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    AW: allgemeine Steuerberatung

    Zitat von der kleine Prinz Hier:28.03.2011, 10:02 Beitrag anzeigen
    @Maria: ... falls der (zeitlich) letzte Kapitalertrag bei TARGO positiv war (z.B. Zinsgutschrift beim Tagesgeldkonto wegen Auflösung) und dabei Steuerabzüge abgerechnet wurden, dann war Dein Verlusttopf leer und Du kannst Dir die Verlustbescheinigung sparen ...
    Genau über diese Methode hatte ich es probiert, aber eine der letzten Aktionen war die Telefónica-Dividende, die noch aus dem Verlusttopf steuergenullt wurde. Leider steht ja auf den Belegen nicht der kumulierte Verlusttopfbetrag. Danach kommen nur noch Hellasstornierungen, die keinen klaren Rückschluss ermöglichen.

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    Zitat von Maria Hier:28.03.2011, 10:34 Beitrag anzeigen
    ... eine der letzten Aktionen war die Telefónica-Dividende, die noch aus dem Verlusttopf steuergenullt wurde ...
    ... dann ist der Verlusttopf mit hoher Wahrscheinlichkeit > 0. Anstatt der kostenpflichtigen Erträgnisaufstellung kannst Du natürlich auch eine Korrektur der kostenfreien Standard-Steuerbescheinigung verlangen ... in diesem Fall verlangen die Banken die Rücksendung des "falschen" Originals.

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    Zitat von der kleine Prinz Hier:28.03.2011, 10:43 Beitrag anzeigen
    ... dann ist der Verlusttopf mit hoher Wahrscheinlichkeit > 0. Anstatt der kostenpflichtigen Erträgnisaufstellung kannst Du natürlich auch eine Korrektur der kostenfreien Standard-Steuerbescheinigung verlangen ... in diesem Fall verlangen die Banken die Rücksendung des "falschen" Originals.
    Ich vermute ja, dass nach nach Targobanklogik die genullten Verlusttöpfe ja gar nicht fehlerhaft sind. Immerhin hat die Targobank ja im Vorjahr die Verlusttöpfe auch mit Null bescheinigt, obwohl sie nicht leer waren.

    Ich denke, dass Targobank sowohl bei einem Antrag auf Ausweisung der Verlusttöpfe und bei Depotauflösung die Verlusttöpfe autimatisch nullt und den "eigentlichen" Verlusttopfinhalt nur in der detaillierten Erträgnisaufstellung ausweist.

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    AW: allgemeine Steuerberatung

    Hallo zusammen

    möchte mich vielleicht zunächst mal kurz vorstellen. Ich bin früher häufiger (passiv) im alten Bondboard unterwegs gewesen. Danach war ich einige Zeit abstinent, lese aber in letzter Zeit wieder häufiger im neuen BB.

    Anlass jetzt hier zu posten ist aber eine konkrete Frage an die Steuerexperten:
    Ich habe 2009 Zinsen für die Jamaica Anleihe A0ACPU erhalten.
    Es wurde ja in früheren Beiträgen schon darauf hingewiesen, dass bei dieser Anleihe eine Anrechnung der fiktiven Quellensteuer nur im Rahmen der Einkommensteuererklärung möglich ist. Ich habe dies versucht.
    Das Finanzamt hat die Anrechnung abgelehnt, mit dem Hinweis, dass keine Bescheinigung der zuständigen Behörde eingereicht wurde. Es wird auf das BMF-Schreiben vom 12.05.1998 verwiesen.

    Dieses Schreiben kann man hier nachlesen: http://snipurl.com/27oya8

    Darin werden unter Absatz 2.2.3. als Möglichkeiten für den Nachweis genannt:
    - Bestätigung durch den Konsortialführer
    - Abdruck der Bestätigung im Werbeprospekt des Konsortialführers
    - Entsprechender Hinweis auf der Zinsgutschrift der Bank.

    Die Zinsgutschrift weißt keinen Hinweis aus (Comdirect). Bleibt also nur die Bestätigung durch den Konsortialführer? Wie kommt man denn da dran?

    Habe schon bei der Börse Luxemburg nachgesehen, konnte dort aber keinen Prospekt finden.

    Wie habt ihr de Nachweis erbracht?

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    AW: allgemeine Steuerberatung

    Jamaica Anleihe A0ACPU
    Anrechnung der fiktiven Quellensteuer nur im Rahmen der Einkommensteuererklärung
    Das Finanzamt hat die Anrechnung abgelehnt
    ... da hast Du leider einen Ziegenbock/böckin/zippe als Sachbearbeiter/in erwischt, hier ging das bei mehreren Erklärungen problermlos mit verschiedenen Sachbearbeiter/innen.

    Das Finanzamt hat die Anrechnung abgelehnt, mit dem Hinweis, dass keine Bescheinigung der zuständigen Behörde eingereicht wurde. Es wird auf das BMF-Schreiben vom 12.05.1998 verwiesen. Dieses Schreiben kann man hier nachlesen
    ... tiny url funktioniert nich.

    Darin werden unter Absatz 2.2.3. als Möglichkeiten für den Nachweis genannt:
    - Bestätigung durch den Konsortialführer
    - Abdruck der Bestätigung im Werbeprospekt des Konsortialführers
    - Entsprechender Hinweis auf der Zinsgutschrift der Bank.
    ... eher seltsame Ideen.

    Die Zinsgutschrift weißt keinen Hinweis aus (Comdirect).
    ... das ist korrekt. Am Telefon würden sie Dir wahrscheinlich bestätigen, dass die 12.5% in der Veranlagung okay gehen, bescheinigen werden sie das nicht, da sie dafür nicht zuständig sind.

    Bleibt also nur die Bestätigung durch den Konsortialführer? Wie kommt man denn da dran?
    ... der dürfte auch nur verständnislos kucken - falls Du ihn überhaupt auftreibst.

    Habe schon bei der Börse Luxemburg nachgesehen, konnte dort aber keinen Prospekt finden.
    ... selbst wenn, wird der nix nutzen. Die doitsche fiktiefe Quellenstoyer ist international nicht von so überragend großer Bedeutung, als dass Jamaica im Prospekt extra drauf eingehen würde.

    Wie habt ihr de Nachweis erbracht?
    ... mit den DBA´s herumhantieren fand ich immer eher lästig,
    daher zeitweise einfach mit der Erklärung beigelegtem Teil-Ausdruck von Axer Partner (Steuerberater-kanzlei): http://www.axerpartnerschaft.de/de/i...ge_und_steuer/
    (Archiv links in den Info-Themen nach fikt. Quellensteuer suchen oder direkt axer +quellensteuer + jamaica googeln und das halbwegs neueste Dokument nehmen)

    oder, noch wirkungsvoller, die maßgebliche Liste vom Bundeszentralamt für Steuern, ist irgendwo hier drin als pdf:
    http://www.steuerliches-info-center....home_node.html

    und für 2010 direkt hier, Seite 8: http://www.steuerliches-info-center....Uebersicht.pdf

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    @ Maria:

    Die Kameraden von der Börse Online-Quellen-Front haben was Aufregendes für Dein neues Hobby aufgetan (im aktuellen Heft) unter Titel "Dividendenschreck aus Norwegen" (wers am Kiosk kurz überfliegen will: Seite 62).

    Schon Hermann der bekannte Hesse hatte ja angesichts seines Depotbestands an StatOil, Norsk Hydro, Yara, TeleNor oder Fred Olsen, sich selbst zitiert wie folgt: "Wer zur Quellensteuer will, muss durch den Fjord schwimmen." NOK hatte zusätzlich auf die letzten 2 Jahre einigen viel Freude bereitet.

    P.S.: Betrifft (mE) auch Marine Harvest des Fongmäns (?), wo die Dividende bekanntlich (im August!) in Frischfisch ausgezahlt wird, der selbst nach zeitverkürztem Erstattungsverfahren (als "Surströmming") denn nich mehr ohne etwas Überwindung genießbar sein dürfte http://www.khalisi.com/comics/asteri...rleih2248a.jpg

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    Zitat von Al Bondy Hier:29.03.2011, 21:00 Beitrag anzeigen
    @ Maria:

    Die Kameraden von der Börse Online-Quellen-Front haben was Aufregendes für Dein neues Hobby aufgetan (im aktuellen Heft) unter Titel "Dividendenschreck aus Norwegen" (wers am Kiosk kurz überfliegen will: Seite 62).

    Schon Hermann der bekannte Hesse hatte ja angesichts seines Depotbestands an StatOil, Norsk Hydro, Yara, TeleNor oder Fred Olsen, sich selbst zitiert wie folgt: "Wer zur Quellensteuer will, muss durch den Fjord schwimmen." NOK hatte zusätzlich auf die letzten 2 Jahre einigen viel Freude bereitet.

    P.S.: Betrifft (mE) auch Marine Harvest des Fongmäns (?), wo die Dividende bekanntlich (im August!) in Frischfisch ausgezahlt wird, der selbst nach zeitverkürztem Erstattungsverfahren (als "Surströmming") denn nich mehr ohne etwas Überwindung genießbar sein dürfte http://www.khalisi.com/comics/asteri...rleih2248a.jpg
    Also Spananien hat mir schon gelangt; Norwegen ist im Vergleich sicher absolute Königsklasse!

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    Norwegen ist im Vergleich sicher absolute Königsklasse!
    ... lt. dem Artikel liegt dabei das Problem eher in D - aber die Wikinger arbeiten dran, weil sie Interesse haben, dass ihre AG´s in D/EU reger gehandelt werden.

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    bestimmt kann mir hier jemand helfen zum Thema Vermietung und Verpachtung:

    Der Fall: A+B besitzen je zu 50% ein Mietshaus und versteuern ganz normal je hälftig Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.

    Jetzt bezieht A selbst eine der Wohnungen.

    Wie ist jetzt der Fall ggü dem FA.

    1. Das einfachste wäre: A zahlt Miete an die GbR. A+B versteuern weiter je zur Hälfte die gemeinsamen Einnahmen.

    2. Logisch wäre natürlich: A zahlt keine Miete und bekommt von der Ausschüttung statt zB vorher 3 von 6, jetzt 2 von 6

    ad 1.) hätte den Nachteil, dass man seine eigene Miete auch noch als Einnahme versteuern müsste, was natürlich Blödsinn ist,
    ad 2.) hätte die Schwierigkeit, dass trotz 50% Anteil an der GbR nicht beide gleich viel versteuern.

    Wie sieht das das FA?

    Kommentar


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    Zitat von erwin-kosto Hier:01.04.2011, 09:38 Beitrag anzeigen
    ...

    2. Logisch wäre natürlich: A zahlt keine Miete und bekommt von der Ausschüttung statt zB vorher 3 von 6, jetzt 2 von 6
    ...
    Wie sieht das das FA?
    Ich denke das FA nennt das versteckte Gewinnausschüttung!?

    ciao
    Bastian

    Kommentar


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    Zitat von bastians Hier:01.04.2011, 10:06 Beitrag anzeigen
    Ich denke das FA nennt das versteckte Gewinnausschüttung!?

    ciao
    Bastian
    Kann sein, aber:
    Nehmen wir an A besäße das Haus allein und er bewohnt jetzt eine seiner 6 Wohnungen. Dann muss er doch auch nicht Miete für 6 Wohnungen versteuern.

    PS: soll alles Einkommenssteuer betreffen, bei Kap Ges sieht es sicher anders aus.

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    Zitat von erwin-kosto Hier:01.04.2011, 09:38 Beitrag anzeigen
    Wie ist jetzt der Fall ggü dem FA.

    1. Das einfachste wäre: A zahlt Miete an die GbR. A+B versteuern weiter je zur Hälfte die gemeinsamen Einnahmen.

    2. Logisch wäre natürlich: A zahlt keine Miete und bekommt von der Ausschüttung statt zB vorher 3 von 6, jetzt 2 von 6

    ad 1.) hätte den Nachteil, dass man seine eigene Miete auch noch als Einnahme versteuern müsste, was natürlich Blödsinn ist,
    ad 2.) hätte die Schwierigkeit, dass trotz 50% Anteil an der GbR nicht beide gleich viel versteuern.

    Wie sieht das das FA?
    Jetzt habe ich es gefunden:
    3. A zahlt die halbe Miete an B. Seinen eigenen Anteil kann er behalten.
    Ggü dem FA erklärt B 3/6 Mieten
    A erklärt 2,5/6 Mieten

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    AW: allgemeine Steuerberatung

    Verdeckte Gewinnausschüttungen gibt es nicht, die Teilung des Gewinns für die übrigen Wohnungen bleibt bei 50/50. Für die eigengenutzte Wohnung muss B die Einnahmen von A versteuern und kann die Kosten (50% gegerechnen), die Kosten der Wohnung bei A (Afa Zinsen etc.) dürfen nicht angesetzt werden.

    Gruß
    Taxadvisor

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    @ taxadvisor

    Vielen Dank für die schnelle und gute Hilfe.
    Macht dann die Abrechnung ein wenig umständlich, da A jetzt jede Rechnung für das Haus auf verschiedene Kostenstellen buchen muss, aber wenn es das FA so will...

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    AW: allgemeine Steuerberatung

    Könnte mir bitte jemand erklären, oder hat jemand Erfahrung wie Banken im folgenden Fall verfahren:

    Im Topf für allg. Erträge ist ein Verlust von 1000.-ausgewiesen z. B. durch Stückzinsen.
    Nun bekommt man einen Zinsertrag von 500.- aus einer arg. Anleihe.
    Wie wird die 15%ige fiktive Quellensteuer berücksichtigt, oder ist die dann hinfällig?

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