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    Zitat von davidh Hier:09.07.2019, 09:52 Beitrag anzeigen

    Manchmal ist es schon erschreckend, wie viel Unkenntnis hier grassiert.
    Nenn doch mal ein paar Bonds aus der Vergangenheit, die rechts- und prospektwidrig zwangsumgetauscht wurden?

    ....
    Naja zum Beispiel nachrangige Anleihen irischer Banken, z.B. Bank of Ireland. Finanzministerium beschließt einfach "Liability management exercise" per Gesetz.
    Anleihen wurden zum Kurs von 0,01% also 1 Cent pro 1000 EUR nominal zwangseingelöst.

    Dann zum Beispiel Griechenland-Anleihen, Kleinanleger wurden abrasiert und bei 22,5% zwangsumgetauscht. Obwohl man ausdrücklich vorher sagte, Kleinanleger wären nicht betroffen.

    Bei Belize-Sovereigns habe ich gehört, dort soll wohl einfach die Kuponhöhe geändert worden sein.

    Man kann auch Kleinanleger abrasieren, indem man Umtauschangebote so gestaltet, dass sie nicht teilnehmen können, z.B. durch hohe Hürden, dass man mindestens 50000 EUR nominal andienen muss. Oder man macht nur Umtauschangebote an institutionelle Anleger und nicht an Privatanleger.

    Man kann sogar nur einzelne Chargen bzw. Serien einer Emission abrasieren, d.h. Anleihenbestände, die die EZB selber hält, davon verschonen (siehe GR).

    Selbst vor Spareinlagen macht der Rasierer nicht halt, im Fall Zypern wollte man alle Sparer rechtswidrig abrasieren, die ihr Geld bei einer notleidenden Bank hatten (man wollte wohl reiche russische Oligarchen treffen, die ihr Geld vornehmlich in Zypern deponiert hatten). Letzlich verschonte man aber Beträge unter 100.000 EUR wegen der Einlagensicherung, aber das war lange Zeit nicht klar.

    Gibt sicher noch viel mehr solche "Schweinereien". Ich denke mal, überall wo Politik im Spiel ist, ist Beschiss möglich.


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    Zitat von Petra Hier:09.07.2019, 12:32 Beitrag anzeigen

    Ich kann nur einen Grund für das Vorgehen erkennen: Es sollen endlich die CRAVOS, METAFINA, TAUNUS etc. Geier zum Zuge kommen. Die bieten doch schon monatelang völlig aus der Luft gegriffene 15% an. Alles kein Grund zur Aufregung. Wäre mal interessant, herauszufinden, welche Banken letztendlich hinter diesen Geiern stehen.

    Ich bin sowieso allergisch, wenn ich von weiten auch nur das Geräusch von Bond-Staubsaugern höre. Wenn die Staubsaugeraktivitäten zunehmen, dauerts wahrscheinlich nicht mehr lange bis zu einem Umtausch.

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    How to Address Venezuela’s Crushing Debt Burden

    https://www.project-syndicate.org/co...hausmann-et-al

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    In der Tat, das PSI im Falle der Griechenland Auslandsschulden war ein unilateral oktroyierter Willkuerakt mit Verschonung der Institutionellen. Trotzdem, die Kurse der neuen sovereign Bonds waren bei Emission so niedrig, ,dass allein durch Switchen von den gleichzeitig begebenen nicht weit unter pari notierenden Instibonds in die GR Bonds und deren sukzessive Rallye innert weniger Monate eine recovery von gut 30% moeglich war.

    Andererseits waren die 3 Belize Umschuldungen der letzten 10 oder mehr Jahre relativ moderat und das Ergebnis eines Verhandlungsprozesses mit den Hauptglaeubigern und wohl auch einigen Institutionellen, das sieht man schon daran, dass dann nach ein paar Jahren wieder neu umgeschuldet werden musste wegen der fortdauernden hauptsaechlich politisch induzierten Misere in der Finanz und Wirtschaftspolitik.

    Was die aktuellen Minikurse der VEN Bonds angeht, so duerfte allein die schwierige und fuer den privaten Normalanleger (zumindest als Kauf) kaum moegliche Handelbarkeit infolge der "weisen" und im Falle der auslaendischen Bondglaeubiger auch effizienten Trump Finanzsanktionen als Erklaerung genuegen.
    Derweil aber wechseln die sanktionsbewehrten Oeltanker den Namen und stellen die Positionskennung ab, um weiter lustig VEN crude nach Kuba zu liefern, Tendenz steigend, und Trump ist womoeglich bald am Ende seines Sanktionslateins.
    Dass irgendwelche mehr oder minder obskuren Trittbrettfahrer nun versuchen, aus der Not einiger vielleicht auf cash angewiesener Privatanleger eine Untugend zu machen und ihnen die Bonds bei 15 oder 20% abzuluchsen, wird da kaum ueberraschen. Mal sehen, wie lange noch meim Lombardkredit den Kursrutsch ueberdauert.
    Zum Hintergrund der aktuellen VEN Bondkurs "Taxierungen" ein span. Bericht von yahoo finance(Quelle Bloomberg) vielleicht schon von einem anderen Bondboarder hier gepostet, da schon ein paar Tage alt, aber doppelt haelt besser. Demnach soll ein groesserer Nicht US Aufkaeufer Liquiditaet offeriert haben, um den Markt zu testen und vielleicht durch das Sichtbarmachen der aktuellen Kurswerteinschaetzungen eine Verkaufswelle mit weiter nachgebenden Kursen auszuloesen.

    Operaciones de bonos venezolanos sorprenden a gestores de fondos



    Ben Bartenstein
    Bloomberg4 de julio de 2019
    Ver fotos (Bloomberg) -- Una inusual serie de transacciones en la semana pasada hizo caer los precios de los bonos venezolanos, un hecho que sacudió a los inversionistas en un rincón del mercado de deuda global que estuvo inquietantemente tranquilo durante meses.Los operadores estiman que varios cientos de millones de dólares en notas del gigante petrolero estatal Petróleos de Venezuela y bonos soberanos fueron adquiridos por compradores no identificados con un gran descuento.Las operaciones fueron detectadas por Trace, el sistema de información de precios de bonos de Finra, y llevaron a JPMorgan Chase & Co. y Jefferies Financial Group Inc. a cotizar la deuda soberana en cerca de 20 centavos de dólar y la mayoría de las notas de PDVSA en alrededor de 15 centavos.La nación latinoamericana posee cerca de US$60.000 millones en bonos soberanos y de PDVSA. La mayor parte de la deuda está en situación de incumplimiento de pago.La repentina caída, que superó los 5 centavos para algunas de las notas, está causando malestar entre los administradores de dinero con la exposición de Venezuela. La preocupación es que la reducción forzada del precio sea la primera de muchas por venir, especialmente cuando algunos inversionistas recortan sus tenencias ante la perspectiva de JPMorgan de una reducción de la ponderación de las notas de la nación en sus índices de bonos a cero."Esto parece un esfuerzo deliberado de un comprador no estadounidense para forzar los precios y ofrecer una oferta de liquidez", dijo Hans Humes, presidente y director ejecutivo de Greylock Capital, con sede en Nueva York, que posee deuda venezolana. "Crea un ciclo que obliga a vender aún más, especialmente cuando los compradores estadounidenses en dificultades están fuera del juego".Antes de la reciente ola de intercambios, la actividad en los bonos venezolanos estaba prácticamente paralizada. Las sanciones impuestas por la administración de Trump prohíben que los fondos estadounidenses compren la deuda venezolana, pero les permiten vender a compradores no estadounidenses.Según datos recopilados por Bloomberg, los principales tenedores de bonos de Venezuela y PDVSA son Fidelity Investments, Goldman Sachs Group Inc., Allianz SE, BlackRock Inc. y T Rowe Price Group Inc.Nota Original:Big Venezuela Bond Trades Rattle Fund Managers as Prices Plunge\--Con la colaboración de Patricia Laya.Reportero en la nota original: Ben Bartenstein en New York, bbartenstei3@bloomberg.netEditores responsables de la nota original: Julia Leite, jleite3@bloomberg.net, ;Jeremy Herron, jherron8@bloomberg.net, Brendan WalshFor more articles like this, please visit us at bloomberg.com

    ©2019 Bloomberg L.P.
    Zuletzt geändert von vilkas; 10.07.2019, 15:20.

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    Die Bolivarische Revolution kann unbeirrt fortgesetzt werden:

    Guaidó, der sich im Januar selber zum "Interimspräsidenten" des Landes ausrief und seither vergeblich versucht, Maduro zu stürzen, sieht die Gespräche als "Raum, der uns der Freiheit näher bringt". Zuletzt hatte er eine mehrspurige Strategie verfolgt. Einerseits unternahm er im Juni unter dem Namen "Operation Freiheit" eine Rundreise durch Venezuela, um Anhänger zu mobilisieren. Die Teilnehmerzahlen an den Demonstrationen blieben allerdings weit hinter den Erwartungen zurück.
    Da die Guaido-Truppe ein Ansammlung von Kriminellen ist, hat auch Kolumbien das Vertrauen in diese verloren:

    In dem Fall [der korrupten Selbstbedienung der Guaido-"Offiziellen"] fehlen noch Informationen, welche Summen umgeleitet wurden, aus welchen Quellen sie stammen und wieso die Vorgänge nicht früher bekannt wurden. ... Fragen wirft auch auf, dass der kolumbianische Geheimdienst die amtierende Regierung in Caracas informiert haben soll, obwohl die Politik Kolumbiens offen einen Regime Change in Venezuela verfolgt.
    Guaido ist aus der Medienpräsenz weitgehend verschwunden. Das wäre auch ohne die Korruption und Selbstbedienung so gekommen, denn nach spätestens 6 Monaten hat man solche Veranstaltungen eines Pausenclowns mehr als satt. Die Entkoppelung von US ist weitgehend vollzogen, neue Absatzmärkte für die Exportgüter des Landes sind erschlossen, die Wirtschaft stabilisiert sich. Saboteure sind aus den Betrieben der öffentlichen Infrastruktur entfernt. Verräter im Militär sind enttarnt und dürfen die Vorzüge venezolanischer Gefängnisse genießen, die sie nicht mehr lebend verlassen werden. Insoweit alles im grünen Bereich.

    https://amerika21.de/2019/06/227990/...tion-venezuela
    https://amerika21.de/2019/07/228673/...espraechsrunde

    USA werden ein hohes Lehrgeld bezahlen. Denn indem man Kriminellen die Verfügungsgewalt über Venezolanische Kassen in USA gegeben hat, werden diese das Geld für den Aufbau von Strukturen für den Drogen- und Waffenhandel nutzen. Es dürfte kaum keine kriminelle Organisation geben, die mit einer so guten Finanzausstattung an den Start gehen konnte. Hoffentlich ist hier niemand so naiv und glaubt, dass die Auslandskassenverwalter der Möchte-Gern-Regierung die ohne jede Kontrolle verfügbaren Gelder zum Wohl des venezolanischen Volkes verwenden.

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    U.S. Military Plans to Battle Russia, China and Iran's 'Most Disturbing' Influence in Venezuela

    https://www.newsweek.com/venezuela-u...8545?piano_t=1

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    Steuern auf nichtgezahlte Zinsen, ein kleines Alpenmaerchen zu VEN.
    Die Eidgenoessische Steuerverwaltung besitzt eine Datenbank mit einem umfassenden Verzeichnis inlaendischer und auslaendischer Wertpapiere und den darauf angefallenen Ertraegen, Zinsen, Dividenden usf. , auf diese Angaben stuetzen sich zumindest stichprobenmaessig die kantonalen Steuerbehoerden.
    Ab spaetestens 1. Nov. 2017 wurden keine Zinsen mehr auf VEN Sovereigns bezahlt. Ich hatte damals u.a. 180k vom 9.25 VEn 28 Bond im Depot, mit Zinsterminen im Mai und November. Der Novemberzins wurde auch lt. offiziellem Steuerausweis der Bank nicht bezahlt.
    Aber die kant. Steuerverwaltung korrigierte in meinem Fall eigenmaechtig die Bankangaben und stellte den Zins in Rechnung. Und nun heisst es von der Treuhandgesellschaft, die mich in Steuersachen vertritt, dass es sehr kostenaufwaendig und de facto chancenlos waere, bei der eidgenoessischen Steuerverwaltung, auf Korrektur ihrer "unfehlbaren" Datensaetze zu draengen, obwohl ich inzwischen alle Kontobewegungen im fraglichen Zeitraum dokumentiert habe. Bei ca 3000 chf Steuern auf nicht erhaltene Zinsen und RA Stundensaetzen von ca 400 chf aufwaerts zurueckzufordern, mag sich vielleicht in der Tat nicht rechnen. Nun, normalerweise ist meine kantonale Steuerbehoerde eigentlich eher unkompliziert und anders als in DE auch schnell erreichbar. Aber es ist schon erstaunlich, wie schwer es in diesem Fall ist, eine offenkundige Fehleinstufung richtigzustellen. Lustig wird s, wenn dann fuer 2018 auch weiterhin die VEN Zinsen berechnet werden. Offenbar bin ich der einzige, der eine Position 9.25 VEN 28 in der CH haelt.

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    Zitat von vilkas Hier:10.07.2019, 14:44 Beitrag anzeigen
    Mal sehen, wie lange noch meim Lombardkredit den Kursrutsch ueberdauert.
    Werden denn Deine Vene-Sovereigns überhaupt noch als Besicherung für Deinen Lombardkredit herangezogen? Der Beleihungswert müsste doch 0 sein für eine defaultete Anleihe. Oder habe ich Dich falsch verstanden und Du meintest, Du hast Vene-Bonds auf Kredit gekauft, was ja noch mehr beängstigend wäre...

    Sanktionen hin oder her, Vene-Bonds werden in Deutschland wahrscheinlich eh nicht mehr handelbar sein wegen MIFID2 und PRIIP Mist + Basisinformationsblätter Zettelgedöns, hier kann man ja nicht mal mehr einen popeligen Argentinien-Bond kaufen. Meine 2 Vene-Bonds werden zwar aktuell nicht als PRIIP eingestuft, aber ob ein neuer Venebond im Rahmen eines Umtausches dann noch handelbar sein wird, das glaube ich kaum. Wenn so ein neuer Bond irgendeinen Stufenzins oder einen an irgendeine Komponente gekoppelten Kupon (z.B. GDP oder Euribor/Libor, oder sonst nen Floater) aufweisen sollte, selbst eine Make-Whole-Kündigungsoption reicht schon, dann wars das, und das Ding kann von Privatanlegern nicht gekauft werden. Das wäre dann auch ein Grund, warum Privatanleger an einer Umtauschaktion nicht teilnehmen können. Denn die EU muss uns unmündige naive Bondfans beschützen, damit wir als Verbraucher keinen Mist kaufen. (Ich denke mal, diese Bevormundung dient nur dazu, privaten Kapitalabfluss aus der Nullzins-Zwangsbewirtschaftungszone in andere Länder mit höheren Zinsniveaus außerhalb der EU, also z.B. nach USA, zu verhindern und die Kleinanleger zu zwingen, dass sie mangels Auswahl Bonds aus der EU mit künstlich runtergedrückten Renditen kaufen müssen, z.B. europ. Staatsanleihen.)

    Ich habe zwar aktuell keinen Anlagedruck, aber wenn sich hier in punkto EU-Regulierungswut nichts mehr ändert, werde ich wohl doch in der Schweiz ein Depot eröffnen und in Deutschland Erträge + Tilgungen nicht mehr wiederanlegen, sondern die Depots abschmelzen lassen. Schade eigentlich, aber hier hat man ja fast das komplette Anleihensegment kaputtgemacht. Ich sehe auch nicht, dass Emittenten bei bereits platzierten Emissionen, die Basisinformationsblätter nachreichen sollten, warum auch. Wenn die Anleihe bereits erfolgreich begeben ist, juckt die das doch nicht mehr, ob Kleinanleger am Sekundärmarkt das noch handeln können. Das wäre höchstens bei künftigen Emissionen überlegenswert, aber ob da jeder Emittent aufwands- und haftungsmäßig Bock drauf hat, diese Basisinformationsblätter zu erstellen und zu pflegen, ich glaube kaum. Also bleibt für uns Kleinanleger nur noch der reditelose Mist übrig. Und das mit der Abgeltungssteuer nervt mich eh schon lange, warum muss ich als kleiner Mann immer dem deutschen Staat einen zinslosen Kredit geben, bis ich mir nach einem Jahr die im voraus abgezogene Abgeltungssteuer per Steuererklärung wieder zurückholen kann? Das ist auch nur Staatsfinanzierung unter Zwang zum Nullzins (die Masse der Kleinanleger machts). Manchmal wünschte ich mir, dass alle diese dämlichen Politiker und EU-Bürokraten ebenfalls diese merkelschen Zitteranfälle bekommen, damit sie alsbald in die Klapse kommen.

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    @Mond: wiedermal ein Doppelpost? Oder kommt mir das nur so vor....
    Schöner wäre sicher, Du könntest uns berichten, Maduro+Guaido hätten sich geeinigt. Wollte Maduro uns nicht diese Woche diesbezüglich eine sensationelle Neuigkeit bekanntgeben? Die Woche ist bald rum und es war wohl wieder nur ein lauwarmes Lüftchen aus Commandantes Gesäßgegend.

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    International creditors holding Venezuelan debt pushed back on Juan Guaido’s restructuring plans Tuesday, adding to a series of ongoing national and international setbacks for the opposition lawmaker.

    Urging for a different “framework for talks and improved communications” investors holding defaulted bonds seemed to have jumped out of Guaido’s ship and now are instead hoping to fight a United States' executive order that would prevent asset seizures by investors, which would mean taking over the refiner Citgo Petroleum Corp.

    Since gaining notoriety by unconstitutionally self-proclaiming “interim” president of Venezuela in a city square on Jan. 23, Guaido’s short-lived political career continues its downward spiral.
    ...
    https://www.telesurenglish.net/news/...0709-0035.html

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    Zitat von Petra Hier:11.07.2019, 00:11 Beitrag anzeigen
    International creditors holding Venezuelan debt pushed back on Juan Guaido’s restructuring plans Tuesday, adding to a series of ongoing national and international setbacks for the opposition lawmaker.
    https://www.telesurenglish.net/news/...0709-0035.html

    Wirklich sehr amüsant, was sich Telesur (aka TeleChavez, sozialistischer Propagandakanal) hier zusammenreimt. Der Kursrutsch liegt also an Guaidó’s Ideen für eine Restrukturierung? Es liegt doch wohl eher daran, dass es mit dem schnauzbärtigen Diktator, der an seinem Stuhl klebt, gar keine Restrukturierung geben wird!!!
    Und solange es zu keinem Regime-Change kommt, wird der Handel für die meisten Investoren blockiert bleiben. Aufgrund der festgefahrenen politischen Situation könnten einige Investoren die Geduld verlieren. Insbesondere seriöse Fonds sind eventuell zu einem Verkauf gezwungen, nachdem JP Morgan die Bonds in seinem EMBIG-Indizes auf null gesenkt hat.

    Sobald der singende Busfahrer abgedankt hat, werden die Bonds in ungeahnte Höhen springen. Ich prognostiziere mal die Region von 50% - 60%!!!

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    Ich kann den Eindruck nicht erwehren, daß hier doch 2 Gruppen in Opposition stehen, um ihre Meinung durchzudrücken:

    1. die "Jubelperser", nach ihnen ist alles Honigschlecken und in bester Ordnung, der innere Wert der bonds wächst stetig, damit spekulieren - oder wollen sie - den Kurs in die Höhe treiben, damit klar mit Gewinn aussteigen können, und

    2. die Trübseliger, die unbedingt die Kurse so niedrig wie möglich niedertrampeln wollen, damit sie sehr günstig wieder einsteigen bzw. nachkaufen können in Aussicht einaml sehr hohe Gewinne zu erwirtschaften.


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    Zur Erinnerung: 75 % der Bondsinhaber müssen jeder Änderung der Bedingungen, sei es Kapital, sei es Laufzeiten oder Zinsänderungen, zustimmen. Sind wir hier diese 75 % mit ca. gut 20 mrd bondseignern, oder was? alles andere ist Mummpitz.

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    Zitat von sunyboy Hier:11.07.2019, 10:59 Beitrag anzeigen
    Ich kann den Eindruck nicht erwehren, daß hier doch 2 Gruppen in Opposition stehen, um ihre Meinung durchzudrücken:

    1. die "Jubelperser", nach ihnen ist alles Honigschlecken und in bester Ordnung, der innere Wert der bonds wächst stetig, damit spekulieren - oder wollen sie - den Kurs in die Höhe treiben, damit klar mit Gewinn aussteigen können, und

    2. die Trübseliger, die unbedingt die Kurse so niedrig wie möglich niedertrampeln wollen, damit sie sehr günstig wieder einsteigen bzw. nachkaufen können in Aussicht einaml sehr hohe Gewinne zu erwirtschaften.

    Würdest du uns verraten, wo/wie man in dem fall ven bonds billig nachkaufen bzw teuer verkaufen kann, da mir keine funktionierende plattform bekannt.

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    Nachtrag zu den geplanten Aufstockung der Milizen auf 4 Mio: diese dient nur zum Niederhalten der Zivilbevölkerung, siehe SU, DDR, Kuba usw. und diese haben militärisch keine Bedeutung.
    Wenn die USA krieg führen will, dazu schaue man den Streifen "Good Kill" wobei Soldaten aus sicherer Entfernung Drohnen steuern. Da gibt es keinen Bodentruppeneinsatz. Die bomben alles aus der Luft, bis jemand eine Waffe trägt oder egt. Wir sind halt in das 21. Jahrhundert angelangt. Beten wir, daß dazu nicht kommen wird!

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