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    #16
    AW: Italien

    Zitat von nanoforscher Hier:12.07.2011, 22:55 Beitrag anzeigen
    Es wäre sicher einen eigenen Thread wert, ob "Bunds" überbewertet sind, mMn dzt. ja.
    Gibt's schon! S. Fred "Bund Future"!

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    #17
    für Montagmorgen ein Krisentreffen wegen Italien einberufen

    Italien gerät in den Blickpunkt
    EU-Ratspräsident Van Rompuy hat nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters für Montagmorgen ein Krisentreffen wegen Italien einberufen. Man befürchte eine Ausweitung der Schuldenkrise, hieß es.

    Die Schuldenkrise belastet auch Italien
    10. Juli 2011 2011-07-10 12:54:00
    EU-Ratspräsident Herman van Rompuy hat EU-Kreisen zufolge für Montagmorgen ein Krisentreffen einberufen. Man sorge sich vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen. Der Marktdruck auf das südeuropäische Land habe zuletzt deutlich zugenommen. Italien hatte erst kürzlich ein Sparpaket angekündigt (siehe Italien plant Sparpaket).

    FAZ

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    #18
    Die wirkliche Höhe der Verschuldungsquote

    ... liegt in Italien nicht bei 120% sondern bei wohl 145%. Ursache ist die unvollständige Konsolidierung der Provinz- und Kommunalschulden und jener der Staatsbetriebe in die Gesamtschuldenstatistik. Sollten in den nächsten Wochen mal die Ergebnisse eines Kassensturzes einer neutralen Institution auf den Tisch kommen (IWF, BIZ etc.), werden die Bondkurse über Nacht abstürzen ...

    Ein den Bondkursen vorlaufender Indikator sind die Kurse der Bankaktien. Man schaue sich mal die Kursentwicklung der größten italienischen Banken an; dann dürfte klar werden, dass das Schiff längst am Sinken ist:

    UniCredit (850832)
    Intesa Sanpaolo (850605)
    Unione di Banche Italiane (813518)
    Banca Populare di Milano (8605919
    Banca Monte dei Paschi (922995)



    Ähnlich wie Mond sieht es auch der Nobelpreisträger Robert Mundell:

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaf...e/4352656.html

    Das einzige was die Eurozone jetzt noch vor dem Untergang retten kann wäre, dass Italien morgen sofort unter Zwangsverwaltung der EU gestellt wird und die natioale Anleihenbegebung durch eine EU-Anleihenbegebung ersetzt wird, wo dann jedes Land für das andere haftet. Wenn man das Problem Italien - so wie bei Griechenland - nun über Monate vor sich herschleppt, wird es bereits zu spät sein.

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    #19
    Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werden

    Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werdenDer Euro-Rettungsschirm wird laut EZB nicht ausreichen, um Italien zu schützen. Diskutiert wird sogar eine Verdopplung auf 1,5 Billionen Euro.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert eine grundlegende Reform der Krisenpolitik der Euro-Staaten. Der Euro-Rettungsschirm müsse deutlich aufgestockt, möglicherweise sogar auf 1,5 Billionen Euro verdoppelt werden. Ansonsten drohe die aktuelle Krise an den EU-Anleihemärkten außer Kontrolle zu geraten. Das erfuhr "Welt Online“ aus hochrangigen Zentralbankkreisen.

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    #20
    AW: Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werden

    Zitat von rolfjkoch Hier:13.07.2011, 16:33 Beitrag anzeigen
    Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert eine grundlegende Reform der Krisenpolitik der Euro-Staaten. Der Euro-Rettungsschirm müsse deutlich aufgestockt, möglicherweise sogar auf 1,5 Billionen Euro verdoppelt werden. Ansonsten drohe die aktuelle Krise an den EU-Anleihemärkten außer Kontrolle zu geraten. ...
    Wenn die EZB wirklich einen Rettungsschirm im Volumen von EUR 1500 Mrd. fordert, ist die Krise bereits ausser Kontrolle und wir (ich schliesse mich ausdrücklich ein) wollen es nur nicht wahrhaben.

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    #21
    AW: Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werden

    Zitat von rolfjkoch Hier:13.07.2011, 16:33 Beitrag anzeigen
    . Das erfuhr "Welt Online“ aus hochrangigen Zentralbankkreisen.
    Ebenfalls aus dem Artikel der Welt online

    Besonders wichtig sei, umgehend die Beteiligung des privaten Sektors an den Krisenplänen vom Tisch zu nehmen: Der Schaden sei bereits jetzt enorm, ohne dass es einen Nutzen gebe.

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    #22
    Ein Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro wird nicht reichen

    Habe gerade mal den aktuellen offiziellen Schuldenstand Italiens (per 30.06.2011) recherchiert:
    Dieser beträgt 1,9 Billionen Euro.
    Die BRD hat aktuell 2,1 Billionen Euro Schulden!
    In der BRD sind in den 2,1 Billionen Euro aber fast alle öffentlichen Schulden mit drin, also alle Gemeindeschulden, Bundesländerschulden, Bundesschulden, Schulden der Unternehmen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform wie kommunale Krankenhäuser oder Unikliniken etc.
    Die italienische Schuldenstatistik ist aber unvollständig.
    Die italienischen Schulden sind damit auch absolut höher als die Schulden der BRD!
    Und das bei einer maroden Wirtschaft, miserablen Standortfaktoren, Kapitalflucht und bei vor dem Kollaps stehenden Banken.
    Um Italien und die anderen Wackelkandidaten abzufangen und um Ruhe ins System zu bringen, braucht man einen Rettungsschirm von 2,5 Billionen Euro und einen gesetzlichen Ausschluss eines Defaults (also eine Haftung der EU für alle Bonds aller Euro-Länder).
    Wenn man das nicht schnellstmöglich umsetzt, wird die EU diesen Sommer nicht überleben.

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    #23
    Italien wird zum Ziel von Spekulanten

    Italien im Visier
    Italien ist nicht Griechenland. Dennoch gibt es eine unheilige Allianz, die daran interessiert ist, Italien schlecht darzustellen. Spekulationswillige Anleger brauchen neue Gerüchte, die Gegner Berlusconis hoffen auf ein vorzeitiges Ende des Ministerpräsidenten.
    Von Tobias Piller

    Italien wird zum Ziel von Spekulanten. Zwar ist Italiens öffentlicher Schuldenberg von 1890 Milliarden Euro mit der größte Europas. Dennoch ist Italien nicht Griechenland. Italiens Staatsschulden haben langfristige Laufzeiten, spekulative Zinserhöhungen können das Land daher nicht so leicht in die Krisenspirale von Zinskosten und wachsenden Zweifeln an der Finanzierung der Schulden stürzen. Auch die Banken zeigten sich in der Krise recht solide, die Italiener als wenig verschuldet und die Exportwirtschaft als widerstandsfähig.

    FAZ

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    #24
    AW: Italien wird zum Ziel von Spekulanten

    Zitat von rolfjkoch Hier:13.07.2011, 17:14 Beitrag anzeigen
    Italien wird zum Ziel von Spekulanten. Zwar ist Italiens öffentlicher Schuldenberg von 1890 Milliarden Euro mit der größte Europas. Dennoch ist Italien nicht Griechenland. Italiens Staatsschulden haben langfristige Laufzeiten, spekulative Zinserhöhungen können das Land daher nicht so leicht in die Krisenspirale von Zinskosten und wachsenden Zweifeln an der Finanzierung der Schulden stürzen. Auch die Banken zeigten sich in der Krise recht solide, die Italiener als wenig verschuldet und die Exportwirtschaft als widerstandsfähig.
    FAZ
    Die Aussagen in den FAZ-Artikel sind falsch!
    Italiens Schuldenstruktur ist unter Fälligkeitsaspekten in etwa gleichverteilt, d.h. es sind jedes Jahr rd. 300 Mrd. EUR Anleihen und nicht verbriefte Schulden/direkte Bankkredite fällig. Ein deutliches Übergewicht von Langläufern ist nicht erkennbar; das kann man in den Monatsberichten der EZB gut einsehen sowie in den Veröffentlichungen des Instituts für Weltwirtschaft (Monds Basislektüre). So verweist zutreffend auch folgender Artikel darauf, dass alleine in 2011 noch Anleihen von 177 Mrd. EUR fällig werden (das ist mehr als die Hälfte der griechischen Staatsverschuldung):
    http://www.wienerzeitung.at/nachrich...r-Patient.html
    Ich bin gespannt, wer sich an diesem Rollover beteilgt.

    Solide Banken?
    Ich habe oben die WKNs der fünf größten Banken genannt. Deren kumulierte Marktkapitalisierung beträgt nicht einmal schlappe 50 Mrd. EUR. Ein kräftiger Luftzug - und die italienischen Banken sind weg vorm Fenster. Dazu muss man noch wissen, dass Unicredit mit 24 Mrd. Marktkapitalisierung noch die solideste Bank ist, was sie aber der deutschen HVB zu verdanken hat. Die italienische Mutter der HVB ist schwer angeschlagen.

    Exportwirtschaft widerstandsfähig?
    Italiens Leistungsbilanz ist tief in den roten Zahlen, was letztlich eine Folge der miserablen Wettbewerbsfähigkeit ist.
    http://www.aktiencheck.de/news/Artik...achsen-3812659

    Also, nicht alles glauben, was Zeitungen schreiben.

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    #25
    AW: Ein Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro wird nicht reichen

    Zitat von Mond Hier:13.07.2011, 17:12 Beitrag anzeigen
    Um Italien und die anderen Wackelkandidaten abzufangen und um Ruhe ins System zu bringen, braucht man einen Rettungsschirm von 2,5 Billionen Euro und einen gesetzlichen Ausschluss eines Defaults (also eine Haftung der EU für alle Bonds aller Euro-Länder).
    Wenn man das nicht schnellstmöglich umsetzt, wird die EU diesen Sommer nicht überleben.
    Das wird nicht umgesetzt, und schon gar nicht schnell. Es wird höchste Zeit, daß wir unser Vermögen in Sicherheit bringen.

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    #26
    AW: Ein Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro wird nicht reichen

    Zitat von bugamendes Hier:13.07.2011, 17:36 Beitrag anzeigen
    Das wird nicht umgesetzt, und schon gar nicht schnell. Es wird höchste Zeit, daß wir unser Vermögen in Sicherheit bringen.
    bugamendes, die bist für einen echten Bondboarder zu ängstlich.
    Ich bin zutiefst erleichtert, dass jetzt Italien wackelt. Damit sind endgültig alle Pläne einer Beteiligung der Privaten vom Tisch. Zur EU-Anleihe - wo jeder für jeden haftet - gibt es gar keine Alternative mehr. Bis es soweit ist, werden die Anleihen der Peripherie noch kräftig durchgeschüttelt werden - und da muss man kaufen wie im Kaufrausch. Und am Ende sind alle Bonds von der EU garantiert. Ende gut, alles gut. So wird es kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche!

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    #27
    AW: Ein Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro wird nicht reichen

    Zitat von Mond Hier:13.07.2011, 17:41 Beitrag anzeigen
    bugamendes, die bist für einen echten Bondboarder zu ängstlich.
    Ich bin zutiefst erleichtert, dass jetzt Italien wackelt. Damit sind endgültig alle Pläne einer Beteiligung der Privaten vom Tisch. Zur EU-Anleihe - wo jeder für jeden haftet - gibt es gar keine Alternative mehr. Bis es soweit ist, werden die Anleihen der Peripherie noch kräftig durchgeschüttelt werden - und da muss man kaufen wie im Kaufrausch. Und am Ende sind alle Bonds von der EU garantiert. Ende gut, alles gut. So wird es kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche!
    Mond, jetzt klingt Dein Tonfall schon fast wie weiland Dorfkramer vor der Arschi-Pleite.

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    #28
    AW: Ein Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro wird nicht reichen

    Zitat von Mond Hier:13.07.2011, 17:41 Beitrag anzeigen
    bugamendes, die bist für einen echten Bondboarder zu ängstlich.
    Nachdem die Krise jetzt offensichtlich auch Italien erfaßt, bekomme ich tatsächlich langsam Angst. Die EU ist bekanntlich durch ihre "Vielstimmigkeit" nicht in der Lage, Vertrauen herzustellen und die Ratingagenturen sitzen eindeutig am längeren Hebel.

    Ich bin zutiefst erleichtert, dass jetzt Italien wackelt. Damit sind endgültig alle Pläne einer Beteiligung der Privaten vom Tisch. Zur EU-Anleihe - wo jeder für jeden haftet - gibt es gar keine Alternative mehr.
    Das halte ich, mit Verlaub, für eine Fehleinschätzung. Die EU-Anleihe wird es nicht geben, weil sie gegen das deutsche Grundgesetz verstoßen würde und die immer höheren Garantien werden politisch nicht mehr durchsetzbar sein. Sobald Italien Hilfe braucht, wird es zu massiven politischen Turbulenzen kommen. Bereits heute sind ("gefühlte") 98% des Wahlvolkes in Deutschland und den anderen Geberländern strikt gegen weitere Hilfen.

    Und am Ende sind alle Bonds von der EU garantiert. Ende gut, alles gut. So wird es kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche!
    Das kann ich mir aus den o.a. Gründen nicht vorstellen. Ich glaube eher, das ist das Ende der Eurozone und der Beginn der "Rückabwicklung" der EU.

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    #29
    WKNs von Italo-Bonds, handelbar an Börse Zürich (in aufsteigender Laufzeit)

    191782
    846484
    776382
    a1a030
    a1ahfy
    487068
    a0auhl
    a0dxcg
    a1ass0
    a0dt2h
    128650
    a0gmjt
    700445
    a0gyh6
    134782
    190714
    a0nxls
    a0glul
    a0e55t
    411814
    249200
    308829
    776383

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    #30
    AW: Italien

    Der neue EZB-Chef heisst doch Mario Draghi und kommt aus Italien. Er wird bestimmt sein Vaterland nicht im Stich lassen. Um Schuldenprobleme zu lösen werden die neue Euro-Lira schnell gedrückt wie es immer früher in Italien war
    Es löst auch die Probleme mit Immobilien Krisen in Irland und Spanien.
    Welche Bedeutung hat ein Paar Mrd Schulden mehr oder weniger, wenn ein Brot 1000 Euro kostet ?

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