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    Dies und das ......

    Zitat von GleichS Hier:05.08.2014, 15:20 Beitrag anzeigen
    Hierher verschieben wir themenfremde Beiträge, eine spätere Löschung behalten wir uns vor.

    ... wurde wieder einmal geleert. Auf ein Neues ..........

    #2
    Sind 40% der Börsenhändler Psychopathen?

    Hierzu gab es einen interessanten Vortrag. Einige Auszüge aus dem Vortrag:

    Psychopathen, erläuterte die Referentin, machten ein Prozent der Weltbevölkerung aus, stellten aber ein Viertel der Gefängnisinsassen. Dort landeten die dummen und gewaltbereiten unter ihnen bereits mit 18 Jahren. Wer dumm und nicht gewaltbereit sei, sitze mit Mitte 20 oft in Haft.
    ...
    Ein größeres Problem, so die Profilerin, stellten die intelligenten Psychopathen dar. Seien sie gewaltbereit, machten sie im Organisierten Verbrechen Karriere. Wer nicht gewaltbereit sei, lege oft beachtliche Karrieren im Management hin. Zehn Prozent der Topmanager und 40 Prozent der Börsenhändler gehörten zu ihnen. Wer das verstanden habe, wundere sich nicht mehr über das viele Chaos und Leid auf der Welt.

    Quelle: http://www.goettinger-tageblatt.de/N...ng-in-Northeim

    Bezahlschranke kann man umgehen, indem man bei Google eingibt: Grieger-Langer Göttingen und dann den Link anklickt

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    #3
    Wie Brüssel Amazon noch stärker macht

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    #4
    Am 6. April zeigt PRO 7 zur Prime Time Leaving Neverland und an dem Wochenende wird Michael in D zum zweiten Mal sterben.

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    #5
    Zitat von Nobby Hier:10.03.2019, 11:10 Beitrag anzeigen
    Sind 40% der Börsenhändler Psychopathen?
    Es wäre mir neu, wenn eine psychische Disposition per se gut oder böse wäre. Wo es um Ordnung geht, sind Leute verlangt, die sich in der bewegen können. Banker tendieren infantil-schizoid, was denen den Umgang mit Geld aber sehr erleichtert. Denen für das übrige Leben eine Balance zu anderen psychischen Sphären zu öffnen, stellt eher Probleme. Jeder Mensch kann an seinen Stärken fürchterlich scheitern und kaputt gehen.

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    #6
    Reibe mir gerade zum Thema Stadtentwicklung in Paris die Augen. Place Pigalle war mal Lebensmittelpunkt der Impressionisten, da billig, Bohème durch und durch. Danach wurde der immer mehr zum Vergnügungszentrum des kleinen Mannes - bis in den 1990ern mit Drogen mehr zu verdienen war als mit Prostitution. Das hat die Seele des Pigalle offenbar ruiniert, Bordelle, Sexshops, Stripptease-Bars mussten schließen. Heute in Pigalle ein angesagtes Viertel für Gentrifikation. Der Ruch des früheren Lasters zieht die Büromenschen an, ist angesagt und sexy. Kann denn nichts so bleiben wie es war? Das alte Milieu hat sich selber wirtschaftlich zerstört, damit einen Mythos von Paris. In zwischen findet sich am Pigalle ein Bio-Laden!!! Kann so ein Viertel noch tiefer sinken? Wohl eine Hommage an die elementare Naturkost frühere Zeiten

    Nette TV-Hommage an Pigalle. Romantisch idealisierende Retro: ça c'etait Paris. Gaby Delys oder Josephine Baker haben sich dort sicher nie blicken lassen.

    Kleine Frage: Wie ist das mit der Reeperbahn in HH?

    Signifikant ist die Ähnlichkeit mit dem Niedergang der Mafia-Bosse in New York. Die haben am Ende mit Drogen die Prostitution ruiniert, die allerdings für den steigenden Lebensstandard zu billig geblieben war. In Las Vegas wollten die das auf höherem Niveau neu aufziehen, was aber andere Leute verlangte als die Mafia bieten konnte. Motto: Auch die Kultur des Elends hat seine Zeit und ihr Ende.
    Zuletzt geändert von frcg; 27.03.2019, 11:31.

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    #7
    ist auf der Reeperbahn genauso

    Frankfurter Bahnhofsviertel ist inzwischen auch "hipp"

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    #8
    Zitat von esteban Hier:27.03.2019, 11:23 Beitrag anzeigen
    Reeperbahn - Frankfurter Bahnhofsviertel
    Und wohin wandert das Milljöh ab? Oder geht das schlicht mit Harley Davidson unter.

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    #9
    das stirbt aus, aber nicht erst seit der Gentrifizierung - auf der Reeperbahn begann das Milieusterben schon in den 90ern, als Albanerclans da nach und nach alles übernahmen

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    #10
    vgl.:

    Spiegel-Artikel von 1998:

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiege...d-7441089.html

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    #11
    Zitat von frcg Hier:27.03.2019, 11:36 Beitrag anzeigen

    Und wohin wandert das Milljöh ab?
    Wenn man noch billiges Nachtleben mit allem was dazugehört erleben will, dann ist man auf den Philippinen, in Angeles City am besten aufgehoben.
    Da gibt’s immer noch was das kaputte Herz begehrt, billig und in unerschöpflicher Menge.
    An die Lebensqualität sollte man keine zu hohen Ansprüche stellen…
    Hier ein Bericht, den ich als langjähriger Bewohner dieses Paradieses in allen Punkten unterschreiben kann.
    http://www.stickmanbangkok.com/Reade...reader7202.htm

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    #12
    Zitat von Binance Hier:27.03.2019, 12:03 Beitrag anzeigen
    Philippinen, in Angeles City am besten aufgehoben.
    Klar doch, hin mit dem Bums-Bomber und zurück mit dem Tripper-Clipper. Und wenn ich Estes Spiegelartikel recht verstehe, handelt es sich zunehmend um Migranten-Prostitution. Verdrängung deutscher Zuhälter? Die dürften in dieses fremde Milieu schon wegen fehlender Sprachkenntnisse gar nicht kommen. Im 19. Jh. war Prostitution eine Frage der Zuwanderung aus agrarischen Gebieten in die industriellen Zentren, also rein national, heute eine aus Osteuropa etc. in dieselben, also "international", falls ethnisch spezifisch nicht der besser Ausdruck wäre. Was der Spiegel nicht analysiert: Wo findet diese Prostitution denn statt? Modellwohnung sind keine Anschrift, sondern eine Organisationsform. Diese Häuser dürften eher am Stadtrand oder gut versteckt in den oberen Etagen von Döner-Buden etc. in der City liegen oder eben direkt im Ausland. Politisch virulent wird das Thema bei Gentrifikation. Tatsächlich verlagert sich die billige Prostitution, Wohnraum wird frei, der von der Klientel der Grünen "sozialverträglich" beansprucht wird. Um den Pigalle wurde effektiv fast alles abgerissen, da absolut marode. Welche Hure, welcher Zuhälter investiert in Substanzerhaltung? Die Bauvorschriften haben sich seit dem 19. Jh. auch deutlich verändert. Das Rock-Lokal New Moon dürfte heute auf der Stelle geschlossen werden, weil Notausgänge fehlen, bei Brand und Panik mindestens hundert Tote zu erwarten wären. Von diesen Häusern kann man heute allein die Fassade stehen lassen, um das Stadtbild zu erhalten. Doch ohne die alten Neon-Animationen dürften alle ernüchtert darauf verzichten.
    Zuletzt geändert von frcg; 27.03.2019, 14:01.

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    #13
    Zitat von frcg Hier:27.03.2019, 11:36 Beitrag anzeigen
    Und wohin wandert das Milljöh ab? Oder geht das schlicht mit Harley Davidson unter.
    ... Bentley is the new Harley

    In HH gings nach gesäubertem und institutionalisiertem Touristenrummel in Richtung Osten bzw "Hellport" und im Bereich der Eiweißentsorgung mit deutlich sinkendem Niveau. Die MoPo berichtet weiter täglich - the Rise and Fall of Mongols "MC", das "MC" aber grundsätzlich ganz ohne Führerscheine und ohne Motorräder. Claas Meyer-Heuer lebt praktisch seit Jahren allein von permanenter "Hofberichterstattung" (Spiegel-TV). Unterm wie auf dem Strich haben die Clans aber längst gewonnen - in D über 200.000 "Member" stark wenn man incl. Kind und Kegel alle mitzählt. Tendenz dynamisch weiter wachsend. Da haben die OldSchool "Chosen Few" keine reele Chance mehr. Polizei und Staatsanwälte aber auch nicht, weil alles heute internationalisiert, risikoarm durchoptimiert strukturiert und hoffnungslos mit Justiz, Wirtschaft und Politik vermischt und verstrickt ist. Mit manchmal skurrilen Auswüchsen - von einem CDU-MdB hier aus der Ecke wurde aktuell das offizielle Profilbild dazu missbraucht, in Datingportalen diverse gutsituierte Frauen zu umgarnen und dann erfolgreich um Geld abzuzocken.

    Und wenn es selbst für die Harley nicht mehr reicht - man muss sich nur zu helfen wissen (Ton unbedingt auf AN): https://twitter.com/jmsclee/status/1108319587450437632

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    #14
    Zitat von Al Bondy Hier:27.03.2019, 15:33 Beitrag anzeigen
    ... Bentley is the new Harley
    Immerhin ein VW.

    Sex and crime baut eben sehr traditionell familiär auf, wenigstens in sozial engem Feld. Mafia, Hell Angels etc. kannten sich alle vom Bolzplatz im Viertel. Das wird immer nach unten weiter gereicht. Darüber rangieren die Hotels, die sehr viel diskreter agieren, aber sicher nicht weniger einträglich. Über die redet niemand. Sex without crime ist auch langweilig.

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    #15
    Ein Teil der Prostitution ist natürlich auch ins Internet abgewandert, gibt ja eigene Seiten für angebliche "Hobbyhuren", die man da buchen kann - sind natürlich Professionelle und man besucht sie dann nicht in der eigenen Wohnung, sondern auch nur in angemieteter Verrichtungsstätte, aber die kann theoretisch überall sein, weil man ja nicht mehr auf Laufkundschaft angewiesen ist.

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