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    AW: eigener HT1 Fred

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder:
    Soeben ruft mich meine Bank, die DAÖ, an und informiert mich, dass die Zinsen von MorganStanley für die am 28.6.2011 über Börse Stuttgart gekauften 40k HT1 "aus Kulanzgründen, ohne Anerkenntnis jeglicher Rechtsverpflichtung" gezahlt werden.

    MS bezieht sich dabei darauf, dass die Transaktion nach englischem Recht abgewickelt worden sei!!! Man habe die Börse S auch entsprechend informiert.
    ... ohne Worte ...
    Man hat mir den Text des MS-Schreibens nur telefon. vorgelesen, daher kann ich ihn hier nicht einstellen.

    Nachdem das jetzt erledigt ist, kämpfe ich noch weiter mit der HSBC Trinkaus um die Zinsen per 30.6.2010. Diese Typen, von denen bislang ein Herr Armin Böning, Account Manager Custody&Clearing, in Erscheinung getreten ist, stellen sich weiterhin stur.

    Mal sehen, ob ein Strafantrag Bewegung bringt. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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    AW: eigener HT1 Fred

    KULANZZAHLUNG VON MORGAN STANLEY VOM 24.11.2011 WG. ZINSZAHLUNG WKN A0KAAA.
    Deutsche Bank Valuta: 24.11.2011

    *Das Zitat ist der Text der Überweisung

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von ub1 Hier:01.01.2012, 08:50 Beitrag anzeigen
    Deutsche Bank Valuta: 24.11.2011

    *Das Zitat ist der Text der Überweisung
    Bei der Deutschen Bank meiner Mutter tut sich noch nichts. Aber die Depotgebühren für 2011 wurden heute schon mal abgebucht (Valuta 31.12.).

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von alois Hier:01.01.2012, 10:04 Beitrag anzeigen
    Bei der Deutschen Bank meiner Mutter tut sich noch nichts. Aber die Depotgebühren für 2011 wurden heute schon mal abgebucht (Valuta 31.12.).
    Zwischenzeitlich hatte ich auch ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft und es ist tatsächlich so, dass man diesbezüglich gegen den Kontrahenten Strafantrag wegen Unterschlagung ( nicht Betrug wie ich ursprünglich mal schrieb ) stellen kann. Kostet nichts - sollte der Kontrahent nicht von der Bank schriftlich bestätigt werden kann der Strafantrag gegen unbekannt und die handelnde Bank als Zeuge angegeben werden - zumindest würde die dann aufwachen. Auf meiner Seite hatte ich es mit einem promovierten Soziologen "Leiter Beschwerdemanagement" zu tun.

    PS: Die Deutsche Bank hat mir nie ein Schreiben geschickt oder mich angerufen ( nach der Zahlung ) - habe einfach die Zahlung zufällig gesehen.

    PS2: Valuta will ich aber noch korrigiert haben.

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    AW: eigener HT1 Fred

    Final ( fast - wegen Valuta ; aus meiner Sicht ) muss man sagen, dass dieser Thread für Morgan Stanley und einige andere Banken wohl ein teures Vergnügen war. Ohne diesen bzw. den ursprünglichen Thread, hätte ich wohl aufgegeben.

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    AW: eigener HT1 Fred

    comdefect

    Hab grade wieder mit der comdirect telefoniert:
    Ich wurde innerhalb von 2 Minuten zurückgerufen von der Dame mit der ich vorher in Briefkontakt war und sie wußte auch auf Anhieb Bescheid mit der Problematik HT1.
    Ebenfalls wußte sie, daß fast alle Banken mittlerweile die Zinsen bezahlt haben - immerhin.

    Dennoch sieht die codi "derzeit keine festzustellende Rechtsgrundlage" einer Zinszahlung.
    "Der Rechtsanwalt der codi" werde sich ab der 1. Januarwoche intensiv mit dem Fall beschäftigen. Das "Ende der Überprüfung" dürfe jedoch nicht vor Ende Januar erwartet werden. Dementsprechend versprach sie mir einen Anruf Ende Januar 2012.

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von southcol Hier:03.01.2012, 10:27 Beitrag anzeigen
    comdefect

    Hab grade wieder mit der comdirect telefoniert:
    Ich wurde innerhalb von 2 Minuten zurückgerufen von der Dame mit der ich vorher in Briefkontakt war und sie wußte auch auf Anhieb Bescheid mit der Problematik HT1.
    Ebenfalls wußte sie, daß fast alle Banken mittlerweile die Zinsen bezahlt haben - immerhin.

    Dennoch sieht die codi "derzeit keine festzustellende Rechtsgrundlage" einer Zinszahlung.
    "Der Rechtsanwalt der codi" werde sich ab der 1. Januarwoche intensiv mit dem Fall beschäftigen. Das "Ende der Überprüfung" dürfe jedoch nicht vor Ende Januar erwartet werden. Dementsprechend versprach sie mir einen Anruf Ende Januar 2012.
    Der Rechtsanwalt der Codi soll endlich mal die HÜSt STU anrufen!

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von bondino Hier:03.01.2012, 10:47 Beitrag anzeigen
    Der Rechtsanwalt der Codi soll endlich mal die HÜSt STU anrufen!
    Und makiert euch schonmal den 27.06. im Kalender. 30ter ist ein Samstag, also Zahltag entsprechend dem Montag danach. Wer sich wieder ein halbes Jahr rumschlagen will
    mit seiner Bank bevorzugt den 28ten (oder kauft ueber die Flachechsen )

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    AW: eigener HT1 Fred

    Welche Staatsanwaltschaft wäre eigentlich zuständig für einen Antrag wegen Veruntreuung/Unterschlagung? Einfach mal Stuttgart?

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von bondino Hier:06.01.2012, 11:10 Beitrag anzeigen
    Welche Staatsanwaltschaft wäre eigentlich zuständig für einen Antrag wegen Veruntreuung/Unterschlagung? Einfach mal Stuttgart?
    Da man imho seine Depotbank anzeigen muss, würde ich es mit der Staatsanwaltschaft am Sitz der Depotbank versuchen oder alternativ bei Großbanken am Sitz der Konzernzentrale. In Stuttgart könnte man allenfalls die Börse wegen unterlassener Hilfeleistung belangen, aber da es mittlerweile viele Banken ohne deren Hilfe auf die Reihe bekommen haben, kann man sich allenfalls wundern, was da in Stuttgart für Streitigkeiten zwischen den einzelnen Abteilungen stattfinden.

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    AW: eigener HT1 Fred

    Da man imho seine Depotbank anzeigen muss
    Nur weiß ich ja nicht, wer meinen Kupon unterschlagen hat.
    Mein Kontrahent, den mir noch nicht einmal genannt wurde?
    Meine Hausbank anzeigen werde ich sicher nicht.

    D.h. die Frage wäre die zuständige Staatsanwaltschaft bei "Anzeige gegen unbekannt".

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    AW: eigener HT1 Fred

    Aus meiner Sicht ginge ein Strafantrag ggf. gegen Unbekannt, da der Kontrahent in den meisten Faellen nicht bekannt ist und der Kontrahent ja die Herausgabe unterschlaegt. Strafantrag kann meines Erachtens bei jeder Staatsanwaltschaft erstellt werden - die leiten das ggf. intern weiter.

    Nur im Falle einer vermoegensrechtlichen Privatklage ist imho die Depotbank anzuklagen.

    Der Vorteil eines Strafantrags gegen Unbekannt mit der Nennung eines Ansprechpartners der Depotbank als Zeuge, waere aus meiner Sicht nicht die eigentliche Aktivitaet des Staatsanwalts sondern die Tatsache, dass dann die Depotbank ganz maechtig aufwacht und ploetzliche enorme Aktivitaet entwickelt.

    Meine aktuelle Einschaetzung nach der Tatsache dass
    a) die Boerse Stuttgart den Fall geklaert hat und freigiebig schritlich den Sachverhalt bestaetigt
    b) Geschaefte mit dem Kontrahenten Morgan Stanley wohl inzwischen eine Kulanzzahlung von MS erhalten haben

    ist, dass das Rennen zu unseren Gunsten gelaufen ist und es nur noch eine Frage der Zeit ist bis die restlichen Coupons ueberwiesen werden.

    Die Banken haben jetzt lediglich den selbstverschuldeten Aerger mit Valuta 30.6. und den entsprechenden Konsequenzen ( Steuerbescheinigung etc aendern )

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von NNZ Hier:06.01.2012, 11:43 Beitrag anzeigen
    Da man imho seine Depotbank anzeigen muss, würde ich es mit der Staatsanwaltschaft am Sitz der Depotbank versuchen oder alternativ bei Großbanken am Sitz der Konzernzentrale. In Stuttgart könnte man allenfalls die Börse wegen unterlassener Hilfeleistung belangen, aber da es mittlerweile viele Banken ohne deren Hilfe auf die Reihe bekommen haben, kann man sich allenfalls wundern, was da in Stuttgart für Streitigkeiten zwischen den einzelnen Abteilungen stattfinden.
    Was ist das denn nun eigentlich rechtlich? Unterschlagung, Veruntreuung, Betrug?

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von hayouau Hier:06.01.2012, 22:16 Beitrag anzeigen
    Was ist das denn nun eigentlich rechtlich? Unterschlagung, Veruntreuung, Betrug?
    wenn man mich fragte wuerde ich sagen "das resultat eines kaufs der auf gier gepaart mit laecherlicher pfennigfuchserei basierte."

    aber mich fragt ja niemand

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    AW: eigener HT1 Fred

    Zitat von hayouau Hier:06.01.2012, 22:16 Beitrag anzeigen
    Was ist das denn nun eigentlich rechtlich? Unterschlagung, Veruntreuung, Betrug?
    Hängt das nicht auch wieder davon ab, gegen wen man sich wendet und wo das Geld wirklich gelandet ist?

    Zu Veruntreuung finde ich z.B. die folgende Definition:

    Die Tathandlung des Treuebruchtatbestands ist die Verletzung der Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen. Auch beim Treuebruchtatbestand kann Täter nur der sein, dem eine Vermögensbetreuungspflicht obliegt.
    Das führt dann wieder zu der Frage, ob die DB mit der Depotführung die Pflicht übernommen hat, meine Vermögensinteressen wahrzunehmen. Und schon wieder drehen wir uns im immergleichen Kreis

    Wenn die Zinsen weder bei meiner Bank noch bei meinem Kontrahenten angekommen sind, weil irgendwelche Inselaffen die Kohle nicht rausrücken, dann kann es schlecht Unterschlagung sein, oder?

    Aber ist es Betrug, wenn mein Kontrahent die Anleihen mit Zinsanspruch über die Börse Stuttgart verkauft, obwohl er sie (vermutlich) erst wenige Minuten zuvor (eventuell) ohne Zinsanpruch von dem Inselaffen gekauft hat? Oder greift da der schöne Spruch, den ich jüngst von Amtranik gelesen habe "vermute nicht Böswilligkeit dort, wo Dummheit eine hinreichende Begründung ist"?

    Per PN wurde ich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht, dass ich der Bank gegenüber nicht sagen sollte "wenn die Zinsen nicht kommen, dann schalte ich die Staatsanwaltschaft ein" weil ich mich dann selbst der Drohung strafbar mache.

    Also bleibt dann doch nur die Anzeige gegen Unbekannt, da wir keine sichere Kenntnis davon haben, wer unsere Kohle nicht rausrückt. Die würde ich dort erstatten, wo die Depotbank sitzt, denn das muss doch die erste Anlaufstation der Staatsanwaltschaft sein, um sich von der Richtigkeit der Anzeige zu überzeugen.

    Ich habe noch nie eine Anzeige erstattet, aber wenn man der Staatsanwaltschaft die Fakten (gekauft mit Zinsanspruch und bis heute keine Zinsen erhalten) vorlegt, dann sollte das doch ausreichen, oder. Um welchen Straftatbestand es sich genau handelt und wer der Täter ist soll dann die Staatsanwaltschaft herausfinden.

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