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    Portigon erzielt bestes Halbjahresergebnis seit Beginn des Portfolioabbaus

    Im Bundesanzeiger wurde am Freitag der neue vorläufige offizielle Buchwert für die Hybrid Capital Fundings per 31.12.2018 bekannt gegeben. Er beträgt 32,12%, nachdem wir zum Halbjahr 2018 einen Buchwert von rund 32,60% errechnet hatten. Im zweiten Halbjahr ist der Buchwert also nur noch um ca. 0,5%-Punkte gesunken bzw. beträgt der Verlust somit nur noch rund 22,69 Mio. Das ist der geringste Halbjahresverlust seit die Portigon mit der Abwicklung der WestLB begonnen hat. Man sieht, dass ohne Sondereffekte keine größeren Verluste mehr entstehen, die den Buchwert signifikant reduzieren. Die Reduktion der Standorte, der Mitarbeiter und der internen Infrastruktur zeigt sich jetzt auch in den Zahlen. Im Rückkauf der restlichen zinstragenden Verbindlichkeiten würde noch ein letzter, bisher nicht genutzter Hebel liegen, um den Aufwand jährlich um weitere rund 30 Mio zu reduzieren.

    Die Story bleibt damit weiter spannend bzw. intakt. Im April kommt dann neben dem Ergebnis auch die neue Bilanz, dann sehen wir, wie weit das Geschäftsvolumen weiter reduziert werden konnte und vor allem, welchen Umfang die große Position "Andere Rückstellungen", von der man ergebnisseitig zehren kann, dann noch hat. Zum Halbjahr waren hier noch satte 433 Mio. verfügbar. Mit der Verteilung des Jahresverlusts auf die Stillen Einlagen steigt dann auch die harte Kernkapitalquote der Portigon wieder sprunghaft nach oben an und sollte wieder auf über 50% klettern.

    Operativ ist also alles auf Kurs! Bleibt zu hoffen, dass bald auch bei dem Steuerthema eine Lösung bzw. Vergleich gefunden werden kann. Hierfür liegen weiterhin rund 265 Mio. an gebildeten Steuerrückstellungen auf der Seite.

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    Bundesanzeiger > GS WKN 836490: Rückzahlungsanspruch per 31.12.2018 = 33,784951903% (31.12.2017 = 38,884606880%) >>> HGB-Jahresfehlbetrag 2018 = ca. -215,215 Mio. EUR

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    Das ist weniger Verlust als gedacht. Hatte eigentlich mit -250 Mio Verlust gerechnet. Sehr schön.

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    Zitat von der kleine Prinz Hier:16.03.2019, 16:12 Beitrag anzeigen
    Bundesanzeiger > GS WKN 836490: Rückzahlungsanspruch per 31.12.2018 = 33,784951903% (31.12.2017 = 38,884606880%) >>> HGB-Jahresfehlbetrag 2018 = ca. -215,215 Mio. EUR
    Prima. Unsere Berechungsergebnisse decken sich. Ich hab es anhand der Reduktion des Buchwerts der Stillen Einlagen berechnet und komme auf einen HGB Jahresfehlbetrag von 215,189 Mio. Da liegen wir also ganz nah beieinander. Das Ergebnis ist wirklich überraschend gut.

    Ich habe noch herausgefunden, dass in der Niederlassung New York das Volumen der Derivate mit positivem Marktwert gestiegen ist und das Volumen der Derivate mit negativem Marktwert gesunken ist. Inwiefern das zum guten Ergebnis beiträgt, weiß ich nicht, da mir nicht klar ist, ob diese Positionen zum Treuhandvermögen gehören oder nicht. Wenn ja, sind sie auf jeden Fall ergebnisneutral, wenn nein haben sie womöglich zum Erfolg beigetragen.

    Das harte Kernkapital (gezeichnetes Kapital abz. Bilanzverlust nach 2018er Verlustverteilung) beträgt nach meiner Berechnung ca. 201 Mio. EUR. Im Halbjahr waren die RWA mit 0,4 Mrd angesetzt. Angenommen es hätte hier kein weiterer Abbau stattgefunden, wäre die harte Kernkapitalquote per 01.01.2019 dann bei rund 50%. Sicher wurde im zweiten Halbjahr weiter reduziert, sodass die Quote höher liegen sollte und die 50% der worst case Wert wären.

    Die Aufsicht sollte bei diesen Quoten sehr zufrieden sein mit Blick auf aktive Abbaumaßnahmen...
    Zuletzt geändert von Heiner; 16.03.2019, 19:36.

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    Zitat von Heiner Hier:16.03.2019, 18:49 Beitrag anzeigen

    Prima. Unsere Berechungsergebnisse decken sich. Ich hab es anhand der Reduktion des Buchwerts der Stillen Einlagen berechnet und komme auf einen HGB Jahresfehlbetrag von 215,189 Mio. Da liegen wir also ganz nah beieinander. Das Ergebnis ist wirklich überraschend gut.
    .
    In nur 12 Monaten ist der Buchwert um 15 % gesunken. Noch ein paar derartige "überraschend gute" Ergebnis und der Buchwert ist implodiert. Warten wir auf den Ausblick, falls dort wieder zu lesen sein sollte: "Wir erwarten 2019 einen Verlust in niedriger dreistelliger Millionenhöhe." dann gute Nacht.

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    Zitat von Saar Hier:17.03.2019, 10:37 Beitrag anzeigen

    In nur 12 Monaten ist der Buchwert um 15 % gesunken. Noch ein paar derartige "überraschend gute" Ergebnis und der Buchwert ist implodiert. Warten wir auf den Ausblick, falls dort wieder zu lesen sein sollte: "Wir erwarten 2019 einen Verlust in niedriger dreistelliger Millionenhöhe." dann gute Nacht.
    Ich verstehe das jetzt nicht so ganz. Das man in den nächsten Jahren Verluste einfahren wird, war doch hier schon immer ein Thema. Die Frage ist doch, wie hoch werden sie sein? Und gibt es vorher ein Abfindungsangebot oder nicht? Wenn nicht, muss es ja gar nicht negativ sein sondern kann ja, siehe ÖVAG, auch positiv sein. Das es hier keine kurzfristige Lösung gibt, kalkuliere ich ein. Aber das es gar nichts gibt, wäre zwar ärgerlich, aber bei Einständen bei meinen Einständen gibts halt dann mal einen Urlaub weniger.

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    Zitat von Saar Hier:17.03.2019, 10:37 Beitrag anzeigen

    In nur 12 Monaten ist der Buchwert um 15 % gesunken. Noch ein paar derartige "überraschend gute" Ergebnis und der Buchwert ist implodiert. Warten wir auf den Ausblick, falls dort wieder zu lesen sein sollte: "Wir erwarten 2019 einen Verlust in niedriger dreistelliger Millionenhöhe." dann gute Nacht.
    Da fällt es mir grade schwer eine nüchterne Antwort zu geben. Ein Verlust in niedriger dreistelliger Millionenhöhe, also 100 Mio, kostet rund 2,5 Punkte Buchwert. Die Abwicklung soll 2022 beendet sein. Wenn du von dem 2018er Abschluss die gebildeten Steuerrückstellungen und die Zinsen auf die Rückstellungen außen vor lässt, dann wäre der Verlust irgendwo bei rund 75 Mio ausgefallen. Heißt Also, dass mit Blick auf die kommenden Jahre auch geringere Verluste wahrscheinlich sind und da ist noch nicht berücksichtigt, dass es noch über 400 Mio weitere Restrukturierungsrückstellungen gibt. Es schlummern also noch ein paar Potenziale und gleichzeitig sinkt der Personal und Verwaltungsaufwand sukzessive weiter sowie der Zinsaufwand durch Fälligkeiten. Wenn sich das so einpendeln sollte, wie im zweiten Halbjahr dann ist noch gut Luft nach oben.

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    In allen Bundesanzeiger-Mitteilungen (seit 2010) wird der EUR-Buchwert der USD-SE mit dem Devisenkurs 1,3077 berechnet. Beispiele:
    31.12.2018 = 300 Mio. USD x 32,123870071% / 73.695.503,72 EUR = 1,3077 (Bundesbank: 1,1450)
    31.12.2017 = 300 Mio. USD x 37,014138167% / 84.914.288,06 EUR = 1,3077 (Bundesbank: 1,1993)
    ...
    31.12.2009 = 300 Mio. USD x 93,94468536% / 215.518.892,77 EUR = 1,3077 (Bundesbank: 1,4406)

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    Zitat von Saar Hier:17.03.2019, 10:37 Beitrag anzeigen
    In nur 12 Monaten ist der Buchwert um 15 % gesunken. Noch ein paar derartige "überraschend gute" Ergebnis und der Buchwert ist implodiert. Warten wir auf den Ausblick, falls dort wieder zu lesen sein sollte: "Wir erwarten 2019 einen Verlust in niedriger dreistelliger Millionenhöhe." dann gute Nacht.
    Was schreibst denn Du schon wieder für einen bullshit - das ist doch erstunken und erlogen. Zum 31.12.2016 betrug der Buchwert 39,30 - zum 31.12.2017 waren es 37,01. Wir haben jetzt (mit dem ganzen Thema cum-Ex) 5% in 2018 verloren und keine 15.

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    Zitat von wupi Hier:17.03.2019, 17:15 Beitrag anzeigen
    Was schreibst denn Du schon wieder für einen bullshit
    nix bullshit ... die SE-Buchwerte sind 2018 um 13,2% gesunken: 32,12% / 37,01% - 1 = -13,2% (auch der A0D2FH-Buchwert in EUR ist 2018 um 13,2% gesunken)

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    Ihr streitet euch um die Frage ob es Prozent- oder Prozentpunkte sind...Nach meinem Dafürhalten macht es Sinn sich an den Prozentpunkten (und nicht an der Veränderung in Prozent) zu orientieren, denn die sind der maßgebliche Rückzahlungsanspruch.

    Zitat von der kleine Prinz Hier:17.03.2019, 17:13 Beitrag anzeigen
    In allen Bundesanzeiger-Mitteilungen (seit 2010) wird der EUR-Buchwert der USD-SE mit dem Devisenkurs 1,3077 berechnet. Beispiele:
    31.12.2018 = 300 Mio. USD x 32,123870071% / 73.695.503,72 EUR = 1,3077 (Bundesbank: 1,1450)
    31.12.2017 = 300 Mio. USD x 37,014138167% / 84.914.288,06 EUR = 1,3077 (Bundesbank: 1,1993)
    ...
    31.12.2009 = 300 Mio. USD x 93,94468536% / 215.518.892,77 EUR = 1,3077 (Bundesbank: 1,4406)
    War das der Emissionskurs zu dem sie die Papiere 2005 auf die Bilanz genommen haben?

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    [QUOTE=Heiner;n478331]Ihr streitet euch um die Frage ob es Prozent- oder Prozentpunkte sind...Nach meinem Dafürhalten macht es Sinn sich an den Prozentpunkten (und nicht an der Veränderung in Prozent) zu orientieren, denn die sind der maßgebliche Rückzahlungsanspruch./QUOTE]

    Ich orientiere mich am Verhältnis: Anleihekurs/ Buchwert. Vor ca. drei Jahren lag der Anleihekurs bei ca. 10% vom Buchwert, beim Kurs von 15 liegen wir heute schon bei 46,669 %. Wir reden über einen Zerobond mit unbestimmter Laufzeit von einer Bank die dauerhaft Verlust schreibt.

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    Das höhere KBV berücksichtigt eben auch den fortgeschrittenen Bilanzabbau, das nahende Ende der Abwicklung und den gesunkenen Aufwand. Auch endlos ist hier relativ, wenn der einzige Geschäftszweck die Abwicklung ist, diese bis 2022 bewerkstelligt sein soll und über 85% aller Vermögenswerte inzwischen abgetragen sind. Wenn wir heute noch bei 10% vom Buchwert stünden, würde ja auch was nicht stimmen...

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    Hätte gehofft das die Tiere heute einen Sprung machen,ist aber leider nicht so

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    Zitat von Anfänger Hier:18.03.2019, 11:02 Beitrag anzeigen
    Hätte gehofft das die Tiere heute einen Sprung machen,ist aber leider nicht so
    warum sollen sie denn einen Sprung machen? Die Zahlen sind doch mehr oder weniger bekannt und ob nun die Abschreibung 15 oder 17% ausgemacht hat, interessiert doch nun nicht wirklich. Substantiell gibts nichts Neues, da wird erst wieder etwas mit den neuen Zahlen oder eines Abfindungsangebotes sein.

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