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    AW: HSH Nordbank

    http://www.handelsblatt.com/unterneh.../20284782.html

    So langsam wird die Stabilisierung auf den Schifffahrtsmärkten immer deutlicher.

    Schade, dass man der Bank und ihren Eigentümern nicht noch etwas länger Zeit gegeben hat. Die Schwierigkeiten des Verkaufes wären in 12-18 Monaten, wenn sich die aktuelle Erholung auch in den Bilanzen zeigt, wohl deutlich kleiner und der Schaden für den Steuerzahler wohl deutlich geringer.

    Aber, das hilft natürlich dem Verkauf von Problemportfolien - siehe neues 1 Mrd.-Paket im Schaufenster. Gut, dass die HSH hier Nägel mit Köpfen macht (anders als NordLB, die zurückschreckte, um den Gewinn 2017 nicht zu gefährden).
    Die Logik ist dabei auch klar: EK wird ohnehin nur mit 40 Cents pro Euro bezahlt, also bereinigt man lieber das NPE-Exposure (durch Wertberichtigungen und / oder Verkäufe) und räumt somit Verkaufshürden aus dem Weg.

    Die Nachricht "wir wollen unter 5 Mrd. Schiffs-NPE kommen" bei Coverage >60% (es bleiben also "nur" 40% von 5 Mrd., also "nur" 2 Mrd Delta übrig ((zu decken aus Sicherheiten/Verkaufserlös und/oder EK)) und EK-Quote > 15% (> 5Mrd) ist doch ein sehr gutes Signal für den Verkauf.

    Die Probleme werden kleiner, der Markt hilft, die Kiste wird knapp durchgehen.
    Zuletzt geändert von DanteAllemis; 05.09.2017, 13:49.

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    AW: HSH Nordbank

    Schiffe
    Das zweite Quartal war erneut von Volatilitäten an
    den globalen Schiffsmärkten gekennzeichnet.
    Nachdem der Schüttgutsektor nach den chinesi-
    schen Neujahrsfestivitäten seit Mitte Februar
    einen deutlichen Nachfrageschub erhalten hatte,
    kehrte sich der Trend mit Beginn des zweiten
    Quartals um. Dies spiegelte sich im Baltic Dry
    Index wieder, der annähernd ein Drittel seines
    Wertes bis Ende Juni einbüßte. Infolge des zu-
    nächst robusten Jahresauftaktes wurden weniger
    Bulker abgewrackt. Im zweiten Quartal war trotz
    nachlassender Dynamik im Sektor keine Belebung
    am Verschrottungsmarkt erkennbar. Insgesamt
    wurden 1,1 Mio dwt weniger als noch im ersten
    Quartal 2017 aus dem Markt genommen.
    Der Containersektor war im April zunächst von
    der fortgesetzten Erholung des Chartermarktes
    geprägt. Dies reduzierte die Aufliegerflotte signifi-
    kant, deren Volumen sich von circa 1,1 Mio TEU zu
    Beginn des Quartals mehr als halbierte. Ende Juni
    waren nur 2,6 Prozent der globalen Containerflot-
    te ohne Beschäftigung. Die gestiegenen Charterra-
    ten, die auf der Nachfrage der großen Linienree-
    dereien im Vorfeld des Starts neuer Allianzen zum
    Quartalsbeginn basierten, waren jedoch nicht
    nachhaltig. Insbesondere in den Subsegmenten
    oberhalb der Feederklassen (bis 3 000 TEU) gingen
    die Ratenniveaus zum Quartalsende wieder deut-
    lich zurück. Belastend wirkte sich die temporär
    positive Entwicklung jedoch auf die Abwrackakti-
    vitäten aus. Das Tempo der Verschrottungen von
    Containertonnage nahm im Berichtszeitraum
    stark ab. Zu einer weiteren Förderkürzung konnte
    sich die OPEC Ende Mai nicht durchringen. Statt-
    dessen wurde das bisherige Ziel bestätigt und
    einzelne Länder wie Libyen und Nigeria von Auf-
    lagen sogar ausgenommen. Die US-Produktion
    wurde ungeachtet dessen im Quartalsverlauf
    weiter ausgebaut, was keinerlei Spielraum für
    höhere Ölpreise am Weltmarkt ließ. Auch die
    geopolitischen Spannungen um Qatar blieben für
    den Ölpreis folgenlos. Die Ablieferungen an neuen
    Rohöltanker blieben auch im zweiten Quartal
    konstant hoch, den Weg in die Verschrottungs-
    werft traten aber nur einige wenige Tankschiffe
    an. In Ermangelung anziehender globaler Ölnach-
    frage setzte sich die Schwäche der Fracht- und
    Charterratenniveaus dementsprechend zwischen
    Mai und Juni fort.
    aus dem Zwischenbericht der NORD/LB zum 30.6.

    Schiffe
    Die Weltwirtschaft bewegt sich relativ unbescha-
    det durch geopolitische Spannungen auf dem
    prognostizierten Wachstumspfad. Für 2017 wird
    weiterhin mit einem Anstieg des Welt-BIP von 3,5
    Prozent gerechnet, für das kommende Jahr
    geht der IMF unverändert von 3,6 Prozent aus. Die
    Erwartungen für die Eurozone sowie China wur-
    den nach robusten Entwicklungen in der ersten
    Jahreshälfte etwas angehoben während bei-
    spielsweise die für die USA leicht reduziert wur-
    den. Mittelfristig zeigt sich der IMF jedoch zurück-
    haltend. Die Wachstumsannahmen für 2018 blie-
    ben nahezu unverändert. Gleiches gilt für das
    Welthandelsvolumen, für das ein Plus von
    3,9 Prozent erwartet wird. Ob weitere Bestrebun-
    gen der OPEC, die Ölfördermenge verstärkt zu
    regulieren und damit einzudämmen, erfolgreich
    sein werden, kann derzeit nur schwer abgeschätzt
    werden. Bisher konnten die Erwartungen nicht
    erfüllt werden. US-Förderdaten sowie die prekäre
    Situation einzelner OPEC-Mitglieder lassen eine
    Veränderung der aktuellen Lage an den Ölmärk-
    ten vorerst unwahrscheinlich erscheinen.
    Die drei neuen großen Allianzen der Linienreede-
    reien werden in der zweiten Hälfte des Jahres
    2017 noch Anlaufschwierigkeiten bewältigen
    müssen. Generell sind die neuen Strukturen un-
    abhängig von der fortschreitenden Konsolidie-
    rung aber mittlerweile aufgesetzt und im Markt
    bekannt. Dementsprechend ist eine Wiederholung
    der in der ersten Jahreshälfte erfolgten überra-
    schenden Impulse für den Chartermarkt unwahr-
    scheinlich, zumal auch die Aufträge der auf die
    Sommermonate beschränkten Hauptsaison erteilt
    sind. Darüber hinaus wird die Kombination aus
    steigenden Ablieferungen und verringerten Ab-
    wrackaktivitäten für zunächst wieder zunehmen-
    de Angebotsüberhänge und Wettbewerbsdruck
    sorgen.
    Im Schüttgutsektor wird 2017 die Flotte ebenfalls
    noch weiter steigen. Von dem für das Gesamtjahr
    prognostizierten Neubauvolumen von circa
    51 Mio dwt stehen noch 45 Prozent in der zweiten
    Jahreshälfte zur Ablieferung aus. Dies kann nur
    teilweise durch Verschrottungen absorbiert wer-
    den. Die fortgesetzte Orderzurückhaltung wird
    sich jedoch erst ab 2018 in reduzierten Ausliefe-
    rungszahlen niederschlagen. Nachfrageseitig wird
    das Wachstumstempo weiter von China durch
    dessen Bedarf an Eisenerz und Kohle bestimmt.
    Mittelfristig gehen Impulse von der geplanten Ex-
    pansionsstrategie des Landes („one-belt-one-road“)
    aus.
    Die Auslieferungswelle im Tankersektor ebbt vor-
    erst noch nicht ab. Am Jahresende werden voraus-
    sichtlich 44,9 Mio dwt an neuer Tonnage verfügbar
    sein. Ein deutliches Anziehen der Verschrottungen
    lässt sich derzeit nicht erkennen, sodass mit einem
    signifikanten Anstieg der globalen Tankerflotte zu
    rechnen ist. Nachfrageseitig kann trotz Erholungs-
    tendenzen in der globalen Konjunktur das Wachs-
    tum nicht mit der Angebotsseite Schritt halten.
    Trotz bereits fortgesetztem Ratenverfall ist auf den
    Märkten somit unverändert hoher Wettbewerbs-
    druck vorhanden. Saisonale Impulse werden erst
    mit Beginn der Wintermonate auf der nördlichen
    Hemisphäre erwartet.
    https://www.nordlb.de/fileadmin/reda..._Juni_2017.pdf

    containerIndex.PNG
    Zuletzt geändert von Stift; 05.09.2017, 14:27.

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Zitat von Stift Hier:05.09.2017, 14:07 Beitrag anzeigen
    aus dem Zwischenbericht der NORD/LB zum 30.6.

    Die drei neuen großen Allianzen der Linienreede-
    reien werden in der zweiten Hälfte des Jahres
    2017 noch Anlaufschwierigkeiten bewältigen
    müssen. Generell sind die neuen Strukturen un-
    abhängig von der fortschreitenden Konsolidie-
    rung aber mittlerweile aufgesetzt und im Markt
    bekannt. Dementsprechend ist eine Wiederholung
    der in der ersten Jahreshälfte erfolgten überra-
    schenden Impulse für den Chartermarkt unwahr-
    scheinlich, zumal auch die Aufträge der auf die
    Sommermonate beschränkten Hauptsaison erteilt
    sind.
    Chart sieht so aus (Tief Ende des Q2), also dann für die NordLB wohl bisher überraschend: harpexChart.png

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Wenn es um das Thema Zeitdruck beim Verkauf der HSH geht : gibt es auch immer noch die Möglichkeit eines Verkaufes von zB 4x 15 % an 4 Teilnehmer des öffentlich rechtlichen Lagers?
    Dann wären 60 % Privatisierung erfüllt,
    die gewünschte Beteiligung der öffentlich rechtlichten Marktteilnehmer wäre erbracht etc..
    Man könnte besser von einer erhofften Erholung profitieren.

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Zitat von Default Hier:05.09.2017, 20:04 Beitrag anzeigen
    Wenn es um das Thema Zeitdruck beim Verkauf der HSH geht : gibt es auch immer noch die Möglichkeit eines Verkaufes von zB 4x 15 % an 4 Teilnehmer des öffentlich rechtlichen Lagers?
    Dann wären 60 % Privatisierung erfüllt,
    die gewünschte Beteiligung der öffentlich rechtlichten Marktteilnehmer wäre erbracht etc..
    Man könnte besser von einer erhofften Erholung profitieren.
    Das ist eines der von mir schon oft durchdachten Szenarien. Ich hätte das für eine sehr glückliche Lösung gehalten. Die 4 großen LBs und noch die DekaBank dazu und das Problem wäre innerhalb der S-Finanzgruppe gelöst worden. Dabei kommt keiner unter die Räder bzw. verhebt sich und man kann die erwartbare Recovery nicht bei den Ländern, aber zumindest bei Banken in öffentlichem Eigentum halten. Diese Lösung wurde bisher aber nie (ernsthaft) diskutiert.

    Fraglich wäre, was die neuen Eigentümer dann strategisch mit der Beteiligung anstellen sollen, denn faktisch sind sie überwiegend Konkurrenten mit identischem Geschäftsmodell...
    Zuletzt geändert von Heiner; 05.09.2017, 20:45.

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Genau. Aber wenn sich alle einig sind,dass gerade der Termindruck zu Februar 2018 ein großes Risiko für den Steuerzahler ist, könnte es vielleicht doch eine Lösung sein.

    Frage: nachdem kein Öffentlich-rechtliches Institut sich zur Zeit im Kreise Bieter befindet – ist es überhaupt noch möglich sollch einen Weg zu gehen?

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Zitat von Default Hier:06.09.2017, 07:21 Beitrag anzeigen
    Genau. Aber wenn sich alle einig sind,dass gerade der Termindruck zu Februar 2018 ein großes Risiko für den Steuerzahler ist, könnte es vielleicht doch eine Lösung sein.

    Frage: nachdem kein Öffentlich-rechtliches Institut sich zur Zeit im Kreise Bieter befindet – ist es überhaupt noch möglich sollch einen Weg zu gehen?
    Klare Antwort: Nein...nach den Erfahrungen mit SachsenLB und LB Berlin gibt es kein Interesse an einem "neuen Abenteuer"...

    Zudem hat jede LB heute ihre ureigenen Probleme....vielleicht mal von der BayernLB abgesehen....aber die liegt zu weit südlich

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Ich habe mir das Thema Shipping NPE im Lichte des akutellen Zwischenberichts genauer angeschaut.

    Was wir hier noch nicht diskutiert haben: Zum 01.6.2017 hat die HSH die Beherrschung über
    folgende Gesellschaften übernommen (Seite 95):

    – Chasms Navigation Limited, Douglas
    – Cregneash Navigation Limited, Douglas
    – Curragh Navigation Limited, Douglas
    – Mooragh Navigation Limited, Douglas
    – Soderick Navigation Limited, Douglas

    Hinter den fünf Navigations Ltds müssten die fünf 13.600 Containerschiffe der Rickmers Group stehen,
    die bis 2020 an Maersk verchartert sind (Aqua Rickmers aka MAERSK EINDHOVEN etc.).
    Diese Schiffe sollen laut Zwischenbericht noch in Q3, also noch im September verkauft werden.
    Sollte der Verkauf klappen, wären weitere €450 Mio. NPE aus der Abbaubank verschwunden.

    Somit sind die Aussagen der HSH zu den Abbauzielen allein aufgrund der bereits heute genannten
    Maqßnahmen plausibel und kurzfristig möglich:

    Ca. €1100 Mio Schoeller/Columbia (1093, d.h. gesamtes Zypern-Unternehmensrisiko laut S.68 ?)
    Ca. €450 Mio Navigations
    Ca. €200 Mio Rickmers Marine Trust (Closing war erst im August?)
    Ca. €300 Mio Weitere Dollarabwertung seit 30.6. zu 1,14

    Insgesamt ca. 2 Mrd €, es gibt sicher noch weitere kleinere Deals.

    Interessant ist, das diese Reduktion nicht über Portfolioverkäufe, sondern über
    Kreditverwertungen/Restrukturierungen zu erfolgen scheint. Dieser Weg ist durch die EU
    meines Wissens nicht limitiert, d.h. die HSH kann so auch Richtung 0 gehen. Das ist aus
    zeitlichen Gründen allerdings leider unrealistisch.

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Zitat von ff7917 Hier:06.09.2017, 20:56 Beitrag anzeigen
    Ich habe mir das Thema Shipping NPE im Lichte des akutellen Zwischenberichts genauer angeschaut.

    Was wir hier noch nicht diskutiert haben: Zum 01.6.2017 hat die HSH die Beherrschung über
    folgende Gesellschaften übernommen (Seite 95):

    – Chasms Navigation Limited, Douglas
    – Cregneash Navigation Limited, Douglas
    – Curragh Navigation Limited, Douglas
    – Mooragh Navigation Limited, Douglas
    – Soderick Navigation Limited, Douglas

    Hinter den fünf Navigations Ltds müssten die fünf 13.600 Containerschiffe der Rickmers Group stehen,
    die bis 2020 an Maersk verchartert sind (Aqua Rickmers aka MAERSK EINDHOVEN etc.).
    Diese Schiffe sollen laut Zwischenbericht noch in Q3, also noch im September verkauft werden.
    Sollte der Verkauf klappen, wären weitere €450 Mio. NPE aus der Abbaubank verschwunden.

    Somit sind die Aussagen der HSH zu den Abbauzielen allein aufgrund der bereits heute genannten
    Maqßnahmen plausibel und kurzfristig möglich:

    Ca. €1100 Mio Schoeller/Columbia (1093, d.h. gesamtes Zypern-Unternehmensrisiko laut S.68 ?)
    Ca. €450 Mio Navigations
    Ca. €200 Mio Rickmers Marine Trust (Closing war erst im August?)
    Ca. €300 Mio Weitere Dollarabwertung seit 30.6. zu 1,14

    Insgesamt ca. 2 Mrd €, es gibt sicher noch weitere kleinere Deals.

    Interessant ist, das diese Reduktion nicht über Portfolioverkäufe, sondern über
    Kreditverwertungen/Restrukturierungen zu erfolgen scheint. Dieser Weg ist durch die EU
    meines Wissens nicht limitiert, d.h. die HSH kann so auch Richtung 0 gehen. Das ist aus
    zeitlichen Gründen allerdings leider unrealistisch.
    Ausgezeichnete Leseleistung. Chapeau!

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Zitat von MLK Hier:06.09.2017, 21:50 Beitrag anzeigen
    Ausgezeichnete Leseleistung. Chapeau!
    In der Tat!
    Hier sind die Pötte:
    Alle aus der Maersk "Edinburgh" Klasse mit 13.100TEU
    – Chasms Navigation Limited, Douglas ("Maersk Emden", vormals "Ruby Rickmers", Rickmers Singapore)
    – Cregneash Navigation Limited, Douglas ("Maersk Eindhoven", vormals "Aqua Rickmers", Rickmers Singapore!)
    – Curragh Navigation Limited, Douglas ("Maersk Essex", vormals "Libra Rickmers", Rickmers Singapore)
    – Mooragh Navigation Limited, Douglas ("Maersk Evora", vormals "Tauro Rickmers", Rickmers Singapore)
    – Soderick Navigation Limited, Douglas ("Maersk Edinborough", vormals "Pearl Rickmers", Rickmers Singapore)

    Jetzt irritiert mich nur, daß die alle von Rickmers Singapore gemanaged wurden. Ist das der insolvente Trust, aus dessen Insolvenzmasse die 200Mio an die HSH flossen? Oder hat die HSH die 200Mio plus die fünf Schiffe bekommen?

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Zitat von Gearloose Hier:07.09.2017, 09:05 Beitrag anzeigen
    Jetzt irritiert mich nur, daß die alle von Rickmers Singapore gemanaged wurden. Ist das der insolvente Trust, aus dessen Insolvenzmasse die 200Mio an die HSH flossen? Oder hat die HSH die 200Mio plus die fünf Schiffe bekommen?
    Meiner Meinung nach besteht kein Zusammenhang zum Trust. Die Rickmers Group hat auch ein Singapur Office.

    Übrigens gibt es für die Schiffe sogar einen Wikipedia Eintrag unter dem Stichwort Maersk-Edinburgh-Klasse:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Maersk-Edinburgh-Klasse

    Der Wert dieser Schiffe (der den Zeitwert des Chartervertrag mit Maersk beinhaltet) scheint hoch zu sein, zumindest wurde ein wohl vergleichbares Schiff im Januar für $125 Mio. verkauft:

    Navios Maritime Partners L.P., an international owner and operator of container and dry bulk vessels, announced today the completion of the previously announced sale of the MSC Cristina, a 2011 South Korean-built Container vessel of 13,100 TEU. The vessel was sold to an unrelated third party for a total net sale price of $125.0 million. Approximately $100.0 million of the sale proceeds were used to repay bank debt.

    http://www.hellenicshippingnews.com/...tainer-vessel/
    Zuletzt geändert von ff7917; 07.09.2017, 10:32. Grund: Vergleichswert beigefügt

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    https://www.welt.de/newsticker/bloom...ne-Kreise.html

    Das klingt nach guten Perspektiven für einen erfolgreichen Verkauf der HSH!

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    kurzer Artikel aus der Börsen-Zeitung von heute:


    Die HSH Nordbank bietet nach aktuellen Berechnungen einen neuen Blick auf die Restrisiken in ihrer Abbaubank. So erwartet man bei der bis Ende Februar 2018 zum Verkauf stehenden Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein ein Abschmelzen des Bestands an Problemkrediten im Schiffskreditportfolio der Abbaubank von 7,7 Mrd. Euro zum 30. Juni auf 5 Mrd. Euro Ende 2017 und auf 3 Mrd. Euro Ende kommenden Jahres. Der Ende 2018 erwartete Bestand sei zur Hälfte mit Risikovorsorge belegt.

    Den Abbau der Altlasten im Schiffskreditbestand der Abbaubank schaffe die HSH, so ein Banksprecher, ohne dass sich die Kernkapitalquote ohne Garantie verschlechtern werde. Zum 30. Juni lag diese CET1-Quote ohne Berücksichtigung der entlastenden Wirkung durch die Ländergarantie von 10 Mrd. Euro bei 15 %. Der Sprecher bestätigte Angaben von Vorstandschef Stefan Ermisch gegenüber der Agentur Bloomberg. Die Altlasten der Abbaubank sollen demnach Ende 2017 anstatt bei 15,9 Mrd. unter 12 Mrd. Euro liegen. Bis Ende 2018 werden 8 Mrd. Euro für wahrscheinlich gehalten.

    Börsen-Zeitung, 08.09.2017, Autor Carsten Steevens, Hamburg, Nummer 173, Seite 3, 161 Wörter


    Das sind doch eigentlich - wie von Heiner schon erwähnt - sehr gute Nachrichten für unsere Tiere. Oder sehe ich vor lauter Wald die berühmten Bäume nicht mehr?

    Kurse verändern sich nicht.....

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Das sind doch eigentlich - wie von Heiner schon erwähnt - sehr gute Nachrichten für unsere Tiere. Oder sehe ich vor lauter Wald die berühmten Bäume nicht mehr?
    Sehe ich auch so und habe heute morgen ein paar Resparc nachgekauft.

    Kommentar


    AW: HSH Nordbank

    Ich habe noch eine Frage zum Zwischenbericht. Dort steht z.B. auf Seite 97:

    Das kumulative Ergebnis aus Hybriden Finanzinstrumenten beträgt 287 Mio. € (Vorjahr: 398 Mio. €). Es entfällt mit 1.644 Mio. € auf das
    Ergebnis aus Neueinschätzung von Zins- und Tilgungs-Cashflows (Vorjahr: 1.644 Mio. €) und auf das Ergebnis aus Ab- und Aufzinsung
    in Höhe von –1.357 Mio. € (Vorjahr: –1.246 Mio. €).
    Was ist dieses kumulative Ergebnis? Ist es für die G&V relevant? Dort steht aber nur
    Ergebnis aus Hybriden Finanzinstrumenten: –56.

    Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

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