Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Nord/LB

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Condor Hier:17.05.2019, 13:23 Beitrag anzeigen
    ... warum so ungeduldig ? Das warten wird dir dich mit guten Zinsen versüßt....!!
    Eine "Versüssung" mit 2.47% p.a. bezeichne ich nicht mehr als gut, vor allem wenn halt immer noch ein klitzekleines Restrisiko besteht. Dafür war die Position einfach zu gross.

    Kommentar


    Entschuldig Kölner . Ich wollte damit dir USD Anleihe kommentieren . Die 2020 habe ich ebenso geopfert ....

    Kommentar


    Zitat von akimih Hier:17.05.2019, 13:57 Beitrag anzeigen

    Was schreibt denn der Platow Brief? Muss man sich als LT2 Anleger Sorgen machen?
    Sorgen machen würde ich nicht direkt sagen, aber es ist halt noch nicht alles eingetütet:

    a) sie brauchen anscheinend mehr Kapital als gedacht
    b) bisher noch keine Bestätigung seitens der EU (aber das ist nun wahrlich nichts Neues)

    Hauptgrund für den Verkauf war die bei diesem Kurs mickrige Rendite

    Kommentar


    Zitat von koelner Hier:17.05.2019, 14:21 Beitrag anzeigen
    a) sie brauchen anscheinend mehr Kapital als gedacht
    Steht in dem Text wie viel mehr Kapital benötigt wird?

    Kommentar


    Zitat von Grottenolm Hier:17.05.2019, 14:36 Beitrag anzeigen

    Steht in dem Text wie viel mehr Kapital benötigt wird?
    Nein


    Böse Überraschung zum Auftakt des Sparkassentags. Auf der traditionellen Gremiensitzung am Vortag des Sparkassentags in Hamburg berichtete DSGV-Präsident Helmut Schleweis dem verdutzten Verbandsvorstand, dass die beschlossene Kapitalspritze für die Nord/LB wahrscheinlich nicht ausreicht, um den Eigenkapitalbedarf der von der Schiffskrise schwer gebeutelten Nord/LB zu decken. In Sparkassenkreisen wird bereits befürchtet, dass das im Frühjahr mühsam geschnürte Kapitalpaket wieder aufgemacht und aufgestockt werden muss. Dabei hatte sich die Sparkassen-Organisation darauf verlassen, dass der festgestellte Kapitalbedarf von gut 3,6 Mrd. Euro, davon entfällt mehr als 1 Mrd. Euro auf die Sparkassen, das letzte Wort ist.

    Die Nord/LB steht derzeit unter verschärfter Beobachtung durch die EZB-Bankenaufsicht, da die Hannoveraner nach dem Milliarden-Verlust im vergangenen Jahr unter die regulatorischen Mindestquoten beim Eigenkapital gefallen sind. Die Aufsicht duldet diesen Zustand nur, weil die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Sparkassen-Organisation bereits Abhilfe zugesagt haben. Die Kapitalspritze kann erst verabreicht werden, wenn die EU-Kommission das Beihilfeverfahren abgeschlossen hat. Aus Brüssel könnte denn auch die nächste Hiobsbotschaft für die Nord/LB kommen. Vorstandschef Thomas Bürkle beteuert zwar bei jeder Gelegenheit, dass die Gespräche mit den EU-Wettbewerbshütern auf einem guten Weg seien, doch in der Sparkassen-Organisation werden zunehmend Erinnerungen an den Untergang der WestLB wach. Damals hatte Brüssel auf eine Abwicklung der Düsseldorfer gedrängt.


    Kommentar


    NordLB-Gespräche zwischen Niedersachen und Sparkassen haken
    Wegen fauler Schiffskredite ist die NordLB in die Schieflage geraten. Bisher konnten die Sparkassen und Niedersachsen keinen Konsens zur Rettung finden.

    Hamburg Die Verhandlungen zwischen Sparkassen und Niedersachsen zu Rettung und Umbau der NordLB sind Insidern zufolge auf der Ziellinie ins Stocken geraten. „Die Gespräche haken“, sagte eine mit der Lage vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Es seien Fragen offen, man brauche viel Geduld.

    An anderer Stelle hieß es, zuletzt habe man den Notar-Termin zur Grundlageneinigung zwischen alten und neuen Eigentümern verschoben. Während skeptische Stimmen ein Scheitern der Rettung nicht ausschlossen, erwarteten mehrere Beteiligte, dass die Probleme zu lösen seien. Der Mehrheitseigner Niedersachsen und die NordLB äußerten sich am Donnerstag nicht dazu.

    Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) muss wegen Milliarden-Verlusten durch faule Schiffskredite mit rund 3,6 Milliarden Euro gerettet werden. Niedersachsen und Sachsen-Anhalt schießen 1,7 Milliarden Euro zu und das Sparkassen-Lager 1,1 Milliarden Euro.

    Zudem stellt Niedersachsen Abschirmungen über etwa vier bis fünf Milliarden Euro für Kredite bereit, die das Kapital der Bank um 800 Millionen Euro entlasten. Die Bank soll kleiner und regionaler werden und die Zahl der Vollzeitstellen bis 2024 von rund 5500 auf 2800 bis 3000 fallen. Die NordLB bestätigte hier einen Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Bisher wurde die Zielmarke auf 3200 geschätzt.

    Die Kapitalspritze soll nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) zum 30. August abgeschlossen sein. Derzeit sei man dabei, formale Schritte abzuarbeiten, sagte der DSGV-Experte für Grundsatzfragen, Matthias Bergner. Wenn alles über die Bühne sei, dürfte der DSGV rund ein Viertel der Anteile an der NordLB halten.

    Der niedersächsische Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers äußerte sich derweil zur Zukunft der NordLB-Tochter Braunschweigische Landessparkasse (BSLK). Er sei zu Verhandlungen über eine Herauslösung der BSLK bereit, wenn Gemeinden der Braunschweiger Region ein schlüssiges Konzept für die Trägerschaft an einer „kommunalisierten BLSK“ und die damit entstehenden Kosten vorlegten, sagte Hilbers im Landtag. „Zudem habe ich immer deutlich gemacht, dass die notwendige Kapitalausstattung der BLSK nicht vom Land geleistet werden könne.“ Die Herauslösung müsste kosten- und ergebnisneutral für die NordLB sein.

    Kommentar


    Ein bisschen Gerumpel auf dem Weg zur Rettung und man geht wieder von 70% auf 65%. Schon spannend.
    Wie kann es eigentlich sein, dass die EU-Kommission schon lange einbezogen ist bzw. sie einen Rettungsplan genehmigen soll, wenn die Stakeholder sich noch nicht einig sind?
    Oder die Berichterstattung ist wieder übertrieben.

    Vielleicht bin ich aber auch wieder zu optimistisch

    Kommentar


    Zitat von davidh Hier:17.05.2019, 17:03 Beitrag anzeigen
    Ein bisschen Gerumpel auf dem Weg zur Rettung und man geht wieder von 70% auf 65%. Schon spannend.
    Wie kann es eigentlich sein, dass die EU-Kommission schon lange einbezogen ist bzw. sie einen Rettungsplan genehmigen soll, wenn die Stakeholder sich noch nicht einig sind?
    Oder die Berichterstattung ist wieder übertrieben.

    Vielleicht bin ich aber auch wieder zu optimistisch
    Kann mir schon vorstellen, dass man von dieser Ansage allgemein negativ überrascht wurde und einzelne im Affekt die Rettung als solche gegenüber der Presse in Frage stellen. Ändert natürlich nichts daran, dass es besser ist 1,x Mrd. Euro mit mittelfristigen Renditeaussichten in die NordLB einzuzahlen als 10 Mrd. Euro unwiederbringlich bei Verlust der Privilegien aus der Insitutssicherung in den Wind zu schreiben.

    Kommentar


    KOMMENTAR - NORD/LB Zitterpartie

    Die Prüfung der Auffanglösung für die Nord/LB durch die EU-Kommission steht noch am Anfang. Erst vor wenigen Tagen lief die Frist für den Gremienvorbehalt ab, in der die zuständigen Organe der an dem Rettungsversuch Beteiligten die Grundlagenvereinbarung von Anfang April theoretisch hätten zu Fall bringen können. Das ist nicht geschehen. Dennoch wird das mühsam gefundene Konzept fast täglich etwas mehr zerpflückt. Manche tun so, als seien sie nicht dabei gewesen oder - soweit sie wirklich nicht am Verhandlungstisch saßen - als könne man das komplexe Paket einfach noch mal aufschnüren. Dass etwa die Braunschweigische Landessparkasse schon mangels eigener Banklizenz, zu schweigen vom fehlenden Eigenkapital, allein nicht lebensfähig wäre, die Herauslösung aus der Nord/LB daher auf absehbare Zeit unmöglich ist, haben doch alle gewusst. Der neu angezettelte Streit darüber ist mithin überflüssig wie ein Kropf und bringt unnötig Unruhe in das Brüsseler Verfahren.

    Derweil scheint auch den Planungen des Vorstands keine allzu lange Lebensdauer beschieden zu sein. Auf der Bilanzpressekonferenz wurde für die "neue" Nord/LB eine Belegschaftsstärke von 3 200 Stellen genannt. Keine sechs Wochen später bestätigt die Bank für das Jahr 2024 einen Zielkorridor von 2 800 bis 3 000 Vollzeitstellen. Und nun machen zu allem Überfluss Gerüchte die Runde, der vereinbarte Kapitalplan sei allzu sehr auf Kante genäht.

    Dass die Rettung der Bank noch zur Zitterpartie wird, kann indes niemanden wirklich überraschen. Sparkassenpräsident Helmut Schleweis hatte im April im Interview der Börsen-Zeitung vorsichtig von einem "ordentlichen Zwischenergebnis" gesprochen und gesagt, die EU-Kommission werde eine Menge Fragen stellen und manches Detail plausibilisiert haben wollen. Klar: Wenn man sich als neutraler Beobachter die sportlichen Zielvorgaben wie die Eigenkapitalrendite oberhalb von 8 % und die Cost-Income-Ratio um 50 % vor Augen hält, fällt einem auch eine Reihe von Fragen ein. Denn das dazu passende Geschäftsmodell will erst gefunden werden.

    Baden-Württembergs Sparkassenpräsident Peter Schneider hat im Februar gesagt, er halte es für denkbar, dass die Nord/LB nach Abverkäufen interessanter Assets langfristig "aus dem Wettbewerb ausscheidet". Dieses Abwicklungsszenario ist nicht vom Tisch. Und je mehr alle Stakeholder - neben Trägern, Gläubigern, Kunden und Beschäftigten etwa Ratingagenturen, Aufseher, EU-Kommission - durch ständig neue Ansagen verwirrt werden, desto näher rückt es.
    Börsen-Zeitung, 21.05.2019, Autor Bernd Wittkowski, Nummer 96, Seite 1, 353 Wörter

    Kommentar


    Hat mich eigentlich gewundert das es heute hier im thread so ruhig war. Mit langsamer Verzögerung auf die schlechten Nachrichten gehen die NordLB Papiere wieder Richtung Süden.

    Stark abwärts bei fast 1,5 Mio Umsatz heute die NLB2HC - hier gegen Abend größere Briefseiten bei 101,50 aufgetaucht (immerhin 3 Punkte). Schwach war auch die NLB8E2 (minus 4 Punkte) runter auf 95, aber von der Rendite immer noch schlechter als die 2HC. NLB2HD dagegen völlig umsatzlos, auch bei der 2015er ist nicht viel passiert - vermutlich ziehen diese die nächsten Tage nach.

    Dagegen hat mich gewundert das die Fürstenberg sich so stabil bei 68 hält bzw. vom Freitag wieder erholt hat - da waren wir schon bei 65.

    Man weiß natürlich nicht was jetzt stimmt und was nur Gerüchte der Presse sind. Das ganze Thema könnte aber nochmal spannend werden. Wenn die NordLB weiterhin ihren Kapitalbedarf nicht kennt bzw. höher schraubt werden die zur Kasse gebetenen Sparkassen zu Recht rumzicken. Und bei dem ganzen Affenzirkus könnte es ja durchaus sein, das die EZB Kommission Bedingungen stellt und die Sache doch nicht so einfach durchwinkt, wie es uns der Vorstand erzählt.

    Habe heute meinen am Freitag gekauften Fürstenberg Bestand wieder glatt gestellt und schaue mir das ganze mal von der Außenlinie an.

    Kommentar


    Zitat von wupi Hier:21.05.2019, 19:23 Beitrag anzeigen
    Und bei dem ganzen Affenzirkus könnte es ja durchaus sein, das die EZB Kommission Bedingungen stellt und die Sache doch nicht so einfach durchwinkt, wie es uns der Vorstand erzählt.

    Welche Bedingungen denn? Maßstab für die Kommission ist bekanntlich das Verhalten eines privaten Eigentümers. Ein Privater würde für die Bank Geld in die Hand nehmen, weil das wirtschaftlich sinnvoll ist. Ob 2800 Arbeitsplätze übrig bleiben oder 3500 ist dabei egal. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei der Rettung der NordLB wie bei andern Großprojekten auch die Öffentlichkeit erst verspätet erfährt was das Ganze wirklich kostet und wie groß oder wie klein der Nutzen ist. Das hat mit der europäischen Entscheidung nichts zu tun.

    Kommentar


    Zitat von wupi Hier:21.05.2019, 19:23 Beitrag anzeigen
    Hat mich eigentlich gewundert das es heute hier im thread so ruhig war. Mit langsamer Verzögerung auf die schlechten Nachrichten gehen die NordLB Papiere wieder Richtung Süden.
    Welche schlechten Nachrichten meinst Du denn? Der laut Platow Brief angeblich bestehende zusätzliche Kapitalbedarf wurde seitens der NordLB dementiert und bestünde laut Meldung des HB nur in einem hypothetischen Szenario. Bei welcher Bank kann man kein hypothetisches Szenario entwickeln in dem Kapitalbedarf entsteht? Aus den Mitarbeiterzahlen lässt sich auch nur bedingt etwas schließen. Vielleicht übernimmt einfach eine Fremdfirma die Kantine, den Betrieb der Verwaltungsgebäude oder die IT, was man im vorherigen Plan noch selbst machen wollte. Auch der BZ-Kommentar enthält m. E. nichts substantiell Neues.

    Kommentar


    Zitat von Admiral377 Hier:21.05.2019, 21:16 Beitrag anzeigen

    Welche schlechten Nachrichten meinst Du denn? Der laut Platow Brief angeblich bestehende zusätzliche Kapitalbedarf wurde seitens der NordLB dementiert und bestünde laut Meldung des HB nur in einem hypothetischen Szenario. Bei welcher Bank kann man kein hypothetisches Szenario entwickeln in dem Kapitalbedarf entsteht? Aus den Mitarbeiterzahlen lässt sich auch nur bedingt etwas schließen. Vielleicht übernimmt einfach eine Fremdfirma die Kantine, den Betrieb der Verwaltungsgebäude oder die IT, was man im vorherigen Plan noch selbst machen wollte. Auch der BZ-Kommentar enthält m. E. nichts substantiell Neues.
    D'Accord! Das war, Gott-sei-Dank, ein non-event und eine Gelegenheit seinen Bestand günstiger aufzustocken. Ich habe Freitag Nachmittag zum Kurs 67,26 zugekauft.

    Kommentar


    Zitat von Admiral377 Hier:21.05.2019, 21:16 Beitrag anzeigen
    Welche schlechten Nachrichten meinst Du denn? Der laut Platow Brief angeblich bestehende zusätzliche Kapitalbedarf wurde seitens der NordLB dementiert und bestünde laut Meldung des HB nur in einem hypothetischen Szenario. Bei welcher Bank kann man kein hypothetisches Szenario entwickeln in dem Kapitalbedarf entsteht? Aus den Mitarbeiterzahlen lässt sich auch nur bedingt etwas schließen. Vielleicht übernimmt einfach eine Fremdfirma die Kantine, den Betrieb der Verwaltungsgebäude oder die IT, was man im vorherigen Plan noch selbst machen wollte. Auch der BZ-Kommentar enthält m. E. nichts substantiell Neues.
    Ich meinte schon die Nachrichten/Artikel im Platow Brief, Handelsblatt und der Börsenzeitung - habe diese Artikel aber nur teilweise gelesen. Gut...die BBler sind natürlich meistens schlauer, aber wir sind ja nicht ausschließlich der Nabel der Welt - schon gar nicht bei Bonds mit 200 Mio oder mehr Volumen. Zumindest haben sich heute in 2 Nachrangpapieren einige stark beeindrucken lassen. Warten wir's ab wie es weiter geht - nächste Woche gibt's ja auch Quartalszahlen, da erfahren wir vielleicht mehr.

    Kommentar


    Zitat von wupi Hier:21.05.2019, 22:51 Beitrag anzeigen
    ... - nächste Woche gibt's ja auch Quartalszahlen, da erfahren wir vielleicht mehr.
    ... und vor allem, wie die Trägerversammlung entschieden hat. Das wird eine sehr wichtige Information werden, weil sie einen Hinweis darauf geben kann, wieviele Coupons der Fürstenberg noch ausfallen könnten.

    Kommentar

Lädt...
X