schmeißen....

    Und hätte sogar ohne jeden cash-einsatz zusätzliche Liquidität generiert

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    AW: Venezuela

    Zitat von Marsmann Hier:16.12.2017, 16:38 Beitrag anzeigen
    Na, da hast du dir aber viel Mühe mit der Übersetzung gegeben. Ist aber immer noch falsch.

    Hier die Übersetzung eines befreundeten Dolmetschers: „Im Einklang mit der Blockade gegen Venezuela beschlagnahmte kürzlich der internationale Finanzdienstleister Euroclear 1,65 Milliarden Dollar der Regierung, nahm ihr zurückerlangte Schuldtitel weg und fror den möglichen Zugang zu den zurückerlangten Anleihen des Staatsunternehmen Petróleos de Venezuela S. A. (Pdvsa) ein.“
    Tja zurückgeholt ist zurückerlangt aber nicht zurückgekauft.

    So nebenbei, wo lebt denn dein befreundeter Dolmetscher?

    Am Mond oder gar bei dir am Mars?

    Hier auf der Erde sind mir noch keine Dolmetscher bekannt, die USD 650 Millionen mit 1,65 Milliarden Dollar übersetzen......

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    AW: Venezuela

    Wenn die wichtige Kontextinformation zutrifft, dass die Verhaftungswelle in VEN auch dazu dient, die im Gefolge der Sanktionen eingefrorenen Vermoegenswerte von Maduro Getreuen im Ausland zu repatriieren, dann muss in der Tat recuperar mit wiederlangen usw. uebersetzt werden.
    Ansonsten laesst sich die Bedeutung "zurueckkaufen" keineswegs so kategorisch fuer recuperar ausschliessen.
    Das zuverlaessige DLE gibt etwa als erste Bedeutung von recuperar an:
    1. tr. Volver a tomar o adquirir lo que antes se tenía.
    also auch "erwerben was man vorher hatte" womit ein Rueckkauf nicht auszuschliessen ist.

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    AW: Venezuela

    Zitat von Phil O. Soph Hier:16.12.2017, 18:08 Beitrag anzeigen
    Hier auf der Erde sind mir noch keine Dolmetscher bekannt, die USD 650 Millionen mit 1,65 Milliarden Dollar übersetzen......
    mil 650 millones de dólares = thousand 650 million dollars = 1,65 Mrd. dollares
    Lt. google Übersetzer

    Wird leider durch manches Übersetzungstool falsch übersetzt.

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    AW: Venezuela

    'recientemente mil 650 millones de dólares pertenecientes al gobierno' Englisch: thousand 650 million USD

    Korrekt 1,65 MRD USD

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    AW: Venezuela

    Zitat von bischof Hier:16.12.2017, 16:40 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn unser großspuriger philosoph recht hätte

    - wenn maduro den korrupties einen teil ihrer bonds wieder abnimmt , dann kämen auch nen paar mrd zusammen

    Die könnte er dann wieder auf den markt schmeißen....

    Und hätte sogar ohne jeden cash-einsatz zusätzliche Liquidität generiert
    Mit Verlaub Hochwürdigster Herr,

    genau dafür haben die Maduristen ja den seit 3 Monaten laufende Korruptions-Ermittlung ersonnen, um die von ihnen selbst gestohlenen Milliarden wieder weiss waschen zu können und dadurch ohne jeden cash-einsatz (weiss gewaschene) Liquidität generieren zu können.

    Wenn dieser Maduro Trick Aussichten hätte, den gewünschten Erfolg zu erzielen, wäre das ein Grund kübelweise Bonds aufzustocken.

    Die USD 650 Mio sind da nur die Spitze des Eisbergs, die bis jetzt in den Sanktionsermittlungen zugeordnet werden konnten.

    Problematisch ist halt, wenn die korrupties den korrupties, also sich selbst, einen teil ihrer eigenen Bonds wieder abnehmen müssen, um sie aus der Sanktions Beschlagnahme (zB Euroclear) loszueisen und um diese Bonds (samt der darauf entfallenden Zinsen) überhaupt erst wieder in die eigene Verfügungsmacht zu bringen.

    Das wird nur gehen, wenn die Amis, das Spiel nicht durchschauen (darauf würde ich nicht wetten) oder aus bestimmten Grund ein Auge zudrücken (zB wegen Regime Change).

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    AW: Venezuela

    Zitat von SINGA Hier:16.12.2017, 18:51 Beitrag anzeigen
    'recientemente mil 650 millones de dólares pertenecientes al gobierno' Englisch: thousand 650 million USD

    Korrekt 1,65 MRD USD
    Zitat von Aldy Hier:16.12.2017, 18:27 Beitrag anzeigen
    mil 650 millones de dólares = thousand 650 million dollars = 1,65 Mrd. dollares
    Lt. google Übersetzer

    Wird leider durch manches Übersetzungstool falsch übersetzt.
    Psst! Pst! Pscht! Leise!

    Wollte, dem lieben Mond die Ehre überlassen auf die weggelassenen 1000 Mio draufzukommen, damit er sich was von der eventuell zukünftigen Rechnung abziehen kann,

    aber, wie man sieht, ist er wieder auf mich beleidigt und dann meldet er sich nicht.

    Spass beiseite, hab ich die 1000 Mio USD auch deshalb bewusst weggelassen, damit jeder sich hier mal Gedanken darüber macht, welch enorme Summen von den Maduristen zum Schaden des Volkes aus dem System über Strohmänner abgezweigt wurden.

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    AW: Venezuela

    Problematisch ist halt, wenn die korrupties den korrupties, also sich selbst, einen teil ihrer eigenen Bonds wieder abnehmen müssen
    Sagen wir besser - im moment stellen die maduristen die ramirezianer ins abseits

    Korrupt sind natürlich alle

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    AW: Venezuela

    Keine Ahnung weshalb ein gewisser Philosoph hier seit Monaten Falschinformationen einstellt, begonnen von Fehlinterpretation des PDVSA-Konzernabschusses über Makrozahlen und die Funktion von Clearingsystemen (bspw. Fragen zu Valutierungsdaten) bis zur Falschinterpretation von Presseartikeln aus nicht US-Quellen. Dass Anleihen zurückgekauft und in Konfusion gehen, ist sehr wahrscheinlich, da mehrfach zu lesen war, dass in die Zahlungskette eingespeisten Geldbeträge angeblich zu gering gewesen seien. Genaue Höhen über Rückkäufe wird man allerdings nicht finden. Der Artikel in dem Kuba-Blatt ist ein Hinweis auf Rückkäufe (von mir aus auch Rücktransfers), den man in dieser Deutlichkeit anderswo noch nicht gefunden hat. Dass es sogar 1,65 Mrd. USD waren - umso besser. Das sind dann fast 7% (!!!) der Bondschulden von PDVSA. Für mich klare Bestätigung, dass meine Bondkäufe richtig waren, zumal mein mittlerer Einstandskurs seit dieser Woche auf unter 30% gedrückt ist. Spätestens im Januar darf ich mich aus der A1G8LH auf eine Zinszahlung von über 100.000 USD freuen, die dann gleich wieder reinvestiert werden wird.
    Wer vor dem Hintergrund eines nicht auszuschließenden Regierungssturzes und der Rückkehr des IWF von den Bonds besser die Finger lässt, hat auch Argumente auf seiner Seite, m.E. ist dieses Risiko in den letzten Wochen aber deutlich gesunken ...

    Hier eine von vielen anderen Quellen pro wahrscheinlich bestehender Rückkaufstrategie:
    Al anunciar una negociación con sus acreedores, encabezados por China y Rusia, Venezuela quiere ganar tiempo para recomprar eventualmente más tarde una parte de su deuda a precios muy bajos, afirma a la AFP Juan Carlos Rodado, especialista de América Latina para el banco Natixis.

    Según Rodado, "la estrategia puede ser la siguiente: decir al mercado, podemos reestructurar y como no tienen ningún pago fuerte en los próximos meses, tienen tiempo para recomprar su deuda. Después del anuncio de ayer, el precio de los bonos cayó. Si Venezuela quiere comprar sus propios bonos, los va a pagar a la mitad de precio. Esto puede ser una estrategia de Venezuela para comprar sus propios bonos a un menor precio”.
    http://www.paginasiete.bo/planeta/20...da-158171.html
    Zuletzt geändert von Mond; 16.12.2017, 21:29.

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    Zitat von Phil O. Soph Hier:16.12.2017, 15:11 Beitrag anzeigen
    Personen, denen aufgrund der US-Sanktionen ihre Vermögenswerte im Ausland beschlagnahmt wurden, hatten zumeist über sie Schweiz 650 Millionen Spezl-US-Dollar in PDVSA Anleihen angelegt. Diese sind von Euroclear sanktionsbedingt (bis zur Aufhebung der Sanktionen bzw Regime Change) beschlagnahmt.

    Um an diese 650 Millionen US-Dollar in PDVSA Anleihen wieder heranzukommen, hat man in Venezuela die seit 3 Monaten laufenden Korruptions-Ermittlungen ersonnen, unter Korruptionsverdacht stehende Personen medienwirksam festgenommen und das Vermögen (PDVSA Anleihen) dieser Strohmänner im Ausland, dass durch Korruption in PDVSA entstanden sein soll, nach venezuelanischen Recht ebenfalls beschagnahmt und an PDVSA als corpus delicti zurückgegeben. Das sind die von den Spezln wegen Korruption „zurückgeholten Schuldtitel“ von denen oben die Rede ist.

    Dieser Maduro Trick wird aber nicht den gewünschten Erfolg erzielen, weil Euroclear nicht an venezuelanisches Recht gebunden ist, sehr wohl aber an die US-Sanktionen. Deshalb werden die 650 Millionen Dollar PDVSA Anleihen bis zur Aufhebung der Sanktionen da bleiben, wo sie sind, nämlich beschlagnahmt bei Euroclear.
    Aus dem Kuba-Artikel lässt sich entnehmen, dass PDVSA eigene Anleihen im Nominalvolumen von (richtigerweise) 1,65 Mrd. USD eingezogen hat. Ob die Bonds zurückgekauft oder in der Schweiz beschlagnahmt wurden oder sonstiger Herkunft sind, lässt sich mangels ausreichender tiefe des Artikels nicht mit letzter Wahrscheinlichkeit sagen. Sollten die Bonds in der Schweiz als dort angelegtes "Diebesgut" gelegen haben, würde ein Prozess der Rückübertragung Jahre dauern, da eine schweizer Bank solche Transaktionen nur auf Grundlage eines international anerkannten Gerichtsurteils und eines Exequaturverfahrens vornehmen würde. Ich bin daher nach wie vor der Ansicht, dass es in dem Artikel um außerbörslich zurückgekaufte Bonds geht, die Euroclear eingefroren hat. Andere Erklärungsversuche ergeben keinen Sinn.

    Man erinnere sich an den Fall Carlos Menem, der in der Schweiz ebenfalls Millionen anlegte, dessen Rückübertragung an Argentinien viele Jahre dauerte und Bondholder sogar versuchten, die Rückübertragung an Argentinien zu pfänden. Dass die Schweiz auf Zuruf mal ebenso Milliardenbeträge in Bondform an Venezuela zurückschiebt ist doch kompletter Nonsens ...

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    Zitat von Mond Hier:16.12.2017, 20:38 Beitrag anzeigen
    Dass Anleihen zurückgekauft und in Konfusion gehen, ist sehr wahrscheinlich, da mehrfach zu lesen war, dass in die Zahlungskette eingespeisten Geldbeträge angeblich zu gering gewesen seien.
    Was auch durchaus logisch ist - wenn schon die Anleihen arrestiert sind würden die Zinsen darauf wohl auch arrestiert werden.
    Für die Konfusion haben EC und Konsorten also selbst gesorgt.

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    AW: Venezuela

    Auslandsjournal extra auf 3sat vom Freitag hatte einen Beitrag über Venezuela
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=70734
    Er startet bei Minute 6:20 und läuft bis Minute 13:00
    Ein unglaublich tendenziöser Bericht, bei dem der oppositionelle Held am Ende sagen darf:
    "Wir brauchen eine militärische Intervention von außen"

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    Venezuela’s New “Crusade against Corruption” Leaves Out Big Names of Ruling Party Elite

    https://panampost.com/sabrina-martin...g-party-elite/

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    Zitat von Mond Hier:16.12.2017, 20:38 Beitrag anzeigen
    Für mich klare Bestätigung, dass meine Bondkäufe richtig waren, zumal mein mittlerer Einstandskurs seit dieser Woche auf unter 30% gedrückt ist. Spätestens im Januar darf ich mich aus der A1G8LH auf eine Zinszahlung von über 100.000 USD freuen, die dann gleich wieder reinvestiert werden wird.
    Wer vor dem Hintergrund eines nicht auszuschließenden Regierungssturzes und der Rückkehr des IWF von den Bonds besser die Finger lässt, hat auch Argumente auf seiner Seite, m.E. ist dieses Risiko in den letzten Wochen aber deutlich gesunken ...
    Mond, die Chancen dafür stehen gut, aber bei dem Tempo sollte es auch Februar werden. Immerhin ist der PdVSA A0NRHT Kupon vom 12.10 immer noch nicht gebucht und die twitter Meldung ist auch schon ca ein Monat her.

    Da würde mich wirklich interessieren, wo das Geld liegt und woran es krankt.

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    Zitat von Mond Hier:16.12.2017, 22:25 Beitrag anzeigen
    Dass die Schweiz auf Zuruf mal ebenso Milliardenbeträge in Bondform an Venezuela zurückschiebt ist doch kompletter Nonsens ...
    Das würde sie sicherlich nicht tun - es sei denn die Kontenbevollmächtigen des Kartells hätten die Rückübertragung selbst verfügt, um ihre Haut zu retten. Da diese aber auf der US-Sanktionsliste stehen ergab sich hier die Möglichkeit für EC/CS, in den Rückübertragungsvorgang einzugreifen und die Bonds zu arrestieren.

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