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    Zitat von qnibert Hier:23.03.2019, 22:37 Beitrag anzeigen
    Zieht ihr Kommunisten ruhig mal eure Schlussfolgerungen für ein Revival des Kommunismus, während die große demokratische Mehrheit weiter daran arbeitet, dass es zu dessen erneuter realer Existenz möglichst nicht wieder kommt.
    In der Stadt Berlin läuft derzeit ein Volksentscheid zur Enteignung privater Wohnungskonzerne an. Du wirst überrascht sein, mit welch überwiegender Mehrheit die Bevölkerung dahinter steht, den Immobilienparasiten das Handwerk zu legen. Dies wird die Initialzündung sein, um weitere Verstaatlichungen einzuleiten.

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    Es gibt noch schlimmere Parasiten....nämlich die die EZB zu ihren Nullzinsen zwingen und damit alle enteignen. Die Umverteilung von unten nach oben läuft derzeit nämlich ganz schon rasant. Leider kommt man mit dem Kommunismus da aber auch nur vom Regen in die Traufe, denn dort wandern statts Geld die Güter von unten nach oben. Und unten herrscht der Mangel. Das ist also auch keine Alternative. Da hilft wahrscheinlich nur eine Reichensteuer, die ab einem bestimmten Vermögen einen Teil wieder der Gemeinschaft zuführt. Aber die fette Made im Speck sieht das nicht ein, dass sie was abgeben soll, obwohl sie eh niemals alles allein verfressen kann.

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    Zitat von esteban Hier:24.03.2019, 19:42 Beitrag anzeigen

    das Flugzeug ist genauso fett wie Maduro
    Das ist wohl das Wort zum Sonntag. Ein intelligenter, aufschlussreicher und informativer Beitrag des BB-Clowns

    Kommentar


    Zitat von GatoMedio Hier:25.03.2019, 00:55 Beitrag anzeigen

    Das ist wohl das Wort zum Sonntag. Ein intelligenter, aufschlussreicher und informativer Beitrag des BB-Clowns
    Este: den Spitznamen musst Du Dir (leider) gefallen lassen ...... Wie man in den Wald blödelt, so .......

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    Venezuela opposition fears crackdown after Maduro threatens arrests

    Embattled president hints that Juan Guaidó and allies are in his sights



    https://www.theguardian.com/world/20...eatens-arrests

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    Zitat von Mond Hier:24.03.2019, 22:17 Beitrag anzeigen

    In der Stadt Berlin läuft derzeit ein Volksentscheid zur Enteignung privater Wohnungskonzerne an. Du wirst überrascht sein, mit welch überwiegender Mehrheit die Bevölkerung dahinter steht, den Immobilienparasiten das Handwerk zu legen. Dies wird die Initialzündung sein, um weitere Verstaatlichungen einzuleiten.
    Das wird nicht geschehen, denn in der durch Lobbyismus gesteuerten Welt führt die historisch einmalige globale Vermögenskonzentration bei immer weniger Einzelpersonen zu immer mehr Macht bei diesen wenigen Oligarchen, die sich auch noch durch die Globalisierung der Besteuerung entziehen können.
    Eine Lösung gibt es aber auch: Wir haben doch mit der Schweiz das erfolgreiche Gegenmodell, in dem der MITTELSTAND die Politik auf direkte Art bestimmt.

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    Russian military officials arrive in Venezuela to discuss 'training and strategy'

    Russia-flagged cargo plane and airliner spotted at Caracas airport as Moscow boosts under-pressure Maduro regime


    On 28 April, US sanctions are set to escalate with a ban on crude oil imports from Venezuela. America is historically Venezuela’s biggest oil buyer, and that step is expected to severely crimp the Maduro government’s already diminished finances
    https://www.theguardian.com/world/20...g-and-strategy

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    Zitat von Mond Hier:24.03.2019, 22:17 Beitrag anzeigen
    In der Stadt Berlin läuft derzeit ein Volksentscheid zur Enteignung privater Wohnungskonzerne an. Du wirst überrascht sein, mit welch überwiegender Mehrheit die Bevölkerung dahinter steht, den Immobilienparasiten das Handwerk zu legen. Dies wird die Initialzündung sein, um weitere Verstaatlichungen einzuleiten.
    So manche Immobilienparasiten machen sich bereits auf den Weg nach Venezuela, äh, Luxemburg, zur Sonne, zur Freiheit!

    Zitat von Mond Hier:10.03.2018, 12:26 Beitrag anzeigen
    AW: Abschaffung der Abgeltungssteuer
    Ich habe bereits letztes Jahr in Luxemburg eine Immobilie erworben und erst mal vermietet. Die Immobilienpreise steigen dort immens, so dass sich ein Umzug für die meisten Anleger tatsächlich nicht rechnen würde. Trotzdem geht der Immobilienboom in Luxemburg ungebremst weiter.
    Wer in Bayern nahe der Ösi-Grenze wohnt, könnte allerdings auch durch einen Umzug nach Österreich zumindest den Spitzensteuersatz vermeiden und die Besteuerung etwa auf heutigem BRD-Niveau sichern.
    .

    Kommentar


    Zitat von esteban Hier:24.03.2019, 19:42 Beitrag anzeigen

    das Flugzeug ist genauso fett wie Maduro
    Es ist aber ein Antonov An-124 https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-124
    Altes Ding. Bald gibt's keine Ersatzteile mehr

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    Zitat von Mond Hier:10.03.2018, 12:26 Beitrag anzeigen
    AW: Abschaffung der Abgeltungssteuer



    Ich habe bereits letztes Jahr in Luxemburg eine Immobilie erworben und erst mal vermietet. Die Immobilienpreise steigen dort immens, so dass sich ein Umzug für die meisten Anleger tatsächlich nicht rechnen würde. Trotzdem geht der Immobilienboom in Luxemburg ungebremst weiter.
    Wer in Bayern nahe der Ösi-Grenze wohnt, könnte allerdings auch durch einen Umzug nach Österreich zumindest den Spitzensteuersatz vermeiden und die Besteuerung etwa auf heutigem BRD-Niveau sichern.
    .
    Wasser predigen (Kuponverzicht) und selber Wein trinken?

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    [QUOTE=davidh;n478760]
    "Mit Ungeduld hat das wenig zu tun - allerdings ist die jetzige Bewegung darauf angewiesen, kurzfristig Resultate zu liefern, um erfolgreich zu sein. Derzeit wird alles im Ausland umgebaut, aber nicht im Inland. Meinst du, dass sich die Venezolaner noch die nächsten Jahre jedes Wochenende zum Protest motivieren lassen? Resignation wird langsam einsetzen. Dann sind wir in einer anderen Ebene; nämlich Abwürgen des ganzen Landes mit absolut unklarer Langfristperspektive - da können wir die Bonds länger ad acta legen."

    In diesem Sinne aeussert sich auch der Chef des venezolanischen Meinungsforschungsinstituts Datanalisis, s. El nacional. Die Zeit laeuft fuer beide ab, sowohl fuer Maduro wie auch fuer Guaido, wiewohl Maduro jetzt noch einmal wegen des "Durchstehens"des Blackout eine Atempause gewonnen hat.
    Aber wenn Guaido nicht bald liefert, ist er als Alternative weg. Und dabei war seine positive Rolle, wie der Datamensch richtig unterstreicht, gerade darin, der Alternative, der Opposition ein Gesicht zu geben, ein gewiss unverbrauchtes und mutiges.
    Aber ihm oder seinen Mitarbeitern scheint es doch etwas an revolutionarer Unbedingheit und praktischer Organisationsfaehigkeit zu fehlen. Mit einem Mix aus Buergerprotest, Flashmob und Disneyland wird sich das Maduroregime kaum so schnell aus dem Sattel heben lassen. Es ist gut und richtig, zunaechst einen friedlichen Sturz des Regimes versucht zu haben, auch wenn dieser Versuch gewiss Hunderte von direkten und indirekten Todesopfern durch Verschulden des Regimes zur Folge hatte.
    Aber irgendwann heisst es dann, an andere Strategien zu denken. Und dann muss man im Extremfall auch zur Gewaltanwendung bereit sein oder jedenfalls diesen Eindruck vermitteln.

    Typisch fuer die Defizite der Guaidobewegung die Episode um die Ueberlaeufer vom Militaer, die in den Tagen des Hilfslieferungsversuchs in Kolumbien Zuflucht fanden. Mit einigen von ihnen war Guaido damals publikumswirksam zusammengetroffen. Nun, vor ein paar Tagen kam ein Hilferuf dieser Ueberlaeufer, kein Geld mehr, muessen Hotel raeumen im kolumbianischen Grenzort Cucuta, keiner aus der Guaidotruppe kuemmert sich um uns. Jeder bekam zwar noch 100 usd von kolumbianischen Behoerden um sich eine neue Bleibe zu suchen, aber das war's dann.
    Gewiss, aus den rund 1000 Ueberlaeufern zumindest so etwas wie eine schlagkraeftige Eingreiftruppe zu schaffen waere fuer Guaido in dieser kurzen Zeit schlichtweg nicht moeglich, und die Frage ist auch, wieweit sich Kolumbien tatsaechlich in dieser Richtung exponieren moechte. Aber dass die Guaidoleute noch nicht einmal im Stande waren, diese Ueberlaeufer halbwegs passabel zu betreuen und zu versorgen, wo sie doch unablaessig die Militaers zum Ueberlaufen aufrufen, wirft ein bedenkliches Licht auf den Interimspraesidenten und sein Team.

    Naiv aber die Hoffnung vom Datanalisismann, Regierung und Opposition muessten nur verhandeln, um einen Ausweg zu finden.

    Und was tun die USA tolles, die sich mit Verhandlungen mit hochstehenden VEN Militaers bruesten. Die Plattform La patilla berichtete von der Durchfuehrung anonymer Anrufe mit Hilfe uebergelaufenen Militaers unter der privaten Festnetznummmer oder Handynr. bei den rund 800 fuehrenden Militaers, die noch aufgrund militaerischer Meriten und nicht nur wegen politischer Protektion Karriere machten. Man liste ihnen am Telefon ihre Kontostaende im Ausland auf sowie ihre dortigen Immobilien, und rede auf sie ein, um sie zum Ueberlaufen zu bewegen. Taeten sie das nicht, wuerden sie alle Besitztuemer verlieren.
    Also General X bekommt einen solchen Anruf, ist wahrscheinlich ueberrascht und auch erschrocken, was man alles ueber ihn weiss. Aber wenn sein iq Quotient nicht deutlich unter 100 liegt, ist er sich des Abhoerrisikos bewusst, und gerade auch der Tatsache, dass durch einen solchen Anruf reale Desertions - oder Putschplaene gefaehrdet werden, da sich die Ueberwacher fragen werden, warum gerade General X angerufen wurde und nicht General Y, und nun besonders auf ihn aufgepasst werden wird.
    Disneylaendische Geheimdienstklamotte, donald duck alias Trump laesst gruessen.


    Luis Vicente León: Guaidó tiene un tiempo finito para producir el cambio


    El presidente de Datanálisis dijo que es imposible mantener a Venezuela en las condiciones en las que se encuentra actualmente​​​

    Foto: Referncial Por EL NACIONAL
    25 DE MARZO DE 2019 09:10 AM | ACTUALIZADO EL 25 DE MARZO DE 2019 10:34 AM
    Luis Vicente León, presidente de Datanálisis, aseguró este lunes que Juan Guaidó, presidente interino de Venezuela, tiene el tiempo en su contra, debido que la población podría culparlo si no se produce un cambio a corto plazo en el país.
    “Lo que sí sé es que si pasa mucho tiempo, y no se concreta la oferta que es el cambio, puede haber un momento en el que la población comience a culpar al líder que les ofreció el cambio y no se los dio”, comentó durante una entrevista para Circuito Onda.

    Recalcó que Guaidó tiene un límite de tiempo para concretar el cambio en Venezuela antes de que pierda la empatía con los venezolanos.

    "Si pasan los meses a lo largo de este año y no se produce ese cambio, el tiempo comienza a ser un factor difícil para establecer esa conexión", dijo, al tiempo que destacó que el tiempo tampoco beneficia a Nicolás Maduro.

    Sin embargo, considera que se producirá un cambio en Venezuela debido a que “no hay forma de mantener al país en la situación en la que está en este momento".

    León acotó que para evitar un “escenario de destrucción total”, tanto el gobierno como la oposición deben resolver los problemas actuales mediante un acuerdo político.

    Por otro lado, aseguró que la presencia de Guaidó llena el vacío de liderazgo que hay en el país.

    "Desde el punto de vista del presente, resulta claro que la población no está viendo a Juan Guaidó como un líder de transición, sino como un líder de la oposición", comentó.

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "El fenómeno Guaidó es un fenómeno claro. Guiadó llena ese vacío de liderazgo que tenía no solo el gobierno, sino la oposición" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    82
    13:19 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Antes el 50% de la gente que quería cambio, no conseguía conectarse con un líder" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    6
    13:19 - 25 mar. 2019
    Información y priva
    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Esa población que se había desconectado de Maduro, que no había conseguido a nadie con quien conectarse, encuentra a Guaidó" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    26
    13:22 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Desde el punto de vista del presente, resulta claro que la población no esta viendo a Juan Guaidó como un líder de transición, sino como un líder de la oposición" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    17
    13:28 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Lo que si sé es que si pasa mucho tiempo, y no se concreta la oferta que es el cambio, puede haber un momento en el que la población comienza a culpar al líder que les ofreció el cambio y no se los dio" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    42
    13:31 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Guaidó tiene un tiempo finito para producir ese cambio" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    8
    13:32 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Si pasan los meses a lo largo de este año y no se produce ese cambio, el tiempo comienza a ser un factor difícil para establecer esa conexión" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    14
    13:33 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "El tiempo no es bueno para Guaidó, pero tampoco para Maduro" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    11
    13:35 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Veo muy difícil que se mantenga el Status quo en Venezuela. El cambio se va a producir, no hay forma de mantener al país en la situación en la que está en este momento" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
    37
    13:38 - 25 mar. 2019

    Shirley Varnagy@ShirleyVarnagy
    "Es verdad que es irreversible el cambio, lo que no es verdad es que el cambio es como una película de Hollywood con final feliz" comenta el presidente de Datanálisis @luisvicenteleon en #ShirleyRadio.
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    13:39 - 25 mar. 2019
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    Zuletzt geändert von vilkas; 25.03.2019, 16:32.

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    Laut Augenzeugenbericht ist es ruhig vor Ort
    ...
    What I’ve found most striking, however, is the absence of evidence for such a crisis. Key signs of any ‘humanitarian crisis’ – including homelessness and violence – actually seem to be less visible here than in some major European cities. Meanwhile, everyday life in Caracas wouldn’t look out of place in any Latin American capital: people play football in public parks; weekends see street parties and dancing; children play in public spaces. This has been true of both central areas of the city and its poorer outskirts (barrios).
    ...
    As the days go by, the normalcy of daily Venezuelan life sits in starker and starker contrast with the extreme representations of the corporate media in the West. If London’s homeless people could see these streets, they’d be appalled that they’re being so shamefully ignored.
    https://www.thecanary.co/feature/201...round-account/

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    ja was sollen die Leute auch machen, auf der Straße sitzen und betteln? Es hat doch keiner was zum Abgeben. Mehr als warten, dass die Dinge endlich besser werden, können sie halt auch nicht. Und da spielt man halt Fußball im Park, ist das so ein Ausweis von Bürgerlichkeit in deiner Welt?

    Und klar ist Obdachlosigkeit kein Problem... eben weils die Slums und "Barrios" gibt, sowas gibt's in europäischen Städten halt nicht, da kann man sich nicht einfach irgendwo ne Wellblechhütte zimmern und dann darin hausen. Oder sowas, wo man sich dann einfach einnistet, gibt's bei uns auch nicht:

    https://www.cbsnews.com/pictures/hig...-in-the-world/


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    Zitat von Mond Hier:24.03.2019, 22:17 Beitrag anzeigen

    In der Stadt Berlin läuft derzeit ein Volksentscheid zur Enteignung privater Wohnungskonzerne an. Du wirst überrascht sein, mit welch überwiegender Mehrheit die Bevölkerung dahinter steht, den Immobilienparasiten das Handwerk zu legen. Dies wird die Initialzündung sein, um weitere Verstaatlichungen einzuleiten.
    In your dreams, Pedro, in your dreams... Du bist kein Berliner, richtig? Ich finde es immer wieder amüsant, wenn Nichtberliner Berliner über Berlin aufklären wollen. Das hat immer ein bisschen etwas von Eunuchen, die über die Vorzüge des Sex referieren.

    Die "überwältigende Mehrheit", die du zitierst, wirst du wohl auch eher in einer deiner kommunistischen Echokammern aufgeschnappt haben. Die tatsächlichen Werte liegen schwankend bei etwa 50:50 (+/- 10%), je nach Umfrager und Art der Umfrage. Wenn man - anders als beim Brexit-Votum - eine Abstimmung durchführte, bei der nicht die tatsächlichen (finanziellen) Konsequenzen einer Rekommunisierung verschwiegen würden, würdest du in Berlin wohl keine Mehrheit dafür bekommen. Lautet die Frage hingegen lediglich "soll enteignet werden", sieht das Ergebnis natürlich anders aus, weil das ja suggeriert, dass die Berliner dafür nicht tief in die Tasche greifen müssten. Davon abgesehen lass dir von einem Berliner gesagt sein, dass die Phantastereien der Initiative im Berliner Alltag schlichtweg kein Thema sind. Ich habe hier noch nie auch nur irgendjemanden abseits irgendwelcher Wahlkampffeste über dieses Thema sprechen hören. Die Wahrnehmung, dass das Thema in Berlin intensiv präsent wäre, ist ein typischer Bestätigungsfehler desjenigen, der sich sein Bild aus "sozialen" Medien oder anderen Echokammern zusammenpuzzelt.

    Drüber hinaus kann sich das Land Berlin einen Rückkauf ja nunmal überhaupt nicht leisten - weder die klamme Stadt sich wirtschaftlich die Kosten einer Rekommunisierung von hunderttausenden Wohnungen, noch die Politiker die Offenbarung des eigenen wirtschaftlichen Versagen, dass man das Tafelsilber einst billig verscherbelt hat, um es später teuer wieder zurückzukaufen. Das waren nämlich zu guten Teilen die selben Parteien, die auch heute noch Berlin verwalten (von Regieren zu schreiben, fällt mir sehr schwer) - nämlich die SPD und die Linke, also die, die heute am lautesten gegen die Spekulanten wettern, an die sie die landeseigenen Wohnungen einst verschachert haben.

    Es dürfte darüber hinaus auch den anderen Bundesländern schwer vermittelbar sein, dass diese nach dem Landesbank-Skandal für das kurzsichtige Handeln der Berliner Politik abermals in Milliardenhöhe die Zeche mitbezahlen sollen.

    Ich dachte übrigens eigentlich, Menschen mit Tierbegriffen ("Parasiten") zu benennen wäre die Paradedisziplin der braunen Fraktion, aber offenbar sind die Menschenfreunde vom linksextremen Rand da auch nicht zimperlich, wenn es darum geht, politische oder gesellschaftliche Gegner zu entmenschlichen. Das ist übrigens immer der erste Schritt, der darauf hin arbeitet, es den eigenen Mitläufern später ethisch zu erleichtern, diese dann letzen Endes auch physisch auszulöschen. Die Parallelen zwischen der extremen Linken und Rechten sind wirklich verblüffend - beide wissen immer ganz eindeutig, welche (stets kleine) Gruppe an den Problemen Schuld ist, wollen dieser zunächst das Eigentum entziehen, um sie damit final auszumerzen. Deine Sprache entlarvt dich!

    Kommentar


    'No more hope':
    fresh blackout leaves half of Venezuela without power


    Fourteen of country’s 23 states affected just weeks after the country’s worst power failure in history


    https://www.theguardian.com/world/20...o-power-maduro

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