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    AW: Mifid ii

    Zitat von NNZ Hier:25.01.2018, 09:42 Beitrag anzeigen
    Was mich viel mehr interessiert ist, wie es denn mit dem MIFID/PRIIP-Problem in anderen Ländern aussieht. Stöhnen unsere italienischen Mitzocker auf investiroggi auch so oder gibt es die Probleme nur, weil deutsche Banken besonders gründlich sein wollen?
    Sie haben anscheinend das gleiche wenn nicht schlimmer, hier ein Paar Beiträge (maschinelle Übersetzung):
    Thanks for the replies and I confirm the absurdity I can buy all the Government I want, Argentina and even Venezuela but no corporate although rating to hopefully settle as soon as possible, nonetheless demonstrates the inefficiency of our system because we knew from months of Mifid2, ... do I always endure. Coupon Kongo at 31.12. ?
    I am a Customer Bank MPS with the new MIFID (despite expert profile and risk) stops me every time I post buying a corporate bond; you regular operations as before?
    I lately I've been dealing with certificates and almost all I have in my watchlist I can't neither sell nor buy because product, but the kid to miss but I can buy any bond of VENEZUELA, don't get me wrong it's nothing personal against whomsoever buy these products, just wanted to point out that right now I don't think it's more risky to buy a certificate with 100 protection that bonos VENEZUELA

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    Zitat von Alf Hier:25.01.2018, 11:11 Beitrag anzeigen
    Sie haben anscheinend das gleiche wenn nicht schlimmer, hier ein Paar Beiträge (maschinelle Übersetzung):
    Na ja, bei Zertifikaten ist dies teilweise logisch. Hier ist aber zu unterscheiden, ob Fehler bei Bank liegt = nicht richtige Eingabe aller relevanten Kundendaten oder beim Emmisionshaus = Anforderung des PRIIPs über die Plattform des Zertifikate Anbieters ist möglich bzw. kann generiert werden.
    Ferner ist noch zu hinterfrage, was für Zertifikate sind dies denn? Noch im Handel befindliche oder uralt Produkte? Wenn Problem, sollte man sich mit dem Zertihaus in Verbindung setzen.

    Was ist aber mit unseren Leichen? Also Floater etc. ?

    Und auf die Frage von NNZ? Gibts ausser bei der Raiba Jungholz keinen anderen Kunden in Österreich, der in diesen Bereichen aktiv ist?

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    Zitat von Crisu Hier:24.01.2018, 02:38 Beitrag anzeigen
    Consors hat mit per email bestätigt dass sie die einstufung als prof. Anleger anbieten.
    Habs hier die antwort irgendwo gepostet.
    Hattest du am 08.01.2018 in Beitrag #364 gepostet, ist aber laut schriftlicher Antwort der Kundenbetreuung von heute nicht mehr möglich.

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    Zitat von ceekay74 Hier:25.01.2018, 11:40 Beitrag anzeigen
    Hattest du am 08.01.2018 in Beitrag #364 gepostet, ist aber laut schriftlicher Antwort der Kundenbetreuung von heute nicht mehr möglich.
    Kann das bestaetigen, Mail von gestern:

    Die Einstufung als professioneller Anleger bedeutet, dass in der Beratung geringere Anforderungen greifen. Die Consorsbank bietet diese Einstufung regulär nicht an.

    Sie können nach wie vor sämtliche Gattungen handeln, zu welchen Basisinformationsblätter vorliegen. Es hat sich diesbezüglich für Sie nichts geändert.

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    Auskunft S-Broker (Beschwerdestelle):

    Wir haben uns dazu entschlossen, unsere Kunden grundsätzlich ausschließlich als Privatkunden zu behandeln. Eine Hochstufung unserer Kunden auf den Status eines professionellen Anlegers ist derzeit nicht vorgesehen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

    Für eine Depotverbindung in unserem Haus gilt somit bis auf Weiteres, dass unsere Kunden PRIIP-pflichtige Produkte nicht handeln können, wenn das Basisinformationsblatt nicht zur Verfügung steht.
    Haben wir denn mit der Einstufung "professioneller Anleger" etwas übersehen? Warum stellt man sich so an? Für die Bank ist es doch perfekt: "Haftungsfreistellung" und der Kunde handelt mehr. Selbst wenn die Bank für die Prüfung der Unterlagen eine einmalige Gebühr berechnen würde, wäre das für den gewillten Kunden kein Hindernis. Im Endeffekt geht einfach nur Geschäft flöten.

    Wenn selbst Bankhaus Jungholz, wo doch mit Sicherheit nicht der deutsche Kleinanleger in der Mehrheit ist, diese Einstufung nicht vornimmt?

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    Zitat von davidh Hier:25.01.2018, 18:33 Beitrag anzeigen



    Haben wir denn mit der Einstufung "professioneller Anleger" etwas übersehen? Warum stellt man sich so an? Für die Bank ist es doch perfekt: "Haftungsfreistellung" und der Kunde handelt mehr. Selbst wenn die Bank für die Prüfung der Unterlagen eine einmalige Gebühr berechnen würde, wäre das für den gewillten Kunden kein Hindernis. Im Endeffekt geht einfach nur Geschäft flöten.
    Jeder logisch denkende Privatkunde könnte jetzt doch denken und argumentieren "wenn die Anleger durch MIFID II vor Risiken geschützt werden sollen und wenn Banken mir den Zugang zu bestimmten Produkten verwehren, dann muss der verbliebene Rest an frei zugänglichen Wertpapieren narrensicher sein"

    Da wünscht man sich, dass diese Banken, die ihren Kunden den Zugang zu den riskanten PRIIPs verwehren, anschließend mit Klagen überhäuft werden, wenn die schutzbedürftigen Kunden sich mit idiotensicheren Lithium-Minen, Cannabis-Buden, Hebelzertis oder M-Bonds ruiniert haben.

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    Zitat von davidh Hier:25.01.2018, 18:33 Beitrag anzeigen
    Haben wir denn mit der Einstufung "professioneller Anleger" etwas übersehen? Warum stellt man sich so an?
    Wahrscheinlich stimmen Kosten/Nutzen nicht. Es ist ja mehr als nur eine Kundenunterschrift, die Banken müssen ihre Prozesse ändern um 2 Kundenkategorien zu verwalten. Dazu kommt zusätzliches Haftungsrisiko.

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    ... hätte man im Zuge der sowie notwendigen Implementierung doch problemlos mitmachen können.
    Kunde mit Häkchen Profi = alles wie gehabt
    Kunde ohne Häkchen Profi = bla blub

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    Der neue Anlegerschutz ruft Verwirrung hervor

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    Kann man mal wieder sehen, was für ein Quatsch in Brüssel zelebriert wird.

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    Zitat von Torman Hier:12.01.2018, 17:46 Beitrag anzeigen
    Diese Woche hat die RCI Bank einen neuen Floater in kleinanlegertauglicher Stückelung aufgelegt (A19ULD). In den Final Terms ist sie auch für Privatanleger freigegeben. Allerdings habe ich kein PRIIP KID gefunden. Was machen nun die Banken draus?
    Kleines Update: 2 Wochen später ist die Anleihe immerhin bei meinen 3 Depots (Commerzbank, DKB, Flatex) kaufbar. Allerdings ist das BIB weiterhin nirgendwo einzusehen, welches doch angeblich so unverzichtbar für den Kunden ist. Das dauert dann wohl noch etwas länger.

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    Ist doch super, wenn die Anleihe nachgibt, kannst du den Kauf rückabwickeln - nicht ausreichend beraten

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    Zitat von davidh Hier:25.01.2018, 18:33 Beitrag anzeigen
    Haben wir denn mit der Einstufung "professioneller Anleger" etwas übersehen? Warum stellt man sich so an? Für die Bank ist es doch perfekt: "Haftungsfreistellung" und der Kunde handelt mehr. Selbst wenn die Bank für die Prüfung der Unterlagen eine einmalige Gebühr berechnen würde, wäre das für den gewillten Kunden kein Hindernis. Im Endeffekt geht einfach nur Geschäft flöten.
    Ja, Du übersiehst etwas: Die Bank prüft die Einstufung als Profi und haftet dafür.

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    Zitat von Alf Hier:25.01.2018, 20:07 Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich stimmen Kosten/Nutzen nicht. Es ist ja mehr als nur eine Kundenunterschrift, die Banken müssen ihre Prozesse ändern um 2 Kundenkategorien zu verwalten. Dazu kommt zusätzliches Haftungsrisiko.
    Es scheint wohl nicht ganz so einfach zu sein. Der Profi wird bei der Coba in 3 Kategorien nochmals unterteilt,Wertpapiere, Derivate und O + F

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    Zitat von B3S Hier:26.01.2018, 09:00 Beitrag anzeigen
    Ja, Du übersiehst etwas: Die Bank prüft die Einstufung als Profi und haftet dafür.
    Was genau heißt Haftung?
    Dass die Unterlagen des Kunden korrekt waren? Die Validität der Daten ließe sich nötigenfalls durch eine Bankenauskunft bestätigen. Wenn man alle Geschäfte sowieso bei der gleichen Bank abwickelt, können sie den Nachweis selbst erbringen. Das könnte ich noch akzeptieren, wenn die Bank nur die Einstufung vornimmt, wenn die Geschäfte in ihrem Haus abgewickelt wurden. Aber es heißt pauschal Nein.

    - der Kunde hat an dem Markt, an dem die Finanzinstrumente gehandelt werden, für die er als professioneller Kunde eingestuft werden soll, während des letzten Jahres durchschnittlich zehn Geschäfte von erheblichem Umfang im Quartal getätigt;
    - der Kunde verfügt über Bankguthaben und Finanzinstrumente im Wert von mehr als 500.000 Euro;
    Im Gesetz steht auch nicht, dass diese Fakten z. B. jährlich erneuert werden müssen.

    Ich verstehe weiterhin nicht, wo das Problem ist.

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