Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Alternative Investments

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #76
    Zitat von nEUROnal Hier:09.05.2019, 13:57 Beitrag anzeigen
    CorMaguire Also die Immocrowds sind nicht p2p. Estateguru versucht gerade 6,4 Mio zu platzieren und hat mit der ersten Tranche von 1,5 Mio begonnen. Ich denke das wird nix, aber vielleicht schauen ja einige BB-Schwergewichte da mal vorbei.
    Ok, dafür könnte man dann ja eigenen Faden machen.

    Kommentar


    #77
    Zitat von CorMaguire Hier:09.05.2019, 13:20 Beitrag anzeigen

    TWINO habe ich aufgrund des Geschäftsberichts erstmal auf die erwirtschafteten Zinsen zurückgefahren, Mintos macht auf mich zur Zeit den professionellsten Eindruck. Allerdings nur kurzlaufende Kredite bis 3 Monate und mit Ausfallgarantie durch den Vermittler. Bisher ca. 2 Jahre ist ein Vermittler ausgefallen, ausstehender Kredit < 10€. Investierter Betrag < 1%.

    Es gibt eigentlich den Thread P2P-Lending --> https://www.bondboard.de/forum/forum...50-p2p-lending

    Vielleicht könnte man die Posts nach da verschieben?
    M.E. wäre der Zweitmarkt spannend, wenn es eben diese Garantien nicht gäbe und ein Verzögerung einige nervös machen würde. Dann könnte man mit Autoinvest und großer Streuung eben Angst abgreifen.

    Für die Vermittler wird es sich schon lohnen. Man muss ja nur mal die Effektive Verzinsung anschauen. Die langen bei den armen Leuten ganz schön hin.

    Bei extrem kurzen Krediten hast m.E. das Risiko, dass es in der Grace-Period keine Zinsen gibt usw. usf.

    Kommentar


    #78
    Zitat von Al Bondy Hier:09.05.2019, 15:05 Beitrag anzeigen
    Also die Illusion besteht erstens darin, dass Politik etwas erfasst, und zweitens, dass sie irgendwas ändern könnte, wollte oder würde, wenn sie es tatsächlich mal erfasst hätte.
    Politik erfasst sehr gut. Ob sie das zugibt, stellt die Fragen. Die stellt sich lieber blöd und erstaunt. Sollten hunderte von Milliarden in dunklen Kanälen verschwinden, kann ich mir nicht vorstellen, dass die nicht diskret verfolgt würden. Ich frage mich eher, wofür die derart viel Geld brauchen? Manchmal entsteht der Eindruck, die sagen: Hauptsache möglichst viel davon und vor allem mehr als meine Gegner. Und solange z. B. der französische Präsident auch Landesherr in Andorra ist, wären die Transfers dort sehr interessant. Kanalinseln und Delaware sind ohne politische Duldung auch undenkbar. Ich vermute eher: Politik kontrolliert das im Detail selber nicht mehr, weil längst zu viel mitmischen. Das ist ein informelles System, dessen Eckdaten niemand kennt. In Afrika lief das über die C&F-Agents, die fest in südafrikanischer Hand sind, ohne die sich kein Präsident dort halten kann ... und will, da sehr einträglich. Das scheint hier nur deutlich komplexer aufgebaut zu sein. Rate mal, wie ich auf Kultgruppen als Forschungsobjekt kam. Historisch floss nirgends mehr Geld und Gold als durch die. Die Mississippi-Spekulation trägt für mich eindeutig deren Handschrift: John Law begab die Aktien und Duc d'Orleans druckte dafür das nötige Geld, sanierte den Staatshaushalt, wenn auch unzureichend. In Amsterdam funktionierte zu selben Zeit Papiergeld, weil niemand eine Lizenz zum Gelddrucken hatte als die Bank, vor allem kein Souverän. Wenn die eines können, dann zu ihrem Vorteil in Strukturen einzugreifen, die ad absurdum zu führen.

    Ich schreibe mal so: Buddhisten verstehen viel von Astrologie, Chiromantie etc. setzen Leute nach Disposition ein, in Teilen psychisch höchst grenzwertige Dreckskerle, spezifische Triebtäter. Das wäre matrilinear als Ansatz. Christen agieren mit Blick auf Prädestination, also auf das rationale Ziel, kennen aber auch den psychologischen Eignungstest, mit dem sie den Menschen eher fördern, ausprägen. Das wäre patrilinear. Das operativ scharf zu fassen, wäre viel wert. Denn da agieren nicht nur Buddhisten so. Taylorismus wäre nur eine Spielart davon, eine höchst rationale.
    Zuletzt geändert von frcg; 10.05.2019, 15:36.

    Kommentar


    #79
    Moin. Habe kürzlich erstmalig in ein StartUp via Crowdfunding investiert:
    https://www.wiwin.de/produkt/home-power-solutions

    Das Teil nennt sich zwar Genussschein, hat aber mit dem was wir als gemeine Bondboardler unter Genussscheinen verstehen wenig bis gar nichts zu tun. Ist eher eine indirekte unternehmerische Beteiligung. Die Abwicklung der Kauftransaktion lief zügig und professionell.


    Ich komme aus der EnergieBranche, da ist viel Bewegung drin, HPS hat eine intelligente Lösung. Ob das letztendlich fliegt, v.a. wirtschaftlich, muss man sehen. Gut finde ich den Willenbacher, einer der JuwiGründer. Wurde seinerzeit von der klassischen Energiewirtschaft übel beneidet. War super im Aufbau. Im Dauerbetrieb mäßig, Da braucht man dann andere für, aber für Startups passt das meiner Meinung nach gut.

    Kommentar


    #80
    Zitat von frcg Hier:10.05.2019, 14:38 Beitrag anzeigen
    Politik erfasst sehr gut. Ob sie das zugibt, stellt die Fragen.
    ... naja, in den Fachabteilungen mag das noch zutreffen, nutzt aber wenig.
    Manchen Offiziellen siehts mans ja auf einen Blick regelrecht an, dass die Nix merken können oder wollen.

    Die stellt sich lieber blöd und erstaunt.
    ... was bei den meisten keinerlei schauspielerisches Talent erfordert.

    Sollten hunderte von Milliarden in dunklen Kanälen verschwinden, kann ich mir nicht vorstellen, dass die nicht diskret verfolgt würden.
    ... teils ja, teils absolut unmöglich - eben weil es trotz aller Eurokratie keine gemeinsamen oder vernetzten Datenbanken, keine einheitliche Rechtsprechung, keine einheitlichen Umsatzsteuersätze in EU bzw Eurozone gibt. Und damit auch keine Beweisführung machbar ist.

    Wenn die eines können, dann zu ihrem Vorteil in Strukturen einzugreifen, die ad absurdum zu führen.
    ... exakt dazu bietet sich das zentralistische, ineffiziente und intransparente Gebilde EU als idealer Nährboden für fast risikolosen Milliardenbetrug geradezu an. Zumal der äußere Rand der Peripherie sowie die dahinter angesiedelten Regionen prädestiniert dafür sind, dass Kapital dort nicht nachvollziehbar gewaschen und dann "sauber" in die EU zurück verbracht wird (Türkei, Nahost, Nordafrika, Ukraine/Russland/Ex-GUS-Staaten). Alles geht, und Brüssel hat darauf weder Zugriff noch verwertbare Kenntnis. Während im offenen Binnenmarkt ohne Grenzen ebenfalls fast alles problemlos rollt. Papier ist geduldig, und solange die Form stimmt, stimmt auch der Inhalt. Die Rechnung begleicht am Ende stets und unwissend der Steuerzahler.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Karuss...ma%C3%9Fnahmen
    Als Karussellgeschäft oder Karussellbetrug (englisch Missing Trader Intra-Community (MTIC) fraud) bezeichnet man eine in der Europäischen Union (EU) weit verbreitete Form des Steuerbetrugs.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Subventionsbetrug
    Subventionsbetrug ist von der Länderebene bis zur EU ein weit verbreitetes Delikt, der Schaden für die Gesamtwirtschaft ist enorm. Eine Rückzahlung der zu Unrecht erlangten Gelder scheitert oftmals an der Insolvenz des jeweiligen Betriebes.
    PS: ... Schein und Sein in der EU - filmisch mE absolut genial gegeneinandergestellt in den ersten zwei Einführungs-Minuten der 1. Staffel "Undercover" (Script nach realen Vorbildern): https://www.zdf.de/serien/undercover...ver-1-104.html
    Zuletzt geändert von Al Bondy; 10.05.2019, 15:51.

    Kommentar


    #81
    Zitat von Al Bondy Hier:10.05.2019, 15:35 Beitrag anzeigen
    ... exakt dazu bietet sich das zentralistische, ineffiziente und intransparente Gebilde EU als idealer Nährboden für fast risikolosen Milliardenbetrug geradezu an.
    Die EU hat einen Konstruktionsfehler: Sie ist nicht souverän. Als Delaware vor der US-Unabhängigkeit den englischen König steuerlich austrickste, ernannte er den betreffenden Kerl schlicht zum Gouverneur. Hätte der sich widersetzt, wäre er noch am selben Tag im Gefängnis gelandet.

    Weiter meine Frage: Wo landen diese Milliarden? Wo Geld ist, werden immer irgendwelche Summen fehlen. Kein Projekt, das weniger als 5 % im Verbleib nicht nachweisbare Summen ausweist, was als hervorragender Wert gilt. Damit meine ich nicht einmal die Gorch Fock. Die fällt unter gezielt krasse "Fehleinschätzung", um vom Parlament beschlossen zu werden, vor allem die politischen Forderungen von Gegnern und Parteigenossen tief zu halten. Für das Geld, was die wirklich kostet, hätten die eher einen neuen HighTech-Segler bauen sollen. Diese Sorte Milliarden fallen unter "Kosten der Demokratie" wie die Elbphilharmonie auch, die sich entgegen aller Erwartungen immerhin zu refinanzieren scheint. Die sind nicht wirklich weg, sondern wurden dem Beschluss unterschlagen. Ich insistiere auf einer Unterscheidung der Sorten fehlender Milliarden. Diese fehlen beim Beschluss, jene fehlen in der Endabrechnung oder erbrachten Leistung. Letztere sind die politisch informellen.

    Einer der Gründe, warum sich die Grande Armee in Russland den (_!_) abgefroren hat lag an den Armeemänteln, die am Ende halb so viel Wolle hatten als beim Beschluss angegeben worden war. Kritisiert hat keiner, da Napoleon selber davon profitierte.
    Zuletzt geändert von frcg; 10.05.2019, 16:12.

    Kommentar


    #82
    Zitat von comdirect-kunde Hier:08.05.2019, 07:37 Beitrag anzeigen



    Es geht nicht um den Vergleich, sondern das System. Und das System ist, dass mit wenig EK Projekte geplant werden, die einen hohen Ertrag bringen. Geht es gut, dann hat sich das EK eben extrem rentabel verhalten und die Nachrang-Finanzierung war dagegen ein Witz. Geht es schlecht, dann ist EK = Nachrangfinanzierung = weg.

    Solche Finanzierungen würden wahrscheinlich eher 15% als 6% in einem Nicht-Kleinanleger-Markt kosten.

    .
    Die Kleinanleger bekommen doch nur den Fliegenschiss, das Hauptvolumen wird doch ganz woanderst vermarktet. Es ist je nach Sicherheitsstellung ganz normal, das sie 10 12% bezahlen. Dazu kommt dann noch eine einmalige Vermittlungsgebühr. Allerdings haben diese Anleihen, die nicht börsennotiert sind, eine überschaubare Laufzeit von max. 2 Jahren. D.h. die Vermittlungssume von 0 bis 5 ist dann noch umzulegen.
    Im Regelfall geht es auch gar nicht darum, das man keine Bankfinanzierung erhält, sondern die Banken verlangen halt erhebliches EK oder sonstiges Vermögen. Das hat man entweder nicht oder will es nicht einsetzen, da die Risiken , von der Bank gestresst zu werden, relativ hoch sind.

    Bezeichnend, das wir es hier mit einer interessanten Anlage zu tun haben, ist ja auch, das es für Otto Normalverbraucher praktisch keine erwerbbaren Fonds gibt.

    Kommentar


    #83
    Zitat von frcg Hier:10.05.2019, 15:51 Beitrag anzeigen
    Weiter meine Frage: Wo landen diese Milliarden? Wo Geld ist, werden immer irgendwelche Summen fehlen. Kein Projekt, das weniger als 5 % im Verbleib nicht nachweisbare Summen ausweist, was als hervorragender Wert gilt.
    ... die Milliarden landen -sauber gewaschen mit "ordentlichem "Herkunftsnachweis"- großteils wieder im normalen binneneuropäischen Wirtschaftskreislauf, sorgen dort aber für wachsenden Einfluss krimineller Strukturen auf "normale" Unternehmen, Institutionen und ganze Wirtschaftszweige.

    PS: Das erklärt nebenbei auch das "Conundrum", warum trotz Rekordsteuereinhamen überall das Geld für das Allernötigste tatsächlich fehlt. Das Kapital ist nicht weg - es hat eben nur "wer anders".

    Kommentar


    #84
    Zitat von Al Bondy Hier:10.05.2019, 16:42 Beitrag anzeigen
    ... die Milliarden landen -sauber gewaschen mit "ordentlichem "Herkunftsnachweis"- großteils wieder im normalen binneneuropäischen Wirtschaftskreislauf, sorgen dort aber für wachsenden Einfluss krimineller Strukturen auf "normale" Unternehmen, Institutionen und ganze Wirtschaftszweige.
    Einfluss krimineller Strukturen ... etliche Hotelanlagen mit Marina in Italien oder Spanien kann ich mir ohne Drogengelder nicht vorstellen, den Kunstmarkt im oberen Bereich nicht ohne Geldwäsche, die ständigen Reisen von Dritte-Welt-Potentaten und ihren Unternehmern nach Europa und den USA nicht ohne doppelte Konten bei Zahlungen in Devisen. Für Schwarzafrika rechnete ich die informelle Geldsumme in US$ auf 55 Mrd. hoch, die allerdings hält den Kontinent am Leben, mag heute bei 100 Mrd. liegen. Wie viel braucht Europa? Eine Billion Euro? Was kostet deren Refinanzierung und wie läuft die über welchen Zeitraum? Wie tickt die Politik davon? Für eine solche Summe muss die in Strukturen fest etabliert sein. Das ist "Umlaufvermögen" zwischen formellem und informellem Sektor, das sich nicht sammeln lässt wie die Milliarde für das Dach von Notre Dame.

    Ich setzte gedanklich inzwischen beim Mindestlohn an, der als Thema kaum existieren würde, wenn diese informelle Geldmenge nicht refinanziert werden müsste. Das Problem wie bei jedem Indikator: Operationalisiere den. Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte reichen nicht. Der Kunstmarkt hat längst die Funktion der Faberger-Eier vor der Oktober-Revolution: Als Kunsthandwerk erstklassig, als Allokation von Ressourcen absurd und ruinös. Die französischen Luxusmarken fürchte ich als Faktor wirtschaftlichen Kollapses. Der würde den informellen Sektor dort ausbluten lassen. Nette Vorstellung, es gäbe dann Gillets jaunes von Gucci oder Chanel als Eroberung neuer Märkte.

    Die Diskussion um Mindestlöhne ist ohne den enormen Lohndruck aus China nicht vorstellbar, die wachsende informelle Geldmenge auch nicht. Wenn das Reich der Mitte gegen uns Klassenkampf führen würde, könnte es das ressourcensparender nicht tun. Es gibt aber auch andere Faktoren wie die gezielte Platzierung von Mafiosi in Italien nach dem Krieg durch die US-Army, ohne die alle Müllentsorgung Neapels längst kommunal wäre und nicht exklusiv mafiös, so in den Einnahme informell.
    Zuletzt geändert von frcg; 10.05.2019, 20:09.

    Kommentar


    #85
    Mal ein paar Erfahrungen nach 3 Tagen Mintos:

    Auf dem Primär-Markt bekommt man nur den Zinssatz angezeigt. Was dank monatlicher Tilgung/Zinszahlung verwirrend ist. Der interne Zinsfuss ist deutlich höher.



    Auf dem Sekundär-Markt wird eine YTM angezeigt.

    Also habe ich mir mal den Spaß gemacht es nachzurechnen:

    - Aufschlag auf den Wert ist 0,2% (da die Zinsen einen Tick gefallen sind) und man zahlt keine Stückzinsen sondern bekommt bei ersten Zahltag eben nur einen Teil des Zinses (hier -1,78 Euro)



    Angezeigt wird für das Bsp. eine YTM von 14,2% p.a.

    Das Risiko ist u.a. auch, dass die Kreditgeber jederzeit zurückzahlen können.

    M.E. sind die Rendite-Berechnungen schon recht merkwürdig. Immerhin gehen inzw. 2 Milliarden um. Da ist es schon ein Unterschied ob ich 13% p.a. Zins oder 14% p.a. IRR bekomme. Oder ob ich zu 14,2% p.a. YTM oder 15.3% p.a. IRR kaufe.

    Die Kreditgeber (abseits von Mogo) sind scheinbar in ihren Ländern der Ersatz für den fehlenden Dispo.

    Ansonsten ist es bisher ne lustige Gaudi.

    Kommentar


    #86
    Zitat von wombard Hier:08.05.2019, 12:29 Beitrag anzeigen

    Da stimme ich dir zu, nur muss man auch feststellen, das es hier um Beträge geht, die mancher Boardler für ein gutes Essen ausgibt

    Das trifft bei manch kleineren Seite zu. Aber MIntos ist nicht so klein.

    Die Payday-Kredite bis zu 3 Monate (größtenteils bei 30 Tage) haben ein Volumen von 471 mio Euro. Die Verbraucherkredite haben weitere 206 mio. Euro. Und die Autokredite 84 mio. (Davon 77 mio von Mogo)

    Hier hat einer vor kurzem eine Million auf den Zweitmarkt geschmissen:

    https://p2p-millionaire.com/how-liqu...rly-exit-test/

    Das wäre bei manchem MBond oder mancher kleiner Aktie problematischer geworden.

    Bisher jedenfalls ne lustige Sache. Zinsen sind wieder recht hoch. Bin so bei 14,4% im Schnitt. Zuvor waren sie eher schlecht, da Mogo mit der Anleihe zurückgekauft hat.

    Kommentar


    #87
    Zitat von comdirect-kunde Hier:18.05.2019, 07:52 Beitrag anzeigen




    Bisher jedenfalls ne lustige Sache. Zinsen sind wieder recht hoch. Bin so bei 14,4% im Schnitt. Zuvor waren sie eher schlecht, da Mogo mit der Anleihe zurückgekauft hat.
    Hast du deine Darlehen selbst zusammen gestellt oder über Auto Invest investiert. Und warum in was?

    Kommentar


    #88
    Zitat von wombard Hier:18.05.2019, 10:28 Beitrag anzeigen

    Hast du deine Darlehen selbst zusammen gestellt oder über Auto Invest investiert. Und warum in was?
    Nur Autoinvest, da es ja nur Spaß ist.

    Man kann sich über jeden Kreditgeber bei Mintos informieren. Meine größte Position ist Peachy aus GB. 14% p.a. (IRR >15% p.a.) gab es da für 8 Monate. M.E. typische Konsum-Kredite:



    Im Baltikum gibt es auch Anbieter, die es schon längere machen und konstante Zahlen berichten. Z.B. Creditstar. Da gibt es 13% >3Jahre (IRR >14 % p.a.)



    Derzeit habe ich die Hälfte in den Payday-Krediten. Hier muss man aber auf die Feinheiten aufpassen. Es gibt unterschiedliche Schonfristen. Manche zahlen bei Verzug auch keine Zinsen. Dann wird der 30 Tages-Kredite bis zu weiteren 60 Tage nicht verzinst.

    Deswegen habe ich mir mit den Mintos-Statistiken einen gewichteten IRR ausgerechnet:



    Dinero aus der Ukraine zahlt jetzt schon 17% p.a.. Aber eben überhaupt nichts für den Verzug. Deswegen habe ich die auch nicht.

    Die genannten Unternehmen kommen aus Armenien (Varks), Kasachstan (Tengo), Russland (Lime/Metrokredit), Polen (Kuki), Indonesien (Cashwagon), Albanien (Kredo) und Kosovo (Monego). In den Ländern gibt es oft keinen Dispo. Risiko ist m.E., dass es eben Dauer-Dispos sind, wo die Kreditgeber am Zins sich dumm und dämlich verdienen, und sich nicht um die Rückzahlung kümmern. Je nach Rating sind sie mit 5% bis 15% selbst am Kredit beteiligt.

    Als Langfrist-Kredite (50-60 Monate) habe ich mir ein paar von ExpressCredit aus Botswana gegönnt. Deren Zinsen sind historisch hoch, wenn man die Zinssätze ihrer Kredite am Zweitmarkt anschaut. Bekommen habe ich die meisten zu 15% p.a.. Botswana hat mit 17k USD ein recht hohes BIP/Kopf für Afrika.

    Es bietet auch Ratenkredite für Mitarbeiter von Regierungs-Institutionen an. ExpressCredit hat spezielle Vereinbarungen mit Gewerkschaften und Institutionen getroffen, sodass alle Rückzahlungen direkt vom Gehalt des Kreditnehmers abgebucht werden, was eine der niedrigsten Ausfallraten auf Mintos gewährleistet.


    Ich lass es einfach mal mit Spielgeld laufen.
    Zuletzt geändert von comdirect-kunde; 18.05.2019, 11:37.

    Kommentar


    #89
    Zitat von comdirect-kunde Hier:18.05.2019, 11:07 Beitrag anzeigen
    ...
    Super Posting, Danke! Du hast Dich ja schon sehr intensiv damit beschäftigt, was wäre Deine konkrete Empfehlung, wenn man so 50T€ investieren möchte, also welcher Anbieter, ...?

    Kommentar


    #90
    Zitat von Maria Hier:18.05.2019, 12:01 Beitrag anzeigen
    Super Posting, Danke! Du hast Dich ja schon sehr intensiv damit beschäftigt, was wäre Deine konkrete Empfehlung, wenn man so 50T€ investieren möchte, also welcher Anbieter, ...?
    Selber einlesen und v.a. streuen.

    Dazu habe ich ja nur 10 Tage Erfahrungen. Andere (auch hier) haben x Jahre Erfahrung.

    Dazu muss man die Auto-Invests richtig einstellen, da es ja keine Bonds sind. Es kommt immer wieder zu Rückflüssen, da der Kredit gekündigt wird. Die sollten m.E. sofort wieder investiert werden, da die Plattform KEINE Bank ist und somit auch kein Bankensicherungsfonds oder sowas greift. Auch muss man mit der Garantie, die hier ja einer im Ursprungs-Beitrag genannt hat, aufpassen. Ich glaube nicht, dass ein Anbieter eine hohe Abschreibung verkraften würde. Man sieht ja das CreditStar 5-7% im Jahr abschreiben muss. Das reicht dann um profitabel zu arbeiten. Fällt der Kreditgeber aus, so kommt es darauf an. ob deine Kreditnehmer auch zahlen. Da würde ich mal tippen, dass sie das in einigen Ländern erstmal nicht tun. Das kostet dann Inkasso. Falls es Inkasso in solchen Ländern gibt. Auch deswegen habe ich Peachy aus GB übergewichtet. Falls Peachy hopps geht, dann will ich lieber britische Schuldner haben.

    Wer mal eine Seite ohne Garantien will, der kann Bondora anschauen. Da kaufen auch einige Leute auf dem Zweitmarkt ausgefallene Kredite, die Bondora gegen Gebühr versucht einzutreiben.

    Kommentar

Lädt...
X