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    AW: Nachwuchsförderung

    Zitat von spotturn Hier:07.03.2018, 01:23 Beitrag anzeigen
    Könntest Du das (an einem Beispiel) erläutern? Mir ist vor allem nicht klar, wie ich die Richtung der Verschiebung festlegen kann unabhängig von der Kursentwicklung des Underlying
    Beispiel: Du hast zwei EUREX-Konten. In einem verkaufst Du Calls auf eine Aktie; im zweiten kaufst Du den gleichen Call. Wenn zum Laufzeitende der Call im Plus ist, übst Du ihn aus, verkaufst die Aktien und verbuchst den Gewinn als Aktiengewinn. Die "short call"-Position schliesst Du mit Verlust, der in den allgemeinen Verlusttopf geht. Wenn die long call - Position ins Minus läuft, schliesst Du beide Positionen und fängst neu an.

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    AW: Nachwuchsförderung

    Zitat von Churgast Hier:07.03.2018, 07:33 Beitrag anzeigen
    Beispiel: Du hast zwei EUREX-Konten. In einem verkaufst Du Calls auf eine Aktie; im zweiten kaufst Du den gleichen Call...
    In Deutschland dürften solche In-Sich-Geschäfte als Marktmanipulation durchgehen. Vielleicht besser verschiedene Strikes wählen?

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    AW: Nachwuchsförderung

    ... oder verschiedene Expiry. Jedenfalls Danke für die Erläuterung!

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    Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2019
    • Beitragsbemessungsgrenze in der GKV = 4.537,50 EUR/Monat bzw. 54.450 EUR/Jahr
    • Bezugsgröße (West) = 3.115 EUR/Monat
    • GKV-Mindestbemessungsgrenze für freiwillig versicherte Nicht-Erwerbstätige (z.B. Privatiers)
      = 3.115 EUR / 3 = 1.018,33 EUR/Monat bzw. 12.460 EUR/Jahr
    • GKV-Einkommensgrenze für Angehörige in der Familienversicherung
      = 3.115 EUR / 7 = 445 EUR/Monat bzw. 5.340 EUR/Jahr
    • Für Selbstzahler gibt es bei Kapitalerträgen nur 51 EUR Werbungskosten-Pauschbetrag gemäß GKV-Richtlinie (Suchbegriff "51")
    • In der GKV-Familienversicherung wird der EStG-Sparerpauschbetrag berücksichtigt:
      Bei Einkünften aus Kapitalvermögen sind die damit verbundenen Werbungskosten nach §§ 9 und 9a EStG sowie entsprechend der Rechtsprechung des BSG [7] auch der Sparer-Pauschbetrag nach § 20 Abs. 9 EStG abzuziehen.
    >>> Maximale Kapitalerträge bei Angehörigen in der GKV-Familienversicherung 2019 = 5.340 EUR + 801 EUR = 6.141 EUR

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    Kleine Erinnerung an alle, die VTB Sparpläne in der Schublade liegen haben. Die Sperrfrist läuft bei den meisten wohl demnächst aus und damit relativ liquide.
    Mittlerweile deutsche statt österreichischer Einlagensicherung.
    Habe meine heute befüllt.
    Zitat von der kleine Prinz Hier:01.10.2014, 10:21 Beitrag anzeigen
    AW: Nachwuchsförderung

    Eingeschränktes "Tagesgeldkonto" für 10 Jahre mit 2,5% Festzins: VTB Flex Sparplan

    WPF-Thread "Risikofreier Sparplan gesucht, VTB-Flex-Dingens?". Abschluss 6 Sparpläne. Pro Sparplan:
    • Laufzeit = 01.10.2014-01.10.2024, Anlagebetrag = 10 EUR, geplante Einzahlungen bis 30.09.2018 = 0 EUR
    • jährliches Einzahlungskontingent = 17.000 EUR ... siehe WPF-Posting #64
    • Verfügbarkeit nach 4 Jahren Kündigungssperrfrist (ab 01.10.2018):
      • monatlich 2.000 EUR
      • höhere Beträge mit 3 Monaten Kündigungsfrist
    • Risiko: österreichische Einlagensicherung (bis 100K)

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    Ich habe eine neue Zahnärztin, die die Praxis meines bisherigen Zahnarztes gekauft hat. Die serviert mir Rechnungen, die es in sich haben, obwohl sie nachvollziehbar sind, konfrontiert mich mit einem Generationenkonflikt.

    Ich habe ein vergleichbares Beispiel: Ein Zahnbrücke über drei Zähne und einen fehlenden. Der alte Zahnarzt machte die rechts für 1600 €, die neue Zahnärztin macht exakt dieselbe auf der linken Seite für 2400 €. Dazwischen liegen keine zwei Jahre.

    Betriebswirtschaftlich ist das soweit nachvollziehbar, als die neue Zahnärztin die Praxis deutlich teurer gekauft hat als der Zahnarzt vor 30 Jahren. Da drückt die neue Generation mit ihrer wirtschaftliche Ratio voll durch. Mein Problem: Ich habe meine Altersversorgung auch vor gut 30 Jahren kalkuliert. Also tut sich eine irre Diskrepanz auf, man könnte glatt von Umverteilung sprechen. Der wirkliche Knackpunkt aber ist das Labor, also externe Kosten. Der alte Zahnarzt stellte die mit 1300 € in Rechnung, sie mit 2200 €. Die alten Abrechnungen hat die junge Dame mit der Praxis nicht erworben, also habe ich ihr die nachgereicht. Das Labor nutzt den Grünschnabel für eine satte Preiserhöhung.

    Kann mir hier einer schreiben, welche Tipps sich ihr geben muss? Die Verschiebung in eine neue Generation kostet leider. Die Diskrepanz zwischen meiner Alterskalkulation und ihrer Kostenstruktur ist trotzdem ein veritables Problem. Und wie einem Labor fast 100 % Kostensteigerung als Zahn gezogen werden kann, steht auch dahin, zumal in Köln solche Preise sehr viel höher sind als meinetwegen in Euskirchen oder Kleve. Was mich da weit mehr wundert: Die Krankenkasse läuft nicht Amok, sondern bewilligt. Das wahre Problem: Die Zahnärztin kriegt das in den Griff oder verliert ihre in dieser Gegend sehr zahlungskräftigen Patienten. Die schlucken bei solchen Differenzen auch.

    Da findet sich ein weiteres Problem: Keiner der Alten hatte bei seiner Planung Paradontose und die Degenerierung des Kieferknochens auf der Agenda. Diese legt die Zahnhälse frei, was tiefer gezogene Kronen verlangt, sonst sind Eisbecher wegen der Empfindlichkeit der Zahnhälse tabu. Kosten: 400 € pro Zahn bei 32 derselben. Jene lässt die Zähne ausfallen, weil die Wurzeln ihren Halt verlieren. Die zahnlosen Alten früherer Zeiten waren nicht beim Zahnarzt, sondern haben periodisch einen ausgespuckt. Heute gibt es verzögernde Behandlungsmethoden dafür, auch Implantate, die aber um 3 T€ pro Stück kosten. Das wäre soweit Altersplanungsförderung.

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    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 12:53 Beitrag anzeigen
    die neue Zahnärztin macht exakt dieselbe auf der linken Seite für 2400 €.
    Mach halt einfach ein paar Wochen Urlaub in Pattaya. Dann kannst zu einem ZA gehen, von dem wir uns* seit über 10 Jahren behandeln lassen und immer sehr zufrieden waren.
    Nie gabs Beanstandungen.
    Hier seine Preisliste für Kronen und Brücken:

    https://abload.de/img/zahnarztthailandpreisreciq.jpg

    * ne Gruppe von Leuten, die seit 30 Jahren in Asien leben

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    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 12:53 Beitrag anzeigen
    Die serviert mir Rechnungen, die es in sich haben, obwohl sie nachvollziehbar sind, konfrontiert mich mit einem Generationenkonflikt.
    Ich habe ein vergleichbares Beispiel: Ein Zahnbrücke über drei Zähne und einen fehlenden. Der alte Zahnarzt machte die rechts für 1600 €, die neue Zahnärztin macht exakt dieselbe auf der linken Seite für 2400 €. Dazwischen liegen keine zwei Jahre.

    Die Krankenkasse läuft nicht Amok, sondern bewilligt.
    Die Gebühren sind nach GOZ genormt. Natürlich gibts dort Handlungsspielräume. Vielleicht war dein alter ZA zu günstig bzw. hat "zu nett" kalkuliert? Solange die neue Zahnärztin "im Rahmen der Gebührenordnung" agiert (sonst würde die KK nicht anstandslos zahlen - du sagst selbst, dass die Rechnungen nachvollziehbar sind), kann man ihr m. E. keinen Vorwurf machen.
    (Woher weißt du, dass die Behandlungen jeweils identisch waren?)

    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 12:53 Beitrag anzeigen
    Die Diskrepanz zwischen meiner Alterskalkulation und ihrer Kostenstruktur ist trotzdem ein veritables Problem.
    Verzeihung, wenn ich die Ironie überlesen habe - es ist ein Problem deiner Alterskalkulation bei "Preiserhöhungen" (die scheinbar zumindest teilweise deine KK übernimmt) des Zahnarztes? Gesundheitskosten sind per se nicht absehbar (weswegen man sich entsprechend versichert) oder eben Cash vorhält.

    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 12:53 Beitrag anzeigen
    Die Zahnärztin kriegt das in den Griff oder verliert ihre in dieser Gegend sehr zahlungskräftigen Patienten. Die schlucken bei solchen Differenzen auch.
    Finde den Widerspruch - "sehr zahlungskräftige Patienten"? Hat davon ein gewisser Anteil nicht PKV mit Bausteinen für die Zahnversorgung, die solche Kosten im Bestfall komplett tragen?

    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 12:53 Beitrag anzeigen
    Da findet sich ein weiteres Problem: Keiner der Alten hatte bei seiner Planung Paradontose und die Degenerierung des Kieferknochens auf der Agenda.
    Beides keine Krankheiten, die vor 10 Jahren "entdeckt" wurden und deren Ausbruch im Übrigen viel mit der persönlichen Zahnhygiene zu tun haben.

    Also, wenn ich weiß, dass mein ZA 900 EUR "zu viel berechnet" und ich das ein paar Städte weiter günstiger kriege, würde ich den Zahnarzt wechseln. Mir fehlt die Argumentationsgrundlage, wenn der Versicherer die Kosten erstattet und man sagt, "früher war alles besser".
    Bei Langeweile würde ich einfach mal meine Krankenkasse fragen, was die zu dieser Differenz bei der Abrechnung sagen.

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    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 12:53 Beitrag anzeigen

    Kann mir hier einer schreiben, welche Tipps sich ihr geben muss? Die Verschiebung in eine neue Generation kostet leider. Die Diskrepanz zwischen meiner Alterskalkulation und ihrer Kostenstruktur ist trotzdem ein veritables Problem. Und wie einem Labor fast 100 % Kostensteigerung als Zahn gezogen werden kann, steht auch dahin, zumal in Köln solche Preise sehr viel höher sind als meinetwegen in Euskirchen oder Kleve. Was mich da weit mehr wundert: Die Krankenkasse läuft nicht Amok, sondern bewilligt. Das wahre Problem: Die Zahnärztin kriegt das in den Griff oder verliert ihre in dieser Gegend sehr zahlungskräftigen Patienten. Die schlucken bei solchen Differenzen auch.
    Die Antwort hast Du Dir im Prinzip schon selbst gegeben: Kostentreiber ist das Labor. Die sind im Gegensatz zum ZA bei der Abrechnung nicht an die GOZ/GOÄ gebunden, welche dem ZA nur einen begrenzten kreativen Spielraum bei der Abrechnung läßt. Also müßte die Zahnärztin überredet werden, sich ein günstigeres Labor zu suchen. Ob sie darauf am Ende des Tages eingeht, hängt davon ab, wie preisbewußt sich die Patienten verhalten bzw. an der Patientenstruktur. Bei einem hohen Anteil Privatversicherter mit geringer SB wird sie wenig Interesse an einem Wechsel des Labors haben.

    Ansonsten gibt's Portale, wo sich Preise und Leistungen von Zahnärzten vergleichen lassen.

    https://www.medikompass.de/zahnlabor.php

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    Zitat von Der Fondsmanager Hier:11.10.2018, 13:48 Beitrag anzeigen
    Also müsste die Zahnärztin überredet werden, sich ein günstigeres Labor zu suchen.
    Zumindest hat sie sich zu einer Metallstruktur aus China überreden lassen, was die Kosten um 500 €Euro senkt, trotzdem aus Gold ist. Solange die Brücke hält, soll mir das egal sein.

    Meine Frage galt auch nicht nur der Höhe der Rechnungen, sondern ob sich so ein Zahnarzt, der eine etablierte Praxis übernimmt, also Patienten, die an einen gewissen Kostenrahmen gewöhnt sind, sich unter solchen Bedingungen halten kann? Soweit ich das beurteilen kann, ist die junge Frau fachlich richtig gut. Der Zahnarzt zuvor war auch ein begnadeter Perfektionist und Technikfreak. Die kannten sich irgendwie. Mir täte es einfach Leid, wenn sie betriebswirtschaftlich auf der Schnauze landen würde. Dafür fehlen mir irgendwie die Massstäbe. Ich sehe vorerst nur die erheblichen Diskrepanzen, vor allem den Generationenwechsel. Bis auf das Labor halte ich kein Problem für wirklich lösbar. Die Zahnärztekammer wird ihr schon irgendwie Rechnen beigebracht und Ratschläge erteilt haben. Ich dürfte der einzige bisher sein, der ihr belegte, wie teuer sie im Vergleich zu ihrem Vorgänger ist, ihr empfahl, das im Auge zu behalten.

    Was PKV angeht, so habe ich die für mich vor Jahren kassiert, weil die mehr kostete, als für Zahnersatz zu erwarten war. Selber zurück zu legen, war bisher günstiger als als jede PKV.

    Und was Pattaya angeht, so hatte ich einst etliche afrikanische Zahnkronen, die von deutschen Zahnärzten sofort ersetzt wurden, sobald sie die sahen. Dabei stammten die von Zahnärzten der Sieben-Tage-Adventisten, also US-Amis, die in der Savanne ihre "Helferjahre" ableisteten, oder Südafrikanern. Ich hatte keine Probleme mit denen, die deutschen Zahnärzte sofort und eben nicht nur einer.

    Was mich bei der jungen Zahnärztin fasziniert, ist ihr Röntgengerät, das nicht nur 360 Grad Aufnahmen ermöglicht, sondern Zahnschäden erkennen lässt, wie sie mit älteren Geräten unmöglich waren. Zahnzwischenräume waren bisher das Bermudadreieck jedes Zahnarztes. Einige lassen nicht einmal Abtasten mit Stochern zu. Das neue Gerät serviert das gestochen scharf.
    Zuletzt geändert von frcg; 11.10.2018, 15:42.

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    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 14:46 Beitrag anzeigen
    Meine Frage galt auch nicht nur der Höhe der Rechnungen, sondern ob sich so ein Zahnarzt, der eine etablierte Praxis übernimmt, also Patienten, die an einen gewissen Kostenrahmen gewöhnt sind, sich unter solchen Bedingungen halten kann?
    Sagte ich ja schon: kommt auf die bestehende Patientenstruktur an (Anteil Zuzahler)

    Hab gestern übrigens die Labor-Rechnung für ne Goldkrone Backenzahn (80% Au, 16% Pt) bekommen: 400 EUR, davon 240 EUR Arbeitskosten - nur mal so als Orientierung, was in D von Laboren so berechnet wird.

    Zitat von frcg Hier:11.10.2018, 14:46 Beitrag anzeigen
    Was PKV angeht, so habe ich die für mich vor Jahren kassiert, weil die mehr kostete, als für Zahnersatz zu erwarten war. Selber zurück zu legen, war bisher günstiger als als jede PKV.
    Was sich in jungen Jahren rechnet kann im Alter teuer werden. Ü 40 sollte man m.E. ne Zahnverischerung haben, als GKV-Versicherter auch ne Zahnzusatzversicherung, weil es ab da auch bei guter Zahnpflege los geht, daß ein Zahn nach dem andern saniert werden muß. Und das ist bekanntlich teuer.

    PS: Irgendwie der falsche Thread hier, oder? Denn bei den Zähnen gibt es leider keinen Nachwuchs, den man fördern könnte.

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