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    Zitat von Alf Hier:02.05.2019, 12:18 Beitrag anzeigen
    Monstanto wurde in der ersten Instanz verurteilt nicht weil Glyphosat krebserregend ist, sondern weil sie angeblich potentielles (also nicht tatsächliches!) Risiko verschwiegen haben.
    Ist schon klar - wer Glyphosat trinkt kann sich vergiften, wer es dem Hund gibt kann diesen vergiften, oh Gott die Kinder, Achtung Microwelle ...
    So viele Warnhinweise gibt es nicht wie es potentielle Gefahren gibt.

    Ich sehe es als Sondersituation mit hohem Gewinnpotential.

    Der Markt realisiert es allmählich.

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    Zitat von comdirect-kunde Hier:02.05.2019, 10:13 Beitrag anzeigen

    Der vergleichbare Kurs wäre eigentlich 63 Euro. Was gegenüber dem Tief bei 54 Euro ein netter Anstieg ist. Mein Beitrag zum BILD-Kontraindikator war übrigens am Tag des Tiefpunkts. Somit hatte Bild erstmal wieder Recht
    Stimmt, ich habe an dem Tag Deines Postings gekauft, leider nur eine Anfangsposition. Aber warum soll ich murren...

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    Zitat von Alf Hier:02.05.2019, 12:18 Beitrag anzeigen
    Monstanto wurde in der ersten Instanz verurteilt nicht weil Glyphosat krebserregend ist, sondern weil sie angeblich potentielles (also nicht tatsächliches!) Risiko verschwiegen haben.
    McDonalds wurde verurteilt, weil auf seinen Kaffee-Bechern nicht very hot beverage stand. Was fehlt auf einem Glyphosat-Kanister? So viele potentielle Risiken dürften kaum aufzulisten sein, wie politisch behauptet werden und ergänzt werden dürften.

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    @comdirect Kunde
    Also Deine Meinung zum Glyphosatproblem ist etwas einfach gedacht.
    Zunächst: Es gibt zweifelsohne zahlreiche, durchaus ernst zu nehmende Studien die auf ein erhöhtes Krebsrisiko hinweisen. Schau mal bei Google Scholar. Selbstverständlich gibt es teils massiv durch die Industrie gestützte Gegenmeinungen und Studien. Natürlich spielen da viele Faktoren eine Rolle (Anwendungsart, Konzentration, Art und Weise der Aufnahme etc.) Und gerade darin liegt das Problem für die politischen Entscheidungsträger, die ja letztlich Laien sind. Denk doch nur an den letzen Entscheidungsprozess der EU, als ein CSU-Agrarminister im Alleingang die EU-Agrarpolitik letztlich entschieden hat.
    Der politische Entschluss Glyphosat mit allen Konsequenzen in den USA (und dann international) als krebserzeugend einzustufen ist nicht zuletzt auch deshalb schwierig, weil in den USA fast ausschließlich GMO-Saatgut für Mais und Soja verwendet wird. Es wäre schon rein technisch nicht möglich das von einem Jahr aufs andere umzustellen. Von den Einbußen für die Industrie ganz abgesehen. Das müsste ein viele Jahre andauernder Prozess sein. Wahrscheinlicher ist. m E. dass Roundup dann durch was anderes ersetzt würde.
    Wir werden sehen!

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    Zitat von BeCi Hier:02.05.2019, 17:04 Beitrag anzeigen
    Natürlich spielen da viele Faktoren eine Rolle (Anwendungsart, Konzentration, Art und Weise der Aufnahme etc.)
    Dann müßte Bier sofort verboten werden - oder hat schonmal jemand auf einer Bierflasche den Hinweis gelesen, dass zu viel Alkohol Leberzirrhose, Krebs und den frühen Tod verursachen kann?

    Wahrscheinlicher ist. m E. dass Roundup dann durch was anderes ersetzt würde.
    Hoffentlich durch ein Placebo.
    So wie beim Ameisenmittel aus dem Baumarkt, über das man sich in Ameisenkreisen kaputtlacht.
    Wer was gescheites braucht geht dann zum Kammerjäger oder Landwirt seines Vertrauens und holt sich das gute giftige Zeugs.

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    Zitat von Aldy Hier:02.05.2019, 19:16 Beitrag anzeigen
    Dann müßte Bier sofort verboten werden - oder hat schonmal jemand auf einer Bierflasche den Hinweis gelesen, dass zu viel Alkohol Leberzirrhose, Krebs und den frühen Tod verursachen kann?
    .
    Steht in Kolumbien auf jeder Bierflasche... "El exceso de alcohol es perjudicial para la salud"

    Bastian

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    Zitat von frcg Hier:02.05.2019, 16:55 Beitrag anzeigen

    McDonalds wurde verurteilt, weil auf seinen Kaffee-Bechern nicht very hot beverage stand. Was fehlt auf einem Glyphosat-Kanister? So viele potentielle Risiken dürften kaum aufzulisten sein, wie politisch behauptet werden und ergänzt werden dürften.
    Die Darstellung ist stark verkürzt.
    Ein schlauer Kopf bei McDonalds hat herausgefunden, dass bei einer erhöhten Brühtemperatur, weniger Pulver/Bohnen für den gleichen "Geschmack" benötigt werden.
    Außerdem wurde MCD von Spezialkliniken für Verbrennungen darauf hingewiesen, die Temperatur zu senken, was ignoriert wurde.
    Argumentation war damals, dass man sich auf Kosten der Gesundheit der Kunden bereichert hat und die bekannte Gefahr für diese fahrlässig ignoriert hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stella_Liebeck

    Kritisch für Bayer wird es erst, wenn eine anerkannte Stelle sagt, dass Glyphosat krebserregend ist und Bayer dies ignoriert.

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    Darf die RWE-Hauptversamlung in Bonn als "Woodstock des Kapitalismus" bezeichnet werden?

    Nächster Impuls: Kein HV ohne Fan-Artikel für die Aktionäre oder Spruchbänder.

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    Fällt die Restrukturierung von Siemens unter Industrie- oder Unternehmenspolitik? Ist das Berlin oder München?

    Kommentar


    Wir arbeiten daran, das Ziel einer Rendite nach Steuern auf das materielle Eigenkapital (RoTE) von mehr als 4% im Jahr 2019 zu erreichen
    Hartes EK Ende 2018 25,71 Euro/Aktie

    EPS = >4% * 25,71 Euro ==> >1,03 Euro/Aktie

    KGV < 6,96/1,03 < 6,75

    KBV tang aktuell: 6,96 / 25,86 = 0,27

    KBV Ende 2019= 6,96 / (25,71 + 1,03 - 0,11) = 0,26



    Trostloser kann es kaum noch werden. Allerdings keine wirklichen Insider-Käufe.

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    Zitat von comdirect-kunde Hier:08.05.2019, 10:42 Beitrag anzeigen
    Trostloser kann es kaum noch werden. Allerdings keine wirklichen Insider-Käufe.
    Ich habe gekauft, bin aber kein Insider, setze auf den Überlebenswillen von DB-Banker, die nicht nur ihre Jobs erhalten wollen, und warte fünf Jahre. Bisher verlassen keine Ratten ein sinkendes Schiff. Das Problem scheinen eher die internen Fürstentümer zu sein, die früher vielleicht berechtigt waren, heute nicht mehr in die Szenerie passen. Solche Diskussionen kann kein Aktionär führen oder gar verfolgen. Der darf beten.

    Kommentar


    Zitat von frcg Hier:08.05.2019, 11:11 Beitrag anzeigen

    Ich habe gekauft, bin aber kein Insider, setze auf den Überlebenswillen von DB-Banker, die nicht nur ihre Jobs erhalten wollen, und warte fünf Jahre. Bisher verlassen keine Ratten ein sinkendes Schiff.
    Schlimmer kann es (außer Pleite) kaum werden. Nur Verkaufs-/Halte-Empfehlungen (aber mit Kursziel 6,50-7,00 Euro). Wenige Fonds drin, die aber entweder müssen (Banken-ETFs) oder Value/Contrarian sind. Normale Fonds-Manager können sich die DBK nicht leisten.

    In Foren scheint auch nicht mehr diskutiert zu werden. Was meistens auch ein interessanter Indikator ist.

    Risiko ist m.E. ein nett gelaufener Aktienmarkt und PIIGS nach der Europa-Wahl.

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    Zitat von comdirect-kunde Hier:08.05.2019, 11:16 Beitrag anzeigen
    Schlimmer kann es (außer Pleite) kaum werden. Nur Verkaufs-/Halte-Empfehlungen (aber mit Kursziel 6,50-7,00 Euro). Wenige Fonds drin, die aber entweder müssen (Banken-ETFs) oder Value/Contrarian sind. Normale Fonds-Manager können sich die DBK nicht leisten.

    In Foren scheint auch nicht mehr diskutiert zu werden. Was meistens auch ein interessanter Indikator ist.

    Risiko ist m.E. ein nett gelaufener Aktienmarkt und PIIGS nach der Europa-Wahl.
    Ist die DB nennenswert in den PIIGS engagiert? Ich vermute eher homöopathische Dosen oder politisch motivierte Bestände, die unter good will fallen. Was Foren betrifft, so diskutieren die meist steigende Kurse, warum auch immer. Für mich ist das der Moment, in dem der Zug abgefahren ist. Was Fonds-Manager betrifft, so halte ich die für das Konservativste überhaupt, weil die ständig Rechenschaft ablegen müssen. Habe einen Pensionsfonds im Genick und der Beruf macht nur noch halb soviel Spass. Ich vermute, die könnten einen Zeithorizont von fünf Jahren, wie ich ihn locker anpeile, weder legitimieren noch halten. Als Anleger bin ich sehr viel freier, muss nur bei Verstand bleiben und durchhalten können. Mir ist eben klar, dass ich von der DB fünf Jahre kaum oder keine Dividenden erhalten werde, danach aber einen satten Kursanstieg. Welcher Insti dürfte so denken? Der wirft eher sein Algo-Trader-Programm an, das ich wiederum nicht habe. Immer diese fehlenden Rechenzentren unter dem Bett, dafür keinen Kabelsalat wie an der Börse.
    Zuletzt geändert von frcg; 08.05.2019, 11:40.

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    Zitat von frcg Hier:08.05.2019, 11:26 Beitrag anzeigen

    Ist die DB nennenswert in den PIIGS engagiert? Ich vermute eher homöopathische Dosen oder politisch motivierte Bestände, die unter good will fallen. Was Foren betrifft, so diskutieren die meist steigende Kurse, warum auch immer. Für mich ist das der Moment, in dem der Zug abgefahren ist. Was Fonds-Manager betrifft, so halte ich die für das Konservativste überhaupt, weil die ständig Rechenschaft ablegen müssen. Habe einen Pensionsfonds im Genick und der Beruf macht nur noch halb soviel Spass. Ich vermute, die könnten einen Zeithorizont von fünf Jahren, wie ich ihn locker anpeile, weder legitimieren noch halten. Als Anleger bin ich sehr viel freier, muss nur bei Verstand bleiben und durchhalten können. Mir ist eben klar, dass ich von der DB fünf Jahre kaum oder keine Dividenden erhalten werde, danach aber einen satten Kursanstieg. Welcher Insti dürfte so denken? Der wirft eher sein Algo-Trader-Programm an, das ich wiederum nicht habe. Immer diese fehlenden Rechenzentrum unter dem Bett, dafür keinen Kabelsalat wie an der Börse.
    PIIGS könnte nach der Europa-Wahl aufkommen und dann verhaut es die Börsenstimmung. Dann kannst DBK zu 4-5 Euro haben.

    Foren finde ich spannend, wenn es zig Monate günstiger geht es nicht mehr heisst und irgendwann die Aufgabe da ist.

    Schlecht ist, dass sie keine Aktien-Rückkäufe machen können. Das wäre jetzt natürlich die sinnvollste Investition.

    Die HV würde mich auch mal interessieren. Wird bestimmt köstlich, wenn jeder zu 6,95 Euro + Kaufgebühren daran teilnehmen kann.

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    Zitat von comdirect-kunde Hier:08.05.2019, 11:44 Beitrag anzeigen
    Schlecht ist, dass sie keine Aktien-Rückkäufe machen können. Das wäre jetzt natürlich die sinnvollste Investition.
    Ich finde es wichtiger, dass die ihre Eigenkapitalquote solide gestalten konnten. Auf diesem Fundament sollen die mal gestalten. Da fehlen für die Öffentlichkeit sinnvolle Analysen, wie Banken der Zukunft aussehen. Das behalten die alle für sich. Die Fusion CoBa - DB war nur deshalb ein Thema. Medialer Fokus: Die Megabank. Mehr Unsinn kann ich mir nicht vorstellen, bei einer Branche, für die Funktionalität und Service zentral stehen. Da stellt sich eher die Frage nach der optimalen Größe und globaler Präsenz, die sich auch kooperativ gestalten ließe. Der Hinweis auf Sparkassen und Genossenschaftsbanken indiziert, wo der nationale Markt spielt, nämlich gemauschelt lokal, was ich zur wirtschaftlichen Stärke von Deutschland zähle. CoBa - DB sind die globalen Hände Deutschlands für mich, was in den USA begriffen worden zu sein scheint. Das halte ich für das wahre Risiko, vor allem für einen Wirtschaftskrieg. Da stellt sich die Frage, ob Deutschland noch die eigenen Eier hat. Schon deshalb investiere ich in CoBa - DB, was zunächst wie ein soziales Engagement aussieht, keineswegs so gemeint ist.

    Mit Blick auf Kulturgeschichte habe ich Geschichte im Visier. Als die Rothschild auswanderten, nahmen die faktisch den Bankenplatz Frankfurt mit, vor allem das Wissen um den. Erst danach stiegen London und Paris zu Bankenplätzen auf. Man könnte fast schreiben: Die haben die Hanse wenigstens Brügge plus Börse mitgenommen, also organisatorisches Wissen, mithin Kulturgut. Die Rothschild folgten den globalen Handelsbeziehungen. Exakt das darf nicht erneut passieren. Das ist für mich die Frage von CoBa - DB. Die sind für mich eine Frage der nationalen globalen Aktionsfähigkeit. Die beiden und die Niederlassung der Handelkammern halte ich für absolut lebensnotwenig, die wirtschaftlichen, nie die staatlichen Kommunikationszentren schlechthin. Um den optimalen Ausbau mit Kooperation und Kommunikation von diesen dreien geht es. Die Attacke auf die folgt für mich einem historischen Muster. Die ABS-Zertifikate mögen eine Sauerei gewesen sein, vor allem mit Triple A. Elektrisiert hat mich sehr viel mehr, wie viele davon in Deutschland untergebracht waren. Der andere Faktor sind die Strafzahlungen in den USA durch deutsche Banken. Für mich Heuchelei und Willkürjustiz. Die wollen uns ausbluten. Mit der deutschen Industrie können sie nicht konkurrieren, dieser aber mit CoBa - DB die Hände abschlagen. Exakt das passierte durch die Rothschild. Ende des 19. Jh. war Norddeutschland landwirtschaftlich Vorhof von London.
    Zuletzt geändert von frcg; 08.05.2019, 13:19.

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