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    Auch diese senior preferred Anleihen wird die HSH Nordbank bzw. die Hamburg Commercial Bank bestimmt durch ihre Anteilseigner Flowers, Cerberus & Co. versuchen nach einer gewissen Schamfrist zu "rasieren". Verluste produzieren können "die" schließlich wie man an den desaströsen HGB Ergebnissen sieht sehr gut...

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    Zitat von mseub Hier:25.04.2019, 13:43 Beitrag anzeigen
    Bin mal gespannt ob wir im Mai was von den Gerichten bzw. den Klägern /Neuwerk hören.
    Von der laufenden Bondholder-Klage voraussichtlich nicht, was ich so gehört habe. Das dürfte noch etwas länger dauern, bis man von der Front was hört. Es sei den, die HSH macht zuvor ein Angebot, was man nicht ablehnen kann.

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    https://www.finanznachrichten.de/nac...iligen-016.htm

    Geht zwar nicht explizit um die T1-Anleihen, diese sind nur am Ende erwähnt.

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    Gibt es denn zu T1 und zu stillen Einlagen "gravierende" Unterschiede, sodass ein Urteil in dieser Hinsicht völlig anders ausfallen könnte? Wobei es im Tenor ja auch um § 340g HGB geht.

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    Zitat von davidh Hier:03.05.2019, 14:54 Beitrag anzeigen
    Gibt es denn zu T1 und zu stillen Einlagen "gravierende" Unterschiede, sodass ein Urteil in dieser Hinsicht völlig anders ausfallen könnte? Wobei es im Tenor ja auch um § 340g HGB geht.
    Bei dem Prozess der H Versicherung ging es um die Frage ob der Sonderposten nach 340g HGB eine Rücklage i.S. des SE-Vertrags ist. Bei den anderen Verfahren geht es zusätzlich um die Fragen Rechtsmissbrauch bei der Anwendung 340g, 340g Sonderposten im Nenner, Teilnahme am Verlustvortrag, Portfolioverkauf zu Lasten Stiller Einleger, treuwidrige Kündigung der SE-Verträge.

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    Zitat von Admiral377 Hier:03.05.2019, 15:39 Beitrag anzeigen

    Bei dem Prozess der H Versicherung ging es um die Frage ob der Sonderposten nach 340g HGB eine Rücklage i.S. des SE-Vertrags ist. Bei den anderen Verfahren geht es zusätzlich um die Fragen Rechtsmissbrauch bei der Anwendung 340g, 340g Sonderposten im Nenner, Teilnahme am Verlustvortrag, Portfolioverkauf zu Lasten Stiller Einleger, treuwidrige Kündigung der SE-Verträge.
    orginal pressemitteilung
    https://www.schleswig-holstein.de/DE...ellschaft.html

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    Zitat von Marius Hier:04.05.2019, 00:07 Beitrag anzeigen
    Finde diesen Absatz in der Urteilsbegründung interesssnt:

    Die Auslegung des Beteiligungsvertrages ergibt, dass die Vertragsparteien unter dem Begriff „Rücklagen“ nicht auch den „Sonderposten für allgemeine Bankrisiken“ verstanden haben
    Wenn also HSH im Wertpapierprospekt der Resparc 340g selber als Rücklage bezeichnet und in den früheren Geschäftsberichten der LB Kiel ebenfalls, dann kann man doch eigentlich davon ausgehen, dass die Vertragsparteien 340g eben doch als Rücklage verstanden haben.
    Schliesslich wurde sie ausdrücklich von der HSH selbst so bezeichnet.

    Dieser Umstand wurde im bisherigen Verfahren der Versicherung überhaupt nicht vorgebracht/berücksichtigt.
    Das könnte also in der Revision bzw. neuen Verfahren eventuell eine Ansatzmöglichkeit sein.
    Zuletzt geändert von Crisu; 04.05.2019, 04:16.

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    https://www.dgap.de/dgap/News/dgap_m...newsID=1147553

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    Institutionelle Gläubiger der Hamburg Commercial Bank AG verweigern Unterstützung für neue Finanzierungsrunde der Bank

    DGAP-Media / 07.05.2019 / 09:20


    Hamburg/Kiel, 7. Mai, 2019

    Zwei Gruppen von mehr als 35 institutionellen Investoren (die "Gläubiger") und ihren verbundenen Unternehmen, die ein Anlagevermögen von insgesamt mehr als 850 Mrd. EUR verwalten, geben heute bekannt, dass sie sich nicht an der bevorstehenden Finanzierungrunde durch Senior Anleihen der Hamburg Commercial Bank AG ("HCOB" oder die "Bank") beteiligen werden.

    Zu den Gläubigern gehören mehrere deutsche Versicherungsgesellschaften sowie Investmentfonds mit Sitz in Deutschland, im europäischen Ausland sowie in den USA. Die beiden Gläubigergruppen halten gemeinsam mehr als EUR 1,4 Mrd. an von HCOB emittierten Tier-1-Instrumenten und werden jeweils getrennt von den Anwaltskanzleien Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan, LLP und BRP Renaud & Partner mbB beraten.

    Diese Erklärung ist eine Reaktion auf die Organisation von Investorentreffen durch die Bank, in deren Nachgang die HCOB plant, neue vorrangige Anleihen zu emittieren.

    Nach Ansicht der Gläubiger hat die Bank über viele Jahre hinweg Gläubigerrechte und gesetzliche Regelungen missachtet und setzt dieses Verhalten bis heute fort. Darüber hinaus hat der Vorstand von HCOB nach Ansicht der Gläubiger Investoren wissentlich falsch informiert.

    Die jüngsten Maßnahmen der Bank, die in die Ära der neuen Private-Equity-Eigentümer Cerberus Capital Management, L.P., J.C. Flowers & Co. und GoldenTree Asset Management LP (zusammen die "neuen Eigentümer") fallen, haben die Bedenken der Gläubiger nur weiter verstärkt.

    Nach Ansicht der Gläubiger hat die HCOB Gläubiger durch folgende Maßnahmen benachteiligt:
    • Einsatz rechtswidriger Bilanzierungspraktiken mit dem Ziel, künstlich Verluste zu verursachen. Dies wurde zum Teil erreicht, indem die Bank in unzulässiger Weise Rücklagen nach § 340g HGB gebildet hat.
    • Verstöße gegen zahlreiche Vertragsbestimmungen seit 2009 mit dem Ziel, Gläubiger zu schädigen.
    • Die unzulässige Nutzung von Verlustvorträgen, um ihre Tier-1-Instrumente mehrfach mit demselben Verlust herunterzuschreiben.
    • Der Verkauf eines NPL-Portfolios unter Marktwert an verbundene Unternehmen einiger ihrer neuen Eigentümer zu Lasten von Gläubigern.
    • Die unrechtmäßige Kündigung ihrer Tier-1-Instrumente, wodurch mutmaßlich die oben genannten unzulässig generierten Verluste materialisiert werden und die neuen Eigentümer ungerechtfertigte Gewinne erzielen.

    Die Gläubiger haben zudem kein Vertrauen in die Prospekte der Bank und Aussagen des Vorstands der HCOB. Die HCOB, einschließlich ihres Vorstandsvorsitzenden Stefan Ermisch und des Finanzvorstands Oliver Gatzke, hat nach Ansicht der Gläubiger irreführende und fehlerhafte Aussagen über die Rechnungslegung der Bank, ihre Zukunft und geplante Maßnahmen getroffen. Noch am 26. November 2018 veröffentlichte die HCOB eine Mitteilung, die nur so interpretiert werden konnte, dass die Tier-1-Instrumente bis zum Nennwert hochgeschrieben und künftig Coupons gezahlt werden sollten. Wenige Tage nach diesem Datum wurden die Tier-1-Instrumente jedoch gekündigt.



    Ende der Pressemitteilung

    Die Charles Barker Corporate Communications GmbH veröffentlicht diese Pressemitteilung im Auftrag der oben genannten Gläubigergruppe.

    Hinweis: Bei der vorliegenden deutschen Textversion handelt es sich um eine Übersetzung des englischen Textes. Die englische Version ist maßgeblich.

    Charles Barker Corporate Communications GmbH
    Thomas Katzensteiner / Tobias Eberle
    +49 69 794 090 -25 / -24
    Thomas.Katzensteiner@charlesbarker.de
    Tobias.Eberle@charlesbarker.de



    Ende der Pressemitteilung

    Emittent/Herausgeber: Charles Barker Corporate Communications GmbH
    Schlagwort(e): Finanzen


    07.05.2019 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

    Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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    Tja die Neueigentümer sind halt ganz grosse Schlaumeier, die Altinhaber von T1 über den Tisch ziehen, bzw übervorteilen und dann ein paar neue dumme Neuinvestoren suchen,
    die denen wieder Geld leihe um die dann auch wieder zu rollen. :-)


    Dümmer geht's wohl nicht mehr.

    Die Ad Hoc ist super, da kriegens weltweit wenigstens alle mit, die überlegt hatten in die HCOB zu investieren

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    hsh.docx

    Mal schauen wie die das Volumen refinanzieren wollen

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    Hoffentlich hat man das auch bei NordLB gelesen

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    @k1: thx!
    ... endlich ein Argument. Mal sehen, wie lange die Replik (zB Unterlassungsklage?) auf sich warten lässt?

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    Die Chancen auf eine gütliche Einigung steigen mit dieser Pressemitteilung jetzt nicht unbedingt - zumindest bei bestehender Mannschaft Aber die waren wohl eh nicht so hoch, sonst hätte es die PM gar nicht erst gegeben

    Ich lese die PM auch so, dass in erster Linie der Vorstand angegangen wird, nicht die neuen Eigner. Das kann später ggf nützlich sein.

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    Zitat von habibi Hier:07.05.2019, 15:04 Beitrag anzeigen
    Die Chancen auf eine gütliche Einigung steigen mit dieser Pressemitteilung jetzt nicht unbedingt - zumindest bei bestehender Mannschaft Aber die waren wohl eh nicht so hoch, sonst hätte es die PM gar nicht erst gegeben

    Ich lese die PM auch so, dass in erster Linie der Vorstand angegangen wird, nicht die neuen Eigner. Das kann später ggf nützlich sein.
    Ach was, das gehört doch zu solchen Verhandlungen, dass man auch mal die Instrumente zeigt. Mich würde interessieren, wie groß der Einfluss der Bondholder-Gruppe auf die Refinanzierung praktisch ist, also wie sehr das der HSH weh tut.

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