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Venezuela

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    Ich habe auch was gegeben, nämlich 50 Euro zur Unterstützung der Kommunistischen Partei von Venezuela, Partido Comunista de Venezuela.
    Der Parteivorstand der DKP appelliert an Mitglieder und Freundeskreis der DKP, die Arbeit der Genossinnen und Genossen der PCV durch Spenden an den Venezuela-Solidaritätsfonds der DKP zu unterstützen. Spendenkonto DKP-Parteivorstand, GLS-Bank, BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01. Verwendungszweck: Solidarität mit der PCV!
    https://www.jungewelt.de/artikel/348...venezuela.html

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    Und? Was nützt uns das bei unseren Bond-Investments?

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    Zitat von zeroperpetual Hier:16.02.2019, 00:25 Beitrag anzeigen
    Und? Was nützt uns das bei unseren Bond-Investments?
    Sehr viel, denn ihr verdrängt die politischen Fakten.

    Die Opposition in Venezuela steht nicht nur rechts, sondern auch links von der PSUV. Es wird von den Medien verschwiegen, dass von Maduro enttäuschte Wähler eben nicht nur zu den Rechten, sondern in größerem Umfang auch zu den weiter links stehenden Parteien überlaufen. Hatte die KPV 2016 nur etwa 3% Stimmenanteil, waren es bei der Kommunalwahl bereits 6,5% und gegenwärtig sind es über 10%. Das Parteiprogramm der KPV finde ich sehr überzeugend, weshalb ich 50 € für die Arbeit der Genossen gespendet habe. Für die Bondinvestoren entscheidend ist, dass das linke Lager insgesamt wächst und damit die Rechten bei einer Wahl derzeit keine Mehrheit bekommen würden. Auch wenn sich die Linken untereinander nicht ganz einig sind, würden sie letztlich doch Maduro als Präsident stützen. Da ihr diese Fakten nicht auf dem Schirm habt, liegt ihr mit euren Erwartungen über ein Rechtsputsch völlig daneben.

    Die von Großkonzernen gesteuerte Medienlandschaft (zu der leider auch die Öffentlich-rechtlichen gehören) ignoriert kommunistische Parteien schlichtweg. In Russland ist die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) die größte Oppositionspartei, doch in den Medien praktisch nicht existent. Stattdessen wird die russische Opposition in unseren manipulativen Medien mit dem Rechtsradikalen Nawalny assoziiert, der jedoch ein von USA finanzierter Hampelmann ohne zahlenmäßig bedeutsame Anhängerschaft ist.

    Das von den konzernfinanzierten Medien aufgebaute Bild von Guaido folgt dem gleichen Muster wie bei Nawalny. Das Problem ist nur, dass diese Medien zwar die Menschen im Ausland (z.B. euch etwas naive Bondboardler) erreichen, jedoch im Inland die erhoffte Wirkung völlig verfehlen.


    Zuletzt geändert von Mond; 16.02.2019, 01:04.

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    Die Türkei kopiert das sehr innovative System CLAP aus Venezuela!
    Wenn das weltweit Schule macht, wird der Ausbeutung durch skrupellose Handelskonzerne endlich das Handwerk gelegt. Man sieht: Kommunistische Ideen haben Vorteile für die Masse. Die Wenigen, die im Kapitalismus das Geld haben, manipulieren jedoch das System zu ihren Gunsten und schädigen damit die breite Masse.
    Erdogan hat also bei Maduro etwas Sinnvolles gelernt und setzt es in die Praxis um.

    Gegen "Lebensmittel-Terror": Türkische Regierung verkauft Gemüse direkt an Bürger
    https://deutsch.rt.com/international...kt-an-buerger/

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    Ich verstehe nicht, wenn man Deiner Sichtweise folgen würde, warum Du in Vene-Bonds investierst. Deine Lobhudelei über den Sozialismus hin oder her, was Du leider nie richtig erklären kannst, warum ausgerechnet Deine Erwartung zu einem Investmenterfolg bei den Bonds führen soll. Maduro wird mit Sanktionen überschüttet, erst heute gab es schon wieder neue Sanktionen gegen die Führungsriege. Wenn Maduro nicht geht, wird es keinen Frieden mit den USA geben. Du hoffst aber, dass Maduro bleibt. Aber unter diesen Rahmenbedingungen, was soll da bei den Bonds rauskommen für uns Anleger, gar nichts. Oder ist Dir eine Rendite egal? Investierst Du aus ideologischem Antrieb, um Maduro zu unterstützen, Du spendest, in dem Du die Bonds kaufst?

    Und warum in aller Welt soll Guaido ein Rechtsradikaler sein? Wieso Rechtsputsch... Warum ordnest Du ihn nicht in der Mitte ein. Er will die von Maduro völlig zerstörte Demokratie wieder herstellen. Maduro ist der Verbrecher... In einem sich selbst überlassenen Kapitalismus ohne Schranken konzentriert sich das Geld bei Wenigen. Genauso in einem Sozialismus, dort konzentriert sich das Geld auch bei Wenigen, bei den Verbrechern, die sich einen Fetten machen, während das Volk leidet und hungert. Was soll da besser sein?

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    Zitat von Mond Hier:16.02.2019, 01:45 Beitrag anzeigen
    Die Türkei kopiert das sehr innovative System CLAP aus Venezuela!
    Wenn das weltweit Schule macht, wird der Ausbeutung durch skrupellose Handelskonzerne endlich das Handwerk gelegt. Man sieht: Kommunistische Ideen haben Vorteile für die Masse. Die Wenigen, die im Kapitalismus das Geld haben, manipulieren jedoch das System zu ihren Gunsten und schädigen damit die breite Masse.
    Erdogan hat also bei Maduro etwas Sinnvolles gelernt und setzt es in die Praxis um.


    https://deutsch.rt.com/international...kt-an-buerger/
    Wenn die Care-Pakete vom Ami vergiftet sind, dann sind in den Lebensmitteln aus den CLAP-Paketen "Benignatoren" drin wie sie der Diktator in Lems "Futurologischem Kongress" ins Trinkwasser gemischt hat.

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    Linke - Rechte - so ein Unfug. Es gibt nur Politiker, die für die Mehrheit ihrer Wähler Politik machen, oder für eine Minderheit.
    Der "Westen" handelt inzwischen durch die Lobbyisten für eine immer kleiner werdende Minderheit, die oft sogar nicht einmal mit dem Staat verbunden ist, sondern irgendwo in Steueroasen sitzt oder global ohne Besteuerung angesiedelt ist.
    In Venezuela ist es ähnlich, denn wenn Maduro wirklich so fest im Volk verankert ist, könnte er sich auf Neuwahlen unter Aufsicht der UNO einlassen. Dass er es nicht will, spricht für sich. Macht aber nichts, auch wenn er es noch nicht glaubt, denn er ist Geschichte, da die USA es sich auch nicht im Traum leisten kann, dass China+ Russland Venezuela an ihre Nationen binden. Die USA ist ja auch in einer schwierigen Lage mit lediglich rund 4% Weltbevölkerungsanteil, ungenügender Bildung, ohne soziale Absicherung, Extremverschuldung, Handelsdefizit u.v.m.

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    Maduro lässt Militäreinsatz an der Grenze vorbereiten

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1253588.html

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    Costa Rica: Diplomatische Vertreter Maduros müssen das Land verlassen – Update

    https://latina-press.com/news/259740...lassen-update/
    Die diplomatische Delegation von Nicolás Maduro muss das zentralamerikanische Land Costa Rica verlassen. Dies bestätigte am Donnerstag (14.) Präsident Carlos Alvarado. Costa Rica gehört zu über sechzig Staaten, die Juan Gerardo Guaidó Márquez als den Übergangspräsidenten von Venezuela anerkannt haben.
    ...

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    Kuhhandel geht weiter: John Bolton says Maduro's generals are talking to the opposition in Venezuela

    https://www.yahoo.com/news/john-bolt...232110828.html

    2000 Generale hat Venezuela . Mehr als in NATO insgesamt. Deswegen hat der Mad Uro keine Angst vor USA Invasion

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    Pence urges EU to recognize Guaido as Venezuela president

    'So today we call on the European Union to step forward for freedom and recognize Juan Guaido as the only legitimate president of Venezuela,' says US Vice President Mike Pence

    "52 nations including 30 of our European allies have followed America's lead".

    "But it's time for the rest of the world to step forward," he said
    https://www.rappler.com/world/region...uela-president

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    14. Februar 2019

    Irrsinn und kein Ende: Gefangene blockieren Grenze zu Kolumbien

    https://latina-press.com/news/259707...-zu-kolumbien/
    Im südamerikanischen Land Venezuela nimmt der Irrsinn von Links-Diktator Nicolás Maduro kein Ende. Als Antwort auf Interimspräsident Juan Guaidó, der die Einführung von humanitären Hilfslieferungen erzwingen will, hat der Despot vierzig Gefangene auf die Grenzbrücke „Puente Binacional Tienditas“ geschickt, um dort eine menschliche Barriere gegen die Einführung der dringend benötigten Hilfsmittel zu errichten.
    ...

    Die USA planen indessen, humanitäre Hilfe in Venezuela auch „aus der Luft“ einzuführen. „Wir suchen tatsächlich nach Wegen, um Hilfe sicher und effektiv im Land zu verteilen“, so Steve Olive, Leiter der US-amerikanischen Agentur für internationale Entwicklung (USAID), gegenüber dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses. „Natürlich prüfen wir auch die Szenarien des Abwurfs aus der Luft – wenn es die Situation erlaubt“, fügte er hinzu.

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    Venezuela's fuel and fertiliser shortage reduce farm production

    Venezuela's President Nicolas Maduro denies there are food shortages in the country. But farmers whose produce could help ease the crisis, are struggling to get their goods to market. A shortage of fertilisers is also curbing production

    https://www.youtube.com/watch?v=5vWrrDJv_VM

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    Zitat von zeroperpetual Hier:16.02.2019, 02:25 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, wenn man Deiner Sichtweise folgen würde, warum Du in Vene-Bonds investierst. Deine Lobhudelei über den Sozialismus hin oder her, was Du leider nie richtig erklären kannst, warum ausgerechnet Deine Erwartung zu einem Investmenterfolg bei den Bonds führen soll. Maduro wird mit Sanktionen überschüttet, erst heute gab es schon wieder neue Sanktionen gegen die Führungsriege. Wenn Maduro nicht geht, wird es keinen Frieden mit den USA geben. Du hoffst aber, dass Maduro bleibt. Aber unter diesen Rahmenbedingungen, was soll da bei den Bonds rauskommen für uns Anleger, gar nichts. Oder ist Dir eine Rendite egal? Investierst Du aus ideologischem Antrieb, um Maduro zu unterstützen, Du spendest, in dem Du die Bonds kaufst?
    1.) Bin Mitte 2015 durch eine Depotumschichtung großvolumig in die Bonds eingestiegen, weil die Konsolidierungspolitik des Staates (konsequenter Schuldenabbau, knallharte Austeritätspolitik, strikte Begrenzung der Importe) überzeugte. Danach habe ich hin und wieder noch geringfügig zugekauft.
    2.) Nachdem sich in 2016 abzeichnete, dass Venezuela die Folgen des Ölpreisverfalls im Griff hatte und an den Folgen nicht kollabieren wird, erkannten USA, dass die Zeit knapp wird um den Sozialismus in Venezuela auszurotten. Eine weitere Chance dafür würde sich in absehbarer Zeit nicht mehr bieten.
    3.) Im Frühjahr 2017 wurden Jugendliche dafür bezahlt, dass sie Krawall machen um USA einen Anlass für Sanktionen zu bieten. Infolgedessen wurde Venezuela durch die Sanktionen vom Kapitalmarkt abgeschnitten. USA löste damit einen Wertverfall der Bonds bzw. eine Vermögensschädigung bei den Gläubigern aus.
    4.) USA/IWF setzten Ende 2017 Zielmarken von mindestens 30 Mrd. USD Import pro Jahr nach Installation einer Marionettenregierung. Dadurch würden jedoch die Konsolidierungserfolge des Staates seit 2013 zunichte gemacht und die Bondholder enteignet werden.
    5.) Die 2016 bis 2018 trotz aller Widrigkeiten realisierten Handelsbilanzüberschüsse unterstreichen die volle Schuldendienstfähigkeit Venezuelas. Erforderlich gewesen wäre lediglich eine Laufzeitverlängerung kurzfristig fälliger Anleihen, die von USA jedoch verboten wurden um einen ökonomischen Kollaps zu erreichen.
    6.) Der ökonomische Kollaps blieb jedoch trotzdem aus. Daher Anfang 2019 schrittweiser Übergang zur Totalblockade, die in letzter Konsequenz militärischen Massenmord an den Einwohnern im Zuge einer Invasion durch eine US-Söldnerarmee vorsieht (behaupteter humanitärer Notstand als Rechtfertigung für die Einleitung einer Angriffskrieges und der Ermordung von Menschen).
    7.) Der Versuch der USA, die Gunst der Stunde (vorübergehende Schwächung Venezuelas infolge des Ölpreisverfalls um 2015) zur Ausrottung des Sozialismus in Venezuela zu nutzen, hat zu einer deutlichen Vermögensschädigung der Gläubiger geführt. Wer Systeme wie in USA/EU daher unterstützt, hat entweder nur eine beschränkte Intelligenz oder profitiert von diesen Verbrechersystemen.
    8.) USA ist gleichwohl selbst geschwächt und wird nicht in der Lage sein, das Volk von Venezuela zu versklaven. Für Massen- und Völkermorde wie die USA sie damals in Vietnam oder auch in Nicaragua durch die Contras vollzogen haben, fehlen USA heute die Mittel. Als Investor setze ich daher auf eine erfolgreiche völlige Entkoppelung Venezuelas von USA. Nach Abschluss dieses Entkopplungsprozesses wird Venezuela eine akzeptable Schuldenregelung ermöglichen, die besser sein wird als ein vom IWF diktierter Haircut. Möglich ist dies, weil Venezuela weiter seine Verschuldung abbaut, keine neue Schulden aufnimmt und letztendlich nur noch die rd. 50 Mrd. USD Bondschulden (abzgl. eines im Eigenbesitz befindlichen Anteils) hat, was sehr wenig ist.
    Zuletzt geändert von Mond; 16.02.2019, 22:02.

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    mal ne Frage an die Maduristen hier, die sagen, Ami kacke, Russen und Chinesen toll...

    wenn ihr von jetzt an bis zum Ende eurer Tage entweder in USA, Russland oder China leben müsstet, ohne Möglichkeit, das gewählte Land jemals wieder zu verlassen... was würdet ihr wählen?

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