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    Zitat von zeroperpetual Hier:22.04.2019, 20:41 Beitrag anzeigen
    Mit weiteren jahrelangen Rumgewurschtel von Maduro werde ich nie irgendnur einen Cent zurückbekommen.
    Du kannst die Bonds weiter außerbörslich handeln. Clearstream nennt hierfür die technischen Bedingungen:
    https://www.clearstream.com/clearstr...a19020-1493104
    Käufer und Verkäufer können sich z.B. über das Internet finden, auch übers Bondboard.

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    Der inländische Bankensektor zeigt keine Spur von Krise. Fazit: Das Modell geschlossene Volkswirtschaft funktioniert in Venezuela. USA können bei diesen Daten lange auf einen ökonomischen Kollaps warten: Er wird nämlich nicht kommen. Nur bei einer Dollarisierung wäre die Binnenwirtschaft sofort und irreparabel zerstört.
    Man beachte bei der Interpretation der Zahlen aus dem Bankensektor, dass die reale Inflation nach dem Warenkorbmodell gemessen werden muss und nicht nach irgendwelchen fiktiven Wechselkursen, die eine in Miami ansässige Oppositionsseite gerne hätte.

    • Das Kreditportfolio der venezolanischen Banken stieg im März um 19% und schloss bei 1,5 Billionen Bs


      22. April 2019
    • Das Nettoergebnis des venezolanischen Bankgeschäfts belief sich im März auf 126.520,2 Mio. b, eine jährliche Steigerung von 318.013,45%.


      22. April 2019
    • Venezolanische öffentliche Banken decken Ende Februar 53,3% des Marktanteils der Einlagen ab


      26. März 2019
    • Die Investitionen in Wertpapiere venezolanischer Banken beliefen sich Ende Februar auf 14,2 Mrd Bs


      26. März 2019
    • Banesco beendete den Monat Februar mit einem ROE von 244,32%, dem höchsten Wert des venezolanischen Finanzsystems


      25. März 2019
    • Das Vermögen der venezolanischen Bank wurde im Februar in Höhe von 5,12 Billionen Bios platziert, eine Steigerung von 11% gegenüber Januar


      25. März 2019
    • Die öffentlichen Einlagen venezolanischer Banken stiegen im Februar um 19,3% auf 6,05 Mrd. bs


      25. März 2019
    • Die Ausfallquote des venezolanischen Bankensystems sank im Februar von 3,98% im Januar auf 2,53%


      24. März 2019
    • Das Kreditportfolio der venezolanischen Banken schloss im Februar bei 1,26 Billionen Bios. Dies entspricht einem Anstieg von 57,2% gegenüber dem Vormonat.


      24. März 2019
    • Das kumulierte Nettoergebnis des venezolanischen Bankgeschäfts im Februar beträgt 68.106,5 Mio. Bs, ein Anstieg von 407.284,5% gegenüber dem gleichen Zeitraum von 2018

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    Zitat von Mond Hier:23.04.2019, 02:22 Beitrag anzeigen
    Der inländische Bankensektor zeigt keine Spur von Krise. Fazit: Das Modell geschlossene Volkswirtschaft funktioniert in Venezuela. USA können bei diesen Daten lange auf einen ökonomischen Kollaps warten: Er wird nämlich nicht kommen. Nur bei einer Dollarisierung wäre die Binnenwirtschaft sofort und irreparabel zerstört.
    Man beachte bei der Interpretation der Zahlen aus dem Bankensektor, dass die reale Inflation nach dem Warenkorbmodell gemessen werden muss und nicht nach irgendwelchen fiktiven Wechselkursen, die eine in Miami ansässige Oppositionsseite gerne hätte.

    Es waere hilfreicher die prozentualen 'Siegesmeldungen' des Ve. Bankensektors, die hier wie ueblich ohne Quellenangaben - dafuer aber in "Bolivares" (?) gemeldet werden, inflationsbereinigt (reale) anzugeben.
    Nur um wie immer den letzten Beitrag des Tages (in unserem Falle den ersten) ins Forum zu stellen braucht unser 'Alt - Marxist' doch nicht solche Beitraege aus dem Zilinder zu zaubern.

    Ja, geschlossene Volkswirtschaften hat es durchaus in der Vergangenheit gegeben.
    1. Kamboscha, (unter den "Roten Khmer", geschlossen und Schluessel weggeworfen).
    2. Nord Korea, (Staatsideologie der Selbstversorgung "Juche" = Griff in die Schuessel)
    3. Japan, vor der Oeffnung des Landes durch die US Navy (siehe Mdm. Butterfly LOL).

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    'Operation Blackout is underway': Russia blames US for Venezuela power crisis

    Deputy defence minister says US using a ‘broad range of techniques’ in bid to oust president Nicolás Maduro



    https://www.theguardian.com/world/20...a-power-crisis

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    Begriffe wie "offene", "geschlossene", "stalinistische", "marxistische", "linke", "rechte" und weitere Begriffe hier für Staaten oder Regierungen sind nichts als desinformierende Kampfbegriffe.
    Es gibt im Extrem nur 2 Arten von Staaten: Staaten, deren Gesetze durch eine sehr kleine Gruppe an mächtigen Personen bestimmt wird und Staaten, bei denen das ganze Volk die Gesetze mitbestimmt. Die zunehmende Vermögenskonzentration im "Westen" führt dazu, dass immer weniger Personen über die Lobbyisten, basierend auf ihrer wirtschaftlichen Macht, die Gesetze bestimmen.
    Das alles hat aber wenig mit Venezuela zu tun, denn da gilt: https://www.zerohedge.com/s3/files/i...?itok=8Y6tAF2M
    An dieser Karte kann man schön erkennen, warum Venezuela und der Iran (und als nächste Stufe Russland) angegangen werden. Die Sache ist doch ganz einfach: Leben = Bewegung = Energie. Zumindest unsere russischen Nachbarn wissen das und China kennt die Zusammenhänge auch (siehe neue Seidenstrasse). Die eigentliche Frage lautet: was macht der kleine Bund von Superreichen, dem wichtige NY Banken und der militärisch industrielle Komplex gehören? Wie weit gehen sie diesmal bei der entschädigungslosen Übernahme von Rohstoffen, Produktionskapazitäten und Technologien? Und wo findet der robuste Konflikt diesmal statt?
    Es scheint systematisch der Reihe nach zu gehen, oder? https://www.zerohedge.com/s3/files/i...?itok=icTgzIcc

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    How a Cross-Border Reporting Team Exposed Venezuela’s $28 Billion, Oil-for-Allies Scheme

    The team uncovered that Venezuela doled out $28 billion of its oil resources to prop up 14 countries in Central America and the Caribbean, and accepted overpriced goods in exchange. Venezuela lost millions in the deals, while those in power appeared to have lined their pockets

    https://www.icfj.org/news/how-cross-...-allies-scheme


    The Chavista continental disaster involving Venezuela's money

    https://www.connectas.org/especiales...raude/en.html#

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    The Regime Must Be Treated Like The Criminal Organization It Is

    The main goal of this crime syndicate is to cling to power because leading normal lives in the legitimate world once again is no longer an option. To defeat this regime, the international community must move beyond the diplomacy and sanctions used to deal with traditional political actors, and instead adopt techniques the police use to fight the mob.”
    https://www.caracaschronicles.com/20...ization-it-is/

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    Zitat von neue Frage Hier:23.04.2019, 06:25 Beitrag anzeigen
    Begriffe wie "offene", "geschlossene", "stalinistische", "marxistische", "linke", "rechte" und weitere Begriffe hier für Staaten oder Regierungen sind nichts als desinformierende Kampfbegriffe.
    Es gibt im Extrem nur 2 Arten von Staaten: Staaten, deren Gesetze durch eine sehr kleine Gruppe an mächtigen Personen bestimmt wird und Staaten, bei denen das ganze Volk die Gesetze mitbestimmt. Die zunehmende Vermögenskonzentration im "Westen" führt dazu, dass immer weniger Personen über die Lobbyisten, basierend auf ihrer wirtschaftlichen Macht, die Gesetze bestimmen.
    Das alles hat aber wenig mit Venezuela zu tun, denn da gilt: https://www.zerohedge.com/s3/files/i...?itok=8Y6tAF2M
    Zu Satz 1: Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Zu Satz 2: Bedingter Widerspruch, weil (ideologisch) zu formalistisch. Politik wird stets und überall von einer kleinen Gruppe 'Mächtiger' bestimmt. Solange es dieser Gruppe gelingt, ein sie legitimierendes Wohlfahrtsversprechen einzulösen, wird sie mittels Wahlen oder Akzeptanz durch die Bevölkerung bestätigt. "Erst kommt das Fressen, ... ." Insofern treten stets Eliten (mittels ihrer Repräsentanten) gegeneinander an. Gelingt es einer Gruppe nicht, ihr Versprechen für einen Großteil der Bevölkerung einzulösen, wird sie ausgetauscht. Seit alters her wird zur Verteidigung des eigenen Wohlfahrtsversprechen, d.h. der eigenen Legitimierung, auf das Mittel des Raubes zurückgegriffen: Man eignet sich die Ressourcen anderer an oder versucht es. Mißlingt dies, geht ein Krieg verloren oder können sich die eingesetzten Repräsentanten (beim Kolonie-Modell) nicht behaupten, ist die Maus idR aus. Seitdem Völkermord 'moralisch' geächtet wird, weil auch Gegenspieler über Massenvernichtungswaffen verfügen, ist die Kriegsführung kompliziert geworden. Ein paar Atombomben auf Vene, um für klare Verhältnisse zu sorgen, ist nicht mehr ohne weiteres möglich. Spätestens seit Vietnam weiss man, dass Besatzungskriege nicht zu gewinnen sind. Daher glaube ich auch nicht an eine direkte militärische Intervention des Westens in Vene. Vielmehr greift man auf die alte Methode des "Aushungern" zurück, wenn direkte Gewalt als nicht opportun erscheint. Angesagt sind folglich eine Außenwirtschaftsblockade iVm Maßnahmen gegen die elementare innere Infrastruktur (zB Energie, Wasser). Das Volk muss halt gezüchtigt werden, um endlich gegen die eigene Regierung aufzustehen. Bisher ist noch nicht genug gekommen.
    Ob der rohstoffarme 'Westen' mit seiner nun weltweit angelegten Sanktionspolitik kurz- oder gar mittelfristig erfolgreich sein wird, erweist die Zeit. Die Eskalation wird ja seit dem Ukraine-Konflikt 2014 betrieben ("Pornoschenko" wurde nun auch vom Hof gejagt, weil er seine Versprechen nicht einlösen konnte). Damals hoffte man mittels des Ölpreisdumpings zu kurzfristigen Erfolgen zu kommen, grub damit aber letztlich auch den eigenen Leuten (Frackern und hren Kreditgebern) sowie Verbündeten wie SA den 'Geldstrom' ab. Is´eben etwas komplizierter in globalen Systemen.

    Zu Satz 3: Deshalb verzocken wir unser Geld ja auch in Vene und nicht in ARG (äh beim IWF).

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    @ B.Gunn zu 2: ja es gibt viele Mischsysteme, die irgendwo zwischen den Extremmöglichkeiten liegen, allerdings bewegen die sich auf Grund ihrer Gesellschaftsform in Richtung einer der beiden Extremgesellschaftsformen. Als Beispiel für die z.Z. global am besten verteilte Macht innerhalb eines Staates sehe ich dabei die Schweiz an, während das andere Extrem, Machtkonzentration in wenigen Händen, eine sehr hohe Anzahl an Beispielen enthält, was durchaus bedeuten kann, dass im Grunde alle Systeme mit der Zeit von einer immer kleineren Anzahl von Mächtigen übernommen werden.

    Für Venezuela stellt sich nun die Frage: Cui bono? und wie geht es weiter? Langfristig ist für mich klar, dass die USA den enormen Ölreichtum Venezuelas nicht den Chinesen überläßt. Kurzfristig (einige Jahre) ist es jedoch so, dass der Iran im Zentrum steht (auch wegen der Verbindung zu Russland+China), weshalb eine möglichst umfangreiche Destabilisierung Venezuelas angestrebt werden könnte, da das geringere Ölangebot z.B. dem direkten Iran Gegner, Saudi Arabien, massiv hilft, mehr US$ zu erhalten, um die enormen US Waffenkäufe finanzieren zu können.
    Falls die Annahme richtig ist, hat die resultierende langfristige Isolierung/ Belagerung Venezuelas natürlich Auswirkungen auch das Venezuela Investment.

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    Ich bin mir nicht sicher ob der folgende Artikel schon gepostet wurde. Er ist vom 28.3.2019 und beschreibt ganz gut das Dilemma indem wir uns im Moment befinden.


    Venezuela: Den USA gehen die Optionen aus - NZZ
    Die Optionen der USA in der Venezuela-Krise: Warum eine militärische Intervention unwahrscheinlich ist

    Trotz harten ausländischen Sanktionen klammert sich das Regime von Nicolás Maduro weiter an die Macht. Die USA fordern Maduros Sturz und schliessen dabei auch Gewalt nicht aus. Ein Militäreinsatz hat jedoch keine Anhänger – weder in Washington noch in Südamerika.
    https://www.nzz.ch/international/ven...aus-ld.1470781

    ...
    Das Kalkül der USA läuft darauf hinaus, Maduros Regime finanziell abzuschnüren und damit zum Einsturz zu bringen. Ob eine von aussen verschärfte Wirtschaftskrise die Bevölkerung zu einem Aufstand bewegen wird, ist jedoch keineswegs sicher. In den vergangenen Jahren hat sich der Hunger im Land ausgebreitet, ohne dass Maduro mit einer Rebellion konfrontiert wurde. Die Sanktionen geben ihm sogar ein Argument in die Hand, um die Verantwortung für die Missstände abzuschieben.

    Auch wenn eine plötzliche Meuterei in den Reihen des Militärs möglich bleibt, deutet vorerst nichts darauf hin, dass Maduro den Ratschlag der Amerikaner annimmt und bald als Rentner in eine schöne Strandvilla in Kuba übersiedelt. Dass die USA militärisch nachhelfen könnten, ist bis jetzt nur eine vage Drohung. Die Administration Trump hat nie ausformuliert, was sie unter militärischen Optionen versteht, wenn sie davon spricht, keine Option auszuschliessen.
    ...

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    Die US-Sanktionen entfalten aber durchaus eine gewisse Wirkung:


    Cuba orders further cuts to power generation: newspaper

    Marc Frank - 3 MIN READ
    https://www.reuters.com/article/us-c...-idUSKCN1RX0PH
    HAVANA (Reuters) - The Cuban government has ordered its state-run power system to further reduce electricity generation in the latest sign that a cash crunch exacerbated by new U.S. sanctions is taking an economic and human toll, a newspaper reported on Sunday.

    Ciego de Avila’s provincial Communist Party newspaper, Invasor, reported that local generation would be cut 10 percent to save fuel as part of a nation-wide reduction ordered on April 18.

    The report said cuts in fuel allocation for power generation begun in 2016 had so far spared the residential sector and essential services from blackouts but warned that could change.

    More than 95 percent of the country’s electricity is generated by oil-fired plants.
    ...

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    Seit ein paar tagen krieg ich wieder preisstellungen

    Und zwar für pdvsa 35
    Und V 26

    Will der s-broker nur mich verwirren - oder gibts noch andere leidtragende ?

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    Für die PDVSA 35 werden bei flatex zeitweise (nicht täglich) Kurse von der SWX eingestellt. Auf telefonische Nachfrage bei der Börse sind das Kurse, die aus dem Interbankenhandel in der Schweiz gemeldet und als Börsenkurse übertragen wurden.

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    US diplomat: 'Very, very possible' half of Venezuela's population flees Maduro regime

    That dire portrait, Trujillo suggested, guarantees that Maduro will not be able to withstand regional pressure to relinquish power
    https://www.washingtonexaminer.com/p...-maduro-regime

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    Zitat von Mond Hier:23.04.2019, 16:38 Beitrag anzeigen
    Für die PDVSA 35 werden bei flatex zeitweise (nicht täglich) Kurse von der SWX eingestellt. Auf telefonische Nachfrage bei der Börse sind das Kurse, die aus dem Interbankenhandel in der Schweiz gemeldet und als Börsenkurse übertragen wurden.
    Ist ja interessant! Sind die bonds nun in irgendeiner Weise handelbar? Gibt es da Bewegung?

    Wäre schön wenn dazu jemand etwas sagen könnte.

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