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    Zitat von esteban Hier:14.02.2019, 09:38 Beitrag anzeigen
    den Problembären wird man halt nur mit einem gezielten Schuss zwischen die Augen los...
    Ich empfinde solche Äußerungen, bezogen auf einen ausländischen Politiker, getätigt von einem Internetjunkie in einem Land, in dem sogar Töten auf Verlangen strafbewehrt ist, als eine Zumutung.
    Das erlaubt ihm moralisch auch nicht die Tatsache, daß er nach eigenem Bekunden (siehe Thread "Este ganz unten") sich psychiatrisch in einer Dauerkrise befindet.

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    Zitat von CashorCrash Hier:14.02.2019, 10:10 Beitrag anzeigen
    .. auch ein Verfahren beim Ombudsmann der Banken ( ist für den Kunden kostenlos), einleiten. ...
    Die ING meint, sie kann nix dafür: Der Handel an der Börse ist ausgesetzt. Weiß nicht ob der Ombudsmann, dann was bringen würde. Mal hören was die Börse Frankfurt meint.

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    Zitat von CorMaguire Hier:14.02.2019, 11:21 Beitrag anzeigen

    Die ING meint, sie kann nix dafür: Der Handel an der Börse ist ausgesetzt. Weiß nicht ob der Ombudsmann, dann was bringen würde. Mal hören was die Börse Frankfurt meint.
    Schnell sind sie ja: "Aussetzung der Preisfeststellung, da die ordnungsgemäße Abwicklung nicht gewährleistet ist"
    http://www.xetra.com/xetra-de/newsro...eFrom=&dateTo=

    Kommentar


    Zitat von esteban Hier:14.02.2019, 09:38 Beitrag anzeigen
    den Problembären wird man halt nur mit einem gezielten Schuss zwischen die Augen los...
    once again, esteban hit the nail. Hit the bear!

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    Zitat von esteban Hier:14.02.2019, 10:24 Beitrag anzeigen
    schreib doch da keine Email hin - ruf an und gib dich als Journalist aus
    In den Meldungen und News der BAFIN ist nichts dergleichen erwaehnt.

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    Zitat von CashorCrash Hier:14.02.2019, 10:10 Beitrag anzeigen
    Das ist (s.unten) aktueller Stand, schlage vor, daß alle Betroffenen die nicht von ihren Banken mit angemessener Frist über die Weigerung Aufträge in V-Bonds auszuführen, informiert wurden, sich bei der Bafin beschweren und auch ein Verfahren beim Ombudsmann der Banken ( ist für den Kunden kostenlos), einleiten. [TABLE="cellpadding: 0"]

    Vielen Dank für Ihre Mitteilung an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Wir bemühen uns um eine rasche Bearbeitung.

    Kopie Ihrer Mitteilung:
    Ihre Nachricht:
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    gibt es eine Direktive/Empfehlung/Verbot/Weisung oder ähnliches der Bafin an die deutschen Banken und Handelsplätze/Börsen keinen Handel mit venezolanischen Staatsanleihen oder Anleihen der PDVSA zu zulassen oder auszuführen ?
    Ehrlich gesagt halte ich das für vergebliche Liebesmüh - ich glaube den Aufwand kann man sich sparen. Es wird nichts passieren. Elecar wurde auch nicht weiter gehandelt, obwohl sie nicht getilgt wurde und die ganzen Beschwerden wegen der zurückgehaltenen Zinszahlungen bei Clearstream, etc....haben auch nichts gebracht. Ich warte heute noch auf meine Kohle

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    Schon interessant zu sehen, wie einem völlig entfesselte Kirchenleute und Bärenjäger in den letzten Tagen mal exemplarisch zeigen, was für eine braune Kalte-Kriegersoße sich hinter dem smarten Herrn Guaidò wohl nicht nur hier im Forum verbirgt. Fand ja eigentlich die (zeitweise?) Herausnahme von Herrn Mond vom Spielfeld nicht völlig unangemessen. Die Admins hier sollten dann aber doch auch gleiche Maßstäbe für alle Teilnehmer anlegen, sonst wird die Diskussion langweilig ....
    Zuletzt geändert von Granma; 14.02.2019, 13:09.

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    Ein alter Bekannter...

    Debt-Restructuring Veteran Is Said to Mull Future Venezuela Role
    https://www.bloomberg.com/news/artic...ructuring-role

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    Zitat von Granma Hier:14.02.2019, 12:38 Beitrag anzeigen
    Schon interessant zu sehen, wie einem völlig entfesselte Kirchenleute und Bärenjäger in den letzten Tagen mal exemplarisch zeigen, was für eine braune Kalte-Kriegersoße sich hinter dem smarten Herrn Guaidò wohl nicht nur hier im Forum verbirgt. Fand ja eigentlich die (zeitweise?) Herausnahme von Herrn Mond vom Spielfeld nicht völlig unangemessen. Die Admins hier sollten dann aber doch auch gleiche Maßstäbe für alle Teilnehmer anlegen, sonst wird die Diskussion langweilig ....
    @ GRANMA, interessant geschrieben, klare Sprache.
    Dies, aber auch die Kritik von Linda1 an Estes "Kopfschuss", könnten neue Maßstäbe im BB setzen (man darf ja mal traeumen).

    Este, Du hast doch viele Jahre lang lustige, sachliche und interessante Beiträge hier geschrieben. Dann hat Dir das ganze BB geschlossen größte Empathie gezeigt und wohltuenden Humanismus vorgefuehrt.
    Weshalb schwenkst Du hier (u. auch beim Brexit Thema) auf Monds Niveau ab?

    Mond - hat die Admin da wirklich endlich durchgegriffen? So werden Träume war .... .

    P.s.: Ja, Asche auf mein Haupt, kein Bond - Bezug. Aber echte, bondrelevante Bewegung, gibt es doch im Moment nicht.

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    Zitat von Fantomas69 Hier:14.02.2019, 09:29 Beitrag anzeigen
    Cuba warns of possible U.S. military intervention in Venezuela

    Source: Xinhua | 2019-02-14 15:32:58 | Editor: xuxin
    http://www.xinhuanet.com/english/201..._137821295.htm


    Keine Ahnung ob die Meldung Stimmt oder ob sie unter "Fake News" und Säbelrasseln fällt.
    Na ja, es war eben von Anfang an ein Fehler von Seiten der Opposition und ihrer Unterstuetzer, die Rolle von gezielt und wohldosiert eingesetzter Gewalt bei der Entfernung eines "moderat" gewaltaetigen Regimes unterschaetzt zu haben und blauaeugig auf das Ueberlaufen kompromittierter Militaers gesetzt zu haben. Insbesondere das Fehlen einer im uebrigen wohl nicht schwer unter den exilvenezolanischen Exmilitaers zu rekrutierenden "Schutztruppe" der Opposition macht sich jetzt bemerkbar - wer soll z.B. die LKWs mit den Hilfsguetern nach VEN fahren, kolumbianische Trucker weigern sich verstaendlicherweise, sie wollen nicht im VEN Knast enden - und laesst Guaido direkt von einer US Intervention abhaengig erscheinen.

    Andererseits, die serioese Journalistin Sebastiana Barraez schrieb wiederholt in ihrem Zwitscherkaefig, dass die Mannschaftsdienstgrade der Armee und z.T. auch der Nationalgarde den Einsatz gegen Demonstranten verweigern, was die merkwuerdige Zurueckhaltung des Regimes bei den Massendemonstrationen vom 12.2. Und vorher erklaert. Allerdings sind diese Mannschaftsdienstgrade wohl eher zur Desertion bereit als zum offenen Aufstand.

    Und das Regime selber hat aus seiner Perspektive keine glueckliche Hand mehr in der Anwendung dosierter Gewalt, wie noch bei den Demonstrationen von 2017.

    Ausserdem geben Putin und China nur noch lauwarme Rueckendeckung, Russland schickte schon zur Antseinfuehrung von Maduro lustigerweise nur den Praesidenten von Abchasien, Guaido outet sich gegenueber China geschickt als verlaesslicher Partner nach dem Prinzip des pacta sunt servanda, was natuerlich auch fuer die Bondholder nicht irrelevant ist, von wegen illegale Schulden usf.

    Vor allem wundert es hinsichtlich der Verteidigungsstrategie des Regimes, dass Guaido nicht in der Fruehphase mit einigen Getreuen in Haft genommen wurde, oder dass die collectivos auf ihn oder seine Familie losgelassen wurden. Dadurch haette das Regime die ganze Aufmerksamkeut auf die Haftentlassung von Guaido ziehen koennen, um ihn schliesslich wie den anderen Oppositionsfuehrer mit einer Geste guten Willens unter strengen Auflagen in die bedingte Freiheit zu entlassen, als nicht aktionsfaehiges "Opfer".

    Unter dem Aspekt der kuenftigen Bondperformance und auch rein humanitaer gesehen - das Regime kostet tagtaeglich mindestens Dutzende von Menschenleben - waere in der Tat auch, wie von Esteban lakonisch angedeutet, eine physische Ausserverkehrsnahme von Maduro und einiger hochrangiger Gefolgsleute und Militaers vielleicht ein probates Mittel, um die Dinge zu beschleunigen, da sich die Option eines einvernehmlichen Abtretens der Militaerspitze mit vergoldetem Ruhestand zu erledigen scheint. Dass die USA und die Opposition so lange dieses Angebot offenhielten, dementiert das Horrorbild, das hier einige in festen Schwarzweissschablonen
    Denkende von der US-Politik gegenueber von VEN entwerfen, die gewiss zu anderen Zeiten in Lateinamerika sehr fragwuerdige Praktiken benutzte.
    So wie es fuer den Anlageerfolg mit VEN bonds lange Jahre wichtig war, sich nicht von der Perhorreszierung von Chavez und Maduro durch US Medien ins Boxhorn jagen zu lassen, so gilt es jetzt, einen Machtwechsel in VEN nicht als finstere faschistische Machenschaft gegenueber einem edlen Vorkaempfer des Menschenrechts a la Maduro zu deuten. Guaido ist politisch am ehesten als Sozialdemokrat einzuordnen.

    Im uebrigen, was sollen denn die Bondperspektiven sein, wenn Maduro mit seiner genialen Politik weitermacht und die Bonds nicht handelbar bleiben, US Sanktionen koennen ja, s. Kuba, Jahrzehnte in Kraft bleiben?

    Kommentar


    Zitat von vilkas Hier:14.02.2019, 15:24 Beitrag anzeigen
    Unter dem Aspekt der kuenftigen Bondperformance und auch rein humanitaer gesehen - das Regime kostet tagtaeglich mindestens Dutzende von Menschenleben - waere in der Tat auch, wie von Esteban lakonisch angedeutet, eine physische Ausserverkehrsnahme von Maduro und einiger hochrangiger Gefolgsleute und Militaers vielleicht ein probates Mittel, um die Dinge zu beschleunigen, da sich die Option eines einvernehmlichen Abtretens der Militaerspitze mit vergoldetem Ruhestand zu erledigen scheint.
    So wie das weiland bei unserem österreichischen Problembären auch ratsam gewesen wäre.

    Kommentar


    Sorry, aber einigen Forumsteilnehmern möchte ich - glaube ich - nicht im Mondschein begegnen.
    Nur interessehalber: Ab welcher Summe befürwortet ihr mittelbare Tötungen, wann legt ihr selbst Hand an?

    Kommentar


    Debt-Restructuring Veteran (Lee Buchheit) Is Said to Mull Future Venezuela Role;

    https://www.bloomberg.com/news/artic...ructuring-role

    Kommentar


    Zitat von vilkas Hier:14.02.2019, 15:24 Beitrag anzeigen

    Na ja, es war eben von Anfang an ein Fehler von Seiten der Opposition und ihrer Unterstuetzer, die Rolle von gezielt und wohldosiert eingesetzter Gewalt bei der Entfernung eines "moderat" gewaltaetigen Regimes unterschaetzt zu haben und blauaeugig auf das Ueberlaufen kompromittierter Militaers gesetzt zu haben. Insbesondere das Fehlen einer im uebrigen wohl nicht schwer unter den exilvenezolanischen Exmilitaers zu rekrutierenden "Schutztruppe" der Opposition macht sich jetzt bemerkbar - wer soll z.B. die LKWs mit den Hilfsguetern nach VEN fahren, kolumbianische Trucker weigern sich verstaendlicherweise, sie wollen nicht im VEN Knast enden - und laesst Guaido direkt von einer US Intervention abhaengig erscheinen.

    Andererseits, die serioese Journalistin Sebastiana Barraez schrieb wiederholt in ihrem Zwitscherkaefig, dass die Mannschaftsdienstgrade der Armee und z.T. auch der Nationalgarde den Einsatz gegen Demonstranten verweigern, was die merkwuerdige Zurueckhaltung des Regimes bei den Massendemonstrationen vom 12.2. Und vorher erklaert. Allerdings sind diese Mannschaftsdienstgrade wohl eher zur Desertion bereit als zum offenen Aufstand.

    Und das Regime selber hat aus seiner Perspektive keine glueckliche Hand mehr in der Anwendung dosierter Gewalt, wie noch bei den Demonstrationen von 2017.

    Ausserdem geben Putin und China nur noch lauwarme Rueckendeckung, Russland schickte schon zur Antseinfuehrung von Maduro lustigerweise nur den Praesidenten von Abchasien, Guaido outet sich gegenueber China geschickt als verlaesslicher Partner nach dem Prinzip des pacta sunt servanda, was natuerlich auch fuer die Bondholder nicht irrelevant ist, von wegen illegale Schulden usf.

    Vor allem wundert es hinsichtlich der Verteidigungsstrategie des Regimes, dass Guaido nicht in der Fruehphase mit einigen Getreuen in Haft genommen wurde, oder dass die collectivos auf ihn oder seine Familie losgelassen wurden. Dadurch haette das Regime die ganze Aufmerksamkeut auf die Haftentlassung von Guaido ziehen koennen, um ihn schliesslich wie den anderen Oppositionsfuehrer mit einer Geste guten Willens unter strengen Auflagen in die bedingte Freiheit zu entlassen, als nicht aktionsfaehiges "Opfer".

    Unter dem Aspekt der kuenftigen Bondperformance und auch rein humanitaer gesehen - das Regime kostet tagtaeglich mindestens Dutzende von Menschenleben - waere in der Tat auch, wie von Esteban lakonisch angedeutet, eine physische Ausserverkehrsnahme von Maduro und einiger hochrangiger Gefolgsleute und Militaers vielleicht ein probates Mittel, um die Dinge zu beschleunigen, da sich die Option eines einvernehmlichen Abtretens der Militaerspitze mit vergoldetem Ruhestand zu erledigen scheint. Dass die USA und die Opposition so lange dieses Angebot offenhielten, dementiert das Horrorbild, das hier einige in festen Schwarzweissschablonen
    Denkende von der US-Politik gegenueber von VEN entwerfen, die gewiss zu anderen Zeiten in Lateinamerika sehr fragwuerdige Praktiken benutzte.
    So wie es fuer den Anlageerfolg mit VEN bonds lange Jahre wichtig war, sich nicht von der Perhorreszierung von Chavez und Maduro durch US Medien ins Boxhorn jagen zu lassen, so gilt es jetzt, einen Machtwechsel in VEN nicht als finstere faschistische Machenschaft gegenueber einem edlen Vorkaempfer des Menschenrechts a la Maduro zu deuten. Guaido ist politisch am ehesten als Sozialdemokrat einzuordnen.

    Im uebrigen, was sollen denn die Bondperspektiven sein, wenn Maduro mit seiner genialen Politik weitermacht und die Bonds nicht handelbar bleiben, US Sanktionen koennen ja, s. Kuba, Jahrzehnte in Kraft bleiben?
    Danke Vilkas für Dein Beitrag! Schreib bitte öfter, weil Du doch mit dem Thema sehr anvertraut bist!

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    Man kann einen Problembären auch mit dem Betäubungsgewehr und einem Zwinger loswerden. Ok, dann zielt man nicht zwischen die Augen - sondern in den Bauch, Rücken oder Po, bieten bei Maduro auch viel mehr Angriffsfläche, so fett wie der ist, kann man da ja kaum danebenschießen.

    Anschließend lassen wir Maduro als Tanzbären in Las Vegas auftreten. Oder wildern ihn in Kuba wieder aus.

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