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Immobilie gegen Inflation

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    Zitat von Der Fondsmanager Hier:10.06.2019, 13:04 Beitrag anzeigen
    Die Antwort lautet ja. Und vor dem Hintergrund der aktuellen Inflationierung auch selbstgenutzter existenzieller Vermögenswerte macht eine Vermögensbesteuerung unterhalb eines Freibetrages von 1 Mio. sozialpolitisch überhaupt keinen Sinn.
    Richtig! Ich glaube, Deutschland ist das einzige Land, wo die Millionäre gezwungen sind, zum Hartz-Amt und zur Tafel zu gehen

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    Zitat von Mond Hier:10.06.2019, 15:26 Beitrag anzeigen

    Selbstgenutzte Immobilien wird man bis zu einem Freibetrag keiner Vermögensteuer unterwerfen. Es ist jedoch steuersystematisch völlig legitim, vermietete Immobilien einer scharfen Vermögensteuer zu unterwerfen. Dazu kommt dann noch die übliche Besteuerung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und dann demnächst noch die Grundsteuer, die der Vermieter nicht mehr umlegen kann (das ist eigentlich schon beschlossene Sache). Parallel mit dem scharfen Mietendeckel (in Berlin soll dieser am 18.06. vom Senat beschlossen und zum 01.01.2020 in Kraft treten), wird man mit Immobilien nichts mehr verdienen können.
    Mond ... ganz arg daneben. Die spezielle Vermögensteuer für Immobilien als steuersystematisch zu bezeichnen ist ungefähr so wie ständig im Kreis zu laufen und zu behaupten, dass man auf einer Gerade laufe, man ist ja schleßlich immer nur in eine Richtung gelaufen.

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    Zitat von juliusjr Hier:10.06.2019, 12:43 Beitrag anzeigen
    Ja, reihenhaus in der nähe zu München kostet schon so 650 bis 800k. Auf dem land ein haus is man auch bei 600k(500 das haus und 100 der grund?).
    Ist es verfassungswiedrig das selbst genutzte Haus frei von Vermögensbesteuerung zu lassen?
    Sicher wird es auch hier wieder Freibeträge geben.

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    Zitat von Der Fondsmanager Hier:10.06.2019, 16:24 Beitrag anzeigen
    In Berlin ist auf Basis der aktuellen Bau- und Immobilienpreise schon jetzt nix mehr mit Vermietung zu verdienen. Deshalb ist die Bautätigkeit bei Mietwohnungen dort auch rückläufig. Mietpreisbremse als weitere Schwachsinns-Baubremse und planwirtschaftliche Mangelverwaltung a la Venezuela.
    Ja, man vergisst schnell, dass es ja auch immer noch Leute gibt, die bei den aktuellen Grundstücks- und Baupreisen bauen oder erst jüngst Immobilien gekauft haben. Ob die mit nem energetisch unsanierten Reihenhaus für 650k im Umland von Frankfurt so glücklich werden? Mir sind schon 500k deutlich zu viel. Da braucht man doch 20 Euro netto kalt aufwärts an Miete, sonst macht das keine Freude, das ist aber absolut undarstellbar.

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    Zitat von Mond Hier:09.06.2019, 16:54 Beitrag anzeigen
    Kommt Rot, Feuerrot, Grün auf Bundesebene, werden sich Vermieter warm anziehen müssen:
    a) Es soll eine saftige Vermögensteuer auf vermietete Immobilien eingeführt werden.

    https://www.tag24.de/nachrichten/koe...ngebot-1091634
    Das wird niemals kommen, weil Politiker, höhere Beamte, Richter, Verfassungsrichter entsprechende Immobilien besitzen.
    Oder wenn es kommt, wird es keinen Bestand haben.

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    Zitat von cimgh Hier:10.06.2019, 17:38 Beitrag anzeigen
    Das wird niemals kommen, weil Politiker, höhere Beamte, Richter, Verfassungsrichter entsprechende Immobilien besitzen. Oder wenn es kommt, wird es keinen Bestand haben.
    ... das meiste was jetzt ist und alles was kurzfristig noch dazukommt, wird keinen Bestand haben.
    Und nur die allerdümmsten Kälber rufen ihren Metzger selber.

    "Immobilie gegen Inflation" ist auch längst kein zeitgemäßer Titel mehr.
    "Inflation in Immobilien" entspräche viel eher der Wahrheit.

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    Zitat von der Praktikant Hier:10.06.2019, 17:21 Beitrag anzeigen

    Ja, man vergisst schnell, dass es ja auch immer noch Leute gibt, die bei den aktuellen Grundstücks- und Baupreisen bauen oder erst jüngst Immobilien gekauft haben. Ob die mit nem energetisch unsanierten Reihenhaus für 650k im Umland von Frankfurt so glücklich werden? Mir sind schon 500k deutlich zu viel. Da braucht man doch 20 Euro netto kalt aufwärts an Miete, sonst macht das keine Freude, das ist aber absolut undarstellbar.
    Sowohl die Großbanken als auch die regionalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken finanzieren Reihenhäuser für 600k in "Speckgürteln",
    also Pendlerorten oft ohne leistungsfähigen ÖPNV.
    Allzu heftig dürfen die Preise durch politischen Aktionismus nicht gedrückt werden, sonst können die Politiker sich kurze Zeit später als Bankenretter versuchen.

    Eine Machtübernahme von Verbotsparteien im linken Spektrum könnte zeitlich zusammenfallen mit der überfälligen Konjunkturwende. Oder den Abschwung auslösen und beschleunigen.
    Kaum vorstellbar dass dann noch jemand am Immobilienmarkt (mit den daranhängenden Arbeitsplätzen in Baubranche und Handwerk) zündelt. Anti-Auto Politik und zeitgleich Anti-Immobilienpolitik ist wirklich vorsätzliche Konjunkturschädigung.

    Und wir sind in Deutschland immer noch in einer Nachholphase in Sachen Immobilienpreise. Vergleiche mit anderen EUR-Zonen Hauptstädten zeigen das sehr deutlich.
    Gerade Berlin ist (abgesehen vom Bezirk Mitte) immer noch günstiger als zB Amsterdam, Barcelona oder Paris. Oder als Frankfurt Stuttgart und München.
    In der Haupstadt leben aber keine Hauptstadtpreise zahlen müssen war ein Geschenk, historisch bedingt durch die Teilung und vor allem die Berlin-Subventionierung.

    Ziemlich frech von den Berlinern jetzt gesetzlich verordnet billiger wohnen zu wollen als die EU-Haupstadtbürger in anderen europäischen Städten
    oder
    billiger wohnen zu wollen als Stuttgarter, Frankfurter und Münchener.

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    Zitat von Mond Hier:09.06.2019, 16:54 Beitrag anzeigen
    Kommt Rot, Feuerrot, Grün auf Bundesebene, werden sich Vermieter warm anziehen müssen:
    a) Es soll eine saftige Vermögensteuer auf vermietete Immobilien eingeführt werden.
    b) Die Umlage von Grundsteuer auf die Mieter soll verboten werden.
    c) Die Mieten werden radikal und über viele Jahre gedeckelt, also absolutes Mieterhöhungsverbot, zumindest in Städten.
    d) Über allem schwebt dann noch das Risiko der Verstaatlichung gegen Entschädigung unter Marktwert.

    Bin ich froh, dass ich Mieter bin und kein Vermögen in Immobilien angelegt habe.
    Das Vermieten von Wohnungen dürfte dann nur noch für unseriöse ältere Herren interessant sein:

    https://www.tag24.de/nachrichten/koe...ngebot-1091634
    Deine Ausgangsgrundlage wird schon nicht wahr werden, da sich diese Koalition in Bremen gefunden und den "Wahlsieger" ignoriert hat. Die Konservativen werden das vor der nächsten Bundestagswahl immer wieder auf den Tisch bringen.

    Und einmal mehr ein Fehlinvestment von Dir, wenn Du in den vergangenen Jahren kein Vermieter warst und somit anscheinend keine Immobilien besessen hast.

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    Zitat von koelner Hier:11.06.2019, 08:04 Beitrag anzeigen

    Deine Ausgangsgrundlage wird schon nicht wahr werden, da sich diese Koalition in Bremen gefunden und den "Wahlsieger" ignoriert hat. Die Konservativen werden das vor der nächsten Bundestagswahl immer wieder auf den Tisch bringen.

    Und einmal mehr ein Fehlinvestment von Dir, wenn Du in den vergangenen Jahren kein Vermieter warst und somit anscheinend keine Immobilien besessen hast.
    Die Vermutung, dass ich keine Immobilien besitze, ist falsch. Richtig ist lediglich, dass ich am Hauptwohnsitz in Berlin zur Miete wohne, da dies schlicht und einfach schon seit vielen Jahren wirtschaftlicher ist als Wohneigentum zu erwerben.

    Was Immobilien als Geldanlage zum Zwecke der Vermietung betrifft: Ist in der BRD riskant, da eine Vermögensteuer schon seit Jahren in der Diskussion ist, Mieterhöhungen immer schwieriger werden, während die Kosten für Unterhalt und laufende Sanierung immer stärker steigen. Und nun soll noch die Umlagefähigkeit der Grundsteuer wegfallen (wird definitiv kommen) und sogar Verstaatlichung gegen nicht marktwerte Entschädigung droht. Da kann man m.E. nichts mehr verdienen. Bei Auslandsimmobilien kann die Lage aber durchaus anders aussehen.
    Zuletzt geändert von Mond; 11.06.2019, 23:04.

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    Zitat von Mond Hier:11.06.2019, 22:20 Beitrag anzeigen

    Die Vermutung, dass ich keine Immobilien besitze, ist falsch. Richtig ist lediglich, dass ich am Hauptwohnsitz in Berlin zur Miete wohne, da dies schlicht und einfach schon seit vielen Jahren wirtschaftlicher ist als Wohneigentum zu erwerben.
    Ist das wirklich ernst gemeint? Natürlich ist es eine Sache des Timings. Zugegeben, bereits 2002 einen guten Riecher zu haben und in Größenordnungen zu investieren ist wirklich nur den Stars gegeben. Ab 2005 spätestens tauchten die ersten Skandinavier auf, da hätte man schon mal zuschlagen können. Aber selbst wenn man erst später auf den Zug aufgesprungen ist, etwa um 2010/11, auch da hat es sich noch gelohnt. Und ich spreche hier von, je nach Einstiegszeitpunkt, von Verdoppelung des Immobilienwertes und mehr. Selbst wenn Du also einen "lieben" Vermieter hast, der sich mit der einmal geschlossenen Vertragsmiete begnügt, so wäre dies doch immer noch im Vergleich die schlechtere Alternative.

    Du bist sicher, es kommen alle diese Phänomene? Dann müsstest Du jetzt verkaufen, wenn du es kannst. Dann hättest du nicht nur Buchgewinne, sondern realisierte Gewinne - und je nach Konstellation sogar steuerfrei.

    Also wirklich, da kann ich nur .

    Wo du aber recht hast, die Luft ist dünner geworden. Aber das ist doch an allen Orten so. Oder löst die allgemeine konjunkturelle Lage gerade Anfassgelüste z.B. bei Tech-Aktien aus?

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    Kann mir einer eine logische Erklärung geben, warum bei einer Scheidung zwar der Zugewinn im Wert einer Immobilie geteilt werden muss, das kostenfreie Wohnen des Partners (im Zweifel über Jahrzehnte) aber nicht be- und verrechnet wird?

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    Ist eigentlich logisch bzw. folgerichtig: Das kostenfreie Wohnen ist ja als ein bereits realisierter Zugewinn zu betrachten - und zwar für beide Partner zu gleichen Anteilen.

    Scheidung wird ohne Ehevertrag mit Gütertrennung für den vermögenderen Partner halt immer ne teure Angelegenheit mit crashartigen Auswirkungen aufs Vermögen.

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    Zitat von frcg Hier:12.06.2019, 11:52 Beitrag anzeigen
    Kann mir einer eine logische Erklärung geben, warum bei einer Scheidung zwar der Zugewinn im Wert einer Immobilie geteilt werden muss, das kostenfreie Wohnen des Partners (im Zweifel über Jahrzehnte) aber nicht be- und verrechnet wird?
    Logik setzt immer einen "gesetzten" Ausgangspunkt des Denkens voraus. Hier ist es das rechtmäßig geschlossene und andauernde gesetzlich geregelte Ehe-/Lebensverhältnis. In diesem Zusammenhang ist man einander zum angemessenen Unterhalt verpflichtet. Sprich: Die Eigentümerin einer Villa darf ihren Gatten nicht in einer Hundehütte im Garten wohnen lassen, für Essen und Kleidung hat sie ebenfalls zu sorgen und nicht der Staat mittels H IV. Zauberwort: Unterhalt. Dieser Unterhalt wird "verbraucht". Die Nahrungsmittel sind mit dem Essen ihres Zustands vor dem Essen beraubt und das Wohnen hat sich auch "erledigt"; es ist kein Zugewinn. Wie das Wort "Zugewinn" andeutet, versucht man mit dem Begriff das zu erfassen, was zum Zeitpunkt der Scheidung als materieller Gewinn der gemeinsamen Zeit vorhanden ist. Der Logik deiner Frage entsprechend müssten nach einer Scheidung nicht nur das Wohnen sondern auch sämtliche im Rahmen der Partnerschaft geleisteten Vermögenszuwendungen im Rahmen einer Differenzmethode ermittelt und zum Ausgleich gebracht werden. - Viel Spaß dabei nach 30 Ehe-Jahren!

    Die Scheidung ist vom Fall der Nichtigkeit einer Ehe zu unterscheiden.

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    Zitat von B.Gunn Hier:12.06.2019, 12:18 Beitrag anzeigen
    Zauberwort: Unterhalt.
    Ich gewinne einen komplexeren Begriff von ehelichen Pflichten. Danke!

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    Zitat von frcg Hier:12.06.2019, 13:15 Beitrag anzeigen

    Ich gewinne einen komplexeren Begriff von ehelichen Pflichten. Danke!
    Ist heute eigentlich weniger komplex als früher. Sex gehört jedenfalls nicht mehr dazu.

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