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    Zitat von davidh Hier:24.05.2019, 13:08 Beitrag anzeigen
    Aha, bei der HSH gibt es also schon eine laufende Musterfeststellungsklage?
    .
    Das nicht, aber mir stellt sich die frage nach dem Sinn einer solchen zusätzlichen Klage zum jetzigen Zeitpunkt.

    QM klagt für die Bondholder-Gruppe (Sparc, Resparc, Sphere)
    BRP für die Versicherer (Halter der stillen Einlagen)

    Neu Erkenntnisse, die jetzt zusätzlich eingebracht werden können gibt es ja nicht. Die o.g. Kläger führen die gleichen Argumente vor Gericht vor und ein Urteil der ersten Instanz sollte es diese Jahr bereits geben, wenn man sich nicht vorher einigt.

    Welchen Zweck würde eine zusätzliche Musterfeststellungsklage erfüllen und die Kosten hierfür rechtfertigen?

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    Zitat von mseub Hier:24.05.2019, 09:35 Beitrag anzeigen
    https://sdk.org/veroeffentlichungen/...tellungsklage/


    ich verweise auf eine mitteilung der sdk die von dante im ikb thread veröffentlicht wurde.

    Sollte man nicht vielleicht bei der sdk unseren fall hier mal vortragen um den druck zu erhöhen?
    prima !!!

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    Ganz interessanter Artilel zum Thema 340g = Rücklage oder nicht:
    Mysterium: EZB lässt Gewinne deutscher Banken explodieren
    29. April 2019


    Der ausgewiesene Wert für Gewinne oder Verluste vor Steuern enthält Umwidmungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Die gemäß § 340g gebildeten Rücklagen fließen daher in die Gewinn- und Verlustrechnung des Instituts ein.
    https://www.finanz-szene.de/eigene-a...n-explodieren/


    Bei der Beantwortung einiger von Journalisten gestellter Fragen benennen sowohl EZB als auch Bundebank in ihrer Antwort 340g als Rücklage.
    Zuletzt geändert von Crisu; 01.06.2019, 13:23.

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    Sollte hier nicht mal irgendwann mitte des Jahres ein Urteil zu den Klagen kommen?

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    Zitat von mseub Hier:12.06.2019, 09:40 Beitrag anzeigen
    Sollte hier nicht mal irgendwann mitte des Jahres ein Urteil zu den Klagen kommen?
    Eher etwas später, aber noch dieses jahr warscheinlich

    PS: Ich würde aber auch nicht die möglichkeit einer einigung vor richterspruch komplett ausschliessen. Bedeutet der doch zunächst für eine seite hop oder top.
    vielleicht wäre die gütliche einigung in der mitte für beide besser/sicherer
    Zuletzt geändert von Crisu; 13.06.2019, 11:19.

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    Zitat von mseub Hier:12.06.2019, 09:40 Beitrag anzeigen
    Sollte hier nicht mal irgendwann mitte des Jahres ein Urteil zu den Klagen kommen?
    Ein (erwartet negatives) Urteil ist ja schon erfolgt. Das war aber erwartet worden, die Anklageschrift war nicht gut gemacht. Meines Wissens wird es ein erstes Urteil im August oder September geben. Das wird dann schon entscheidender sein, da es uns indirekt (Zuführung 340g) auch betrifft. Vorab erwarte ich kein Angebot der HSH, läuft doch bisher alles bestens für die. Das könnte sich dann aber ändern....

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    Ich hab mir mal die Sparcs Umsätze der letzten 4 Wochen angeschaut, anscheinend besteht keinerlei Interesse der Anleger ihre Stücke abzugeben.



    Es waren in Stuttgart in 4 Wochen nur 230 TSD nominal Umsatz.


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    Zitat von mseub Hier:05.07.2019, 08:11 Beitrag anzeigen
    Ich hab mir mal die Sparcs Umsätze der letzten 4 Wochen angeschaut, anscheinend besteht keinerlei Interesse der Anleger ihre Stücke abzugeben.

    Es waren in Stuttgart in 4 Wochen nur 230 TSD nominal Umsatz.
    Das kann man so sehen - aber es besteht auch keinerlei Kaufinteresse und die größeren Briefseiten drücken die Kurse zunehmend weiter runter. Du kannst heute morgen problemlos je 100K Sparcs oder Resparcs zu 22,50 haben. Vor 3 Monaten wäre das noch der absolute Schnäppchenpreis gewesen. Vermutlich wird die HSH Drohkulisse mit Herabschreibung auf 10 weiter aufrecht erhalten und natürlich auch keinen Tender anbieten

    Ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir Kurse unter 20 sehen - dann wird es aber wieder interessant

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    Zitat von wupi Hier:05.07.2019, 08:37 Beitrag anzeigen
    Vermutlich wird die HSH Drohkulisse mit Herabschreibung auf 10 weiter aufrecht erhalten und natürlich auch keinen Tender anbieten

    Ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir Kurse unter 20 sehen - dann wird es aber wieder interessant
    Tender wird es nur dann geben, wenn man sich vorab mit den Klägern einigt, ansonsten macht das ja keinen Sinn. In den nächsten Wochen/Monaten sollte dann auch ein erstes Urteil erfolgen, falls die Steithähne es darauf ankommen lassen werden.

    Einer wird dann verlieren.
    Dann könnten Kurse unter 20 tatsächlich ganz interessant werden, wird es aber keine geben
    oder
    man wäre froh, hätte man heute ~20% verkauft.

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    Nimmt man mal Kurs um die 20 als gegeben an und das Drohszenario von Rückzahlung um die 10, dann ergibt sich ein Abwärtsrisiko von 50% dem gegenüber entsteht eine Chance
    von 400%, ich denke da gibt's schlechtere Investmentchancen, ist halt alles ne Gedulds- und Zeitfrage, denke nen Horizont von 1-2 Jahren mit allen Prozessen usw. sollte man
    mindestens einplanen.

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    Zitat von wupi Hier:05.07.2019, 08:37 Beitrag anzeigen

    Das kann man so sehen - aber es besteht auch keinerlei Kaufinteresse und die größeren Briefseiten drücken die Kurse zunehmend weiter runter. Du kannst heute morgen problemlos je 100K Sparcs oder Resparcs zu 22,50 haben. Vor 3 Monaten wäre das noch der absolute Schnäppchenpreis gewesen. Vermutlich wird die HSH Drohkulisse mit Herabschreibung auf 10 weiter aufrecht erhalten und natürlich auch keinen Tender anbieten

    Ist nur noch eine Frage der Zeit bis wir Kurse unter 20 sehen - dann wird es aber wieder interessant
    Vielleicht sollte man in die WestLB Hybrids a0d2fh oder a0d1kq tauschen. Die sparcs könnten wegen der Drohkulisse im worst Case bald günstiger stehen falls es keine Einigung gibt. Auf der anderen Seite schreitet der Abbau voran und dort ist noch gut Puffer und kein Risiko unter Buchwert gekündigt zu werden. Ich habe seit dem Verkauf der HSH an die Finanzinvestoren die Finger von den T1 gelassen und bin rückwirkend froh drum. Es gab so lange keinen Tender und keine Einigung, dass ich fürchte das geht so weiter.

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    Zitat von Crisu Hier:01.06.2019, 12:50 Beitrag anzeigen
    Ganz interessanter Artilel zum Thema 340g = Rücklage oder nicht:


    https://www.finanz-szene.de/eigene-a...n-explodieren/


    Bei der Beantwortung einiger von Journalisten gestellter Fragen benennen sowohl EZB als auch Bundebank in ihrer Antwort 340g als Rücklage.

    So, mir liegt jetzt die komplette Antwort der Bundesbank auf die obige Journalistenanfrage vor und unter Punkt 4) schreibt die Bundesbank unter anderm zum Thema §340g = Rücklage

    4) Auswirkungen von Rücklagen gemäß § 340g HGB

    Der ausgewiesene Wert für Gewinne oder Verluste vor Steuern enthält Umwidmungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Die gemäß § 340g gebildeten Rücklagen fließen daher in die Gewinn- und Verlustrechnung des Instituts ein. Dies gilt für Daten nach dem nationalen Berichtswesen (bis zum dritten Quartal 2017) wie auch für die FINREP-Zahlen (seit dem vierten Quartal 2017). Betroffen sind daher Institute, deren Bilanzierung sich nach „national GAAP“ bzw. HGB richtet

    Das wäre doch mal wieder ein Argument für diejenigen, die der Meinung sind 340g ist eine Rücklage und vor deren Auffüllung muss erst eine Hochschreibung des Hybridkapital auf den Nennwert erfolgen.

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    Die Rückführung der Stillen Einlage nach einer Herabsetzung geht der Rückführung des Stammkapitals und Einstellungen in Rücklagen vor (steht auf Seite 40 der Emissionsbedingungen)



    Das steht auf Seite 40 des Emissionsprospektes der Sparcs.

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    Zitat von mseub Hier:05.07.2019, 13:49 Beitrag anzeigen


    Die Rückführung der Stillen Einlage nach einer Herabsetzung geht der Rückführung des Stammkapitals und Einstellungen in Rücklagen vor (steht auf Seite 40 der Emissionsbedingungen)



    Das steht auf Seite 40 des Emissionsprospektes der Sparcs.
    Ja das ist ein Grundmerkmal von Stillen Einlagen (ist auch bei NordLB, Helaba und Portigon so). Allerdings lässt der individuelle Vertrag über die Stille Einlage bei der HSH (bei allen außer Sphere) eben zu, dass auch eine ordentliche Kündigung zum Buchwert statthaft ist. Die beiden anderen Institute haben zumindest regulär keine Kündigungsmöglichkeit unter 100 (NLB und Helaba außerordentlich möglich, PAG gar nicht). Damit lässt sich die strukturelle Vorrangigkeit der Stillen Einlage gegenüber dem Haftkapital einfach durch die Vertragskonstruktion aushebeln. Ist die Stille Einlage erstmal weg, kann man ja wieder Dividenden bezahlen. Und solange das HGB es weiter zulässt, dass 340g ein Aufwand und keine Gewinnverwendung ist in der Kombination aus beiden Faktoren (kündbar unter 100 und 340g Verlustgestaltungsoption) das Feld für die Finanzinvestoren bestellt sich am Gläubigervermögen zu bedienen. Ein untragbarer Zustand, aber schwierig "dagegen" zu investieren.

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    Ich habe aber bis heute für SPARC und SPHERE noch keine Kündigung bekommen.

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