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    Zitat von Crisu Hier:11.04.2019, 07:32 Beitrag anzeigen

    Auch darauf hättest du eigentlich selber kommen können:

    Die versprechen sich einfach eine Erhöhung der Erfolgschancen für die eigene Klage vor Gericht und/oder Erhöhung des Drucks auf die HSH, ein akzeptables Vergleichsangebot zu machen. Die haben nicht ihr Herz für die Kleinanleger entdeckt. Ganz selbstlos ist das natürlich nicht.

    Es muss auch geistig und finanziell Minderbemittelte wie mich geben, da strahlt dein Stern noch heller


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    Zitat von don_b Hier:11.04.2019, 10:11 Beitrag anzeigen

    Es muss auch geistig und finanziell Minderbemittelte wie mich geben, da strahlt dein Stern noch heller

    Du hast eine relativ simple Frage gestellt, die ich dir freundlicherweise sehr ausführlich beantwortet/begründet habe.

    Deine unsachlich und vom eigentlichen Thema ablenkende Reaktion darauf disqulifiziert dich umso mehr und trägt überhaupt nix zum eigentlichen Thema/Problem bei. Da du Hilfsbereitschaft nicht sonderlich schätzen kannst (nix anderes ist das hier im Forum), werde ich es zukünftig untelassen, dir irgendwas auf deine Frage zukommentieren.

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    Zitat von Crisu Hier:11.04.2019, 07:32 Beitrag anzeigen
    Wer jetzt als HSH Tier-Halter meint, dieses kostenlose Angebot von Neuwerk braucht er nicht und/oder er braucht QE bei deren laufenden Klage-Verfahren gegen die HSH nicht durch seine Teilnahme bei Neuwerk zu unterstützten (obwohl er es könnte), um damit eventuell QE´s Chancen für einen gerichtlichen Erfolg, so gering der Beitrag auch sein sollte, zu erhöhen, dem ist meiner Meinung nach nicht mehr zu helfen (sorry für die Wortwahl), denn der Erfolg dieses QE-Verfahrens vor Gericht ist in unserem aller Tier-Interesse, weil davon abhängt, ob wir ALLE von der HSH später mit unter 10% abgespeist werden oder doch noch die Chance auf mehr bekommen.
    Den Ausführungen von Crisu ist Nichts hinzuzufügen. Dieses Angebot von QE/Neuwerk sollte jeder HSH-Investor annehmen, falls es nicht bereits eine anderweitige juristische Vertretung eingegangen ist. Darüber hinaus sollten wir angesichts dieses schwebenden Verfahrens etwas mehr Disziplin im öffentlichen Bond-Board üben, denn es ist ja davon auszugehen, dass sämtliche beteiligte Parteien hier mitlesen.

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    Den Ausführungen von Maria u. Crisu stimme ich voll zu.

    Was besseres wie das Angebot von Neuwerk hätte uns Kleinanlegern gar nicht passieren können.

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    Zitat von Crisu Hier:11.04.2019, 10:20 Beitrag anzeigen


    Deine unsachlich und vom eigentlichen Thema ablenkende Reaktion darauf disqulifiziert dich umso mehr und trägt überhaupt nix zum eigentlichen Thema/Problem bei. Da du Hilfsbereitschaft nicht sonderlich schätzen kannst (nix anderes ist das hier im Forum), werde ich es zukünftig untelassen, dir irgendwas auf deine Frage zukommentieren.
    Vielen Dank!

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    Bin seit heute auch dabei!

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    Zitat von Basti Hier:11.04.2019, 11:53 Beitrag anzeigen
    Bin seit heute auch dabei!
    Ich auch, mit...
    60.000 BDL F.HSH NORDBK. SPARC 542696 Anleihe EUR
    60.000 RESPARCS FDG II 03/UND 984254 Anleihe EUR
    20.000 BDL F.HSH NORDBK. SPHERE A0EY63 Anleihe USD
    falls jemand eine Aufstellung machen möchte!

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    Andere haben ebenfalls die Erfahrung gemacht, daß eine erneute Zuwendung zu Darlegungen, die man längere Zeit nicht angesehen hat, Neues und Unbeachtetes zur Erscheinung bringen kann. In dem jetzt zu schildernden Fall führte eine neuerliche Beschäftigung mit den Prospektus der zwei Resparc-Anleihen ( XS0159207850 / DE0009842542 ) sowie dem Prospektus der SPARC Anleihe ( XS0142391894 ) und dem der SPHERE Anleihe (XS0221141400 ) zu meinem Aha-Erlebnis.




    Es ist bekannt, daß Kritiker der HSH neben anderen Verhaltensweisen besonders eine Vorgehensweise der Bank als nicht mit den Vertragsbedingungen der Tier 1 Anleihen in Einklang sehen: die Auffüllung des Sonderposten für allgemeine Bankrisiken (340g) im Rahmen der Gewinnermittlung und die pro rata Verteilung des dadurch verursachten bzw. erhöhten Jahresfehlbetrags/Bilanzverlusts auf die unterschiedlichen Haftkapitalanteile. An dieser Stelle bleibt undiskutiert, was unter dem Konzept "Haftkapital" zu subsumieren ist.




    Nun ist zu erwarten, daß dieses die Anleihehalter seit 2012 treffende, substantielle Risiko in dem Abschnitt aufgeführt und erläutert wird, in dem Risiken für prospektive Käufer dargelegt werden. Dieser Abschnitt hat die Überschrift "Investment Considerations" und dort sind die Risiken der Wertpapiere zusammengefaßt, deren Effekt auf ihre Geldanlage Käufer sich vor Augen führen sollen.





    Beispielhaft im Folgenden die Ausführungen zu RESPARC II (DE0009842542) auf den Seiten 26ff:




    An erster Stelle und damit mit höchstem Gewicht ist das Risiko dargelegt, daß selbst unter der Voraussetzung, daß die Bank in der Gewinn- und Verlustrechnung einen Jahresüberschuß zeigt, dies nicht zu einer Zahlung an die Anleihehalter führt, sofern das Management der Bank entschieden hat, den Jahresüberschuß zur Gänze in die Rücklage zu übertragen ("allocate all of its annual surplus to reserves"). Unter dieser Voraussetzung würde eine Zahlung an die Stille Beteiligte und deren Weitergabe an die Anleihegläubiger zu ein Bilanzverlust führen und wäre somit unzulässig.

    Des Weiteren stehe es den Eigentümern der Bank frei, einen vom Management vorgeschlagenen Bilanzgewinn, der zur Zahlung an die Anleihehalter führen würde, zurückzuweisen.

    Ferner gebe es keine Zusicherung, daß die Bank künftig Gewinne machen wird noch wäre das Management verpflichtet, Gelder aus Rücklagen ("reserves") zu nehmen, um einen Jahresbilanzverlust zu vermeiden.




    An zweiter Stelle der Risikohinweise wird auf die Möglichkeit hingewiesen, daß prospektive Gläubiger bei Fälligkeit der Anleihe nach Kündigung durch den Emittenten nur eine reduzierte Rückzahlung erhalten, sofern der reduzierte Buchwert der der Anleihe zugrunde liegenden Stillen Beteiligung nicht wieder auf 100% hochgeschrieben worden ist.




    Es folgt der Hinweis, daß

    - die Geldzuteilung des Emittenten an die Anleihehalter davon abhängig ist, daß die Bank dem Emittenten dieses Geld unter dem Stillen Beteilungsvertrag zur Verfügung gestellt hat

    - ein "Support Undertaking" keine Garantie ist

    - für die Anleihe kein Laufzeitende vorgesehen ist

    - Zahlungen auf Gewinnbeteiligungen gemäß Stillen Beteiligungsvertrag sowie Kuponzahlungen auf die Anleihe nicht kumulativ sind

    - Forderungen des Emittenten im Fall der Insolvenz der Bank nachrangig sind

    - beteiligte Unternehmen weitere Verbindlichkeiten eingehen dürfen

    - Transaktionen zwischen den beteiligten Unternehmen ungünstiger ausfallen können als mit Fremden (not at arms' length)

    - bisher keine Marktpreise für die Anleihe existieren und keine Zusicherung gegeben werden kann, daß ein aktiver Markt entsteht

    - Veränderungen der Steuer- und Aufsichtsbedingungen die Situation der beteiligten Unternehmen beeinträchtigen können

    - ein Beteiligter das Dauerschuldverhältnis zu beenden trachten könnte





    Bei dieser Risikoaufzählung, wie auch bei der in den drei anderen Prospektus, fehlt die Darlegung, daß das Management bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge (nach Belieben) in den Sonderposten für allgemeine Bankrisiken einstellen kann, dadurch unlimitiert Jahresverluste/Bilanzverluste zu produzieren in der Lage ist und auf diese Weise den Buchwert der Stillen Einlage und damit den Anleihewert massiv reduzieren kann.




    Warum ist dieses Risiko nicht in die Prospektus aufgenommen worden? Mir sind drei mögliche Erklärungen eingefallen:




    1. Um das Jahr 2000 haben bereits in vielen Fällen Banken diese Buchungen vorgenommen und die betroffenen Halter von Haftkapitalien kannten ihr Schicksal. Dieses Konzept des Handels für Banken und deren Folgen war vorgängig bereits in der Fachliteratur extensiv behandelt worden und auch Gerichte hatten sich mit dieser Buchungspraxis auseinandergesetzt und diese für rechtmäßig erachtet. Somit war eine Erwähnung des Risikos der freien Nutzung des Sonderposten für allgemeine Bankrisiken zur Kreation von Jahresfehlbeträgen/Bilanzverlusten überflüssig. Diese Möglichkeit war im allgemeine Bewußtsein präsent




    2. Die Prospekthersteller haben diese Risiko absichtlich nicht in die Risikoliste aufgenommen. Sie wollten der Weiterentwicklung des Konzept des "ehrbaren Kaufmanns" und seines Leitspruchs " Mein Wort gilt wie gesprochen" zu " Mein Wort gilt, solange es mir nützlich ist", nicht unnötig Steine in den Weg legen. Als Risiko unerwähnt konnte es nicht abschrecken, zugleich aber auch künftigem Verhalten Raum geben.




    3. Die Prospekthersteller waren der Auffassung, daß die Gesamtkonstruktion der Emissionen unter Konzepten und Begriffen des KWG ein solches Vorgehen verbietet und sahen kein Risiko dieser Art.




    Da die unter 1. dargestellte Grundlage für die Nichterwähnung des Risikos der Nutzung des 340g ausfällt, sollte die Möglichkeit genutzt werden, die Prospekthersteller zu fragen, welche der beiden verbliebenen Möglichkeiten zutrifft bzw. ob ein anderer Umstand dazu geführt hat, daß die freie Nutzung der Auffüllung des Sonderposten für allgemein Bankrisiken zu Lasten von anderen Haftkapitalhaltern in der Risikoaufzählung unerwähnt geblieben ist

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    Sowohl Punkt 1 als auch Punkt 3 (allerdings anders als du denkst) waren und sind zutreffend:


    Zitat von MLK Hier:14.04.2019, 13:28 Beitrag anzeigen



    3. Die Prospekthersteller waren der Auffassung, daß die Gesamtkonstruktion der Emissionen unter Konzepten und Begriffen des KWG ein solches Vorgehen gerade nicht verbietet und sahen kein Risiko dieser Art.

    Das KWG in der Fassung vom 01.01.1993 war zum Begebungszeitpunkt gültig.

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    Zitat von MLK Hier:14.04.2019, 13:28 Beitrag anzeigen
    Da die unter 1. dargestellte Grundlage für die Nichterwähnung des Risikos der Nutzung des 340g ausfällt, sollte die Möglichkeit genutzt werden, die Prospekthersteller zu fragen, welche der beiden verbliebenen Möglichkeiten zutrifft bzw. ob ein anderer Umstand dazu geführt hat, daß die freie Nutzung der Auffüllung des Sonderposten für allgemein Bankrisiken zu Lasten von anderen Haftkapitalhaltern in der Risikoaufzählung unerwähnt geblieben ist
    Ich kann zwar nicht deine Fragen beantworten aber in §340g steht:

    1) Kreditinstitute dürfen auf der Passivseite ihrer Bilanz zur Sicherung gegen allgemeine Bankrisiken einen Sonderposten "Fonds für allgemeine Bankrisiken" bilden, soweit dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wegen der besonderen Risiken des Geschäftszweigs der Kreditinstitute notwendig ist
    So wie das im Gesetzt steht, verstehe ich es zumindes nicht sozusagen als Freibrief, diese Rücklage in beliebiger Höhe nach Lust und Laune bilden zu können.

    Dein Ansatz ist aber interessant, weshalb diese spezielle Risiko nicht im Prospekt steht. Du solltest diesen Umstand an die klagende Bondholder-Gruppe weiterleiten (Neuwerk ect.), damit es dort eventuell entsprechende Verwendung findet bei der laufenden Klage von Quinn Emanuel, falls die nicht schon selber drauf gekommen sind.
    Aber sicher ist sicher. Bist du bei Neuwerk dabei?

    Zuletzt geändert von Crisu; 14.04.2019, 15:08.

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    Update der privaten Anleihegläubiger-Gruppe der Hamburg Commercial Bank unter der Leitung von NEUWERK
    Am 8. April 2019 haben wir die Bildung einer Interessengemeinschaft unter der Leitung von Dr. Johannes Deiß bei NEUWERK Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB ("NEUWERK") angekündigt, die zum Schutz der Interessen von Privatanlegern der Tier-1-Anleihen der Hamburg Commercial Bank AG ("HCOB" oder der "Bank") gegründet wurde. Mit dieser Gruppe sollen die potenziell Hunderte von Privatanlegern die Möglichkeit erhalten, sich zu koordinieren und die Vertretung ihrer Rechte sicherzustellen. Dies gilt vor dem Hintergrund der Bestrebungen der Bank und ihrer neuen Eigentümer, den Anleihegläubigern Verluste in Höhe von mehr als 90 % des Nennwerts der Anleihen aufzubürden – und den Gewinn daraus den Private-Equity-Eigentümern der Bank, Cerberus Capital Management, L.P., J. C. Flowers & Co. und GoldenTree Asset Management LP zuzuführen.
    Binnen nur weniger Tage haben sich Dutzende von Anleihegläubigern an unsere neu gegründete Gruppe gewandt. Fast vierzig Gläubiger sind der Gruppe bereits beigetreten, und eine beträchtliche Anzahl weiterer befindet sich im Beitrittsprozess.
    Angesichts des starken Zuspruchs, den diese Initiative erhalten hat, und im Einklang mit unserer Absicht, mit bestehenden HCOB-Gläubigergruppen zusammenzuarbeiten, koordinieren wir jetzt unser Vorgehen mit der institutionellen Anleihegläubiger-Gruppe, die durch Dr. Nadine Herrmann bei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan, LLP („Quinn") vertreten ist und Tier-1-Anleihen der Hamburg Commercial Bank im Volumen von mehr als 1 Mrd. EUR hält.
    Dr. Johannes Deiß von NEUWERK sagte: "Die überwältigende Resonanz binnen nur weniger Tagen zeigt, dass zahlreiche Anleger unsere Ansicht teilen, dass die HCOB mit der Kündigung ihrer Tier-1- Anleihen und der Belastung ihrer Gläubiger mit großen, künstlich geschaffenen Verlusten einer großen Zahl von Privatanlegern bereits jetzt geschadet hat und sie in Zukunft noch weiter beträchtlich schädigen könnte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Gruppe um Quinn Emanuel und weiteren Gläubigergruppen. Gemeinsam werden wir gegen das Vorhaben der Bank vorgehen, den Ersparnissen unserer Mandanten durch unzulässige und unserer Meinung nach unrechtmäßige Abschreibungen der Tier-1-Anleihen Schaden zuzufügen."
    Dr. Nadine Herrmann von Quinn Emanuel sagte: "Wir freuen uns auf eine enge Kooperation mit der Neuwerk-Gruppe. Zusammen werden wir dafür Sorge tragen, dass alle Gläubiger der HCOB fair behandelt werden und die Bank ihre vertraglichen und gesetzlichen Pflichten gegenüber ihren Gläubiger einhält. "

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    Bin mal gespannt ob wir im Mai was von den Gerichten bzw. den Klägern /Neuwerk hören.

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    Morgen geht die HSH Nordbank, pardon ich meine die Hamburg Commercial Bank, mit ihrem ersten Senior Pref. Bond auf Roadshow.

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    Hamburg Commercial Bank AG, Issuer Rating Baa2 (Stable) / BBB (Stable) by Moody’s / S&P, has mandated BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, Goldman Sachs International and Hamburg Commercial Bank to arrange a series of fixed-income investor meetings across Europe commencing Monday 6th May 2019. A EUR-denominated Reg S, bearer, senior preferred fixed-rate transaction with an intermediate tenor will follow, subject to market conditions.

    Manufacturer target market (MIFID II product governance) is eligible counterparties and professional clients (all distribution channels).



    Monday 6th May: Cologne / Dusseldorf / Paris

    Tuesday 7th May: Munich / Amsterdam

    Wednesday 8th May: Frankfurt am Main

    Thursday 9th May: Frankfurt am Main

    Monday 13th May: London

    Tuesday 14th May: London

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    Die sind sich ja anscheinend ihrer Sache absolut sicher....

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