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Venezuela

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    Abwarten, die Entkoppelung zwischen der Wirtschaft von USA und Venezuela wird mittelfristig positive Effekte für Venezuela haben. In Russland mussten USA auch schon die leidvolle Erfahrung machen, dass als Folge der Sanktionen sich in Russland eine international wettbewerbsfähige Agrar- und Lebensmittelindustrie entwickelte, die jetzt den US-Farmern die Exportmärkte wegschnappt.

    Venezuela hat mit sämtlichen in USA fälligen Schulden nun nichts mehr zu tun; dass ist jetzt das Problem von Guaido und erklärt, weshalb USA langsam Panik kriegen. Denn wenn man vor einem US-Gericht gegen Venezuela Klage erhebt, lautet das Rubrum "... erheben wir Klage gegen die Republik Venezuela, vertreten durch den Präsidenten Guaido ..."

    Maduro spart durch die Blödheit der US-Verwaltung pro Jahr nun mehrere Milliarden USD Liquiditätsabfluss ein, da sämtliche Ratenzahlungsverpflichtungen aus Schiedsverfahren und durch Citgo besicherte Verbindlichkeiten nun in Guaidos Verantwortung fallen.

    Die Importeure in Venezuela lernen, dass man außerhalb USA qualitativ gleichwertige Produkte zu einem Bruchteil des Preises kaufen kann. Das hält die Importe in USD niedrig, eine der wichtigsten Voraussetzungen um wieder auf die Beine zu kommen.

    Der größte Ablacher ist, dass ein Zwerg wie USA ein Land mit einer 4 mal höheren Bevölkerung wie Indien vorschreiben will, wo es sein Öl zu kaufen hat. Indien soll nicht nur im Iran kein Öl mehr kaufen, sondern auch in Venezuela nicht mehr.

    Wie hier schon mehrfach gesagt: USA sind mit einer Verschuldungsquote von weit über 100% und einer nicht wettbewerbsfähigen Wirtschaft ein Staat am Ende. Pompeo und Trump sind die ideale Verkörperung von "Dick und Doof". Vor denen muss sich Maduro nicht fürchten.

    Silvester stoßen wir hier auf ein weiteres Jahr der Fortsetzung der Bolivarischen Revolution an ...
    Zuletzt geändert von Mond; 10.03.2019, 17:09.

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    Zum Glück bleiben die Schuldverpflichtungen am Staat kleben, egal wie der Präsident heisst oder welche Regierung grade rumwurstelt. Guaido wird nicht so blöd sein, und dem Maduro auch noch seinen Dreckhaufen wegräumen, ohne an die Macht zu kommen. Es wird vielmehr Zeit, nicht in den USA zu klagen sondern in Den Haag. Tolle Bolivarische Revolution, wo der Strom wegbleibt und die Leute sterben......




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    Guaido ruft alle Abgeordnete nach Caracas zurück:
    https://twitter.com/jguaido/status/1104839886660689920
    und will morgen Ausnahmezustand erklären:
    https://twitter.com/jguaido/status/1104835012304793605

    Also vielleicht rufen sie doch um die internationale Hilfe.

    Maria Corina Machado twittert auch, dass Zeit zu Befreiung gekommen ist:
    https://twitter.com/MariaCorinaYA

    Spannende Tage. Bin irgendwie optimistisch, dass Mad Uro keine Cojones hat um gegen Guaido und Ko militärisch anzugreifen.
    Also, schnell zum Flugzeug, dawaj, do swidanja nach Kuba oder Moskau.

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    Lass dich nie von stimmungen leiten

    Das aufbauen einer bühne wurde immerhin schon verhindert

    Wenn guaido nicht mal das durchsetzen kann........dann ist er sehr verletzlich

    Zitat von dmytro Hier:10.03.2019, 20:49 Beitrag anzeigen

    Spannende Tage. Bin irgendwie optimistisch, dass Mad Uro keine Cojones hat um gegen Guaido und Ko militärisch anzugreifen.
    Also, schnell zum Flugzeug, dawaj, do swidanja nach Kuba oder Moskau.

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    'A city of shadows': fear as Venezuela's crippling blackout enters day four

    Power outage – that Maduro blames on foreign saboteurs – could have dramatic implications for country’s political future



    “Venezuela is on the verge of a total collapse,” tweeted Bolivia’s former president, Jorge Quiroga. “In a few hours the surreal dystopia of Mad Max will be unleashed.”
    https://www.theguardian.com/world/20...uro-fear-anger

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    Nationwide Blackout in Venezuela: FAQ
    By Rodrigo Linares
    March 10, 2019


    https://www.caracaschronicles.com/20...venezuela-faq/

    Sozialistische Planwirtschaft vom Feinsten halt ...

    Fast so schlimm wie die Planwirtschaft in Venezuela ist das Formatierungschaos und -gebastel, wenn man externen Text hier reinkopiert.
    Dat is richtig kacke.

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    Zitat von Aldy Hier:10.03.2019, 22:39 Beitrag anzeigen
    Sozialistische Planwirtschaft ...
    Es verdichten sich vielmehr Hinweise, dass es Sabotage war. Man muss nur einen Mitarbeiter kaufen, der Zugang zur Leitwarte oder den Generatoren hat und maximalen Schaden anzurichten. Auch wenn Kraftwerke physisch vom Internet getrennt sind, so kann ein Mitarbeiter über einen USB-Stick Schadsoftware einschleusen. Hatten USA auch schon im Iran so gemacht und in Russland mehrfach versucht.
    Das Timing war auch genau abgestimmt, nämlich gerade wo der schwerkriminelle Möchte-Gern-Putschist Guaido in der medialen Bedeutungslosigkeit verschwand, brauchte dieser Wichtigtuer einen neuen Aufhänger. Mal schauen, was er demnächst für Sabotageakte auslöst: Großbrand in einer Raffinerie oder in der Metro? Trinkwasservergiftung?
    Die rechten Schergen haben - wie üblich - wieder in den Armenvierteln Jugendliche angeheuert, die für ein paar Dollars Geschäfte plünderten und Angst und Schrecken verbreiten sollten. Alles gut organisiert, dass muss man Guaido zugestehen. Es wird sich hierfür jedoch vor einem Strafgericht verantworten müssen - und ein venezolanisches Gefängnis wird er nicht mehr lebend verlassen.



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    Maduro wird sich bald vor dem Internationalen Strafgerichtshof für die vielen Toten verantworten müssen. Da kann er sich glücklich schätzen, weil er dort anders als in venezolanischen Gefängnissen weiterleben darf, aber hoffentlich mit lebenslanger Freiheitsstrafe.

    Auf das Sabotage-Geschwätz brauch man eigentlich nichts mehr geben, denn wenn 1 einzelner Mitarbeiter unkontrolliert den Strom fast des ganzen Landes soll abschalten können, dann brauch man auch die Türen nicht mehr abschließen. Es wird ja wohl bei so einer wichtigen Infrastruktur noch ein paar Sicherheitskräfte geben, die das bewachen. Kann natürlich sein, dass die wegen Stümperei in der Chefetage eingespart wurden.

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    Bolton: Venezuelas Opposition im Kontakt mit Militärs


    Washington (dpa) - Im Machtkampf in Venezuela laufen nach Einschätzung der USA bereits Geheimverhandlungen zwischen der Opposition rund um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó und den mächtigen Streitkräften. Es gebe zahlreiche Gespräche darüber, was kommen wird, sagte US-Sicherheitsberater John Bolton in einem TV-Interview. ......
    11.03.2019 · 01:19 Uhr

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    Zitat von zeroperpetual Hier:11.03.2019, 03:40 Beitrag anzeigen
    ... denn wenn 1 einzelner Mitarbeiter unkontrolliert den Strom fast des ganzen Landes soll abschalten können, dann brauch man auch die Türen nicht mehr abschließen.
    Es war in diesem Fall offenbar Sabotage durch einen Mitarbeiter in der Leitwarte im Guri-Kraftwerk und nicht wie von Guaido behauptet ein Buschfeuer an einem von Schlingpflanzen zugewachsenen Transformator.

    Auch in der BRD könnten Leitwartenmitarbeiter maximalen Schaden anrichten, weshalb man solche Jobs nur bekommt, wenn man ein maximales System der Sicherheitsüberprüfung durchlaufen hat, was auch ständig wiederholt wird.

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    Paramilitares chavistas (colectivos) disparando en contra de la sociedad civil hacia los edificios. Ellos son enviados a las calles por el régimen de Maduro para aterrorizar a la población.
    Chavista paramilitaries (collectives) shooting against civil society at buildings. They are sent to the streets by the Maduro regime to terrorize the population.
    Video https://twitter.com/cristiancrespoj/...97777111367682

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    Zitat von Mond Hier:11.03.2019, 03:51 Beitrag anzeigen

    Auch in der BRD könnten Leitwartenmitarbeiter maximalen Schaden anrichten, weshalb man solche Jobs nur bekommt, wenn man ein maximales System der Sicherheitsüberprüfung durchlaufen hat, was auch ständig wiederholt wird.
    Da brauch man sich in Venezuela nicht wundern, wenn die nicht mal die eigenen Leute überprüfen. Und für sensible Schaltvorgänge mit weitreichenden Folgen gibts ja immer noch das 4-Augen-Prinzip. Alles in allem ist das unlogisch, die brauchten nur wieder mal nen Sündenbock für die ganze Misere.

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    Venezuela gibt Arbeitnehmern und Schülern frei

    Kein Strom, kein Wasser, kein Benzin: In Venezuela beginnt Tag vier des großen Stromausfalls. Auch am Montag müssen Arbeitnehmer und Schüler zu Hause bleiben


    http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1257161.html

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    Venezuela’s refugee population will more than double by the end of next year if the country continues on its current course, according to a study by the Organization of American States.

    More than 3.4 million Venezuelans have already fled in the most severe migration crisis in the world after Syria, the study found. This diaspora will swell to 5.4 million by the end of this year, and to 7.5 million to 8.2 million by the end of 2020, according to the OAS.

    Colombia is host to the largest Venezuelan migrant population, with 1.2 million, followed by Peru, Chile, Ecuador, Argentina and Brazil, the study found. While the international community donated $30 billion to deal with the Syrian crisis, it has so far only donated $200 million for Venezuela’s, according to David Smolansky, a coordinator of the working group that produced the report.

    https://www.bloomberg.com/news/artic...-year-oas-says

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    Wie bischof gestern zu Recht mit Hinweis auf den be- bzw. verhinderten Tribuenenrnaufbau unterstrich, bleibt Guaidos Handlungsspielraum trotz dem weitgehenden Zusammenbruch der Stromversorgung - in der Nacht explodierten zusaetzlich mehrere Transformatorenstationen - der natuerlich noch einmal auf tragische Weise die voellige Inkompetenz des Regimes zeigt, erstaunlich gering. Mehr noch, die Verhaftung der das Tribuenengeruest transportierenden Lkw-Fahrer wirft nicht unbedingt ein gutes Licht auf seine Mobilisierungskampagne. Weder konnte er die Leute, die er zur Durchfuehrung seiner Veranstaltung brauchte, schuetzen noch findet eine sichtbare Protestaktion zu ihrer Freilassung statt.
    Umgekehrt zeigt sich an diesem Detail, dass das Regime auch unter Blackoutbedingungen weiterhin handlungs- und koordinationsfaehig bleibt. Dies illustriert auch das Eingreifen von Polizeieinheiten gegen Pluenderer oder von Nationalgardisten gegen Demonstranten.
    Angesichts der dramatisch steigenden Opferzahlen unter chronisch Kranken und Notfallpatienten, aber auch ersten Hungertoten muss man sich fragen, wie angemessen da die von Guaido weiterhin betriebene Kampagne der Massendemonstrationen in der aktuellen Situation ist.
    Es waere sicher sinnvoller, durch Freiwillige, etwa jene, die die Hilfslieferungen aus Kolumbien transportieren wollten, eine koordinierte Hilfsaktion fuer Krankenhaeuser ohne Notstromversorgung, oder chronisch Kranke ohne dringend benoetigte Medikamente zu starten. Eine solche Mobilisierung wuerde zwar unter den bestehenden Bedingungen letztendlich symbolisch bleiben, wuerde aber Guaido mehr Sympathie und Respekt einbringen als weitere Massendemonstrationen bei denen dann die Massen immer mehr fehlen werden weil mit dem schlichten materiellen Ueberleben beschaeftigt. Aber offenbar fehlt entweder die Einsicht dazu oder die organisatorische Faehigkeit, oder vielleicht beides auf der Seite von Guaido.
    Je laenger der apagon, der Stromausfall andauert, um so mehr wird nicht nur das Regime, sondern auch Guaido desavouiert. Zwar steigt auch der Druck auf die militaerische Fuehrung und ihre auslaendischen Unterstuetzer, aber solange zumindest ein wichtiger Teil der bewaffneten Organe wie Nationalgarde und polizeiliche Spezialkraefte einsatzfaehig bleiben, und regimetreue paramilitaerische Kraefte weiterhin ungehindert auch auf voellig unbeteiligte Zivilisten schiessen koennen wie wieder letzte Nacht, bleibt das Regime fester im Sattel als die Guaidoopposition den Zuegeln der Macht naeher kommt.
    Es raecht sich, dass Guaidoleute blauaeugig ausschliesslich auf eine gewaltlose Entfernung des Regimes gesetzt hatten, anstatt zumindest Vorkehrungen dafuer zu treffen, dass das Ziel nicht auf friedlichem Weg erreicht werden kann. Ja sie sind nicht einmal imstander, wenigstens ihr eigenes Fuehrungspersonal geschweige denn Hilfspersonal halbwegs wirksam zu schuetzen. Und von denen nun manche eine Intervention von aussen herbeitraeumen, egal ob latein- oder us-amerikanisch organisiert, ohne zu wissen, dass eine solche, damit Sie ueberhaupt ernsthaft erwogen wird, wohl erst noch Zehntausende weiterer Opfer im Vorfeld bedarf, um einen entsprechenden Handlungsdruck im Ausland zu erzielen.

    Es mehrt sich unter dem Eindruck der sich zuspitzenden humanitaeren Situation in den inlaendischen Foren das Gezwitscher ueber bewaffneten Widerstand bei gleichzeitiger Desillusionierung ueber die Guaidokampagne. Aber auch das sind erstmal nur Worte.
    Ein unbekannter Twitterer brachte es aber auf den Punkt, die Hoffnung auf eine Rettung von aussen und die mangelnde Wirksamkeit des inlaendischrn Widerstandes sei Ausdruck der Passivitaet und des Mangels an Risikobereitschaft, welche letztlich zu den Deformationen der kollektiven Psyche in VEN durch 20 Jahre Chavismus zaehlten.

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