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    Türkei

    Sowohl die türkische Lira als auch die türkischen Staatsanleihen haben in den letzten Monaten relativ deutlich an Wert verloren.

    Der Konflikt im Nachbarland Syrien hat sich immer mehr zugespitzt und ein Militärschlag durch die USA scheint bevor zu stehen.

    Ich gehe davon aus, dass die Kurse in nächster Zeit zunächst weiter fallen werden, möchte aber Erholungszeitpunkt nicht verpassen.

    Weil es bisher keinen Türkei-Thread im neuen Bondboard gibt, eröffne ich zum Gedankenaustausch einen solchen.

    #2
    AW: Türkei

    Hast Du schon irgendwelche Anleihen im Visier?

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    #3
    AW: Türkei

    Zitat von Babbelnett Hier:28.08.2013, 15:14 Beitrag anzeigen
    Sowohl die türkische Lira als auch die türkischen Staatsanleihen haben in den letzten Monaten relativ deutlich an Wert verloren.

    Der Konflikt im Nachbarland Syrien hat sich immer mehr zugespitzt und ein Militärschlag durch die USA scheint bevor zu stehen.

    Ich gehe davon aus, dass die Kurse in nächster Zeit zunächst weiter fallen werden, möchte aber Erholungszeitpunkt nicht verpassen.

    Weil es bisher keinen Türkei-Thread im neuen Bondboard gibt, eröffne ich zum Gedankenaustausch einen solchen.
    ... ISE nicht zu vergessen (Istanbul Stock Exchange),
    alle drei sind mit den bisherigen Abschwächungen durch harte Unterstützungen und danach kräftig weiter abwärts gerutscht,
    die Euro-Türken-Bonds halten sich wacker (anders als die (längeren) USD-Anleihen, die sich auf Pari zu bewegen).
    Nach dem "Durchrutschen" ist vielleicht noch etwas Platz nach unten, je nach Nachrichtenlage und Entwicklung.

    http://www.comdirect.de/inf/indizes/...verage2=200&e&

    http://www.comdirect.de/inf/anleihen...verage0=500&e&

    http://www.comdirect.de/inf/waehrung...rtType=ohlc&e&

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    #4
    AW: Türkei

    ... aber der Handel mit türkischen Aktien ist seit vielen Jahren etwas beschwerlich geworden. Das war früher einmal anders. Da gab es in D. noch massenhaft Aktien bzw. Zertifikate auf Aktien türkischer Unternehmen zu handeln. Aus der Zeit stammt mein homöopathischer Rest an TOFAS.

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    #5
    AW: Türkei

    [QUOTE=Graumann;116313]... aber der Handel mit türkischen Aktien ist seit vielen Jahren etwas beschwerlich geworden. /QUOTE]

    ... mW wurde der Handel türkischer Aktien in D aus irgendwelchen komplexen Steuerverrechnungsgründen ganz eingestellt,
    ersatzweise gibts aber diverse Zerti´s auf Türkei-Indices/Baskets (Turk Titans) und natürlich auch ETFs (zB von LYXOR und IShares).

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    #6
    AW: Türkei

    Der stark gestiegende Ölpreis wird das hohe Defizit in der Handelsbilanz vergrößern. Türkei wird erst bei einer Trendwende des Ölpreises für mich wieder interessant.

    http://www.tradingeconomics.com/turkey/indicators

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    #7
    AW: Türkei

    Zitat von nicco Hier:28.08.2013, 16:51 Beitrag anzeigen
    Der stark gestiegende Ölpreis wird das hohe Defizit in der Handelsbilanz vergrößern. Türkei wird erst bei einer Trendwende des Ölpreises für mich wieder interessant.

    http://www.tradingeconomics.com/turkey/indicators
    ... läuft doch prinzipiell alles parallel (bzw reagiert invers),
    ohne US/UK-Säbelrasseln läge der Ölpreis kaum über 100 (WTI), stattdessen rund 110.- bzw knapp 116.- Brent.

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    #8
    AW: Türkei

    läuft doch prinzipiell alles parallel (bzw reagiert invers),

    Nach der CDS-Entwicklung würde ich Russland und Brasilien bevorzugen. Länder mit hohem Zahlungs- bzw. Handelsbilanzdefizit wie Türkei, Indonesien oder Indien sind mir noch zu riskant.

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    #9
    AW: Türkei

    Türkei interveniert am Devisenmarkt
    Die türkische Notenbank hat sich am Montag - mit zumindest kurzfristigem Erfolg - gegen den andauernden Wertverlust der Landeswährung gestemmt. Die Zentralbank verkaufte 600 Millionen US-Dollar und erwarb dafür türkische Lira. Es war die größte Intervention am türkischen Devisenmarkt seit Juli.

    Der Schritt der Notenbank hatte Erfolg: Seit den Korruptionsermittlungen am 17. Dezember hat die türkische Währung sechs Prozent verloren. Am Montag ging es dank der Intervention wieder 1,6 Prozent nach oben. 2,1274 Lira mussten für den US-Dollar bezahlt werden.

    Wirkung zeigte auch das Versprechen der Zentralbank, am Dienstag in einer erneuten Auktion ungefähr gleicher Größe nochmals die heimische Währung zu stützen. Analysten wiesen zudem darauf hin, dass die Spannungen zwischen der Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und der Justiz zuletzt etwas nachgelassen hätten. In diesem Umfeld sei die Intervention am Devisenmarkt auf fruchtbaren Boden gefallen.

    Vergangene Woche hatte der Korruptionsskandal, der das Abdanken mehrerer Minister der Regierungspartei AKP zur Folge hatte, für Kapitalabflüsse aus dem Land gesorgt und sowohl die Aktienkurse wie auch die türkische Lira massiv unter Druck gebracht. Wegen der weitreichenden Korruptionsvorwürfe gegen seine Vertrauten hatte der türkische Ministerpräsident vergangene Woche seine Regierung komplett neu aufgestellt. Bei einer umfassenden Kabinettsumbildung tauschte Erdogan zehn Minister aus, darunter drei wegen der Affäre kurz zuvor zurückgetretene Minister. Hintergrund ist ein erbitterter Machtkampf mit der Bewegung des einstigen Erdogan-Verbündeten und Predigers Fetullah Gülen, der im Exil in den USA lebt.

    Die türkische Lira hatte stark unter der politischen Unsicherheit gelitten, da sie ohnehin zu den am stärksten gefährdeten Währungen von Schwellenländern zählt. Die Türkei hat ein hohes Leistungsbilanzdefizit und ist deshalb von Zuflüssen ausländischen Kapitals stark abhängig. Die Lira steht - wie die Währungen anderer Schwellenländer - unter Druck, seitdem die US-Notenbank erste Schritte in Richtung einer wieder strikteren Geldpolitik eingeleitet hat.

    Einige Analysten erwarten nun noch aggressivere Schritte der Türkei zum Schutz der Lira. Möglich ist beispielsweise eine Erhöhung des Leitzinses, die Kapitalanlagen in der Türkei wieder attraktiver machen würde. Allerdings warnen Investoren, dass die politische Unsicherheit - sollte sie anhalten - schwerer wiegen dürfte als eine Zinserhöhung. "Wir glauben nicht, dass es schon vorbei ist", sagte Fondsmanager Bryan Carter von Acadian Asset Management.

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    #10
    AW: Türkei

    31.12.2013 Dagong Maintains the Sovereign Credit Ratings of the Republic of Turkey
    Dagong Global Credit Rating Co., Ltd. (hereinafter referred to as “Dagong”) decides to maintain the local and foreign currency sovereign credit ratings of the Republic of Turkey (hereinafter referred to as “Turkey”) as BB and BB- respectively, and each with a stable outlook. Turkey’s political landscape has become more complicated while its economic and fiscal strength is relatively firm. Pronounced external vulnerabilities lead to lower foreign currency creditworthiness than that of local currency.

    The main reasons for maintaining the sovereign credit ratings of Turkey are as follows:

    1. The political condition has become more complicated but the general debt repayment environment will remain broadly stable. During the surveillance period, events including widespread demonstrations sparked by a park demolition and the large-scale corruption investigation highlighted domestic conflicts. Heightened geopolitical risks have also hindered the stability of its external environment. But Dagong believes that Turkey can maintain basic political stability and the direction the country follows will not undergo fundamental shifts.

    2. Short-term economic growth will decline modestly while the release of the long-term growth potential will be constrained by external imbalances despite solid fundamentals. On the back of gradual monetary tightening of the developed economies and internal political uncertainties, Turkey’s GDP growth rates are expected to ease to 3.5% and 3.6% in 2014 and 2015 from an estimated 3.7% in 2013. Over the medium to long term, labor market rigidities have generated a sizable domestic savings-investment gap and resulted in external imbalances, which will constrain the release of its potential wealth creation capacity. Hence, the economy is expected to realize an average economic growth of around 3.5% with high volatility.

    3. The financial system will face heavier pressure but has some risk absorbing capacity. Rapid credit expansion driven by short-term external funding has brought maturity mismatch and liquidity risks to Turkey’s financial system. As the loose monetary policies of the developed economies exit gradually, future decline of capital inflows will heighten these risks. Nevertheless, the relatively healthy balance sheets of domestic residents and enterprises, the depth of the domestic financial system and prudent supervision of the central bank ensure that the financial system has some capacity to withstand risks.

    4. Public finances maintain healthy development and the medium-term central government debt ratio will trend downward on the current moderate level. Thanks to one-off revenues and prudent spending policies, the central government fiscal deficit is estimated to decline to 1.4% in 2013. Given the favorable development of debt repayment sources and the government’s fiscal discipline of limiting expenditure in accordance with revenue, the central government deficit is expected to be 2.2% and 2.0% in 2014 and 2015 while the debt ratio will trend downward from the moderate level of 35.1% in 2013.

    5. The current account continues to record large deficits and the external vulnerabilities remain significant. Given the reversal of international capital flows, Turkey’s reliance on short-term funding to cover its sizable current account deficits exhibits substantial vulnerabilities. Its foreign-exchange reserves are insufficient to support the repayment of short-term external debts and the external risks are rising.

    In the near term, the arrival of a new election cycle and geopolitical risks will intensify the instability of Turkey’s internal and external environment. Decline of capital inflows will heighten the external vulnerabilities threatening its foreign exchange strength. However, the economy has a relatively high degree of flexibility and economic fundamentals remain firm. The prudent fiscal discipline will ensure government debt levels to remain moderate. Therefore, Dagong maintains the stable outlook for the local and foreign currency sovereign credit ratings of Turkey in the next 1-2 years.

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    #11
    AW: Türkei

    Die Rendite werden immer besser.
    Z.B. Kindergerechte USD-Anleihe Türkei-38 A0TSA5 rentiert schon über 7%
    Gibt es noch die fiktive Quellensteuer für Türkei?

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    #12
    AW: Türkei

    Zitat von dmytro Hier:02.01.2014, 17:19 Beitrag anzeigen
    Gibt es noch die fiktive Quellensteuer für Türkei?
    nein ... siehe BZSt: Anrechenbare ausländische Quellensteuer 2013 (es fehlt der Eintrag "c)" in Spalte B)

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    #13
    AW: Türkei

    Zitat von dmytro Hier:02.01.2014, 17:19 Beitrag anzeigen
    Die Rendite werden immer besser.
    Z.B. Kindergerechte USD-Anleihe Türkei-38 A0TSA5 rentiert schon über 7%
    Erstere Aussage empfinde ich eher als Euphemismus im Sinne einer "Gewinnwarnung"

    A0TSA5 Türkei DL-Notes 2008(38) hat einen Kuhpong von 7,25 % (fix). Auf Jahressicht und bis heute sieht das Chartbild leider sehr abschüssig aus:
    Rendite (Total Return) auf Jahressicht ca - 20 % (minus!).

    Für (noch) nicht investierte sicher eine Position auf der Watchlist, als Ergänzung vielleicht den (Aktienfonds) ESPA Stock Instanbul A, ISIN: AT0000704333 (zugelassen in AT und DE) oder für BB in DE den DWS Türkei (A0DPW3), der hat mehr "Morgensterne", aber keine Zulassung in AT.

    Sowohl bei den Anleihen wie den o.g. Fonds ist sicher ein Augenmerk darauf zu richten ob kurz/mittelfristig eine Bodenbildung gelingt oder die Tiefs von 2011 durchbrochen werden ..just my 2 Cents.

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    #14
    AW: Türkei

    Zitat von dmytro Hier:02.01.2014, 17:19 Beitrag anzeigen
    Die Rendite werden immer besser.
    Z.B. Kindergerechte USD-Anleihe Türkei-38 A0TSA5 rentiert schon über 7%
    Das ist ja nun EM-konform, deren Dollarbonds wurden ja alle abgestraft in 2013.

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    #15
    AW: Türkei

    Zitat von esteban Hier:03.01.2014, 08:52 Beitrag anzeigen
    Das ist ja nun EM-konform, deren Dollarbonds wurden ja alle abgestraft in 2013.
    Aber andere haben sich inzwischen stabilisiert, Petrobras oder Gazprom z.B.
    Und hier geht es weiter runter.
    Von 140 auf 103 ist sogar schlimmer als bei Mad Uro.
    Ich bin noch nicht investiert aber unter Pari steige ich gerne ein.
    Als Buy und Hold . Mäßigen Biergenuss sei Dank, lebe ich hoffentlich noch lange genug um Geld zurück zu bekommen

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