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Griechenland

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  • alois
    hat ein Thema erstellt Griechenland.

    Griechenland

    Griechenland unter Aufsicht
    03. Februar 2010 Die EU-Kommission hat gegen Griechenland das gesamte Sanktionsarsenal aufgefahren, das in den europäischen Verträgen im Falle schlechter Wirtschafts- und Finanzpolitik vorgesehen ist. Angesichts der griechischen Statistik-Schummeleien steht die Frage im Raum, ob sie damit nicht zu spät kommt. Doch diese Frage ist eher von historischem Interesse. Der Rahmen des EU-Stabilitätspakts ist mit den jüngsten Beschlüssen jedenfalls vorläufig ausgeschöpft. Die letzte Stufe des Defizitverfahrens, die finanzielle Sanktionen vorsieht, könnte in vier Monaten erreicht sein.

    Ob die Anwendung des EU-Regelwerks reicht, um Griechenland vor dem Staatsbankrott zu bewahren, ist indes völlig offen. Die notorisch nervösen Märkte werden sich kaum davon beeindrucken lassen. Der Pakt steht in mehrerlei Hinsicht vor einer Bewährungsprobe: Sind die EU-Kommission und die Finanzminister wirklich bereit, den letzten Schritt – die Verhängung von Bußgeldern – zu gehen, wenn sich die Lage bis in vier Monaten nicht bessert? Besitzt die Athener Regierung die Autorität und Entschlusskraft, das jetzt angekündigte Sparprogramm auch gegen erheblichen Widerstand in der Bevölkerung drei Jahre lang durchzuziehen? Und wie gut greift die engmaschige EU-Aufsicht über die griechische Haushaltspolitik wirklich? Griechenland wird nicht dadurch gerettet, dass europäische Institutionen etwas beschließen; schon deshalb nicht, weil die ökonomischen Randbedingungen – vor allem die Konjunkturentwicklung – politisch nur begrenzt beeinflussbar sind.

    Trotz dieser vielen Vorbehalte hat EU-Währungskommissar Almunia recht: Das Einzige, was Griechenland derzeit hilft, ist die konsequente Anwendung der geltenden Regeln. Die wiederkehrenden Rufe nach Hilfe von außen – sei es vom Internationalen Währungsfonds, sei es durch bilaterale Hilfen von anderen Euro-Staaten, sei es durch eine gemeinsame Euro-Anleihe – können Athen nur dazu verleiten, seine Hausaufgaben nicht ernst zu nehmen.

    Almunias Argument lautet: Wenn die jetzt angekündigten und beschlossenen Sparschritte greifen und in einigen Monaten erste Wirkung zeigen, werden sich auch die Spekulationen über einen Staatsbankrott erledigt haben. Dieses Argument gilt allerdings auch umgekehrt: Wenn bis dahin keine Wirkung absehbar ist, steht Griechenland nicht mehr am Abgrund – dann ist es schon einen Schritt weiter.
    Quelle: http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA...rss_googlenews

  • John Silver
    antwortet
    Zitat von horex125 Hier:01.07.2019, 18:20 Beitrag anzeigen
    Ich wollte heute über die Commerzbank online die A1G1UT verkaufen. Dieses ging nicht, da die Verwahrart geändert wurde. Jetzt sollte ich 95€+MWST für den Lagerstellenwechsel bezahlen, obwohl ich einen Teilverkauf am 16.06.19 problemlos in dieser Gattung durchgeführt habe. Hat noch jemand evtl. auch bei Comdirekt ein ähnliches Problem.
    Im Wertpapier-Forum hat jemand das gleiche Problem bei Consors (Beitrag# 5462 ff) und Umlagerung bei Flatex (Beitrag #1116).
    Scheint also kein Comdirect-Bank Problem alleine zu sein.

    https://www.wertpapier-forum.de/topi...taat/?page=219

    und hier, Beitrag #1116:

    https://www.wertpapier-forum.de/topic/33543-ramsteins-bonds/?page=45#comment-1211598

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  • horex125
    antwortet
    Ich wollte heute über die Commerzbank online die A1G1UT verkaufen. Dieses ging nicht, da die Verwahrart geändert wurde. Jetzt sollte ich 95€+MWST für den Lagerstellenwechsel bezahlen, obwohl ich einen Teilverkauf am 16.06.19 problemlos in dieser Gattung durchgeführt habe. Hat noch jemand evtl. auch bei Comdirekt ein ähnliches Problem.

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  • Pastrana
    antwortet
    Zitat von Kopf Hier:29.04.2019, 16:17 Beitrag anzeigen

    Bei den alten Minibonds steht der 10jähriger (A1G1UG mit Laufzeit 02/2029) inzwischen auch bei fast 103%! - Vor ein paar Jahren fast uptopisch

    Neben dem allgemeinen Zinsrückgang in den vergangenen Monaten profitierte Griechenland auch in einem gewissen Maße von einem (impliziten) CDS-Rückgang.

    Frage: Kennt jemand einen Online-Renditerechner bei dem der Stufenzins der Minibonds sauber eingepflegt ist?? Meinen Notizen zufolge beträgt der Kupon 3,00 % bis 24.02.2020, 3,65% bis 24.02.2021 und danach 4,30%.
    https://www.bondboard.de/forum/forum...352#post370352 + folgender Beitrag enthalten zwei Excellisten zur Berechnung der korrekten Rendite.

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  • Kopf
    antwortet
    Zitat von H.Grokenberger Hier:14.04.2019, 10:05 Beitrag anzeigen
    Griechenland ist der größte Gewinner der Rally an Europas Anleihemärkten
    Griechische Staatsanleihen sind so teuer wie seit 13 Jahren nicht. Auch Spanien und Italien sind bei Investoren gefragt. Doch schon im Mai könnte die Rally vorbei sein.

    https://www.handelsblatt.com/finanze...Dw4boeIIEX-ap3
    Bei den alten Minibonds steht der 10jähriger (A1G1UG mit Laufzeit 02/2029) inzwischen auch bei fast 103%! - Vor ein paar Jahren fast uptopisch

    Neben dem allgemeinen Zinsrückgang in den vergangenen Monaten profitierte Griechenland auch in einem gewissen Maße von einem (impliziten) CDS-Rückgang.

    Frage: Kennt jemand einen Online-Renditerechner bei dem der Stufenzins der Minibonds sauber eingepflegt ist?? Meinen Notizen zufolge beträgt der Kupon 3,00 % bis 24.02.2020, 3,65% bis 24.02.2021 und danach 4,30%.

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  • esteban
    antwortet
    Griechenland mit Rekordschulden


    Die Verschuldung der meisten europäi-

    schen Länder ist 2018 zurückgegangen,

    aber die beiden Sorgenkinder Italien

    und Griechenland machten keine Fort-

    schritte.Der Schuldenstand in Griechen-

    land kletterte auf 181,1% im Verhältnis

    zur Wirtschaftsleistung, wie die Sta-

    tistikbehörde Eurostat mitteilte.



    Das ist der schlechteste Wert in der

    Euro-Zone. 2017 waren es erst 176,2%.

    In Italien erhöhte sich der Schulden-

    stand auf 132,2%. 2017 waren es 131,4%.

    Deutschland kam den Eurostat-Daten zu-

    folge vergangenes Jahr auf 60,9%, 2017

    betrug der Wert noch 64,5%.

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  • esteban
    antwortet
    Griechenland ist AAA da brennt nix mehr an

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  • Binance
    antwortet
    Zitat von frcg Hier:14.04.2019, 13:18 Beitrag anzeigen

    Tilgen? Doch wohl umschichten.
    IWF Kredite werden nicht umgeschuldet, die werden getilgt, da man ansonsten nie wieder Kredite vom IWF bekommt.

    Umgeschuldet wurden die EU-Kredite, weil die Steuerzahler, die diese Kredite letztlich finanzieren, gar nicht realisieren
    wie sie verarscht werden und weil man sie immer weiter melken kann und melken wird.

    Again: Das ist eine GROBE Ungleichbehandlung der Schuldner. Hört man dazu im Staatsfernsehen irgendwas zu diesem Thema? NEIN!

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  • frcg
    antwortet
    Zitat von Alf Hier:09.04.2019, 17:49 Beitrag anzeigen
    Tilgen? Doch wohl umschichten.

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  • H.Grokenberger
    antwortet
    Griechenland ist der größte Gewinner der Rally an Europas Anleihemärkten
    Griechische Staatsanleihen sind so teuer wie seit 13 Jahren nicht. Auch Spanien und Italien sind bei Investoren gefragt. Doch schon im Mai könnte die Rally vorbei sein.

    https://www.handelsblatt.com/finanze...Dw4boeIIEX-ap3

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  • Binance
    antwortet
    Zitat von Alf Hier:09.04.2019, 17:49 Beitrag anzeigen
    Hä????
    Die Kredite der Hilfspakete wurden von der EU zusammen mit dem IWF finanziert.
    Die Kredite der EU wurden letztes Jahr um ein Jahrzehnt verlängert, heisst Haircut und Verluste des Gläubigers
    und nun zahlen die Griechen plötzlich vorzeitig die Kredite des IWF zurück???
    Sieht nach einer groben Ungleichbehandlung der Gläubiger aus. Wie kann das sein???

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  • Alf
    antwortet
    Athen will vorzeitig IWF-Kredit tilgen

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  • Binance
    antwortet
    Die fünfjährige Anleihe kommt mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro und einer Rendite von 3,6 Prozent an den Markt.
    Es wure übrigens eine Rendite von 3,5% erwartet...

    ...und die Griechischen Nationalbank hat auch schon mal bessere Zeiten erlebt...

    NATIONAL BANK GREECE



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  • esteban
    antwortet
    ja wenn man Kohle mündelsicher anlegen will, bitte... aber nicht als High-Yield-Investor

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  • Alf
    antwortet
    Griechenland ist zurück auf dem Kapitalmarkt

    Gebote über rund 10 Milliarden Euro haben am Dienstag für die erste Plazierung einer Staatsanleihe Griechenlands seit dem Jahre 2014 vorgelegen. Die fünfjährige Anleihe kommt mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro und einer Rendite von 3,6 Prozent an den Markt.

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