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    Zitat von Nobby Hier:21.05.2019, 23:05 Beitrag anzeigen
    ... und vor allem, wie die Trägerversammlung entschieden hat. Das wird sehr wichtig werden.
    Ich denke das bringt keine Überraschung bzw. ist in den heutigen Kursen eingepreist, dass der Bilanzverlust ausgebucht wird. Ansonsten hätten wir keine Kurse nahe 70.

    Vermutlich war dies auch der Grund warum wir die letzten 2-3 Wochen schon über 70 marschiert sind - da wussten sicherlich einige mehr. Die Sitzung war ja schon Ende April.

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    NordLB Rettung wird nicht teurer:

    https://www.finanznachrichten.de/nac...ettung-016.htm

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    NORD/LB mit gutem Start ins neue Jahr

    • Vorsteuerergebnis im ersten Quartal bei 65 Mio. Euro
    • Verwaltungskosten gehen weiter zurück
    • Bilanzsumme erstmals unter 150 Milliarden Euro
    Hoher Restrukturierungsaufwand dann im zweiten Halbjahr.

    https://www.nordlb.de/die-nordlb/pre...ins-neue-jahr/

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    Und aus der Telefonkonferenzpräsentation Seite 12 zu Fürstenberg:
    - Herabschreibung um ca. 43% auf also ca. 57%.
    - "Der Bilanzverlust per 31.12.2018 wurde gemäß Beschluss der Trägerversammlung vom 30.4.2019 durch eine Teil-Auflösung der
    Kapitalrücklage neutralisiert; es wird also keinen Verlustvortrag aus 2018 in den Jahresabschluss 2019 hinein geben."

    Das ist für Fürstenberg positiv. Es wird für 2019 aber zu einer weiteren Herabschreibung kommen. Die Wiederauffüllung durch zukünftige Gewinne ist damit aber absehbarer.

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    Bilanzverlust wird komplett gegen Kapitalrücklage ausgebucht (Präsentation S.38) . . . die lassen sogar die Gewinnrücklage stehen . . . ist eben trotz aller Widrigkeiten eine "ordentliche" Bank ;-)))))
    Damit dürften bei den FBs zwei Kupons für die Geschäftsjahre 2018 + 2019, also die Zahlungen per 30.6.19 und 30.6.20 ausfallen. Gemessen an den Problemen der Bank, wäre das ein schönes happy end . . . . und wir sind einer Kündigung für 2022 zu 100% ein gutes Stück näher gekommen . . .

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    Kein Verlustvortrag ist auf jeden Fall schon mal gut ...
    gibt es einen Plan wie teuer der weitere Restrukturierungsaufwand in 2019 werden kann ?

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    Zitat von Condor Hier:28.05.2019, 09:39 Beitrag anzeigen
    Kein Verlustvortrag ist auf jeden Fall schon mal gut ...
    gibt es einen Plan wie teuer der weitere Restrukturierungsaufwand in 2019 werden kann ?
    Ich habe in Erinnerung, dass von bis zu 750 Millionen Restruktuierungsaufwand gesprochen wurde.

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    Zitat von NoBanker Hier:28.05.2019, 09:35 Beitrag anzeigen
    und wir sind einer Kündigung für 2022 zu 100% ein gutes Stück näher gekommen . . .
    Was spricht eigentlich für eine Kündigung gerade in 2022?

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    Zitat von thomassamoth Hier:28.05.2019, 09:26 Beitrag anzeigen
    Das ist für Fürstenberg positiv. Es wird für 2019 aber zu einer weiteren Herabschreibung kommen. Die Wiederauffüllung durch zukünftige Gewinne ist damit aber absehbarer.
    Das war zumindest nach den Aussagen des Vorstandes auch erwartet worden - ansonsten gäbe es heute ein Blutbad bei der Fürstenberg. Daher steht sie ja auch bei 68-69 und nicht bei 57 oder darunter (da ja vermutlich in 2019 ein weiterer hoher Verlust anfällt).
    Ich denke die größere Problematik ist, dass momentan absolut nicht absehbar ist ob sie vielleicht in 2020 wieder einen Gewinn machen oder sich das noch weiter verzögert - hängt auch stark vom wirtschaftlichen Marktumfeld ab. Daher denke ich auch das sich die Fürstenberg noch eine Weile auf dem jetzigen Niveau einpendeln.

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    Zitat von Crisu Hier:28.05.2019, 09:47 Beitrag anzeigen

    Was spricht eigentlich für eine Kündigung gerade in 2022?
    Die dann wegfallende Anrechenbarkeit als Tier1 Kapital

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    Zitat von koelner Hier:28.05.2019, 09:55 Beitrag anzeigen

    Die dann wegfallende Anrechenbarkeit als Tier1 Kapital
    Hilf mir auf die sprünge: als was für ein haftendes kapital gilt die FB dann?

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    Zitat von Crisu Hier:28.05.2019, 09:58 Beitrag anzeigen

    Hilf mir auf die sprünge: als was für ein haftendes kapital gilt die FB dann?
    Sie wäre dann T2 nach aktuellem Stand. In Diskussion ist aber, dass grunds. Emissionen von Zweckgesellschaften bald als nichts anrechenbar sein könnten.

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    Zitat von Admiral377 Hier:28.05.2019, 10:03 Beitrag anzeigen

    Sie wäre dann T2 nach aktuellem Stand. In Diskussion ist aber, dass grunds. Emissionen von Zweckgesellschaften bald als nichts anrechenbar sein könnten.
    Dann wäre die FB mit ihrem 5,625% Coupon, ohne Anrechnung zu irgendeinem haftenden Kapital, obwohl rechtlich gesehen immer noch verlustabsorbierend, für die Nord LB eigentlich ab 2022 viel zu teuer (stand heute).

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    Zitat von wupi Hier:28.05.2019, 09:51 Beitrag anzeigen

    Das war zumindest nach den Aussagen des Vorstandes auch erwartet worden - ansonsten gäbe es heute ein Blutbad bei der Fürstenberg. Daher steht sie ja auch bei 68-69 und nicht bei 57 oder darunter (da ja vermutlich in 2019 ein weiterer hoher Verlust anfällt).
    Ich denke die größere Problematik ist, dass momentan absolut nicht absehbar ist ob sie vielleicht in 2020 wieder einen Gewinn machen oder sich das noch weiter verzögert - hängt auch stark vom wirtschaftlichen Marktumfeld ab. Daher denke ich auch das sich die Fürstenberg noch eine Weile auf dem jetzigen Niveau einpendeln.
    Naja: warum war das Gegenbuchen total klar und eingepreist; hingegen aber das Erwirtschaften eines Gewinns im GJ 2020 ("spätestens" 2020) total abstrakt und utopisch? Letzteres wird doch heute wieder vom Vorstand bekräftigt. Sicher ist nur der Tod, aber komplett unrealistisch ist es jedenfalls nicht. Wenn ab dem 30.06.2020 wieder ein verzinster Zeitraum läuft, ist doch bei Kursen von 70% das Risiko überschaubar (selbst wenn es erst am 30.06.2021 wieder losgeht). Dafür ist doch ein Abschlag von 30 Prozentpunkten akzeptabel - nach meinem Geschmack fast schon zu großzügig. Ich bin wirklich gespannt, ob die Dinger in den nächsten 12 Monaten wie selbstverständlich bei 70% kleben werden.

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    Der SE-Zinsaufwand 2017 war 25 Mio. EUR. Für eine Kuponzahlung per 30.06.2021 wäre der erforderliche
    HGB-Jahresüberschuss 2020 (ohne Rücklagenauflösung) = 199 Mio. EUR SE-Verlustbeteiligung 2018 + SE-Verlustbeteiligung 2019 + 25 Mio. EUR SE-Zinsaufwand

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