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Nord/LB

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    Zum zweiten Mal binnen eines Monats ist ein wichtiger Termin für die Rettung der NordLB geplatzt. Am 3. Juni hatte eigentlich der Staatsvertrag von Niedersachsen, Sachsen Anhalt und Mecklenburg Vorpommern unterzeichnet werden sollen. der den Umbau der NordLB regelt. Doch dieser Termin wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Eine Sprecherin des niedersächsischen Finanzministeriums bestätigte entsprechende Berichte

    „Aufgrund der Komplexität des Verfahrens und noch zu klärender Detailfragen erfolgt eine permanente Überprüfung der vorgesehenen Zeitpläne und bei Bedarf auch eine Aktualisierung derselben“, so die Sprecherin. Die grundsätzliche Einigung über die Kapitalstärkung und das veränderte Geschäftsmodell „stehen aber nicht in Frage“. hieß es.

    Berichte. nach denen ein Koalitionskrach zwischen CDU, SPD und Grünen in Sachsen Anhalt die Rettung der NordLB gefährden könnten, wies das Finanzministerium Sachsen Anhalts zurück. „Die Nicht Zeichnung des Staatsvertrags ist nicht auf den Koalitionsstreit zurückzuführen. Es sind vielmehr noch juristische und inhaltliche Detailfragen zu klären“, sagte Sachsen Anhalts Finanzminister André Schröder. Grundsätzlich habe man sich auf die Modalitäten der Kapitalstärkung und des Geschäftsmodells der neuen NordLB verständigt.

    Dennoch ist auffällig, dass drei Wochen zuvor bereits ein NotarTermin platzte, bei dem das Eckpunktepapier zur Rettung der NordLB zwischen Niedersachsen und der Sparkassen Finanzgruppe besiegelt werden sollte. In einer Prüfung soll die Bankaufsicht Mängel an einer Verbriefungsaktion der NordLB entdeckt haben.

    Mit dieser Verbriefung sollte die Kapitalquote der eigenkapitaischwachen Bank um 1,25 Prozentpunkte entlastet werden. Die Sparkassen Finanzgruppe will jetzt erst die finalen Prüfergebnisse abwarten. Viele Sparkassen stehen der Rettung kritisch gegenüber.

    ...
    aus dem Handelsblatt von gestern

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    NordLB-Eigner sieht Deal zur Kapitalstärkung nicht bedroht

    https://www.institutional-money.com/...edroht-153695/

    sowie
    https://www.welt.de/newsticker/bloom...t-bedroht.html

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    Zitat von thomassamoth Hier:06.06.2019, 09:37 Beitrag anzeigen
    "Parallel dazu werden die Pläne für die Rettung der NordLB derzeit von der Europäischen Kommission geprüft. Eine Entscheidung dazu steht noch aus."

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    Der Sanierungsfall Nord/LB weckt böse Erinnerungen

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    Hier eine gute Zusammenfassung der letzten Quartalszahlen und der Situation bei der Nord LB:

    Börsen-Zeitung, 29.5.2019

    Ergebnis

    "Nord/LB 2024" folgt "One Bank"

    Landesbank skizziert Sparpläne für kommende fünf Jahre - Verlustprognose für 2019 bekräftigt

    Nach dem Rekordverlust 2018 weist die Nord/LB für die ersten drei Monate dieses Jahres einen Gewinn aus. An ihrer bisherigen Verlustprognose für das Gesamtjahr 2019 hält die Landesbank jedoch fest. Hohe Kosten für die anstehende Restrukturierung werden erst im zweiten Halbjahr anfallen.

    ste Hamburg - Ob die EU-Kommission die vor rund vier Monaten von den Altträgern sowie der Sparkassen-Finanzgruppe vereinbarte Auffanglösung für die Nord/LB genehmigen wird, ist nach wie vor offen. Doch die von der Schifffahrtskrise gebeutelte viertgrößte Landesbank hat sich mit ihrem neuen Programm "Nord/LB 2024" bereits auf den Weg gemacht, um die in fünf Jahren geplanten Ziele des verschärften Schrumpf- und Sparkurses zu erreichen. Diese sehen neben einer Senkung der am 31. März bei 148,2 Mrd. Euro liegenden Bilanzsumme auf rund 95 Mrd. Euro unter anderem eine Reduzierung der jährlichen Verwaltungskosten auf etwa 625 Mill. (2018: 1,01 Mrd.) Euro sowie eine Cost-Income Ratio von rund 50 (2018: 94,8) % vor.

    Wie die Nord/LB anlässlich der Vorlage von Zahlen für das erste Quartal 2019 in einer Präsentation skizzierte, soll die Mitarbeiterzahl bis 2024 auf etwa 2 800 bis 3 000 Vollzeitstellen sinken. Dies würde verglichen mit rund 5 670 Stellen im vergangenen Jahr annähernd einer Halbierung entsprechen. Zuvor war von einem Abbau in den kommenden fünf Jahren auf etwa 3 200 Stellen die Rede gewesen (vgl. BZ vom 5. April). Der neue Plan geht davon aus, dass über das bis Ende 2020 laufende Transformationsprogramm "One Bank" hinaus weitere rund 1 650 bis 1 850 Stellen wegfallen werden. Das "One Bank"-Programm, das mit der Integration der 2017 vollständig übernommenen Bremer Landesbank vereinbart wurde, sieht bis Ende kommenden Jahres den Abbau von gut 1 250 Vollzeitstellen vor.


    Stellenabbau verschärft

    Von diesen 1 250 Mitarbeiterkapazitäten wurden laut Nord/LB 230 bis Ende 2018 abgebaut. Die Bank erwartet im Rahmen von "One Bank" Einsparungen von insgesamt 275 Mill. Euro, von denen 96 Mill. Euro bereits realisiert worden seien. Über die verbleibenden Kostensenkungen von 179 Mill. Euro hinaus, die bereits mit Maßnahmen hinterlegt seien, muss die Nord/LB für ihr Kostenziel im Jahr 2024 (625 Mill. Euro) Maßnahmen erarbeiten, die Einsparungen von 207 Mill. Euro ermöglichen. Der geplante weitere Stellenabbau ist Teil einer Redimensionierung der Landesbank, die sich unter anderem vollständig aus der Schiffsfinanzierung zurückziehen will.

    Die anstehende Restrukturierung der Nord/LB sei "eine große Herausforderung", erklärte Vorstandschef Thomas Bürkle. Mit dem "One Bank"-Programm habe man bereits einen erheblichen Teil der bevorstehenden Verkleinerung der Bank in die Wege geleitet. Dieser Prozess werde mit dem kürzlich gestarteten "Nord/LB 2024"-Programm fortgesetzt. Für das zweite Halbjahr rechnet die Landesbank in diesem Zusammenhang mit hohen Restrukturierungsaufwendungen. Daher, so Bürkle, ändere der im ersten Quartal verbuchte Gewinn auch nichts an der bisherigen Prognose für das Gesamtjahr. Nach einem Rekordverlust von 2,35 Mrd. Euro im vergangenen Geschäftsjahr geht die Nord/LB - nach Restrukturierung und Steuern - auch 2019 von roten Zahlen aus. Als Ziel ihres "umfassenden Neuanfangs" hat sich die Bank vorgenommen, vom Geschäftsjahr 2020 an wieder Gewinne zu erwirtschaften.

    Wertberichtigungen aufgelöst

    Für die ersten drei Monate 2019 weist die Nord/LB trotz eines um 27 % auf 258 Mill. Euro verringerten Zinsüberschusses einen auf 54 (43) Mill. Euro erhöhten Gewinn aus. Dabei profitierte die viele Jahre von hohen Wertberichtigungen im Schiffskreditportfolio gestresste Landesbank unter anderem von Auflösungen bei der Risikovorsorge. Diese führten zu einem Ertrag von 38 Mill. Euro. Zudem schrumpfte auch der Verwaltungsaufwand um 9 % auf 265 Mill. Euro. Ein Restrukturierungsaufwand im Zuge der Neuausrichtung fiel noch nicht an.

    Die Problemkreditquote des Konzerns, die die Nord/LB mittelfristig unter 2 % drücken will, blieb zum 31. März mit 4,1 % nahezu unverändert verglichen mit Ende 2018. Ein im ersten Quartal an Cerberus verkauftes Portfolio mit notleidenden Schiffskrediten (NPL) im Volumen von 2,6 Mrd. Euro wurde den Angaben zufolge erst Anfang April gebucht. Diese sogenannte "Big Ben"-Transaktion ist somit im Quartalsausweis nicht berücksichtigt. Die Nord/LB will das zum 31. März mit 7,3 Mrd. Euro bezifferte und zu 66 % durch Risikovorsorge abgedeckte NPL-Portfolio bis Ende dieses Jahres auf unter 3 Mrd. Euro und bis Ende 2021 auf nahezu null reduzieren.

    Per Ende März kam die Landesbank auf eine harte Kernkapitalquote von 6,75 % und verfehlte damit geltende aufsichtsrechtliche Anforderungen (10,57 %) deutlich. Bis spätestens Ende dieses Jahres soll die Kernkapitalquote, die 2018 im Zuge des Abbau des NPL-Bestands und der gebildeten zusätzlichen Risikovorsorge stark gesunken war, das Zielniveau von 14 % erreichen. Man befinde sich mit Finanzaufsicht und EU-Kommission in einem engen Austausch, unterstrich die Nord/LB. Die Bank erwartet durch ihre Altträger sowie die Sparkassen-Finanzgruppe eine Kapitalzufuhr von gut 2,8 Mrd. Euro sowie kapitalentlastende Maßnahmen über 800 Mill. Euro.


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    Hallo, Gibt es irgendwelche News? Da die Fürstenberg nachgibt? Ich finde zumindest nix

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    Zitat von Anfänger Hier:12.06.2019, 13:17 Beitrag anzeigen
    Hallo, Gibt es irgendwelche News? Da die Fürstenberg nachgibt? Ich finde zumindest nix
    Geldseiten und letzte Umsätze Mitte 67er. Nur Tradegate stellt grad keine Kurse. Aus meiner Sicht „stabil“.

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    Die Geldseiten der T2 sinken langsam ab. Heute bei der USD nur noch 91,x% Die Fürstenberg bleibt unbeeindruckt. Hier sind die BBler unterwegs.
    Die Wartezeit zehrt an den Nerven. Hat denn der vielzitierte Notartermin auf der Eigentümerseite jetzt endlich stattgefunden?

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    Zitat von sw23456 Hier:13.06.2019, 20:15 Beitrag anzeigen
    Die Geldseiten der T2 sinken langsam ab. Heute bei der USD nur noch 91,x% Die Fürstenberg bleibt unbeeindruckt. Hier sind die BBler unterwegs.
    Die Wartezeit zehrt an den Nerven. Hat denn der vielzitierte Notartermin auf der Eigentümerseite jetzt endlich stattgefunden?
    Verträge sind laut heutigem Artikel noch nicht unterzeichnet:
    https://www.volksstimme.de/deutschla...vestitionsbank

    "Die NordLB unterstützt ausdrücklich die Aufstellung der Investitionsbank als Einzelinstitut", sagte Vize-Vorstandschef Hinrich Holm am Donnerstag in Magdeburg."
    " Kein Kommentar

    Die Unterzeichnung der nötigen Verträge steht anders als geplant noch aus. Welche Folgen diese Zeitverzögerungen für die NordLB haben, ließ Vize-Chef Holm offen und beließ es bei der Aussage "kein Kommentar".

    Die Weichenstellung für die Zukunft der IB wird hingegen langsam konkreter: Anfang Juli soll eine Arbeitsgruppe Szenarien vorstellen, wie die IB künftig eigenständig oder mit neuen Partnern arbeiten kann. Das kündigte Finanzminister André Schröder (CDU) an."


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    Zitat von sw23456 Hier:13.06.2019, 20:15 Beitrag anzeigen
    Die Geldseiten der T2 sinken langsam ab. Heute bei der USD nur noch 91,x% Die Fürstenberg bleibt unbeeindruckt. Hier sind die BBler unterwegs.
    Die Wartezeit zehrt an den Nerven. Hat denn der vielzitierte Notartermin auf der Eigentümerseite jetzt endlich stattgefunden?
    Es gibt also wieder Kaufkurse :-)
    Naja, ich denke da muss man sich jetzt nicht anfangen ins Hemd zu machen. Es ist fast immer so, dass es zu irgendwelchen Verzögerungen etc. kommt. Vielleicht wird auch der Kurzläufer nochmal interessant. Dass die Einigung jetzt grundsätzlich in Frage gestellt wird, sehe ich eher nicht.

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    Hier einmal eine Information zu den Gründen der Verschiebung des Abschluss des Staatsvertrages. Sachsen-Anhalt will die Abtrennung der Investitionsbank zuerst in trockenen Tüchern sehen. Dies wird auch von der Nord LB unterstützt. Ich habe auch noch nie etwas davon gehört, dass andere Beteiligte etwas gegen die Eigenständigkeit der Investitionsbank haben. Deshalb sollte das kein grundsätzliches Problem darstellen.

    https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/mo...00.html#nordlb Schröder knüpft Freigabe der Rettungsgelder für NORD/LB an Bedingungen

    Sachsen-Anhalt will sich weiterhin an der Rettung der NordLB beteiligen, zögert aber noch mit der Freigabe des Geldes. Finanzminister André Schröder sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er werde den Staatsvertrag erst dann unterschreiben, wenn die von der Landesregierung festgelegten Bedingungen dafür ausgehandelt seien. Man beteilige sich nicht an Bankenrettungen zum Selbstzweck. So solle die landeseigene Investitionsbank aus der NORD/LB herausgelöst werden, ohne dass danach weitere Forderungen an das Land gestellt werden können.

    Die NORD/LB ist die gemeinsame Landesbank von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und hatte mit Schiffskrediten Milliardenverluste eingefahren.

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    Da es nicht nur die Baustelle der Sachsen-Anhalt Investitionsbank gibt, sondern doch wieder über die Zukunft der Braunschweigischen Landesbank gerungen wird (siehe Artikel), wird es in meinen Augen immer verständlicher, warum die Verträge noch nicht unterschrieben wurden. Beide Vorgänge sind aber für die Gesamtrettung der Nord LB nicht relevant.

    https://www.handelsblatt.com/finanze...fbOSj1deZq-ap5 "Braunschweigische Landessparkasse - NordLB-Tochter könnte in kommunaler Trägerschaft kommen

    Niedersachsens Finanzminister signalisiert Gesprächsbereitschaft bei der Braunschweigischen Landessparkasse. Gleichzeitig bittet der NordLB-Aufsichtsratschef noch um Geduld."

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    Derzeit seien keine Vertragsverlängerungen für Vorstände geplant, teilte die Bank am Mittwoch mit und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Man habe sich auch wegen der künftig geänderten Eigentümerstruktur und der ausstehenden EU-Bewertung der Bank-Rettung darauf verständigt, “jegliche Entscheidungen über Vertragsvergaben oder -verlängerungen für Vorstandsmitglieder der NordLB zunächst zurückzustellen”.
    Entscheidend sei vor allem, dass die EU-Kommission grünes Licht für die Staatshilfe gebe. Die Beteiligten erhoffen sich Finanzkreisen zufolge erste Signale dazu noch im Juli und damit vor der Sommerpause.
    (Hervorhebung von mir)

    https://de.reuters.com/article/deuts...-idDEKCN1TK27J

    Schröder selbst wies die Vorwürfe zurück, es gebe unbekannte Risiken bei der umstrittenen Bankenrettung. Die entscheidende Grundlagenvereinbarung mit den anderen Trägern, wie Haupteigentümer Niedersachsen sowie zahlreichen Sparkassen, werde am Montag gezeichnet.
    https://www.abendblatt.de/region/nie...uecktritt.html

    PS: NLB8B3 zu 91 im Angebot.

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    In Sachsen-Anhalt ist der Finanzminister Schröder zurückgestreten, nachdem ein Drittel der CDU-Abgeordneten dies verlangt haben. Der Finanzstaatssekretär wird neuer Finanzminister.

    https://www.mz-web.de/sachsen-anhalt...tritt-32728802
    "Nach MZ-Informationen verlangten zwölf Parlamentarier die Demission des Ministers. Sie werfen ihm schlechtes Management und eine unzureichende Informationspolitik vor. Zum Verhängnis wird Schröder die Entwicklung der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB). 198 Millionen Euro will das Land zur Rettung des hannoverschen Geldinstituts beitragen, an dem Sachsen-Anhalt einen kleinen Anteil hält. Vor kurzem bekamen die Haushaltsexperten der Fraktion jedoch einen unerwarteten Einblick in die Lage des Unternehmens. Halles Sparkassenchef Jürgen Fox berichtete von bislang nicht bekannten Risiken für Sachsen-Anhalt. Die Abgeordneten fühlten sich düpiert, weil sie diese Informationen vom Finanzminister erwartet hätten."

    Was ist "bislang nicht bekannten Risiken" sind, dazu gibt es keine Aussage.
    Es könnte sein, dass es einfach ein Ränkespiel oder Übertreibung war, um den ungeliebten Schröder abzusetzen. Oder verbirgt sich mehr dahinter? ...

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16245630.html
    "Schröder selbst wies die Vorwürfe zurück, es gebe unbekannte Risiken bei der umstrittenen Bankenrettung. Die entscheidende Grundlagenvereinbarung mit den anderen Trägern, wie Haupteigentümer Niedersachsen sowie zahlreichen Sparkassen, werde am Montag gezeichnet."

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    Zitat von Stift Hier:20.06.2019, 07:55 Beitrag anzeigen

    PS: NLB8B3 zu 91 im Angebot.
    Gibts in Stg zu 91,50 im Brief und auf Tradegate stehen sie mit 92% im geld.

    Wer grad flüssig ist und checken möchte, ob die kursstellung wirklich handelbar, kann den Quickie ja mal ausprobieren. 1K$ schnell verdient.

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