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Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

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    Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Hiermit ist der Thread : Konjunktur, Daten, Entwicklung, Prognosen etc. eröffnet !


    Asien schiebt die Weltwirtschaft an

    Die Stimmung in der Weltwirtschaft ist zum Jahresauftakt 2010 so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Vor allem in Asien ist das Geschäftsklima überdurchschnittlich positiv, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte.

    Asien zieht die Weltwirtschaft aus dem Stimmungstief. Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Weltwirtschaftsklimaindikator stieg zum Jahresbeginn erstmals seit zwei Jahren über seinen langfristigen Durchschnitt und erreichte 99,5 Punkte nach 91,4 Punkten im Herbst. Vor einem Jahr hatte der Indikator im ersten Quartal nur 50,7 Punkte erreicht. Vor allem die Entwicklung in Asien sorge für das überdurchschnittliche Klima, teilte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch mit. „In allen anderen großen Wirtschaftsregionen liegt der Indikator dagegen weiterhin unter seinem langjährigen Mittelwert.“

    Sinn sagte: „Weltweit schätzen die befragten Experten die derzeitige Wirtschaftslage weniger schlecht ein als im vergangenen Herbst.“ Auch die Entwicklung im kommenden halben Jahr werde von den weltweit mehr als 1000 befragten Experten nochmals zuversichtlicher beurteilt. „Das spricht für eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung der Weltwirtschaft in den kommenden Monaten.“

    Die Einschätzung der Wirtschaftslage sei außerhalb Asiens aber vorwiegend unbefriedigend. „Hinsichtlich der Entwicklung in der nahen Zukunft sind die Asienkenner weiterhin optimistisch, aber nicht mehr ganz so wie im Vorquartal“, sagte Sinn. Die Fachleute rechnen für 2010 mit einer etwas höheren Inflation als im Vorjahr (2,9 Prozent verglichen mit 2,5 Prozent).

    Auch die kurzfristigen Zinsen werden den Erwartungen nach im kommenden halben Jahr steigen. „Im Einklang mit den günstigeren Konjunkturperspektiven erwarten sie zudem, dass auch die langfristigen Zinsen in der nahen Zukunft anziehen“, sagte Sinn.

    17.02.2010 11:47 Uhr Handelsblatt.com

    #2
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    US-Notenbank revidiert BIP-Projektion für Ende 2010 nach oben

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    #3
    altes BB: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Falls jemand zum Nachschlagen den alten Thread lesen will:
    Altes BB: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc. bis zum 26.01.2010 23:38:46

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    #4
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Eilmeldung: Fed hebt den Diskontsatz von 0,5% auf 0,75%

    http://www.boerse-go.de/nachricht/Ei...4951,b503.html

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    #5
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Banken holen sich bei EZB-Tender nur 17,9 Milliarden Euro
    Mittwoch, 31. März 2010, 13:35 Uhr



    Frankfurt (Reuters) - Die Banken der Euro-Zone haben sich beim letzten Sechs-Monats-Tender der EZB lediglich 17,9 (17,876) Milliarden Euro gesichert.

    Das teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit. Von Reuters befragte Geldmarkthändler hatten damit gerechnet, dass rund 70 Milliarden Euro nachgefragt werden. An dem Geschäft nahmen 62 Kreditinstitute teil. Der Zins des Tenders ist an die Entwicklung des Leitzinses im kommenden halben Jahr gekoppelt. Aktuell liegt dieser bei einem Prozent und dürfte sich nach Einschätzung von Analysten auch bis zum Herbst nicht ändern.

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    #6
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    31.03.2010/16:10:43

    US-Auftragseingang im Februar stärker als erwartet gestiegen

    Washington, 31. Mär (Reuters) - Die Auftragslage der US-Industrie hat sich im Februar etwas stärker verbessert als erwartet. Die Bestellungen seien im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen nach einem revidierten Plus von 2,5 Prozent im Januar, teilte das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mit. Analysten hatten für Februar mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet<ECONUS>.

    Klammert man den Verkehrsbereich aus, kletterten die Industrieorders um 0,7 Prozent. Ohne den Rüstungssektor gab es ein Plus von einem Prozent.

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    #7
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    01.04.2010/16:14:23



    US-Einkaufsmanagerindex der Industrie steigt unerwartet stark


    New York, 01. Apr (Reuters) - Die US-Industrie ist im März so stark gewachsen wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg auf 59,6 von 56,5 Punkten im Vormonat und erreichte den höchsten Stand seit Juli 2004, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 57,0 Punkte gerechnet<ECONUS>. Werte ab 50 Punkte signalisieren Wachstum.

    Auch in der Euro-Zone und in Deutschland hatte die Industrie im März ihre Erholung fortgesetzt. Die Einkaufsmanagerindizes zogen deutlich an. Das Barometer für die 16 Euroländer kletterte auf den höchsten Stand seit November 2006, der Index für Deutschland erreichte sogar fast ein Zehn-Jahres-Hoch.

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    #8
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Deutscher Einkaufsmanagerindex schnellt auf Zehnjahreshoch- Europas Industrie kommt kräftig in Schwung

    Deutscher Einkaufsmanagerindex schnellt auf Zehnjahreshoch

    Die kräftige Frühjahrsbelebung in der deutschen Industrie spiegelt sich auch in der Markitumfrage wider. Die Stimmung in der deutschen Industrie hellt sich deutlich auf, auch die Exportnachfrage zieht an wie noch nie.

    Die Industrie in Deutschland wächst zu Frühjahrsbeginn so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Firmen steigerten ihre Produktion im März wie nie zuvor dank eines Rekordwachstums bei den Aufträgen, wie die Markit-Forscher am Donnerstag zu ihrer Umfrage unter etwa 500 Betrieben mitteilten. Besonders bei den Investitionsgüterproduzenten liefen die Geschäfte auf Hochtouren. "Die deutsche Industrie befindet sich bereits seit sechs Monaten im Aufwärtstrend", schrieben die Experten.

    Der Markit/BME-Einkaufsmanagerindex stieg um drei Punkte auf 60,2 Zähler und damit deutlich stärker als in einer ersten Schätzung angenommen. Hinter dem kräftigen Produktionsanstieg steht neben der großen Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" auch das Ende des Lagerabbaus. Sowohl die Fertig- als auch die Vormateriallager sanken nur noch mäßig. Die Kunden der Industriefirmen stockten ihre Bestände sogar schon wieder auf.

    Dazu kommt der schwächere Euro. Die Exportnachfrage stieg so stark wie nie zuvor seit Umfragebeginn im April 1996. "Asien und die USA hatten bei den Auslandsbestellungen im März eindeutig die Nase vorn", schrieben die Experten. Die Lieferanten waren der Geschäftsbelebung bei den Industriefirmen kaum gewachsen: Die Lieferzeiten verlängerten sich so stark wie seit Dezember 2006 nicht mehr. Zudem litten die Firmen unter Engpässen.

    Angesichts steigender Kosten geraten die Gewinne der Unternehmen unter Druck. Vor allem wegen des höheren Ölpreises und der weltweit zunehmenden Nachfrage nach Rohstoffen mussten die Firmen für ihre Einkäufe deutlich mehr zahlen, der Preisauftrieb war so stark wie zuletzt im August 2008. Einen Teil dieser Belastungen konnten die Firmen über höhere Verkaufspreise an ihre Kunden weiterreichen. Die zweite Preiserhöhungsrunde in Folge fiel jedoch schwach aus.

    Der seit eineinhalb Jahren anhaltende Stellenabbau kam nahezu zum Erliegen. Nur noch vereinzelt wurden Arbeitsplätze gestrichen, vor allem bei den Konsumgüterherstellern.


    Dem (schwachen) Euro sei Dank: Europas Industrie kommt kräftig in Schwung

    In der Eurozone geht's bergauf. Die Industrie wurde im März von einem regelrechten Boom ergriffen, meint Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Allerdings klafft die Entwicklung in den einzelnen Ländern auseinander.

    Die Euro-Schwäche hat der Industrie der Euro-Zone im März zum stärksten Wachstum seit November 2006 verholfen. Die Firmen weiteten ihre Geschäftstätigkeit damit bereits den sechsten Monat in Folge aus, wie die Markit-Experten am Donnerstag zu ihrer Umfrage unter 3.000 Firmen mitteilten. "Die Eurozone-Industrie wurde im März von einem regelrechten Boom erfasst", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Allerdings klafften die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern auch so weit auseinander wie nie zuvor in der Geschichte der Umfrage. Vor allem das unter einer Schuldenkrise leidende Griechenland rutscht tiefer in die Rezession ab.

    In Deutschland, Frankreich und Italien laufen die Geschäfte dagegen immer besser, und auch Spaniens Industrie vermeldet wieder Zuwächse. Der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Eurozone gewann 2,4 Zähler auf 56,6 Punkte und lag damit sogar noch höher als in einer Schätzung angenommen. Produktion und Auftragseingang stiegen bereits den achten Monat. Das Neugeschäft legte sogar so stark zu wie seit zehn Jahren nicht mehr.

    Dabei spielte die jüngste Euro-Schwäche eine wichtige Rolle: Dadurch werden europäische Produkte in anderen Währungsgebieten günstiger. Dazu kommen der anhaltende Lageraufbau, die Einführung neuer Produkte und die generelle Marktbelebung. Die Quote aus Auftragseingang und Fertigwarenlager notiere nur knapp unter ihrem Höchstwert, schrieben die Experten, "was darauf hindeutet, dass die Firmen ihre Produktion in den nächsten Monaten weiter steigern müssen, um die vollen Auftragsbücher abzuarbeiten".

    Der Stellenabbau setzte sich angesichts der besseren Geschäftslage mit geringerer Geschwindigkeit fort. Bereits den 22. Monat in Folge wurden Stellen gestrichen, wenngleich so wenige wie seit August 2008 nicht mehr und auch weniger als in einer ersten Schätzung angenommen. In den Niederlanden wurden sogar vereinzelt wieder neue Arbeitsplätze geschaffen. Allerdings kommen wegen der Euro-Schwäche die Gewinnmargen der Firmen unter Druck: Chemikalien, Elektronikkomponenten, Metalle, Öl, Papier oder Kunststoff waren deutlich teurer als im Vormonat. Weil die Kapazitäten immer noch nicht ausgelastet sind, können die Firmen diese Kosten nicht in vollem Umfang an die Kunden weiterreichen, die Verkaufspreise bewegten sich kaum.

    von APA/hf | 01.04.2010 |

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    #9
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    IWF hebt Weltwirtschaftsprognose an

    IWF hebt Weltwirtschaftsprognose an

    Globale Wirtschaftsleistung soll 4,1 Prozent zulegen

    Mailand - Die Weltwirtschaft könnte sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) schneller erholen als bisher erwartet. Die globale Wirtschaftsleistung dürfte nach Einschätzung des Fonds in diesem Jahr 4,1 Prozent zulegen und damit 0,2 Prozentpunkte stärker als noch im Jänner prognostiziert, berichteten italienische Medien am Sonntag unter Berufung auf einen Entwurf für den nächsten Weltwirtschaftsausblick des IWF.Für die USA hebe der Fonds seine Wachstumsprognose für 2010 auf 3,0 Prozent von bislang 2,7 Prozent an. Der Zeitung "Il Sore 24 Ore" zufolge wird der IWF seinen nächsten Weltwirtschaftsausblick am 21. April veröffentlichen.

    Die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird dem Entwurf zufolge sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr etwas weniger stark zulegen als bislang erwartet - für 2010 rechnet der IWF nun mit einem Wachstum von 0,8 Prozent, für 2011 von 1,5 Prozent, wie die Medien weiter berichteten. Das sind jeweils 0,1 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Prognose.

    Europa arbeite sich langsamer aus der Rezession heraus als andere Regionen, hieß es in dem Bericht von "Il Sore 24 Ore". Die Erholung werde hier unter anderem durch Griechenland gebremst. Auch für Deutschland ist der IWF pessimistischer: Wie bereits aus seinem Deutschlandbericht Ende März hervorging, senkt der Fonds seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 1,2 Prozent und für 2011 auf 1,7 Prozent. (APA/Reuters) 04. April 2010

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    #10
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Beim Studium meiner EXCEL sheets muss ich feststellen, dass der April wohl der 18te Monat in Folge sein wird in dem wieder ein FETTES Plus im Depot steht. Nicht ein Monat mit Minus. Soweit eigentlich ein Luxusproblem, aber irgendwie macht mich das auch nachdenklich. Der letzte vergleichbare lineare Aufwärtstrend im Depot lief, weit weniger steil, von Mitte 2003 bis Mitte 2006, immerhin fast 3 Jahre.

    Sollte der Zeitpunkt gekommen sein grossflächig Kasse zu machen ?

    a) Die Schieflagen diverser Immofonds weisen auf Zweitrundeneffekte der Krise hin
    b) Griechenland, Portugal, Irland, Spanien, Italien - Unwägbarkeiten
    c) Bald müssen die Banken für Geld wieder bezahlen, bzw. ECHTE Sicherheiten bieten
    d) Die schönen Graphiken einer wieder brummenden Industrie verschleieren glaube ich den Fakt dass nur die leergefegten Lager wieder aufgefüllt werden.

    Als Alternative fällt mir aber auch nur ein:
    1) ausgeben
    2) cash halten, evt. etwas im YEN
    3) Auf das lange (steigende) Zinsende spekulieren, zB. mit A0Q314 oder ähnlichem

    Hat jemand ähnliche Sorgen oder ist es bloss die isländische Asche die meine Sinne trübt ?

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    #11
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Sorgen mache ich mir gerade wg. der Geschichte mit der Asche. Mehrere Tage kein Flugzeug in der Luft in weiten Teilen Europas. Was für ein Schaden ! ...das Dumme : nicht nur für die Airlines...wer weiß, wer dabei alles sonst noch Einbußen hatte/bekommen wird...z.B. wichtige Termingüter per Luftfracht, die nun Tage verspätet kommen...und -wer weiß- wie lange das noch anhält.

    In der SZ gerade gelesen :

    "...die Lufthansa erwäge auch Regressansprüche: "Wir behalten uns auch vor, die Frage zu stellen, wer haftet eigentlich, wer kommt für die Schäden auf?"..."

    Das mag jetzt lächerlich klingen...wenn sich aber herausstellt, das die DFS hier schlicht überzogen reagiert hat (man wirft ja vor das ganze Chaos nur aufgrund einer einzigen Computersimulation ausgelöst zu haben), dann ist die Flugsicherung u.U. in der Haftung...hunderte von Millionen Schaden alleine bei den Airlines...Folgeschäden nicht inbegriffen...ist das -in Theorie falls- dann die neue Krise der Rückversicherer ?

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    #12
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    Hat jemand ähnliche Sorgen oder ist es bloss die isländische Asche die meine Sinne trübt ?
    @bumi: nein, es ist nicht bloss die isländische Asche, mir geht es änhlich. Allerdings hat es noch keinem geschadet, Vorsicht walten zu lassen und nicht übermütig zu werden. Frage ist nur, wo ist das Risiko am grössten und welche Produkte sollte man meiden? Schwierig, schwierig.

    Was heisst hier auch Kasse machen? Alles in Cash, was ist wenn die Inflation doch deutlich ansteigt oder 1,2 Euroländer defaulten?

    Meine Aufteilung ist aktuell die folgende, die werde ich auch beibehalten: großer Anteil Aktien (mit globalem Business), Cash, Staatsanleihen (nur Top-Schuldner) und Inflationsgelinkte Bundesanleihen. Dann noch son bischen Kleimkram diverser Art.

    Mein Nordostseekanal-Indikator ist übrigens positiv: sehr viele Schiffe, in 20 Minuten mehr als noch vor einem Jahr in 5 Stunden, die Wirtschaft läuft also

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    #13
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    D A N K E "bumi" !
    Endlich jemand der einen etwas nachdenklicheren Ton anschlägt,
    ohne gleich einen Bären-Blues tanzen zu wollen.
    Das Board wird vielleicht eher früh als spät die Chance bekommen
    seine analytische Qualität wieder unter Beweis zu stellen.
    Egal ob Vor - Haupt - oder Nachbeben.
    Irgendwo wird es irgendwann ganz kräftig rappeln.
    Und die Ereignisse der letzten Jahre werden ursächlich sein.



    Wenn ich mir die Wertentwicklung meines Depots über 15 Monate
    so anschaue fallen mir spontan zwei Dinge ein.

    1 ) Eine Jahrhundertkrise bietet ebensolche Chancen.
    Diese Chancen hat das Bondboard diskutiert und viele aktive und stille
    Leser konnten davon profitieren.

    2 ) Mann sollte die Party verlassen wenn es am schönsten ist.
    So erspart man sich den Kater am Morgen danach.

    NUR - kann Dir und mir niemand sagern wie lange die anderen Partygäste
    noch feiern wollen. Glas halb voll oder halb leer ?

    Im Moment hätte ich den Eindruck gegen den Markt zu wetten,
    wenn ich jetzt die Reißleine ziehe.
    Zinsen auf Sicht von "vielen" Monaten sehr niedrig, Inflation in
    Euroland kein Thema, Unternehmensgewinne steigen etc.
    Allgemeines Aufatmen - Hurra die Welt ist doch nicht untergegangen.
    - gerechter leider auch nicht.

    Es werden vielleicht noch einige Monate in´s Land ziehen bevor aus der
    Diskussion - Wer bezahlt denn jetzt die Zeche !! - der Morgen und die
    Erkenntnis dämmert, daß Griechenland nur der Anfang war.

    Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
    Fest steht, daß die meisten von uns im letzten Jahr davon ausgegangen sind,
    daß die Welt nicht untergeht und dem entsprechend gehandelt haben.
    Wäre schön, wenn wir beim nächsten großen Bumms wieder zu denen
    gehören, die sagen dürfen :
    Puhhh...Gerade noch mal gut gegangen.....
    Wer dann auch noch sagen kann - hat sich wieder mal gelohnt - und
    guten Gewissens in den Spiegel schauen kann .....

    Wort am Sonntag
    Amen und Gruß
    lancero

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    #14
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    @ kieloben

    "Was heisst hier auch Kasse machen? Alles in Cash, was ist wenn die Inflation doch deutlich ansteigt oder 1,2 Euroländer defaulten?"


    Dann ist erstmal wieder cash king. Pfeife dann gerne auf die 2 oder 3% "sicheren" Zins und hab dann "nur" das timing problem eines Wiedereinstiegs und als Gratisbeigabe einen gesunden Schlaf.
    Die letzten 5 oder 10% eines Bullenmarktes überlase ich gerne anderen

    Meine Aktienquote ist bei 10% auf historischem Low. (70% Bonds rest cash)

    Deinen Nordostseekanal-Indikator find ich gut. Bitte weiter beobachten Ich behalte die A6 und A8 im Auge dann wäre Deutschland konjunkturtechnisch bestens analysiert...Glaube aber immer noch dass der Effekt temporär ist und nur die leergefegten Pipelines in den Distributionskanälen wieder füllt.

    @ lancero
    "Es werden vielleicht noch einige Monate in´s Land ziehen bevor aus der Diskussion - Wer bezahlt denn jetzt die Zeche !! - der Morgen und die Erkenntnis dämmert, daß Griechenland nur der Anfang war."

    Es erinnert sich ja kaum mehr einer dran wie schwer es noch vor kurzem war illiquiden Schweinekram los zu werden. Vieles was heute wieder bei 60 oder 80% steht wurde wochenlang zu 15G / 30B feilgeboten. Man sollte vielleicht mal wieder die sieben Todsünden des Anlegers auswendig lernen
    - Gier
    - Selbstüberschätzung
    - Herdentrieb
    - Angst
    - Euphorie
    - Trägheit
    - Planlosigkeit

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    #15
    AW: Konjunktur: Daten, Entwicklung, Prognosen etc.

    NUR - kann Dir und mir niemand sagern wie lange die anderen Partygäste noch feiern wollen.
    Wenns schräg kommt, sehr lange ...

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