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    Zitat von Mond Hier:08.09.2018, 16:08 Beitrag anzeigen
    Samt Inlandsverschuldung (eine solche gibt es in Venezuela nicht)
    18-K SEC-Report per 31.12.2016 (Quelle: Venezuela)
    • external public debt 46,8 Mrd. USD (Seite 137)
    • internal public debt 101,9 Mrd. USD (Seite 138)

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    Zitat von der kleine Prinz Hier:09.09.2018, 09:14 Beitrag anzeigen
    18-K SEC-Report per 31.12.2016 (Quelle: Venezuela)
    • external public debt 46,8 Mrd. USD (Seite 137)
    • internal public debt 101,9 Mrd. USD (Seite 138)
    Lies mal die Fußnote: "At the Bolívar/U.S. dollar exchange rate as of December 31, 2016."
    D.h. die gesamte Peso-Inlandsschuld mit einem Wert von 2016 noch iHv. über 100 Mrd. USD wurde auf Null weginflationiert. Wer damals dem Staat Bolivár geliehen hatte, die hat die A-Karte gezogen. Für uns Bondholder ist das aber kein Nachteil.

    Anderes Thema: Man kann nicht oft genug die Weitsicht von Chavez hervorheben, dass er bei sich im Land die Monsanto-Produkte verboten hat. Er soll damals gesagt haben, dass er seinen Hund losbindet, sollte ein Monsanto-Vertreter die Landesgrenzen überschreiten. Und er hatte Recht. In Argentinien zeichnet sich eine Katastrophe ab ... Bleibt abzuwarten, wie lange die Chinesen diesen Dreck noch an ihre Schweine verfüttern ... Wie lächerlich es doch ist, wenn US-Medien behaupten, in Venezuela gäbe es Korruption. Aber zumindest waren USA schlau genug, den Giftmischer früh genug an Bayer zu verkaufen. Das Timing der ersten US-Schadensersatzprozesse hat jedenfalls genau gepasst ...
    https://www.welt.de/newsticker/news1...gestorben.html
    Zuletzt geändert von Mond; 09.09.2018, 09:53.

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    Die indianer wollen keinen scalp sondern gold


    OVL declines Venezuela’s offer for additional stake in oilfield

    ONGC Videsh Ltd, the overseas investment arm of state-owned ONGC, has rejected Venezuela's offer for additional stake in an oilfield as it fears the Latin American nation may use it as an excuse to not pay USD 449 million of past dues


    https://www.financialexpress.com/ind...field/1307239/

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    Zitat von bischof Hier:09.09.2018, 19:57 Beitrag anzeigen
    Die indianer wollen keinen scalp sondern gold


    OVL declines Venezuela’s offer for additional stake in oilfield

    ONGC Videsh Ltd, the overseas investment arm of state-owned ONGC, has rejected Venezuela's offer for additional stake in an oilfield as it fears the Latin American nation may use it as an excuse to not pay USD 449 million of past dues


    https://www.financialexpress.com/ind...field/1307239/
    Maduro schickt sein Volk für die nächsten 100 Jahre in's Schuldnerparadies und Siechtum.

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    Hält jemand von Euch die A188DW Petroleos 8,5% bis 2020 (Cico besichert) denkt Ihr die zweite Teiltilgung von 25% erfolgt am 27.10.2018 sowie die Zinszahlung? Die Anleihe ist flat notiert, war letztes Jahr genauso aber Zins und Teiltilgung bezahlt. Bitte um Meinungen dazu Danke.

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    Die ARD wünscht, Venezuelas Präsident wäre tot.
    https://www.rubikon.news/artikel/das-attentat

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    Aus dem aktuellen Amtsblatt: Änderungen der Devisenwirtschaft:

    Die Zentralbank von Venezuela wird den Kauf und Verkauf von Fremdwährungen und Fremdwährungen, die von staatlichen Unternehmen
    PDVSA und CVG generiert werden, zentralisieren; die PDVSA darf Fremdwährungen nicht länger als 72 Stunden halten, mit Ausnahme
    derjenigen, die für die Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Ausland erforderlich sind
    .
    Nach meiner Kenntnis hat PDVSA Gelder für Zinszahlungen gebunkert, insbes. die im Dezember von US-Finanzdienstleistern zurücküberwiesenen Zinsen für mehrere PDVSA-Bonds.

    Private Unternehmen dürfen hingegen Teile von erwirtschafteten Dollars behalten:
    Zugelassene Devisenhändler können 25% der Fremdwährung, die sie von internationalen Touristen kaufen, behalten, während die restlichen 75% an die BCV verkauft werden. Die Fluggesellschaften können 100% der erhaltenen Fremdwährung behalten. Im Falle von Reisebüros und Hotels können bis zu 80% der erhaltenen Devisen einbehalten werden. Der private Exportsektor kann 80% der erwirtschafteten Fremdwährung behalten und muss 20% an die BCV verkaufen.
    Findige Unternehmer könnten die extrem niedrigen Lohnkosten in Venezuela (vermutlich die niedrigsten in den EM überhaupt) nutzen, um für den Weltmarkt zu produzieren. Dass auch der Souveräne Bolivar abwerten wird, wird mit der ungebremsten Nachfrage nach nicht ausreichend vorhandenen USD zusammenhängen (und nicht mehr mit der Geldmenge), ist aber gleichzeitig auch ein Schutz der venezolanischen Wirtschaft vor Importe.

    Und es findet sich eine versteckte Andeutung einer künftigen Umschuldung, die ich genau in dieser Form schon im letzten Jahr für wahrscheinlich hielt:
    Die Unternehmen werden einen zusätzlichen Finanzierungsmechanismus haben, da sie in der Lage sein werden, über souveränen bolivarischen Wertpapieren, die durch nationale oder ausländische Unternehmen ausgegeben und öffentlich angeboten werden, zu verhandeln. Diese Operationen können über die Börse [in Caracas] durchgeführt werden.
    "In Caracas" von mir ergänzt, denn Wertpapiere nach bolivarischem Recht dürften nichtmals im US-Freiverkehr handelbar sein.
    Zuletzt geändert von Mond; 11.09.2018, 01:22.

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    Findige Unternehmer könnten die extrem niedrigen Lohnkosten in Venezuela (vermutlich die niedrigsten in den EM überhaupt) nutzen, um für den Weltmarkt zu produzieren
    ..in diesem Mad Land....Nobody!

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    Zitat von Mond Hier:11.09.2018, 00:43 Beitrag anzeigen
    Nach meiner Kenntnis hat PDVSA Gelder für Zinszahlungen gebunkert, insbes. die im Dezember von US-Finanzdienstleistern zurücküberwiesenen Zinsen für mehrere PDVSA-Bonds.
    Cleverer wäre es, mit diesen Geldern Bonds zurückzukaufen - damit kauft man nämlich auch die überfälligen Zinsen extrem billig zurück.

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    Das wird Wall Street aber gar nicht gefallen - neue Idee von Lee Buchheit:
    US should suspend redress for Venezuela creditors
    https://www.nasdaq.com/article/us-sh...20180907-00283

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    Zitat von Aldy Hier:11.09.2018, 12:09 Beitrag anzeigen
    Das wird Wall Street aber gar nicht gefallen - neue Idee von Lee Buchheit:

    https://www.nasdaq.com/article/us-sh...20180907-00283
    Buchheit ist ein Parasit, wohl einer der schlimmsten überhaupt. In einer sozialistischen Wirtschaftsordnung wäre für solche Leute, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, kein Platz. Nachdem CGSH von Venezuela kein Mandat bekommen hat, hat man zunächst versucht, sich bei den Bondholdern anzubiedern, jedoch auch das ohne Erfolg. Jetzt setzt man auf einen Sturz der PSUV. Ist halt schon ein ernstes Problem, wenn man über 1000 angestellte Anwälte bezahlen muss, aber Mandate und Fälle ausbleiben.
    In dem Artikel kommt derweil auch Buchheits größte Sorge zum Ausdruck, nämlich dass künftige Bonds aus den EM nicht mehr nach US-Recht begeben werden. Venezuela wird m.E. nach bolivarischem Recht umschulden - und es wären alle Staaten der Erde gut beraten, einen weiten Bogen um USA zu machen. USA sind aufgrund Missbrauchs der inländischen Wertpapierinfrastruktur zur Durchsetzung politischer Ziele als Emissionsstandort verbrannt.

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    Zitat von Mond Hier:11.09.2018, 14:41 Beitrag anzeigen

    ...
    In dem Artikel kommt derweil auch Buchheits größte Sorge zum Ausdruck, nämlich dass künftige Bonds aus den EM nicht mehr nach US-Recht begeben werden. Venezuela wird m.E. nach bolivarischem Recht umschulden - und es wären alle Staaten der Erde gut beraten, einen weiten Bogen um USA zu machen. USA sind aufgrund Missbrauchs der inländischen Wertpapierinfrastruktur zur Durchsetzung politischer Ziele als Emissionsstandort verbrannt.
    Auch wenn ich lange nicht immer (sprich: bisher kaum) Deiner Ansicht bin, hier finde ich, dass Du damit gar nicht so unrecht haben könntest. Die verbrannte Erde die Trump mit seinem Sanktionswahn im USD-Sektor hinterlässt, könnte in der Tat dafür sorgen, dass sich die grossen Player ernsthaft mit Alternativen beschäftigen. Dumm natürlich nur, dass die EU/Euro-Zone unwillens (sprich: unfähig) ist, daraus Profit zu schlagen und den EUR auch langfristig als echte Alternative zum USD zu etablieren. Solange keine andere Währung im Bereich des Clearing so wichtig wie der USD ist, solange wird Trump mit seinem Gebaren weitermachen (und vermutlich auch etwelchen Erfolg damit haben)...

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    Das "short term S&P" Rating für Venezuela Bonds ist angeblich von D auf C hochgestuft worden. Siehe hierzu den Post auf Rolfs Blog:

    https://venezuela-anleihen.blogspot....-sich-das.html

    Mir erscheint das Ganze etwas rätselhaft und ich habe bis jetzt auch noch keine Erklärung dazu gefunden. "Mr. Koch" ist es wohl ähnlich ergangen, so dass er auch die Antwort auf seine Nachfrage gepostet hat:


    Dear Mr Koch,
    The old rating is D, the new rating is C. So there is an improvement of rating.

    Best regards,

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    Zitat von Mond Hier:11.09.2018, 14:41 Beitrag anzeigen

    Buchheit ist ein Parasit, wohl einer der schlimmsten überhaupt. In einer sozialistischen Wirtschaftsordnung wäre für solche Leute, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, kein Platz. Nachdem CGSH von Venezuela kein Mandat bekommen hat, hat man zunächst versucht, sich bei den Bondholdern anzubiedern, jedoch auch das ohne Erfolg. Jetzt setzt man auf einen Sturz der PSUV. Ist halt schon ein ernstes Problem, wenn man über 1000 angestellte Anwälte bezahlen muss, aber Mandate und Fälle ausbleiben.
    In dem Artikel kommt derweil auch Buchheits größte Sorge zum Ausdruck, nämlich dass künftige Bonds aus den EM nicht mehr nach US-Recht begeben werden. Venezuela wird m.E. nach bolivarischem Recht umschulden - und es wären alle Staaten der Erde gut beraten, einen weiten Bogen um USA zu machen. USA sind aufgrund Missbrauchs der inländischen Wertpapierinfrastruktur zur Durchsetzung politischer Ziele als Emissionsstandort verbrannt.
    Buchheit hat nun einen Regierungsauftrag, so deute ich das.
    Den Amis geht der Stift, und zwar wegen den strategisch vorgehenden Chinesen und deren Zugriff auf die Vene Ölvorrate.
    Um die zu stoppen gilt jetzt anscheinend die Devise "whatever it takes", zur Not auch auf Kosten der eigenen Bondholder und zu Lasten des Emissionsstandorts USA.

    In dem Zusammenhang hier eine Veranstaltung mit Buchheit vom Februar 2018:
    https://www.interdependence.org/reso.../#.W5fRjvkyXcs
    Tonqualität ist lausig, aber ein paar interessante Informationen kann man schon raushören.

    --> China mit knallharten ökonomischen und strategischen Interessen
    --> IWF hat keine Ahnung was in Venezuela abgeht, die tappen im Dunkeln
    --> klassige Umschuldungswerkzeuge funktionieren hier nicht

    Wenn ich das richtig sehe sitzt da vorne rechts Hans Humes, der bei den Einlassungen von Buchheit auch schonmal mit dem Kopf schüttelt und sich die Haare rauft.
    Zuletzt geändert von Aldy; 11.09.2018, 15:50.

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    Venezuela: Sozialist Maduro würdigt blutrünstigen Massenmörder Mao als „großen Revolutionär“

    Von Reinhard Werner – 11. September 2018

    https://www.epochtimes.de/politik/we...-a2634102.html

    ...

    Dass Maduro nun auch offen seine Bewunderung für Mao zum Ausdruck bringt, ist ein weiteres Indiz dafür, dass das Regime in Caracas dazu entschlossen ist, das einst wohlhabende Land mit den weltweit größten Ölreserven in eine totalitäre kommunistische Diktatur nach Vorbild der Sowjetunion oder Nordkoreas umzuwandeln.

    Auch das Vorgehen gegen die Opposition wird immer härter. Erst in jüngster Zeit wurden hunderte Regierungskritiker inhaftiert. Berichten zufolge soll es dabei auch zu Folter und ähnlichen Menschenrechtsverletzungen kommen.

    Auch außenpolitisch unterhält Venezuela die engsten Beziehungen mit den radikalsten sozialistischen und totalitären Regimen wie Kuba, der Volksrepublik China, Nordkorea, Syrien oder dem Iran – Regimen, die in vielen Teilen der Welt als „Schurkenstaaten“ betrachtet werden.
    ...

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