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Immobilie gegen Inflation

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    #16
    AW: Immobilie gegen Inflation

    @all :

    Danke erst einmal für eure kritischen Einschätzungen. Weil mir dabei selbst "flau" im Magen ist (wg. der für mich sehr hohen Summe/total). hab ich das konkrete Projekt, um das es geht , hier ja letztlich mal ausführlich geschildert.

    Zu dem genannten Verwaltersalär : dies ist der Betrag, der mir von meinem Bekannten genannt wurde (diese Summe wurde ihm bisher vergütet). Eigentlich ja sogar 4.000.- Eur/Jahr (1.000.-/Eigentümer). Eine normale Verwaltung nimmt i.d.R. 20-25 Eur/WE zzgl. MwSt. = ca. 24.- - 30.- Eur/WE total. Das Haus hat 12 WE...demnach liegen die Kosten/WE bei rund 28.- Eur ...nicht gerade Schnäppchen aber noch im Rahmen. Vielleicht sind die übrigen Eigentümer ja auch sehr zufrieden und froh, das ein Miteigentümer dies übernommen hat und haben das freiwillig angeboten. Immerhin hat ein Verwalter der gleichzeitig Eigentümer ist zum. dieselbe Interessenslage...manches geht vielleicht unbürokratischer...außerdem von Profession Steuerexperte und recht immobilienerfahren (hat noch andere Objekte dort). Kümmert sich eine externe Verwaltung auch um alles, was an "möglichen Fürzen" auch immer ansteht (davor allerdings graut es mich dann doch etwas...bin nicht grade das, was man einen Vermietfuchs und beflissenen Buchhalter bezeichnen mag...)

    Auf die Frage "warum eigentlich gerade Osnabrück" gab es folgende Begründungen :

    noch wenig Überfremdung...viele "alteingesessene Bürger". Günstige Kaufpreise verglichen zum erzielbaren qm-Mietpreis...Grund für den Verkauf "keinen Bock mehr auf den Stress...die ganzen Anrufe von Mietern, denen hier mal der eine und da mal der andere Schuh drückt...was soll ich mit so vielen Häusern...(hat grad hier wieder neu gebaut -)) )"

    Kein eigenes Geld : Dach wurde saniert, Fassade....angeblich ohne einen einzigen eigenen Euro reingesteckt zu haben...wurde alles aus den laufenden Einnahmen finanziert. Habe selbst ein paar Tage drin gewohnt...gepflegte Anlage...alles in ordentlichem Zustand. Im DG gibt es sogar die Möglichkeit noch weitere 60qm Wohnraum als DG-Wohnung zu schaffen (muß man halt noch 2 Gauben stellen+ Innenausbau). Bisher nicht umgesetzt, da ja mehr oder weniger Neubau und der Aufwand ggü. den möglichen erzielbaren Erträgen für die Eigentümergemeinschaft wohl nicht so lukrativ war. Könnte ich aber ja mal selbst angehen (in Eigenleistung)

    Hyperinflation/Hartz 4 : käme es (theoretisch) zu stark steigenden Teuerungsraten...wie hoch wären denn aller Wahrscheinlichkeit nach dann die Hartz-Sätze, wenn der Laib Brot 20.- Eur kosten würde (übertrieben)...mein Arbeitseinkommen und die Grundschuld von 130k, die ja dann zum Leidwesen der Bank eine festgeschriebene Größe ist.

    Hyperinflation/Inflation allgemein :

    Vielleicht habe ich das Prinzip der Inflation ja nie so richtig verstanden. Wie kommt es denn zu einer Inflation ? Wenn eine Geldschwemme herrscht....oder gehören noch andere Faktoren dazu ?
    Und ? es wurden mit 3stelligen Mrd. Beträgen Banken gerettet, Konjunkturprogramme lanciert...jetzt ballert die EU womöglich hunderte Mrd. in einen Euro-Rettungsschirm...hier im Forum wird selbst schon drüber schwadroniert, das die so vollmundig angekündigten Sparprogramme sowieso niemals so rigide durchsetzbar sein werden. Was passiert dann wohl letztlich ? Wäre eine Inflation von 5%+x /a die kommenden Jahre wirklich so abwägig ? Wie hat sich denn in Deutschland die Teuerungsrate seit Euro-Einführung so entwickelt (gefühlt Preise für Lebensmittel usw. +50-100% in 10 Jahren...günstiges Flugticket in die USA : ca. 600.- Eur...früher mal zw. 499-599.- DM...nur als Beispiel)

    Schulden :

    20k Verbraucherkredit für 6.99% aufnehmen um damit mal ne schöne Weltreise zu machen ist sicherlich mega knigge (könnte bei Inflationsraten von 20% p.a natürlich auch ein Schnäppchen sein-))).

    Aber für 3.5% etwas fremdfinanzieren, was zum. hypothetisch die Kapitalkosten zu 100% abdeckt und zusätzlich noch Überschuss generiert....mit Option Miete/Gehalt 2020 zwischenzeitlich + 60%...Schuldbetrag bereits durch Erträge eingespielt...Schuldenstand 2020 unverändert zu 2010 : 130k Euro...und das auch nur, wenn zwischenzeitlich nichts getilgt worden wäre...ich finde den Haken einfach nicht

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    #17
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von Der Fondsmanager Hier:11.05.2010, 07:22 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir die aktuellen Wahlergebnisse in NRW anschaue, dürfte gerade dieser Punkt deutlich an Bedeutung gewinnen. Denn die Rot-Ökos halten es ja für ne Superidee Immobilienbesitzer dazu zu zwingen sich teure Solaranlegen aufs Dach zu schrauben und die Häuser nach Wärmedämmverordungen sanieren zu lassen. Nicht zu vergessen die überteuerten Gutachten für sog. Energiepässe.

    Da können sich Vermieter schonmal warm anziehen.
    Ist bestimmt auch klasse für Gagfah

    Die haben übrigens auch einen rel. grossen Wohnkomplex (in Hanse Stil ) in Osnabrück (bin ich jeden Tag dran vorbeigeschlappt) energetisch optimiert daran : außer neueren Iso-Fenstern nix

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    #18
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von Der Fondsmanager Hier:11.05.2010, 07:22 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir die aktuellen Wahlergebnisse in NRW anschaue, dürfte gerade dieser Punkt deutlich an Bedeutung gewinnen. Denn die Rot-Ökos halten es ja für ne Superidee Immobilienbesitzer dazu zu zwingen sich teure Solaranlegen aufs Dach zu schrauben und die Häuser nach Wärmedämmverordungen sanieren zu lassen. Nicht zu vergessen die überteuerten Gutachten für sog. Energiepässe.

    Da können sich Vermieter schonmal warm anziehen.
    Energiepässe sind ein Thema (schmeckt mir auch nicht)

    moderate energetische Modernisierung/Aufrüstung kann auch ein Vorteil sein. Bessere Vermietbarkeit, höhere Mieten durchsetzbar (Mieter profitiert ja auch durch dann niedrigere NK)...sehr günstige Kredite für solche Modernisierungen von der KFW.

    Sicherlich können nicht die gesamten Kosten über höhere Mieten eingespielt werden...muß man halt bei der Rendite Abstriche machen.

    Andere Rechnung : Kapitalbildung : Einnahmeüberschuß nach Kapitalkosten komplett in die Tilgung fließen lassen Tilgungsrate : ca. 8% p.a. in 10 Jahren Schuld 0

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    #19
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Der Fondsmanager :
    Naja, vielleicht will der Marc es ja unbedingt ins Fernsehen schaffen, als Klient von Peter Zwegat.
    NNZ :
    Den einzigen Vorteil des Investments sehe ich darin, dass Du Dir selbst Deine Möglichkeiten einschränkst, Dummheiten an der Börse zu machen. Mehr Geld als Du mit Wertpapieren verbrennst wirst Du mit der Immobilie wohl auch nicht verlieren.

    Leute, diese Kommentare zu dem von mir angeschnittenen Thema finde ich jetzt etwas daneben. Hab mir hier einfach mal laut Gedanken über die Sache gemacht und bin überrascht das der Tenor der sich hierzu äußernden BB-Schar zu 100% zu "lass es blos sein" tendiert.

    Zu Peter Zwegat kommen meist Konsum-Junkies, Menschen, die finanzielle/familiäre Schicksalsschläge erlitten haben oder mit einer nicht "ganz marktkonformen" Geschäftsidee gescheitert sind. Das Zinshaus sehe ich da eher konservativ.

    "Dummheiten" an der Börse machen : machen dann wohl die meisten hier...und wie ich lesen konnte tlw. auch gerne über Lombardkredit. JA ich habe 2008 eine für mich böse (zum Glück nicht vernichtende Summe) in der Größenordnung eines Mittelklasse-Wagens verbrannt ...meine Lektion mit Explorern, Finanzdienstleistungs und Logistik-Outsourcing-Klitschen incl. Ausflug zu Cobracrest (die mit dem Clubber-Energydrink) gelernt und bin nun braver BBler.

    Habe es abgehakt, hoffe das mich solch eine Erfahrung nicht noch einmal ereilt...aber man muss ja nicht noch "schadenfroh" drauf rumhacken....

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    #20
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von der kleine Prinz Hier:10.05.2010, 18:09 Beitrag anzeigen
    @marcpeters: Hausverwaltung ist eine gewerbliche Tätigkeit. Als Hausverwalter brauchst Du einen Gewerbeschein und musst IHK-Beiträge zahlen. Die Verwaltervergütung ist natürlich zu versteuern. Aufgaben und Pflichten eines Hausverwalters sind in §20-§28 Wohneigentumsgesetz (WEG) geregelt. Von der Umsatzsteuerpflicht kannst Du Dich befreien lassen. Der Hausverwalter wird auf der Eigentümerversammlung (ETV) von den Eigentümern gewählt (zunächst für maximal 3 Jahre). Die anderen 3 Eigentümer können Dich also überstimmen und einen anderen Verwalter wählen.

    Nach Deinen Angaben beträgt die jährliche Verwaltervergütung 1K pro Wohneinheit (WE) = 83,33 EUR/Monat/WE. Das ist viel zu viel! Laut Hausverwalter-Suchmaschine (Optionen "Mietverwaltung" und "4" Einheiten wählen) kostet ein professioneller Hausverwalter weit unter 40,- EUR/Monat/WE (bei 2-9 WE). Wenn ich einer dieser 3 anderen Eigentümer wäre, dann würde ich nicht über 80,- EUR/Monat/WE für eine "laienhafte" Verwaltung ausgeben, wenn ich für unter 40,- EUR/Monat/WE eine professionelle Verwaltung bekommen kann (z.B. diese hier, 100km von Osnabrück entfernt oder diese, ca. 20km Entfernung).

    >>> Die 3K Verwaltervergütung solltest Du ausklammern ...

    Wann wurde das Haus gebaut?
    Wie hoch ist jährliche Warm- und Kaltmiete?
    Wie hoch ist das Eigentümer-Hausgeld? Wieviel davon ist umlagefähig (auf die Mieter)?
    Wie hoch sind die Instandhaltungsrücklagen pro WE? (Die 12K für die Heizung = 3K/WE sind NICHT umlagefähig).
    Die letzten 3 Eigentümer-Jahresabrechnungen und Nebenkostenabrechnungen anschauen. Auch die Protokolle der letzten 3 ETV. Existiert ein Energie-Pass? (ist Pflicht)
    Sind die 3,5% Grunderwerbsteuer und 1% Notar/Grundbuchamt berücksichtigt?

    Der eigentliche Vermietungsertrag ist die Differenz zwischen der Warm-Miete und den Kosten (Eigentümerhausgeld + Kapitalkosten) und diese Differenz ist natürlich steuerpflichtig (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung).



    Nee, 42K sofort + 130K über die Tilgungsraten (mind. 1% Tilgung).



    20% alle 3 Jahre, aber maximal bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (siehe Mietspiegel Osnabrück). Risiko: Mieter akzeptiert die Mieterhöhung nicht und kündigt den Mietvertrag. Enthält der Mietvertrag laut BGH ungültige Renovierungsklauseln, dann braucht der Mieter überhaupt nicht zu renovieren.



    Nein, weil ein Verwalter gar keine Mietverträge abschliesst (höchstens vermittelt). Der Mietvertrag ist ein Vertrag zwischen Eigentümer und Mieter.
    ein keliner hausveralter ist kein gewerbe siehe rechtsprechung
    der hauptpunkt ist die wertentwicklung der immobilie in der zukunft
    schau mal unter immobilien-kompass.de nach deinem ort und der konkreten lage
    dann weißt du mehr

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    #21
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von marcpeters Hier:10.05.2010, 17:05 Beitrag anzeigen

    ..Hauptgrund..günstige Schulden..Mieteinnahmen..Mietrendite..satte 11.6%...
    ..Haus..880qm Wfl..gehört.. 4 Parteien.."Zuckerle"..Verwaltung..Vorbesitzer..3k/Jahr..
    ..Meine Rechnung..Kapitalkosten Kredit..cash (Eigenanteil)..3.5%..
    ...Risiko..Nachteile..Objekt..in Osnabrück..nette Stadt...Stadt/Randlage...
    .. bei möglichen Einnahmen...ohne..eigenes Geld..rein zu stecken.

    Meinungen ? Abratungen ? Widerlegungen ?
    Wenn ich mich durch die von Dir gegebenen Infos lese dann komme ich zu folgenden Fakten:
    1. MehrfamHaus in Stadtrandlage von Osnabrück mit 880qm Wfl u 4 Eigentümern
    2. Bei gleichen Miteigentumsanteilen ist die Restschuld 520K
    3. Die jährlichen Bruttomieteinnahmen bei Vollvermietung belaufen sich auf ca. 92K
    4. Die jährlichen nichtumlagefähigen Kosten betragen 24K

    Meine Meinung: Hände weg!!
    Das Objekt falls es sich im guten Zustand befindet erscheint auf den ersten Blick sehr günstig! Dein Einstand pro qm wäre bei ca. 800 Euro!
    Die zur Zeit erzielten Mieteinnahmen liegen über denen des von der Stadt Osnabrück veröffentlichten Mietspiegel: http://www.osnabrueck.de/6425.asp
    Die nachhaltig erzielbaren Mieten decken bei Veränderung des Marktes nicht die laufenden Kosten (Refi Gesamtobjekt, Instandhaltung, Refi Eigenkapitalanteil u sonstige Kosten wie Mietausfall, Rechtskosten, Verwaltung etc.) ab.
    Selbst wenn 4 Miteigentümer harmonisch u fair zusammenarbeiten u sich einig sind kann es bei Veränderungen der jeweils persönlichen Wirtschafts- u Lebenslage (Geldnot, Insolvenz, Scheidung, Tod etc.) zu erheblichen Problemen kommen.
    Das Objekt haftet für das laufende Gesamtdarlehen u evtl. jeder Miteigentümer als Gesamtschuldner!

    Mein Vorschlag:
    Kaufe Dir lieber eine Wohnung an einem Objekt der Gagfah z.B. die mit dem Esteban als Mieter. Der löhnt jeden Monat seine Miete, ist happy, macht Dir im Normalfall keine Kopfzerbrechen u zahlt dann schön Deine Wohnung ab. Den Betrag den er abzahlt legst dann in Wertpapieren an. Wenn Du nicht weisst wie dann fragst einfach den Esteban.
    Solange er dann weiterhin gute Beiträge im Bondboard abliefert sprichst Du keine Mieterhöhungen aus!

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    #22
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von marcpeters Hier:11.05.2010, 09:43 Beitrag anzeigen
    Leute, diese Kommentare zu dem von mir angeschnittenen Thema finde ich jetzt etwas daneben. Hab mir hier einfach mal laut Gedanken über die Sache gemacht und bin überrascht das der Tenor der sich hierzu äußernden BB-Schar zu 100% zu "lass es blos sein" tendiert.
    Sorry Marc... aber ich denke 100% der "sich hierzu äußernden BB-Schar" haben nicht unrecht und haben sich "nur" die Mühe gemacht Dir in Deinem Anliegen weiterzuhelfen.

    Der Peter Zwegat mag Dir dabei ein helfendes Mahnmal sein... war wirklich nicht bös oder irgendwie schadenfroh gemeint.

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    #23
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Danke Capetonia !

    werd sowieso noch drüber schlafen. genauere Details zu dem Osnabrück Objekt habe ich sowieso noch nicht (werde sie aber schon rein interessehalber mal einholen)...

    Was ich jetzt nicht recht kapiere : wenn ein Eigentümer in Schwierigkeiten kommt, dann muß doch im Zweifel sein Anteil (zwangs)liquidiert werden. Wie kann es sein, das ich da für die Darlehen anderer im Obligo stehe (von Gesamtdarlehen war irgendwie keine Rede...nur von 130k Fremdkapital, die ich dann übernehmen würde + 35k Eigenanteil in cash + Kauf-NK ca. 5% der Summe total (von 35k cash natürlich einiges als Ablöse für übernommene Einrichtung).

    Ich soll von Gagfah eine Wohnung erwerben, in der Esteban dann Mieter wäre ? Die Idee gefällt mir auch. Wenn ich dann eine von Estebans Squeeze-Out Spekulationen zocke und es geht schief....wird die Miete aber min. 10% erhöht -))))

    Wenn BBler schon in Gagfah-Wohnungen zufrieden ihre Miete zahlen werd ich am besten morgen nochmal einen Happen nachlegen

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    #24
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von Der Fondsmanager Hier:11.05.2010, 10:23 Beitrag anzeigen
    Sorry Marc... aber ich denke 100% der "sich hierzu äußernden BB-Schar" haben nicht unrecht und haben sich "nur" die Mühe gemacht Dir in Deinem Anliegen weiterzuhelfen.

    Der Peter Zwegat mag Dir dabei ein helfendes Mahnmal sein... war wirklich nicht bös oder irgendwie schadenfroh gemeint.
    Fondsmanager :

    Eure Mahnungen und Ratschläge schätze ich auch sehr.

    Klang halt n´bisserl wie "Marc das Dummerchen, was häufig in die Knigge greift"

    nehmts nicht so ernst, wenn ich mal moser...ich weiß ja auch, das ihrs eigentlich nur gut meint.

    Marc

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    #25
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von marcpeters Hier:11.05.2010, 08:01 Beitrag anzeigen
    @all :

    ...
    Vielleicht habe ich das Prinzip der Inflation ja nie so richtig verstanden. Wie kommt es denn zu einer Inflation ? Wenn eine Geldschwemme herrscht....oder gehören noch andere Faktoren dazu ?


    ...ich finde den Haken einfach nicht
    Haken:
    Du trägst unternehmerisches Risiko. Du schriebst ja selbst:
    • wenig Fremde => die alteingesessene Bevölkerung stirbt aus oder zeiht weg, um Arbeit zu finden
    • ständige Anrufe von Mietern wegen dies und das => machst Du es nicht schnell wieder heil, gibt es erst Mietkürzung und dann den Leerstand


    Inflation ist keine einmalige Preissteigerung. Es ist eine sich ständig wiederholende steigerung der Preise, ohne dass dafür andere Gründe, wie z.B. technische Weiterentwicklung (ein Ford Taunus M8 ist halt kein neuer Ford Mondeo), bestehen, und so die Geldfunktionen negativ beeinflußt werden. Die Geldfunktionen sind:
    1. Zahlungmittelfunktion; d.h. die Akzeptanz des Geldes zum Ausgleich vom Forderungen sinkt
    2. Kaufkraftspeicher; d.h. die Menschen wollen das Geld möglichst schnell wieder los werden, weil sie erwarten, Morgen deutlich weniger mit der selben Menge Geldes kaufen zu können als jetzt
    3. Bewertungs- und Vergleichsmaßstab; der horizontale Vergleich von wörtlich Äpfel und Birnen über ihren Preis bleibt zwar erhalten. Aber der zeitliche Vergleich verliert an Aussagekraft, z.B. der Vergleich mit den Vorjahreszahlen im einem Geschäftsbericht.


    Rein technisch heißt das, dass das Produkt aus Geldmenge (einschließlich Giralgeldschöpfung der Banken) und Umlaufgeschwindigkeit (also ob ein € fünfmal oder tausendmal am Tag ausgegeben wird) stetig und anhaltend schneller wächst als die Summe aller produzierter Waren und Dienstleistungen.

    Klingt soweit ersteinmal ganz einfach. Aber dann kommt da soetwas ekeliges wie das Ausland dazu.

    Nun pumpten die wichtigsten Zentralbanken zwar seit der New Econnomy Krise massiv Geld in die Wirtschaft. Nur landete das eben nicht beim Brotpreis sondern in den Preisen von Geldanlagen. Zuerst wurde massiv in Gewerbeimmobilien investiert, sehr viel sogar über offene Immo-Fonds bis diese Blase platzte, dann ging das Geld wieder in Aktien und später soger in Rohstoffe und Nahrungsmittel, was die 2008er Rohstoff- und Nahrungsmittelblase brachte. In den USA wurden aus politischen Gründen viele Menschen in selbstgenutzte Wohnimmobilien hinein geredet ...
    ... und wie sich seit ~ März 2009 die Anleihe- und Aktienpreise wieder entwickelten, brauche ich hier wohl kaum erzählen. Inflation ist da. Nur eben nicht bei den Gütern des täglichen Bedarfs, sondern bei den Assets. Schlappe 3,8% Renntitte vor Steuern und Preissteigerungen wenn man der Bananenrepublik Täuschland für 30(!!!) Jahre ein Darlehen gewährt ...
    DA liegt schon so manches im Argen.

    Wer jetzt Japan die letzten ~ 30 Jahre beobachtet hat, dem kommt so manches der jüngeren Weltfinanzgeschichte erstaunlich bekannt vor.

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    #26
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von Der Fondsmanager Hier:11.05.2010, 10:23 Beitrag anzeigen
    Der Peter Zwegat mag Dir dabei ein helfendes Mahnmal sein... war wirklich nicht bös oder irgendwie schadenfroh gemeint.

    Der Peter wird jetzt erstmal in Griechenland gebraucht


    Warum probier ich es nicht einfach mal mit ein paar Immobilien...wenn es schiefgeht beantrage ich meinen eigenen EU-Rettungsfonds

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    #27
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Habe den Fred jetzt erst endeckt Marc und auch nicht ganz durchgeackert.
    Als Verwaltungsbeirat kann ich Dir nur raten, wenigstens 1x vorher auf einer Versammlung gewesen zu sein und Dir sämtliche Protokolle und Beschlüsse genau anzuschauen.
    Ich sach nur ... Deutschland und Dein Kleingartenverein!
    Wenn Du Glück hast, kommste an eine Eigentümergemeinschaft, die harmonisch ist und alles einstimmig beschließt (ziemliche Seltenheit).
    Das nur am Rande.
    Vielleicht kann sich der Indian mal zum Thema äußern.

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    #28
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von marcpeters Hier:11.05.2010, 10:56 Beitrag anzeigen
    ...

    Was ich jetzt nicht recht kapiere : wenn ein Eigentümer in Schwierigkeiten kommt, dann muß doch im Zweifel sein Anteil (zwangs)liquidiert werden. Wie kann es sein, das ich da für die Darlehen anderer im Obligo stehe (von Gesamtdarlehen war irgendwie keine Rede...nur von 130k Fremdkapital, die ich dann übernehmen würde + 35k Eigenanteil in cash + Kauf-NK ca. 5% der Summe total (von 35k cash natürlich einiges als Ablöse für übernommene Einrichtung).

    ...
    Wie sieht es denn im Grundbuch aus? Ist das Objekt geteilt, also i.d.R. in Eigentumswohnungen aufgeteilt, oder ist es ein einzelnes Objekt?

    Wenn jeder seine eigene Eingentumswohnungen hat, dann bist Du weitestgehend raus. Dann gibt es halt neue Eigentümer und ggf. eine Teilausschüttung der Rücklage. Wenn es ein Oblekt ist und Du nur Miteigentümer bist, dann bestehen ggf. Grundpfandrechte, die auf die Immobilie eingetragen sind. Dann müssen die noch solventen Eingentümer entweder in den sauren Apfel beißen und für den ausgefallenen Miteigentümer mitzahlen oder es wird in das Objekt vollstreckt. - Mitgegangen = Mitgehangen.

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    #29
    Inflation

    @Graumann :

    Irgendwie schon komplex. Das von den Zentralbanken in die Märkte gepumpte Geld landet also nicht beim Brot...warum eigentlich nicht ? Hat die Welt bei all den zig hundert Milliarden, die tagtäglich über Datenleitungen in Sekunden um den Globus zirkulieren da irgendwo die Relation zu den Mengen verloren ?

    Auch Geld, was in Gewerbe Immobilien investiert wird, landet z.T. in den Taschen des kleinen Mannes, der dafür wieder das Brot kauft.

    Eine neue Art der Inflation vielleicht : die arm/reich Schere....deftiger Inflation müssten eigentlich ebenso monatliche Lohnanpassungen folgen...was grade nicht in Sicht ist...eher das Gegenteil. Alles will rank und schlank werden (kostenseitig) für den Gewinn und die Ausschüttungen an die Investoren...ein Großteil dieser Erträge fließt dann ebenfalls wieder in den Markt...weil man die Mittel, die "unten" mehr und mehr fehlen "oben" ja auch niemals in dieser Höhe vollständig unters Volk bringen kann/will.

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    #30
    AW: Immobilie gegen Inflation

    Zitat von Kassenwart Hier:11.05.2010, 11:34 Beitrag anzeigen
    Habe den Fred jetzt erst endeckt Marc und auch nicht ganz durchgeackert.
    Als Verwaltungsbeirat kann ich Dir nur raten, wenigstens 1x vorher auf einer Versammlung gewesen zu sein und Dir sämtliche Protokolle und Beschlüsse genau anzuschauen.
    Ich sach nur ... Deutschland und Dein Kleingartenverein!
    .
    Wem sagst Du das...wohne ja selbst in einer ETW...da war mein Sichtschutzzaun (grenzt zu keinem der Miteigentümer, sondern an der hinteren Grundstücksgrenze) Modell "Hausmarke Baumarkt" völlig verrottet. Dachte bei mir "machst mal was ordentliches hin" und hab mir einen aus Douglasie-Brettern in Eigenbau kreiert...Teil für die Ewigkeit und (nach meinem Empfinden) optisch eine echte Aufwertung...schön hell und "warm"....hab mich keinen Tag dran freuen können...dann ging der Stress los "...nicht einheitlich (zu dem restlichen alten Schrott)....etwas höher als die übrigen...muss wieder weg...wurden nicht gefragt....kein Beschluß...

    Hab ihn dann knapp mit bitte, bitte (und werd es nie wieder tun) retten können...mußte nochmal alles abschrauben und das Ding 15cm !!! kürzen -))...durchgesetzter Abriss = ca. 500.- Eur für den (_._).

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