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WestLB TIERE / GS

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    Zitat von Anfänger Hier:18.03.2019, 11:02 Beitrag anzeigen
    Hätte gehofft das die Tiere heute einen Sprung machen,ist aber leider nicht so
    Das es ein non event wird hätte ich auch nicht gedacht - zumindest das mal die Briefseite bei 15 weggekauft wird - aber kann ja noch kommen. Ich sehe es wie Grottenolm, hätte mit ca. 250 Mio Verlust und einer höheren Abschreibung gerechnet - also positiv. Man kann aber auch nicht erwarten das die Kurse linear steigen. Dazu gehören auch weiter positive Nachrichten, es gab eben dieses Jahr offiziell noch nichts bahnbrechend Neues, also warten wir mal die 2018er Zahlen Ende April ab. Und dann sollte es 2019 mit Rückkäufen von Nachrängen und dem planmäßigen Rückkbau/Schließung von London und New York weiter gehen. Sehr positiv wäre auch ein Abschluss der Cum/Ex Geschichte.

    Aus verschiedenen BB-Treffen habe ich immer den Eindruck hier sind nicht sehr viele BBler investiert, warum weiß ich nicht. Erinnert mich von der story her etwas an die ÖVAG Geschichte, da konnte man sehr mutig zu 25% kaufen, dann zu 50, 70 usw...Die Mehrheit ist erst bei 90 eingestiegen, hat dann zwar auch noch ein gutes Geschäft gemacht aber nicht vergleichbar.
    Hier konnte man mutig zu 5% vor 2 Jahren einsteigen aber auch jetzt ist noch einiges an Potential möglich. Klar ist der Zeitraum der Schließung ungewiss und ob es noch 1,2,3 oder 5 Jahre dauert aber die Risiken und die Bilanzsumme nimmt zunehmend ab und damit auch die Verluste. Mit so Miniverlusten können sie gerne noch 2-3 Jahre weiterwurschteln.

    Aber soviel kann ich verraten, wir versuchen im Moment auch über die Politik etwas Druck zu machen - vielleicht kommt der Tender dann doch früher als erwartet.

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    @wupi: bei welchem Kurs erwartest du dieses/nächstes Jahr einen Tender?

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    Zitat von Anfänger Hier:19.03.2019, 21:35 Beitrag anzeigen
    @wupi: bei welchem Kurs erwartest du dieses/nächstes Jahr einen Tender?
    Ist natürlich Glaskugelleserei und ein Tender in diesem Jahr wäre mehr Wunschdenken als Realität. 2019 laufen auch die letzten Genussscheine aus, das könnte noch ein Hemmnis darstellen und eher für 2020 sprechen. Man muss natürlich schon etwas bieten - aus der Erfahrung vergangener Jahre wurden Aufschläge von 15-20% auf den aktuellen Börsenkurs bezahlt. Das wäre auch meine Vorstellung - wären wir bei 20% Aufschlag zum Kurs 15 bei 18. Da wäre ich zumindest zu einem Teil meiner Position abgabebereit, 16 wären mir z.B. zu wenig. Aber warten wir mal die Bilanz ab.

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    Zitat von wupi Hier:19.03.2019, 22:17 Beitrag anzeigen

    Ist natürlich Glaskugelleserei und ein Tender in diesem Jahr wäre mehr Wunschdenken als Realität. 2019 laufen auch die letzten Genussscheine aus, das könnte noch ein Hemmnis darstellen und eher für 2020 sprechen. Man muss natürlich schon etwas bieten - aus der Erfahrung vergangener Jahre wurden Aufschläge von 15-20% auf den aktuellen Börsenkurs bezahlt. Das wäre auch meine Vorstellung - wären wir bei 20% Aufschlag zum Kurs 15 bei 18. Da wäre ich zumindest zu einem Teil meiner Position abgabebereit, 16 wären mir z.B. zu wenig. Aber warten wir mal die Bilanz ab.
    Ich vermute Du spekulierst darauf, dass ein etwaiger Gewinn aus dem Tender als Zuschreibung wieder bei denjenigen ankommt, die nicht ihre Stücke eingereicht haben. Auf welcher Basis wäre ein etwaiger Gewinn zu verteilen? Gleichrangig auf alle stillen Einlagen?

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    Hat wahrscheinlich nichts mit der Portigon zu tun.

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...ungen-101.html

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    Zitat von Admiral377 Hier:22.03.2019, 21:25 Beitrag anzeigen
    Ich vermute Du spekulierst darauf, dass ein etwaiger Gewinn aus dem Tender als Zuschreibung wieder bei denjenigen ankommt, die nicht ihre Stücke eingereicht haben. Auf welcher Basis wäre ein etwaiger Gewinn zu verteilen? Gleichrangig auf alle stillen Einlagen?
    Nein - diesen Aspekt sehe ich momentan nicht. Aber vom Treuhandvermögen dürfte nach der 2018er Bilanz nicht mehr viel übrig sein und RWA's gibts auch nicht mehr viel. Um den Abbau voranzubringen muss man also beginnen die Nachranganleihen zurück zukaufen, cash ist ja genügend vorhanden. Daher könnte ich mir vorstellen, dass es (analog wie bei der Immigon damals) Rückkaufsangebote für die Nachränge als auch einen Tender gibt. Der zusätzliche Buchgewinn daraus sollte reichen, um die zukünftigen Verluste abzudecken. Ob er aber wirklich dieses Jahr noch kommt ist Wunschdenken.

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    Zitat von Zaunspfahl Hier:24.03.2019, 18:50 Beitrag anzeigen
    Hat wahrscheinlich nichts mit der Portigon zu tun.

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...ungen-101.html
    Grundsätzlich schon. Aber das ist müssig, solange gar nicht klar ist, wer denn angeklagt wird.

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    Cum Ex Betrifft zwar nicht die West LB, finde ich aber trotzdem ganz interessant. Wer weiss, ob dies nicht eines Tages auch hier zum Tragen kommen wird

    https://www.handelsblatt.com/finanze.../24170974.html

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    https://de.reuters.com/article/deuts...-idDEKCN1RM1AS

    ich weiss, hat wenig einfluss auf portigon…
    aber vielleicht interessierts ja einen...

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    Finde ich schon wichtig. Das hält den Druck auf die Portigon aufrecht, ebenfalls vorzeitig ihre Ziele zu realisieren. Und dass die EAA jetzt eine konkrete Strategie zum vorzeitigen Ausstieg erarbeitet hat gefällt mir ebenfalls

    Strategie für den vorzeitigen Risikoabbau vorgelegt
    Aus Sicht des EAA-Vorstands ergeben sich hieraus Spielräume, die für 2027 angestrebten Abwicklungsziele vorzeitig zu realisieren. Nach eingehender Analyse hat die EAA ein Konzept für den weiter beschleunigten Risikoabbau entwickelt, das sie derzeit intensiv mit ihren Gremien, Eigentümern und der Rechtsaufsicht diskutiert und weiter validiert.

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    Das sind wirklich erfreuliche Nachrichten!

    Wenn die EAA fertig ist, dann ist auch sichergestellt, dass es bei der Portigon kein Treuhandvermögen mehr gibt. Das sind die Restbestände, die nicht dinglich übertragen werden konnten. Die Hoffnung war ja, dass die Bestände womöglich bereits bis Ende 2018 abgebaut sind, aber ich schätze mal, dass da noch ein Rest auf der Bilanz zum Jahresende. Damit wäre dann aber auch für den Restposten eine Perspektive da.

    Außerdem erledigt Portigon soweit ich weiß für die EAA Serviceaufgaben an den beiden noch verbliebenen Auslandsstandorten NY und London. Die würden dann auch mal entfallen und damit könnte die Schließung weiter Gestalt annehmen.

    Sollte der Brexit verschoben werden, wäre das für Portigon auch nochmal gut, denn man müsste anderenfalls wohl in UK nochmal neue Lizenzen beantragen. Da gab es kürzlich eine Reuters-Meldung, dass etliche Banken "vergessen" haben, in England neue Lizenzen zu beantragen für den Brexit-Fall und dass die BaFin nun Übergangsregelungen gewähren würde bis Ende 2020. Wenn sich das alles nach hinten verschiebt, kann das Thema womöglich auch umschifft werden.

    Ich werde im Mai zur Sitzung des NRW Haushalts- und Finanzausschuss fahren, bei der der Portigon Vorstand den Politikern und der geneigten Öffentlichkeit über das abgelaufene GJ berichtet und für Fragen zur Verfügung steht. Die Sitzung ist öffentlich. Ich werde dann berichten.

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    Rückbau Portigon AG macht wichtige Fortschritte

    • Bilanzsumme unter 5 Mrd Euro
    • Standort Madrid geschlossen
    • Rückstellungen belasten Ergebnis


    Die Portigon AG hat im Geschäftsjahr 2018 ihren risikoadäquaten Rückbau plangemäß fortgesetzt. Die Bilanzsumme der Bank liegt nun unter 5 Mrd €. Nach Schließung des Standortes in Madrid verfügt die Portigon AG noch über Niederlassungen in London und New York. Aufgrund erhöhter Rückstellungen im Zusammenhang mit Dividendenarbitragegeschäften der ehemaligen WestLB ist der Jahresfehlbetrag mit - 215,2 Mio € für das Geschäftsjahr 2018 deutlich höher ausgefallen als der entsprechende Vorjahreswert mit - 100,4 Mio €.


    Dr. Peter Stemper, Vorstandsvorsitzender der Portigon AG: „Wir haben unsere Ziele für 2018 erreicht. Der Rückbau der Portigon AG verläuft grundsätzlich plangemäß, obgleich Altgeschäfte der ehemaligen WestLB belasten. Der Vorstand ist zuversichtlich, auch im Geschäftsjahr 2019 wichtige Meilensteine beim weiteren Rückbau der Bank zu erreichen.“


    Bilanzsumme um rd. 34 Prozent verringert


    Die Erfolge beim Rückbau der Bank spiegeln sich insbesondere in der Entwicklung der Bilanzsumme wider. Sie verringerte sich um 33,8% auf 4,9 Mrd € (i.Vj. 7,4 Mrd €) per 31.12.2018. Die Kern-Bilanzsumme, die keine von der Ersten Abwicklungsanstalt (EAA) - die 2009 zur Abwicklung nichtstrategischer Vermögenswerte der WestLB gegründet wurde - abgesicherten Positionen enthält, beläuft sich für die Portigon AG per Ende 2018 auf 4,1 Mrd €.


    Standort Madrid geschlossen


    Nach Schließung der Niederlassungen Mailand und Hong Kong im Jahr 2017 konnte die Portigon AG im Dezember 2018 ihre langjährige Präsenz am Standort Madrid beenden. Die Portigon AG verfügt somit neben ihrem Hauptsitz in Düsseldorf noch über Niederlassungen in London und New York. Diese werden ebenfalls konsequent zurückgebaut, um letztlich auch hier die rechtliche Schließung einleiten zu können.


    Verwaltungsaufwand erneut reduziert


    Die voranschreitende Transformation führte auch im Geschäftsjahr 2018 zu einer weiteren Reduktion der Beschäftigten von 153 auf 114 Vollzeitkräfte per 31.12.2018. Infolgedessen konnten die Verwaltungsaufwendungen in 2018 um 15,6 Mio € bzw. über 18% deutlich gesenkt werden. Zu berück-sichtigen ist hierbei der gegenläufige Effekt aus der erstmaligen Anwendung der neuen Heubeck-Richttafeln 2018 G im Zusammenhang mit der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen. Dieser Effekt verursacht einen zusätzlichen Aufwand in Höhe von 7,1 Mio €.


    Rückstellungen belasten


    Das im Juni 2016 von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf förmlich eingeleitete Ermittlungsverfahren zu Dividendenarbitragegeschäften der ehemaligen WestLB dauert weiter an. Die Portigon AG steht weiterhin mit den Ermittlungsbehörden in Kontakt und kooperiert bei der Sachverhaltsaufklärung. Rein vorsorglich wurden im Rahmen des Halbjahresabschlusses per 30. Juni 2018 die Rückstellungen für diesen Sachverhalt um 85,6 Mio € erhöht. Zudem wurde eine entsprechende Rückstellung für Nachzahlungszinsen gebildet, die sich im Wesentlichen im Rückgang des Zinsüberschusses zeigt. Wann das Ermittlungsverfahren abgeschlossen sein wird, ist nicht bekannt.


    Ausblick


    Der professionelle und kapitalschonende Rückbau der Portigon AG steht auch im Jahr 2019 im Zentrum der Aktivitäten. Für das Geschäftsjahr 2019 wird ein Verlust in einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet.

    Kommentar


    Der Jahresabschluss wurde am Freitagnachmittag hochgeladen nebst der oben eingestellten Pressemitteilung:

    - die Bilanz wurde abermals um rund ein Drittel in einem Geschäftsjahr reduziert. Das Geschäftsvolumen ist von 7,4 auf 4,9 Mrd. in einem Jahr runter.
    - Treuhandvermögen und von der EAA garantierte Bestände machen aktuell noch 0,9 Mrd. aus
    - Mitarbeiteranzahl auf 120 Vollzeitkräfte runter, davon 6 in London und 16 in NY

    Highlights jenseits der Pressemitteilung:

    - harte Kernkapitalquote wieder bei 65% (nach 10,5% zum Halbjahr); RWA deutlich um rund 200 Mio auf nunmehr noch etwa 300 Mio abgebaut.
    - Zinsaufwand für Nachrangkapital ist wegen diverser Fälligkeiten in 2018 um 20 Mio auf 24,3 Mio gesunken. Tendenz weiter fallend, da weiter 160 Mio binnen 2 Jahren von alleine endfällig werden
    - Noch immer neben den Steuerrückstellungen über 400 Mio. andere Rückstellungen vorhanden (darunter 174,4 Mio für Personalsachverhalte bei 120 Mitarbeitern!)
    - Im Bereich Filmfonds ist es gelungen, etliche Aktivitäten vorzeitig zu beenden
    - Weitere Nachzahlungszinsen auf Steuerrückstellungen konnten eingeschränkt werden, aber Steuerthema generell weiter offen
    - Fremdwährungsrisiken sind auf unter 2% der Eigenmittel gefallen (Gesamtrisikobeitrag auf Fremdwährung von 72 Mio auf 9 Mio runter)
    - HGB-Rechnungszinsrisiko (für Berechnung der Pensionsverbindlichkeiten) wird nicht mehr als relevantes Risiko bewertet, ebenfalls Marktpreisrisiko nicht mehr relevant
    - Bilanzsumme wird sich weiter deutlich rückläufig entwickeln, Verlust für 2019 im niedrigen dreistelligen Mio. Bereich erwartet.
    - von den verbliebenen 697,7 Mio T2 Kapital liegen ganze 506,4 Mio bei verbundenen Unternehmen! Man weiß also genau, wo man anfragen muss, wenn man den Abbau hier forcieren möchte!

    --> weiterer Hinweis auf implizites Ende des internen zeitlichen Planungshorizonts im Lagebericht gegeben:
    "Ergänzend zur Risikodeckungsmasse über den Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten wurde zusätzlich eine perspektivische Risikodeckungsmasse bezogen auf das Jahresende 2021 ermittelt."
    Zuletzt geändert von Heiner; 14.04.2019, 20:51.

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    Randbemerkung:
    dem Personalbereich zuzuordnende Sachverhalte in Höhe von 174,4 Mio Euro (Vorjahr 202,2 Mio Euro)
    Personalabbau 65 MA weniger
    27,8 Mio Euro macht ca. 427t Euro pro MA, bedeutet restliche 174,4 Mio Euro Rückstellung macht 1,28 Mio Euro pro MA. Respekt.

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    Zitat von Nobby Hier:16.04.2019, 08:42 Beitrag anzeigen
    Die A0D1KQ und die A0D2FH können nur zu 100% gekündigt werden und die stille Einlage ist vorrangig vor dem EK. Bevor also die Eigentümer Land Nordrhein Westfalen ihr Geld sehen, muß das "Problem" mit den T1 gelöst sein. Dieses Jahr läuft der letzte Genussschein der ehemaligen WestLB aus. Danach könnte der Weg frei sein für einen attraktiven Tender der T1 und in einigen Jahren vielleicht noch mehr.
    Ich hab mich bisher nicht so viel mit der WestLB beschäftigt, aber woraus kann man schliessen, dass überhaupt Geld für die Eigentümer übrig bleibt?

    Die Tiere sind im Buchwert ja auch beträchtlich herabgesetzt und diese Jahr erfolgt eine weiter Herabsetzung, da dreistelliger Verlsut für 2019 schon angekündigt worden ist.

    Wieviel Eigenkapital hat die WestLB überhaupt noch in der Bilanz?

    Ok, habs jetzt selber schnell gefunden:

    EK 2018: 1,415 Mrd. EUR (davon stille Einlagen 1,21 Mrd. EUR)
    bei
    Bilanzsumme: 4,94 Mrd. EUR

    Zuletzt geändert von Crisu; 16.04.2019, 09:36.

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