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Venezuela

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    Zitat von Walt Hier:20.03.2019, 11:22 Beitrag anzeigen
    Die Cravos Investment Limited, Dubai, will für meine Vene-Anleihe 249380 läppische 15,50% bezahlen.
    Ist viel zu wenig.
    Wenn Cravos und andere kaufen wollen, dann nicht aus sozialen Gründen, sondern um Profit zu machen. Kann man genauso gut das Investement halten.

    Anscheinend haben sich Lawrow und dr Märchen Onkel Sondergesandte für Venezuela Abrams getroffen. Man war sich zwar einig, dass man sich nicht einig sei, aber schon alleine das Treffen sagt schon etwas aus. Pinoccio Abrams und Gesellen sind sich anscheinend nicht sicher, ob die Marionette Guaido noch zum Ziel führt, so dass man freiwillig Gespärche führt. Das kann sicher auch für den Presidente im Miraflores Palast so gewertet werden. Es bewegt sich etwas hinter den Kulissen.

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    Zitat von esteban Hier:20.03.2019, 07:36 Beitrag anzeigen

    soviel zum Thema der Sozialismus hat die Leute aus der Armut geholt
    Mag sein, dass die Sozialisten die SLums nicht abschaffen konnten. Über vorliegendes Missmangement müssen wir da nicht diksutieren. Allerdings gab es die Slums in mindestens dem Ausmaße schon vor der Regierung der Sozialisten. Und zu einer dieser Regierungen gehörte auch der damals erfolglose Minister Herr Hausman, der jetzt seine vermeintliche Kompetenz in die Welt flötet.

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    Schaut euch mal das weltraum-foto an !

    A bad situation in Venezuela is getting worse


    https://ftalphaville.ft.com/2019/03/...getting-worse/

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    Citigroup to sell Venezuelan gold in setback to President Maduro

    https://www.reuters.com/article/us-v...-idUSKCN1R12GR

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    Venezuela opposition names board to state chemical company

    That allowed Guaido’s allies to name a board of directors to Monomeros, a Colombian chemical company owned by Pequiven
    https://www.reuters.com/article/us-v...-idUSKCN1R02QO

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    Zitat von bischof Hier:20.03.2019, 19:23 Beitrag anzeigen
    Citigroup to sell Venezuelan gold in setback to President Maduro

    https://www.reuters.com/article/us-v...-idUSKCN1R12GR
    Der verlinkte Artikel wirkt schon etwas schizophren. Einerseits jammert man, dass der Präsident Maduro nicht zurück gezahlt hat, andererseits propagiert man, dass ja Guaido Präsident sei.

    Wenn Guaidó Presidente ist, dann muss er die Rückzahlung durchführen. Maduro ist ja nicht als Staatsoberhaupt anerkannt und muss daher auch nichts zahlen.

    Derjenige der als Staatsoberhaupt anerkannt ist hat die Verantwortung.

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    Venezuela: Medien als Hilfssheriffs

    von Michael Meyen · Veröffentlicht 19/03/2019 · Aktualisiert 19/03/2019

    Was passiert in Venezuela? Was können wir darüber wissen, wenn wir uns auf deutschsprachige Leitmedien verlassen? Sebastian Köhler, Professor an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin, hat für seinen eigenen Blog ein „medien- und stilkritisches Angebot“ zum Thema gemacht und diesen Text dankenswerter Weise für Medienrealität neu aufbereitet.
    ...
    Warum sagen nicht (viel mehr) deutsche Journalisten zu diesen Gütern wie Lebensmitteln und Medizin: „von der US-Regierung so genannte Hilfslieferungen“? Entsprechend der klassischen journalistischen Regel, vor allem in informationsbetonten Beiträgen „Versionen als Versionen“ (Michael Haller) zu kennzeichnen? Warum übernehmen viele Medien auch hier einfach den PR-Ausdruck („dringend benötigte Hilfslieferungen“) einer mächtigen Partei in diesem Konflikt, ohne die Quelle dieser Redewendung anzugeben? Und machen sich damit unter dem Strich zu Sprachrohren einer Seite dieser Auseinandersetzung?

    Kein Einzelfall in der Berichterstattung über diesen Konflikt: Nach massiven Stromausfällen seit dem 7. März hieß es in vielen deutschsprachigen Medien, wiederum in informationsbetonten Beiträgen (also nicht in Kommentaren, sondern in Nachrichten oder Berichten): „Die Regierung machte einen vermeintlichen Cyberangriff der USA auf das wichtigste Elektrizitätswerk für die Stromausfälle verantwortlich“ (Tagesanzeiger). Kennt man in den Redaktionen nicht die Unterschiede zwischen „angeblich“, „mutmaßlich“ und „vermeintlich“? „Vermeintlich“ ist ganz klar ein Kommentar und besagt: Es verhält sich „in Wahrheit“ ganz anders (vgl. diesen Blogeintrag von Franz-Josef Hanke). „Angeblich“ sollte sich auf explizite Angaben beziehen, die jemand gemacht hat, „mutmaßlich“ auf Überlegungen, die angestellt wurden – in beiden Fällen bleibt offen, ob die berichtete Version den Tatsachen entspricht.
    ...
    Ein weiterer, fünfter Punkt: Es dürfte kaum so sein, dass mittlerweile das gesamte Volk gegen die Maduro-Regierung stünde, welches nur noch von Militär und Geheimdiensten gestützt würde. Offenbar ist die Bevölkerung Venezuelas tief gespalten, und zwar anscheinend nicht zuletzt entlang von sozio-ökonomischen Klassen-Schranken, in Korrelation mit ethnischen Unterschieden. Schaut man sich an, wer bei den öffentlichen Auftritten der beiden Exponenten in den medialen Inszenierungen beider Seiten jeweils die unterstützenden „Massen“ darstellen soll, so sind das bei Maduro tendenziell eher dunkelhäutige und offenbar materiell ärmere Menschen, während bei Guaidó deutlich mehr Angehörige hellhäutiger Mittel- und Oberschichten (oder Klassen) zu sehen sind.
    ...
    Es ist schon erstaunlich: Denen die angeblich dringend benötigte Hilfe zukommen soll, sind für Maduro. Und die keine Hilfe brauchen, sind für Guaido.
    https://medienblog.hypotheses.org/55...1PMgFmzDNqx0ZY

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    Zitat von Petra Hier:20.03.2019, 22:11 Beitrag anzeigen
    Es ist schon erstaunlich: Denen die angeblich dringend benötigte Hilfe zukommen soll, sind für Maduro. Und die keine Hilfe brauchen, sind für Guaido.
    Eigentlich ist es doch nicht erstaunlich, denn hier ist ja es genauso: Die meisten im BB, die sich Guaido an die Macht wünschen, sind hoffentlich nicht auf die Rendite ihres Investments angewiesen, weil sie sonst verhungern würden, sondern weil sie ihren Wohlstand gerne vergrößern wollen.

    Für mich tritt die Rendite meines Venezuela Investments zunehmend in den Hintergrund. Ich halte es da eher wie Mond, der sinngemäß hier einmal sagte, wenn seine Spekulation schief geht, hat er wenigstens dazu beigetragen, dass die Venezolaner Lesen und Schreiben gelernt haben, eine kostenlose Ausbildung genießen können und ein Dach über dem Kopf haben. Eine solche Einstellung passt natürlich in keinen egozentrischen rechten Schädel, denn dort steht überall nur ICH ICH ICH.

    Hatten wir hier doch schon mehrfach: Mir ist egal, was in Venezuela passiert, Hauptsache ICH mache meinen Schnitt

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    Cuban doctor describes harsh medical reality in Venezuela

    Cuban doctor denounces political manipulation of health services in Venezuela. Fearing for his life, Yansnier Arias fled to Chile from Venezuela where he worked in a Cuban government medical program in the slums. He says he was obliged to falsify medical records to bolster statistics and personally witnessed how government supporters of Nicolás Maduro were given preferential treatment



    https://www.univision.com/univision-...enezuela-video

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    Cradle of Venezuela oil industry is a scene of desolation

    "There's nothing left. The operations have stopped. They got rid of the workers."
    http://www.digitaljournal.com/news/w...article/545774

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    Omg, mal wieder ein Musterbeispiel wie Venezuela als Projektionsflaeche fuer eigene ideologische Wunschvorstellungen dient. Dabei sind es kurioserweise die durchaus beredten und bisweilen (unfreiwillig?) unterhaltsamen selbsternannten Vorkaempfer des Sozialismus hier, die alles daran zu setzen scheinen, den Fortbestand einer inzwischen zu einer grotesk inkompetenten, kleptokratischen Diktatur mutierten einstigen gesellschaftlichen Reformvision (mit allen ihren nicht nur dem caudillo-stil geschuldeten, schon unter Chavez bald zu Tage getreteten fragwuerdigen Begleiterscheinungen) zur Zukunftsfrage eines wie auch immer gearteten humanitaeren Marxismus in der lateinamerikanischen Peripherie zu stilisieren. Dadurch liefern sie gerade ihren ideologischen Gegnern willkommenen Munition, a la wenn Maduro Sozialismus bedeutet, wer will dann schon Sozialismus haben. Bolivien zeigt, dass es auch anders gehen kann.

    Die aktuelle Wirklichkeit sieht auch in Hinblick auf die soziale Problematik anders aus. Zentren des Protests sind inzwischen die Viertel von Caracas und anderen Staedten geworden, in denen die eher "ethnisch" weniger weissen und oft oekonomisch schwaecheren Bevoelkerungsgruppen wohnen, die noch bei den Unruhen von 2017 eher auf Seiten Maduros standen und einst zu den Profitoeren des Chavismus gehoerten, und die jetzt voll vom Blackout und seinen Folgen getroffen wurden, weil sie nicht mit Devisen sich ihre Ueberlebensrationen kaufen konnten, und weil die Schergen des Regimes vorzugsweise in ihren Vierteln herumballern, nicht aber in der buergerlichen Wohngegenden.
    Auch die von den Regimeunterstuetzern massakrierten Indianer gehoeren wohl kaum zu einer weissen Elite.
    Und so unterbelichtet waren die Venezolaner alphabetisierungsmaessig vor Chavez auch nicht, die Alphabetisierungsrate in VEN lag wie in den meisten Laendern Lateinamerikas mit Ausnahme einiger Andenstaaten in den 1990er Jahren schon bei 90-95 %.
    Der Fehler des Regimes schon unter Chavez war, diese benachteiligten Gruppen zwar finanziell unterstuetzt zu haben, ihre medizinische Versorgung verdienstvoll verbessert zu haben, ohne aber etwas zur Hebung ihres schulischen und beruflichen Qualifikationsniveaus und damit ihrer Eigeninitiative getan zu haben. Letzendlich war das alles mehr ein paternalistisches Subventionsprojekt als ein gesellschaftliches Emanzipationsprojekt.

    Alle diese benachteiligten Gruppen moegen den bedachtsam friedfertigen Buergersohn Guaido eher lauwarm unterstuetzen, aber um so entschiedener und radikaler sind sie in ihrer Ablehnung Maduros, der wohl seine Fans inzwischen vor allem im moralisch hochmoegenden buergerlichen weissen Wohlstandsmilieu (kommt mir nicht darauf an, ob die Bonds im Dauerdefault bleiben oder nicht, ich kaufte VEN Bonds zur Armutsbekaempfung vor Ort etc) europaeischer Grosstaedte findet.
    Tja ich gestehe ein, da bin ich schon etwas mehr Bondproletarier, der Ausfall der VEN Anleihen hat schon einige unangenehme oekonomische Folgen fuer mich gehabt, wiewohl mein wirtschaftliches Ueberleben gewiss nicht von ihnen abhaengt.

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    Zitat von Petra Hier:20.03.2019, 22:40 Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es doch nicht erstaunlich, denn hier ist ja es genauso: Die meisten im BB, die sich Guaido an die Macht wünschen, sind hoffentlich nicht auf die Rendite ihres Investments angewiesen, weil sie sonst verhungern würden, sondern weil sie ihren Wohlstand gerne vergrößern wollen.

    Für mich tritt die Rendite meines Venezuela Investments zunehmend in den Hintergrund. Ich halte es da eher wie Mond, der sinngemäß hier einmal sagte, wenn seine Spekulation schief geht, hat er wenigstens dazu beigetragen, dass die Venezolaner Lesen und Schreiben gelernt haben, eine kostenlose Ausbildung genießen können und ein Dach über dem Kopf haben. Eine solche Einstellung passt natürlich in keinen egozentrischen rechten Schädel, denn dort steht überall nur ICH ICH ICH.

    Hatten wir hier doch schon mehrfach: Mir ist egal, was in Venezuela passiert, Hauptsache ICH mache meinen Schnitt

    Ich finde diese Investment-Strategie einfach nur bekloppt. Venezuela-Bonds zu kaufen, ohne eine Rendite damit erzielen zu wollen, sondern um damit den Venezolanern zu helfen, damit die lesen und schreiben lernen, weil man ja so barmherzig und hilfsbereit ist, also da fällt einen nix mehr dazu ein. Schon lange keine so verlogene Heuchelei gelesen. Dann nimm lieber das Geld und gebe das einer gescheiten Hilfsorganisation, damit es dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird, z.B. bei denen die hungern oder obdachlos sind. Mein Gott nochmal, so ein Gesülze macht mich wirklich wütend.

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    Zitat von zeroperpetual Hier:21.03.2019, 00:45 Beitrag anzeigen
    Ich finde diese Investment-Strategie einfach nur bekloppt. Venezuela-Bonds zu kaufen, ohne eine Rendite damit erzielen zu wollen, sondern um damit den Venezolanern zu helfen, damit die lesen und schreiben lernen, weil man ja so barmherzig und hilfsbereit ist, also da fällt einen nix mehr dazu ein. Schon lange keine so verlogene Heuchelei gelesen. Dann nimm lieber das Geld und gebe das einer gescheiten Hilfsorganisation, damit es dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird, z.B. bei denen die hungern oder obdachlos sind. Mein Gott nochmal, so ein Gesülze macht mich wirklich wütend.
    Ich wußte gar nicht, dass ich so gut zielen kann. War jedenfalls ein Volltreffer.

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    Ach wir bösen Bondholder sollten uns was schämen, dass wir eine Rendite erwarten und die uns dann auch noch in die eigene Tasche stecken wollen. Wie eigennützig und verachtenswert. Soll uns der rote Pfeil treffen, damit wir lernen, Bondkäufe als mildtätige Spende zu begreifen. (sorry echt, das ist doch nicht mehr normal...)

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    Der Kauf einer bestehenden Anleihe Venezuelas kommt Venezuela sowenig zugute wie der Kauf eines gebrauchten VWs VW zugute kommt. Geld bekommt der Vorbesitzer, nicht der Emittent oder Produzent.

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