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    Genau lesen: Die Vollstreckungsverfahren in USA wurden für 120 Tage ausgesetzt. Die Kernschmelze ist also nur um 4 Monate verschoben. Man bedenke: Es handelt sich um ausgeurteilte Verfahren, die einen sofort vollstreckbaren Titel haben. Wenn der Staat diese Vollstreckungen versagt (die er zuvor zuerkannte), dürfte das eine direkte Staatshaftung auslösen. Diese und ähnliche Fragen werden in den nächsten Wochen geprüft werden. Guaido hat offenbar erhebliche Probleme, die 71 Mio. € für den PDVSA20-Bond zusammenzukriegen. Zum Schwur kommt es dann im Oktober, wenn über 900 Mio. USD für die 3. Quotentilgung gezahlt werden müssen.
    In jedem Fall wird das Problem der Staatshaftung der USA hochkochen, denn auch US-Recht lässt sich nicht beliebig beugen. Haben US-Richter noch bis Dezember mit besonderem Eifer Vollstreckungstitel gegen den kommunistischen Erzfeind ausgestellt, so richten sich diese plötzlich gegen die eigene Marionette. So einfach werden die da nicht rauskommen, denn für viele Gläubiger die jetzt Titel haben, geht es um die blanke Existenz.

    Rosneft ist bereits mit allen denkbaren Sanktionen belegt. Hinter Rosneft steht als Mehrheitsaktionär der russische Staat, so dass Sanktionen letztlich leerlaufen. Rosneft will wohl auch die Vermarktung des Öls für Iran übernehmen. Gegen Provision versteht sich. Überlege daher, ob ich Aktien von Rosneft kaufe; das Geschäftsmodell ist genial.

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    Du vergisst, dass eine Aussetzung für 120 Tage danach auch verlängert werden kann. So wie Sanktionen immer wieder verlängert werden, siehe EU.
    In einem Konflikt zwischen 2 Staaten nützt dir ein Vollstreckungstitel gar nichts. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Investments in Firmen, die als Geschäftsmodell das Umgehen von US Sanktionen betreiben. Musst Du halt sehen, ob die betreffenden Wertpapiere dann im Depot genauso festhängen wie die Vene-Bonds. Schon ziemlich befremdlich, was Du so empfiehlst....

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    Zitat von zeroperpetual Hier:13.05.2019, 03:09 Beitrag anzeigen

    Warum sprichst Du eigentlich von Dir selbst in der dritten Person?
    das machen selbternannte Genies oft so

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    General ruft zu Aufstand gegen Maduro auf

    Ein ranghoher General will offenbar Widerstand gegen Präsident Nicolás Maduro leisten. So kündigt er es in einem Video auf YouTube an. Explizite Unterstützung für Maduros Gegner Guaidó äußert er nicht


    https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1267093.html

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    Zitat von bischof Hier:13.05.2019, 08:09 Beitrag anzeigen
    General ruft zu Aufstand gegen Maduro auf

    Ein ranghoher General will offenbar Widerstand gegen Präsident Nicolás Maduro leisten. So kündigt er es in einem Video auf YouTube an. Explizite Unterstützung für Maduros Gegner Guaidó äußert er nicht


    https://www.spiegel.de/politik/ausla...a-1267093.html
    So bricht langsam das Eis.

    Ramon Rangel, who identified himself as an air force general, said the Venezuelan government is being controlled by the “communist dictatorship” in Cuba - a key Maduro ally.

    “We have to find a way to get rid of the fear, to go out into the streets, to protest, and to seek a military union to change this political system,” Rangel, dressed in a suit with a copy of the constitution in his hand, said in a video posted on YouTube. “It’s time to rise up.”

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    Zitat von bischof Hier:13.05.2019, 08:09 Beitrag anzeigen
    General ruft zu Aufstand gegen Maduro auf
    Wenn ich richtig mitgezählt habe, dann haben bis jetzt drei Generäle und ein Militärattaché die Seiten gewechselt. Wenn das mit dieser Geschwindigkeit so weitergeht, dann dauert der Machtwechsel ungefähr 100 Jahre bei 2000 aktiven Generälen in Venezuela.

    Die Überläufer lassen zwar Risse im Machtapparat erkennen und man kann jetzt hoffen, dass aus dem Riss ein Spalt wird, der letztendlich zum Dammbruch führt. Aber das Regime arbeitet mit seinen Repressionen und Verhaftungen gegen Oppositionelle eifrig daran jeden kleinen Riss so gut es geht zu kitten.

    Ein weiteres Problem ist, dass die Generäle, die sich gegen Maduro wenden, sich vorher ins Ausland absätzen und dann vom sicheren Terrain aus Video-Botschaften an die Militärs in der Heimat senden. Auf diese Weise wird ein großer Aufstand kaum gelingen.

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    @jguaido 12. Mai

    Wir werden weiterhin mit unserem #FANB, mit Präsident @IvanDuque sprechen, um direkte kooperative Beziehungen aufzubauen; mit der Lima Group. Und wir begrüßen die Ankündigung Chinas über eine mögliche Lösung durch die Kontaktgruppe. #VamosConTodo
    https://twitter.com/jguaido/status/1127364397863772160

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    General ruft zu Aufstand gegen Maduro auf
    ... und wally ruft seine Hunde dazu auf, nicht im Pool zu baden ...

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    Zitat von Mond Hier:13.05.2019, 14:49 Beitrag anzeigen

    ... und wally ruft seine Hunde dazu auf, nicht im Pool zu baden ...
    beide sind poolscheu :~)

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    Zitat von Mond Hier:13.05.2019, 03:39 Beitrag anzeigen
    Genau lesen: Die Vollstreckungsverfahren in USA wurden für 120 Tage ausgesetzt. Die Kernschmelze ist also nur um 4 Monate verschoben. Man bedenke: Es handelt sich um ausgeurteilte Verfahren, die einen sofort vollstreckbaren Titel haben. Wenn der Staat diese Vollstreckungen versagt (die er zuvor zuerkannte), dürfte das eine direkte Staatshaftung auslösen. Diese und ähnliche Fragen werden in den nächsten Wochen geprüft werden. Guaido hat offenbar erhebliche Probleme, die 71 Mio. € für den PDVSA20-Bond zusammenzukriegen.
    Die Entscheidung ist seit einer Woche bekannt - vgl. #26616 - und ihr wohnt für die Bondhalter insofern ein positiver Kern inne, als in dieser unklaren Situation verhindert wird, eventuell 'Masse' zu verschieben. Ob andere Gerichte dem folgen, wird man sehen. Die Aussetzung wird begründbar, eine Staatshaftung mithin nicht gegeben sein.
    Zum PDVSA Bond hat Petra die Links geliefert. Dafür sollen eingefrorene Gelder freigegeben werden. Insofern ist die Angelegenheit inkonsistent; es werden Gelder verschoben.

    Politisch mag die US-Justiz der Regime-Change-Idee folgen, in der Sache ist die Entscheidung zunächst 'wertneutral'. Interessant wird es allerdings, wenn die US-Gerichte über eine 'Revision' abgeschlossener Verfahren zu befinden haben. Herr G wird sicherlich einwenden, die Vene-Regierung sei als illegale nicht "geschäftsfähig" gewesen. Zur Anerkennung der materiellen Höhe der Forderungen haben sie sich leider noch nicht geäußert (oder?). Insofern lässt sich Herr G noch nicht in die Karten schauen, welche Strategie der 'Gläubigerbefriedigung' seine Hintermänner verfolgen.

    Frage an die Kriegsfetischisten hier im Thread: "Wie werthaltig werden die Bonds nach einem Bürgerkrieg - wie Herr G ihn nun anzustreben scheint - sein? - Oder haltet ihr gar keine?"

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    Zitat von B.Gunn Hier:13.05.2019, 20:36 Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung ist seit einer Woche bekannt - vgl. #26616 - und ihr wohnt für die Bondhalter insofern ein positiver Kern inne, als in dieser unklaren Situation verhindert wird, eventuell 'Masse' zu verschieben. ....

    Politisch mag die US-Justiz der Regime-Change-Idee folgen, in der Sache ist die Entscheidung zunächst 'wertneutral'. Interessant wird es allerdings, wenn die US-Gerichte über eine 'Revision' abgeschlossener Verfahren zu befinden haben. Herr G wird sicherlich einwenden, die Vene-Regierung sei als illegale nicht "geschäftsfähig" gewesen. Zur Anerkennung der materiellen Höhe der Forderungen haben sie sich leider noch nicht geäußert (oder?). Insofern lässt sich Herr G noch nicht in die Karten schauen, welche Strategie der 'Gläubigerbefriedigung' seine Hintermänner verfolgen.

    Frage an die Kriegsfetischisten hier im Thread: "Wie werthaltig werden die Bonds nach einem Bürgerkrieg - wie Herr G ihn nun anzustreben scheint - sein? - Oder haltet ihr gar keine?"

    Grob gesagt, ist es natürlich zu begrüßen, wenn die Insolvenzmasse geschont wird. Allerdings denke ich, dass da auch viel Symbolpolitik dabei ist, man will halt demonstrieren, dass man sich nicht unverschämt an den Assets bedient, die dem venezolanischen Volk gehören. Schließlich wurde und wird der Bevölkerung und auch hier im Board vehement eingetrichtert, die USA samt böse Konzerne will alles ausplündern und versklaven. Wenn man damit schon vor einem Umsturz anfängt, dann würde man nur die Propaganda bestätigen, was kontraproduktiv wäre. Die Frage der Bonds bleibt natürlich völlig offen, allerdings plündert ja Maduro und Co. selber schon völlig ungeniert und je eher der gezwungen wird, damit aufzuhören, umso besser.

    Der Ausbruch eines kompletten Krieges mit allem drum und dran, wäre natürlich sehr schlecht für die Bonds. Nach Kriegen sind Staatsanleihen meist wertlos. Insbesondere wenn der Immobilienbestand des Landes durch Bomben zerstört würde, denn letztlich ist in den Immobilien das Vermögen gespeichert. Nach einem Umsturz wird die Bewertung der Immobilien das erste sein, was nach oben geht, die Mieter werden sich umgucken. Da ist dann nix mehr mit 50qm- 2-Raum-Wohnung für 20 Ostmark Miete wie zu DDR Zeiten, außer bei den Blechhütten vielleicht. Aus der Wohnraumlenkung wird dann Casting beim Vermieter.

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    Frage an allfaellige Militaerregime - und Kleptokratenfans, wie werthaltig waren wohl die Kolumbienbonds waehrend des ein gutes halbes Jahrhundert dauernden Buergerkriegs in Kolumbien, die Philippinenbonds trotz der Moslemrebellion auf Mindanao, oder die Irakbonds (ich selber hatte nur einen einzigen, wg der Stueckelung) nach der US Invasion und im Angesicht der breit aufgestellten sunnitischen Widerstandsbewegung? Haben die Kolumbienbonds je wegen des Buergerkriegs defaultiert? Oder die Tuerkeibonds wegen des Buergerkriegs in tuerkischen Teil von Kurdistan?

    Wann hat es in den letzten 100 Jahren in Lateinamerika einen Buergerkrieg gegeben, in dem nicht eine Seite spaetestens in 1-2 Wochen deutlich und permanent die Oberhand gewann und damit die Kontrolle ueber Haupstadt, zentrale Regionen und die wirtschaftlichen Kerngebiete mitsamt Ressourcen errang, auch wenn die unterlegene Partei sich mitunter noch sehr viel laenger in Randregionen halten konnte.

    Ueberdies, was Guaido anfaengt, gut zu finden - fordern kann er es ja nicht - ist eine massive Intervention von aussen, in Zusammenwirkung mit einer erhofften oder auch nur ertraeumten neuen Militaerrebellion in VEN. Er konnte ja noch nicht mal das gute Tausend von militaerischen Ueberlaeufern in Kolumbien in eine Buergerkriegstruppe verwandeln, die permanenten Amnestie-Angebote an das noch regimetreue hoehere Militaer belegen ja, dass er alles Moegliche versucht(e), die Dinge ohne direkte Gewaltanwendung zu regeln. Man kann ihm Blauaeugigkeit vorwerfen, aber ihn als Propagandisten eines Buergerkriegs zu disqualifizieren, ist schlicht abwegig.

    Schiefe Praemissen und entsprechend schiefe Schlussfolgerungen, gespeist aus einer kuriosen Mischung aus einem festgefuegten Weltbild mit unverrueckbarer Einteilung in Gut und Boese, daraus resultierender Realitaetsverweigerung, (gewollter?) Ahnungslosigkeit - immerhin koennte man sich ja hier im board oder anderswo schon ein wenig kundig machen - und praepotentem moralischen Ueberlegenheitsgestus, der ueber die Tausenden Regimetoten beflissen hinwegsieht.

    Tja, was waere wohl einst aus Europa ohne reaktionaere Kriegsfetischisten a la Churchill oder die Buergerkriegshetzer De Gaulle oder Tito geworden?

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    Venezuela crisis: What remains of the Caracas middle-class?

    https://www.bbc.com/news/world-latin-america-48185252

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    Umfrage unter Leitung eines aus der Obamaadministration kommenden US Meinungsforschers in VEN im April, unter Militaerangehoerigen und deren Familien und Zivilisten:
    Auch im Militaer 2/3 Mehrheit fuer Guaido, Madurosympathien nur bei 28%, kaum hoeher als unter Zivilisten, aber Maduro bleibt beliebter als Caballo oder der oberste Militaer Padrino. Immerhin noch ca. ein Viertel der Zivilisten mit Sympathien fuer Maduro, trotzdem auch in den Unterschichten mehrheitliche Zustimmung fuer Guaido. Fehlermarge der Umfrage bei ca 3%.
    Es erstaunt, dass immer noch oder wieder rund ein Viertel Maduro unterstuetzen nach dieser Umfrage, Schaetzungen vor dem Hintergrund der Praesidentenwahl waren von nur rund 15-20 % Unterstuetzern ausgegangen in der Gesamtbevoelkerung

    EL NACIONAL
    (Ausschnitt)



    GBAO Strategies realizó el sondeo entre el 11 y el 28 de abril de 2019. Es decir, finalizó dos días antes de que se pusiera en marcha la Operación Libertad convocada por el presidente interino Juan Guaidó, y que evidenció la fractura entre los militares venezolanos.

    Las entrevistas se hicieron presenciales entre 980 individuos, una muestra demográfica y geográficamente representativa. Tiene un margen de error de más o menos 3,1% y un nivel de confidencia de 95%. El sondeo estuvo liderado por Mark Feierstein, asesor senior de GBAO, que viene de la administración de Barack Obama, en la que trabajó durante seis años. Ha hecho consultas y encuestas de estrategias y políticas para varios partidos y candidatos en varias partes del mundo, para compañías privadas y organizaciones no gubernamentales.

    Entre las conclusiones generales del sondeo se apunta el alto rechazo a Maduro que ahora se evidencia también entre los sectores populares, aunque todavía tiene algo de apoyo de las bases del partido PSUV. Como contraparte, un gran apoyo a Juan Guaidó y a unas posibles elecciones bajo su presidencia interna.

    La cuestión militar

    A los encuestados se les preguntó sobre su nivel de aprobación a varias personas que forman parte del círculo de poder, además de Nicolás Maduro, específicamente Diosdado Cabello y Vladimir Padrino López. De los tres, el vicepresidente del PSUV tiene el mayor porcentaje de rechazo, 72%; Maduro tiene 68% y Padrino 69%.

    Lo interesante de esta pregunta, es que los entrevistadores hicieron una discriminación entre personas vinculadas o que forman parte de las fuerzas armadas y civiles. Entre las personas que tienen algo que ver con los militares, el rechazo a estas tres figuras es muy elocuente: Maduro, 65% de desaprobación; Cabello, 71%; Padrino, 68%.


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    guck dir an wie viele Argentinier immer noch Macri unterstützen, obwohl der alles gegen die Wand gefahren hat

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