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    Zitat von gordonb Hier:19.03.2019, 00:03 Beitrag anzeigen

    Der Argentinien Kicker A0DUDM ist auch PRIIPS gesperrt. Dass Argentinien als Emittent / Anbieter eine Weisung / Mitteilung / Vorgabe an WM Daten geliefert hat, halte ich für wenig wahrscheinlich. Sollte als Staatsanleihe eigentlich nicht unter PRIIPS fallen, obschon natürlich von einem Index abhängig und komplex. Für Argentinien dürfte MiFID/PRIIPs dasselbe wie ein umgefallener Sack Reis in China sein.

    Dafür ist der Griechen-Kicker, auch komplex und indexabhängig, nicht gesperrt. Logisch nachvollziehbar ist das alles nicht.
    Meines Wissens nach gilt die PRIIP-Ausnahme nur für EU-Sovereigns.

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    Ach, ihr kleinen Dummerchen

    Vater Staat maßt sich an, besser zu wissen, was gut ist für das Depot der Kinder. Wie weit treibt es der Anlegerschutz noch mit der Entmündigung?


    Von Georg Meck

    Wer beschützt Kinder davor, dass die Eltern das Vermögen, also ihr späteres Erbe, verprassen? Niemand. Aus gutem Grund. In einer freien Gesellschaft soll jeder so viel konsumieren, wie er mag. Kein Staat, keine Kirche, kein Jugendamt schreitet ein, wenn Mama und Papa das Geld tausenderweise mit Kreuzfahrten im Meer versenken oder mit Hochprozentigem auf den Kopf hauen.

    Brenzlig wird es für die Eltern erst, wenn sie ihr Geld für die Kinder sparen wollen, es brav auf die Bank ihres Vertrauens tragen und es dort in ein Depot für die Kinder stecken. „Gefahr im Verzug“, ahnt da der Gesetzgeber und zieht die Daumenschrauben an. Das Vermögen der Kinder muss vor der Unvernunft der Eltern geschützt werden, so die Haltung der Politik: Die Eltern könnten ja Aktien kaufen. Oder sonstiges spekulatives Teufelszeug und damit unzumutbare Risiken eingehen, vor denen die unmündigen Kleinen zu bewahren sind. Denn merke: Was Risiken sind und inwieweit ein Privatmensch diese zu tragen vermag, das kann niemand besser einschätzen als Vater Staat. ...

    ... lesenswerter Artikel in der FAZ, weiter: https://www.faz.net/aktuell/finanzen...2758.html#void

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    Stellungnahme der Börse Stuttgart

    MiFID II/MiFIR: Offene Fragen und Problemfelder führen in der Praxis zu
    erheblichen Mehraufwänden bei Emittenten, Banken und Handelsplätzen
    – ohne Mehrwert für den Anleger zu erzeugen

    boerse-stuttgart_stellungnahme_MiFID II-2.pdf
    https://www.boerse-stuttgart.de/-/me..._mifid-ii.ashx

    S. 5/6 Wertpapierkultur in Deutschland: Banken in der
    Wertpapier- und Anlageberatung auf dem Rückzug,
    sinkende Produktvielfalt für Privatanleger höchst
    problematisch

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    Zitat von Torman Hier:19.03.2019, 08:46 Beitrag anzeigen

    Meines Wissens nach gilt die PRIIP-Ausnahme nur für EU-Sovereigns.
    Im Vorwort zur PRIIPS-VO Absatz (7): "[...] Assets that are held directly, such as corporate shares or sovereign bonds, are not PRIIPs, and should therefore be excluded from the scope of this Regulation. [...]"

    Oder die deutsche Fassung: "Ver*mögenswerte, die direkt gehalten werden, wie Aktien oder Staatsanleihen, sind keine PRIIP und sollten daher vom Anwendungsbereich dieser Verordnung ausgenommen werden."

    Hier ist zumindest wörtlich keine Beschränkung der Ausnahme auf EU Staatanleihen (oder EU Aktien) intendiert.

    Kommentar


    Zitat von gordonb Hier:19.03.2019, 14:48 Beitrag anzeigen

    Im Vorwort zur PRIIPS-VO Absatz (7): "[...] Assets that are held directly, such as corporate shares or sovereign bonds, are not PRIIPs, and should therefore be excluded from the scope of this Regulation. [...]"

    Oder die deutsche Fassung: "Ver*mögenswerte, die direkt gehalten werden, wie Aktien oder Staatsanleihen, sind keine PRIIP und sollten daher vom Anwendungsbereich dieser Verordnung ausgenommen werden."

    Hier ist zumindest wörtlich keine Beschränkung der Ausnahme auf EU Staatanleihen (oder EU Aktien) intendiert.
    Hier haben wir doch ein Superbeispiel, wo die Verordnung und die tatsächliche Auslegung soo übereinstimmen wie sie nur können, nämlich null. We r hat also das veranlasst?

    Kommentar


    wombard gordonb

    Hier haben wir doch ein Superbeispiel, wo die Verordnung und die tatsächliche Auslegung soo übereinstimmen wie sie nur können, nämlich null. Wer hat also das veranlasst?
    Im nächsten Abschnitt (8):
    This Regulation does not prejudice the right of Member States to regulate the provision of key information on products that fall outside its scope. In accordance with their mandate for consumer protection ...

    MaW, jedes Land hat das Recht, die Verordnung auf beliebige Produkteanzuwenden. Noch Fragen?


    Kommentar


    Zitat von Fredegar Hier:20.03.2019, 07:43 Beitrag anzeigen
    wombard gordonb



    Im nächsten Abschnitt (8):
    This Regulation does not prejudice the right of Member States to regulate the provision of key information on products that fall outside its scope. In accordance with their mandate for consumer protection ...

    MaW, jedes Land hat das Recht, die Verordnung auf beliebige Produkteanzuwenden. Noch Fragen?

    Ich weiss. Deswegen gibts doch dieen Sch...., weil die Deutschen Vollipfosten ihre absolute Dämlichkeit als Politiker damit explizit untermauern.

    Deswegen verstehe ich zwar die Aufregung über MifiD , aber vielleicht hat jetzt auch der letzte von Euch geschnallt, das dies keine Brüssler Entscheidung ist ,sondern eure Politiker vor Ort diejenigen sind, die euch in euren Grundrechten eingeschränkt haben.

    Kommentar


    Zitat von Fredegar Hier:20.03.2019, 07:43 Beitrag anzeigen
    MaW, jedes Land hat das Recht, die Verordnung auf beliebige Produkteanzuwenden. Noch Fragen?
    ... exakt meine Vermutung.
    Und Dummdeutschland über-erfüllt sein Plan-Soll in bester DDR-2.0-Manier mit hündischer Unterwürfigkeit.

    Deswegen verstehe ich zwar die Aufregung über MifiD , aber vielleicht hat jetzt auch der letzte von Euch geschnallt, das dies keine Brüssler Entscheidung ist ,sondern eure Politiker vor Ort diejenigen sind, die euch in euren Grundrechten eingeschränkt haben.
    ... nur wer bitte wirklich konkret ?
    Das wäre unbedingt zu klären. Ich sehe da keine Befehlskette aus dem Hinterzimmer vom Bundeskabinett bis zu WM-Daten. Und auch keine Kompetenzen. Hat jemand zufällig ein funktionstüchtiges IFF-Radarsystem zuhause im Garten rumstehen ("Identification Friend or Foe") ?

    Kommentar


    Zitat von Al Bondy Hier:20.03.2019, 09:17 Beitrag anzeigen

    ... exakt meine Vermutung.
    Und Dummdeutschland über-erfüllt sein Plan-Soll in bester DDR-2.0-Manier mit hündischer Unterwürfigkeit.



    ... nur wer bitte wirklich konkret ?
    Das wäre unbedingt zu klären. Ich sehe da keine Befehlskette aus dem Hinterzimmer vom Bundeskabinett bis zu WM-Daten. Und auch keine Kompetenzen. Hat jemand zufällig ein funktionstüchtiges IFF-Radarsystem zuhause im Garten rumstehen ("Identification Friend or Foe") ?
    deine Ironie in allen Ehren aber WM ist ein Anbieter und kein Gesetzgeber. Daher kann imho WM nicht derjenige sein, der die Spielregeln ändert. Dies kann nur derjenigen, der Richtlinienkompetenz hat. Und da die Richtlinie im Parlament verabschiedet wurde, geht wohl kein Weg daran vorbei, wer hier derjenige ist.

    Kommentar


    Tier Anleihen für Privatanleger verboten- mit Fondsgebühren wieder erlaubt- was für eine Gesetzgebung!

    Der UC AXI Global CoCo Bonds UCITS ETF (ISIN: LU1873136789) bietet sowohl Zugang zu Additional Tier 1 Anleihen (AT1), als auch Restricted Tier 1 Anleihen (RT1).

    Kommentar


    Zitat von Tonio Hier:20.03.2019, 10:10 Beitrag anzeigen
    Tier Anleihen für Privatanleger verboten- mit Fondsgebühren wieder erlaubt- was für eine Gesetzgebung!

    Der UC AXI Global CoCo Bonds UCITS ETF (ISIN: LU1873136789) bietet sowohl Zugang zu Additional Tier 1 Anleihen (AT1), als auch Restricted Tier 1 Anleihen (RT1).
    Über dwp Bank ist das nicht erwerbbar. Außerdem quasi 100k Stückelung.

    Kommentar


    Zitat von Tonio Hier:20.03.2019, 10:10 Beitrag anzeigen
    Tier Anleihen für Privatanleger verboten- mit Fondsgebühren wieder erlaubt- was für eine Gesetzgebung!

    Der UC AXI Global CoCo Bonds UCITS ETF (ISIN: LU1873136789) bietet sowohl Zugang zu Additional Tier 1 Anleihen (AT1), als auch Restricted Tier 1 Anleihen (RT1).
    Das ist doch die (altbekannte) ratio der Norm: Um die wilde Anlageberatung von Kleinanlegern durch die Institutionellen abzumildern, hat man ihnen die Kleinanleger "geschenkt". (M.E. ist Kleinanleger, wer mit weniger als 10 Mio. unterwegs ist.) Entsprechend muss der fondinvestierte Anleger nun seinen Manager, d.h. viele Bonds, die er nie gekauft hätte, im Blick haben und darf selbst nicht 'schnell' auf Entwicklungen reagieren.
    Fazit: Weniger Gewinn bei mehr Arbeit.

    Selbstverständlich gewährt man dir weiterhin die Freiheit, dein Geld im Ofen zu verbrennen. ... solange die Mehrheit davon absieht.


    Exkurs: Dasselbe/Gleiche Muster kann man bei der Urheberrechtsreform erkennen. Im Kern ist eine pro-Google-Norm ... oder "China" auf europäisch. Mal sehen, welche Auswirkungen sie auf dieses Board haben wird.

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    Zitat von wombard Hier:20.03.2019, 10:00 Beitrag anzeigen
    WM ist ein Anbieter und kein Gesetzgeber. Daher kann imho WM nicht derjenige sein, der die Spielregeln ändert. Dies kann nur derjenigen, der Richtlinienkompetenz hat. Und da die Richtlinie im Parlament verabschiedet wurde, geht wohl kein Weg daran vorbei, wer hier derjenige ist.
    ... wenns so einfach wäre - die winken doch auch nur noch völlig ahnungslos durch was ihnen vorgelegt wird.

    Die Frage, wer die Richtlinienkompetenz der strikten deutschen Auslegung tatsächlich innehat, beantwortet das zwar allgemein pauschal aber nicht konkret. Da BAFin sich -aus Eigeninteresse- aber sehr konkret kontra ESMA und pro "nationale Regelung" geäußert hat und das BMF offenbar ähnlich denkt, bleibt die Frage weiter ungeklärt - oder die Antwort liegt doch in der These eines -typisch deutsch- einmal losgetretenen verwaltungsbürokratischen Selbstläufers.

    Die Geschichte hat gezeigt, dass (UK RAF) Flächenbombardements völlig sinnlos waren - erst der strategisch gezielte (USAF) Einsatz gegen Energieversorgung und Transportlogistik hat effektiv entscheidend gewirkt. Ergo muss man trotz wachsender Medien- und Breitenwirkung unbedingt noch "das Nest" finden. Was sicher dadurch erschwert wird, dass dann wie gewohnt einer die Verantwortung auf den anderen abzuschieben versucht und alle "nur auf Befehl" gehandelt haben. Kennt man ja schon in D.

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    Zitat von B.Gunn Hier:20.03.2019, 10:42 Beitrag anzeigen
    Das ist doch die (altbekannte) ratio der Norm: Um die wilde Anlageberatung von Kleinanlegern durch die Institutionellen abzumildern, hat man ihnen die Kleinanleger "geschenkt".
    ... Auslöser bleiben, zehn endlos intensiv bürokratische Jahre dazwischengelegt, die "Lehman-Zertifikate".

    (M.E. ist Kleinanleger, wer mit weniger als 10 Mio. unterwegs ist.) [SIZE=12px]Entsprechend muss der fondinvestierte Anleger nun seinen Manager, d.h. viele Bonds, die er nie gekauft hätte, im Blick haben und darf selbst nicht 'schnell' auf Entwicklungen reagieren.
    ... seltsame Definition. Es dürfte nur sehr wenige geben, die jenseits 10 Mn ihre Investments noch selbst verwalten, börslich handeln oder die Kompetenz dafür aufbringen.

    Fazit: Weniger Gewinn bei mehr Arbeit.
    ... ist Sinn und Zweck sowie sicheres Resultat jeder Regulierung.
    China hat über 90 Flughäfen gebaut und in Betrieb genommen seit BER-Grundsteinlegung.

    Selbstverständlich gewährt man dir weiterhin die Freiheit, dein Geld im Ofen zu verbrennen. ...
    ... das geht heute allein aus Klimaschutzgründen garnicht mehr.
    Dafür braucht es Termingeschäftsfähigkeit - siehe die neue Bondboard-Unterformation "Fridays for Options & Futures".

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    Zitat von Al Bondy Hier:20.03.2019, 11:03 Beitrag anzeigen
    ... wenns so einfach wäre - die winken doch auch nur noch völlig ahnungslos durch was ihnen vorgelegt wird.
    Sorry, aber diese Diskussion verstehe ich nicht: Mifid II ist europäisches Recht, das von allen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss. Zeitliche Verzögerungen bei der Umsetzung sind dabei nebensächlich. Vielmehr zeigt die konsequente Umsetzung der Regelung deren Bedeutung auf. Fraglich ist, ob damit Änderungen verbunden sein werden oder ob man die Ergebnisse dieser Praxis beabsichtigt hat. Hinsichtlich der Kleinanlegerpositionen dürfte es zu keinen überraschenden Ergebnissen gekommen sein. Die Regeln sind "glasklar".

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