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    Zitat von Binance Hier:05.04.2019, 12:23 Beitrag anzeigen
    Wenn man einen Pakt mit dem Teufel macht, dann ist da halt schwer wieder rauszukommen…
    Die Mehrdeutigkeit der vorstehenden Aussage unterstellt, wird man die Teilnahme an der Europawahl wohl unschwerlich als zweites Referendum qualifizieren müssen. In der Politik gibt es immer einen Ausweg; ihre Kunst (und Aufgabe) besteht ja gerade darin, immer einen zu finden.

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    Zitat von B.Gunn Hier:09.04.2019, 20:52 Beitrag anzeigen
    In der Politik gibt es immer einen Ausweg; ihre Kunst (und Aufgabe) besteht ja gerade darin, immer einen zu finden.
    Fragt sich nur wie lange das dauert?
    Sie hatten 3 Jahre Zeit und beschließen morgen wieder eine Verlängerung (de fakto wohl auf den Sankt-Nimmerleinstag). Das heißt der Brexit wird zur Dauerschleife, Zank, Streit und Spaltung gehen ungehemmt weiter - und alle anderen wichtigeren Themen gehen dabei unter.
    Ich wette wir diskutieren immer noch den Brexit wenn die Chinesen die neue Seidenstrasse bis Duisburg bereits fertiggebaut haben.

    Den EU-Haufen kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen.

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    Zitat von Aldy Hier:09.04.2019, 21:14 Beitrag anzeigen
    Den EU-Haufen kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen.
    Wobei es in diesem Fall der Non-EU-"Haufen" ist, der nicht weiß was er will - nur was er nicht will. Aber wer etwas nicht will, sollte auch qualifizieren können, was er denn stattdessen will.

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    Zitat von qnibert Hier:11.04.2019, 11:36 Beitrag anzeigen

    Wobei es in diesem Fall der Non-EU-"Haufen" ist, der nicht weiß was er will - nur was er nicht will. Aber wer etwas nicht will, sollte auch qualifizieren können, was er denn stattdessen will.
    Sie haben doch deutlich gesagt was sie wollen: raus aus der EU und keinen Deal. Mehrheit ist nunmal Mehrheit.
    Insofern verstehe ich den EU-Haufen nicht, hier ständig Austrittstermine zu verschieben. Diese eu-immanente Laviererei ist übrigens auch ein wesentlicher Grund, warum GB unbedingt raus will.

    Ich verstehe aber auch nicht wozu die Queen überhaupt noch gebraucht wird - außer als Schmuckständer.

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    Zitat von Aldy Hier:11.04.2019, 15:33 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe aber auch nicht wozu die Queen überhaupt noch gebraucht wird - außer als Schmuckständer.
    Als wichtigstes Mannequin von de Beers sichert sie doch den Absatz, definiert den Diamanten als Stein der Steine. Dabei ist der von gutem Strass gar nicht zu unterscheiden. Einen Opal hat noch keiner imitiert, für mich die feinsten Steine in ihren schönsten Exemplaren.

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    Zitat von Aldy Hier:11.04.2019, 15:33 Beitrag anzeigen
    Sie haben doch deutlich gesagt was sie wollen: raus aus der EU und keinen Deal. Mehrheit ist nunmal Mehrheit.
    Ich wusste gar nicht, dass das damals beim Referendum so schon zur Abstimmung stand. Erstaunlich, wie manches historisch verklärt wird. Apropos Mehrheit ist (hauchdünne) Mehrheit - Schottland und NI bleiben dann logischerweise drin, oder?

    Um eine Verschiebung bat doch die von der Mehrheit der Wähler demokratisch legitimierte UK-Regierung die EU.

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    Zitat von qnibert Hier:11.04.2019, 17:39 Beitrag anzeigen
    Ich wusste gar nicht, dass das damals beim Referendum so schon zur Abstimmung stand.
    Einen Deal hat das Unterhaus 3x laut abgelehnt.

    Um eine Verschiebung bat doch die von der Mehrheit der Wähler demokratisch legitimierte UK-Regierung die EU.
    Bitten kann man viel - ich habe früher auch immer mehr Taschengeld gewollt, gab´s aber nicht.
    Irgendwann müssen verbindlich vereinbarte Termine auch mal gelten, sonst braucht man sie nicht vereinbaren.

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    Zitat von Aldy Hier:11.04.2019, 19:27 Beitrag anzeigen
    Einen Deal hat das Unterhaus 3x laut abgelehnt.
    Einen No-Deal-Brexit aber auch 2x glaube ich. Daher alles nur zur Unterhaltung, ernst nehmen kann das keiner mehr.

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    Zitat von Pastrana Hier:11.04.2019, 19:46 Beitrag anzeigen

    Daher alles nur zur Unterhaltung, ernst nehmen kann das keiner mehr.
    Die jetzt gewährte Verlängerung hat ernsthafte Folgen aufgrund der EU-Parlamentswahlen (mit britischen Abgeordneten)
    und
    der Vetorechte jedes EU-Mitgliedsstaates.

    Die Verlängerung ist ein echtes Geschenk an die Briten, keine Gegenleistung.
    Von der "friss oder stirb" (den deal) Arroganz der Brüsseler Verhandler ist nicht viel übrig geblieben.
    Bei diesem Theater haben beide Seiten ihr Gesicht verloren.

    Und Zeit verloren. Beim GR-Rettungstheater 2011-2012, dem Flüchtlingstheater 2015-2016 und dem BREXIT-Theater
    verhandelten jeweils hunderte oder europaweit betrachtet gar tausende Politiker und hohe Beamte auf Gipfeln und daheim in den Ministerien.
    Die verlorene Zeit und Arbeitsleistung fehlt für Reformen von EU und EUR-Zone.





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    Zitat von eurohypo Hier:12.04.2019, 11:12 Beitrag anzeigen
    Die Verlängerung ist ein echtes Geschenk an die Briten, keine Gegenleistung. Von der "friss oder stirb" (den deal) Arroganz der Brüsseler Verhandler ist nicht viel übrig geblieben. Bei diesem Theater haben beide Seiten ihr Gesicht verloren.
    Bis hier hat sich die EU die Briten eher zurecht gelegt. Als EU votiert sie für die Integration Europas. Es sind weiter die Briten, die eine Antwort finden müssen. Das müssen sie pars pro toto für alle Populisten in der EU tun. Die hard-core-brexiteers haben außer krassen Sprüchen bisher nichts serviert, was umzusetzen wäre in London. Und im Zweifel fliegen die Briten raus aus der EU. Diese Option gäbe es auch. Jetzt entsenden sie Abgeordnete ins EU-Parlament, also wird wieder geredet - und zwar dort, wo geredet und entschieden werden sollte.

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    Zitat von Aldy Hier:11.04.2019, 19:27 Beitrag anzeigen
    Einen Deal hat das Unterhaus 3x laut abgelehnt.
    Das Unterhaus hat jeden vorgelegten Vorschlag abgelehnt bzw. keinen angenommen, weil es einfach keine Mehrheit für irgendetwas gibt. Also ist es mit deinem "Mehrheit ist Mehrheit" erst einmal nix. Dein "haben deutlich gesagt: raus aus der EU und zwar ohne Deal" entspringt ja auch nur deiner Fantasie. Ein solches Referendum gab es schlicht nie. Aber es zeigt sich am ganzen Verlauf hervorragend, warum Volksabstimmungen so gefährlich sein können, wenn man den Wählern so leicht suggerieren kann, man könne gewaschen werden, ohne nass zu werden. Die Demokratie kann gerade sehr viel lernen.

    Zitat von Aldy Hier:11.04.2019, 19:27 Beitrag anzeigen
    Bitten kann man viel - ich habe früher auch immer mehr Taschengeld gewollt, gab´s aber nicht.
    Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich. Wir wissen nun lediglich, dass du als Kind offenbar ein schlechter Verhandler und Überzeuger warst.

    Zitat von Aldy Hier:11.04.2019, 19:27 Beitrag anzeigen
    Irgendwann müssen verbindlich vereinbarte Termine auch mal gelten, sonst braucht man sie nicht vereinbaren.
    Welche verbindlich vereinbarten Termine sind das denn genau?

    Art.50 (3) Die Verträge finden auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

    Verhandlungen auf Biegen und Brechen zu beenden, nur um den schnellstmöglichen Austritt zu erzwingen, wäre wohl vorrangig eine Befriedigung der niederen Bedürfnisse einiger weniger. Der ideale Ausgang von Verhandlungen ist ja immer noch die bestmögliche Lösung und nicht die schnellstmögliche. warum sollte man das UK aus der Tür treten, wenn man vorrangig einen Verbleib möchte.

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    Zitat von qnibert Hier:12.04.2019, 18:23 Beitrag anzeigen
    warum sollte man das UK aus der Tür treten, wenn man vorrangig einen Verbleib möchte.
    Das EU-Parlament sollte nach den EU-Wahlen mit Farage über das far age der Normannen reden, über ihre Geschichte auf Yukatan und als Phönizier. Seit Salamis haben die immer am Ende nur Prügel bezogen. Hier läuft jetzt der vierte punische Krieg mit Europa. Idiotie ist offenbar erblich, präsentiert sich dann als Kultur, verklärt sich selber zur ultimativen Religion. Doppelte Fäden aus Genealogie und Karma reichen nicht für Realität oder gar Eschatologie, christliche schon gar nicht. Masnawi hat sich mit Taqiye selber getäuscht. Das nennt sich selbstreferentiell und ist bekanntlich tödlich. Christen leben zuerst aus der Erkenntnis Gottes, erst dann aus jener der Realität. Die Briten verhungern gerade wie ein Esel zwischen zwei gleich großen Heuhaufen, was Dezisionismus ist, also antik indo-iranisch. Rein wirtschaftlich betrachtet heißt das: Irgendwann gibt es nichts mehr zu verteilen, ist die Lage fest gefahren, dann muss einigen etwas Neues einfallen, was Innovation ist. Bis dahin kaufen sich die Multis immer mehr, um Marktmacht zu entfalten, bis ihnen ihre Zukäufe mit Eigendynamik ihrer Innovation zum Pfeffer im Hintern werden und mehr Autonomie verlangen. Immer und überall die alten Kulturmuster. Man könnte bei Normannen glatt von Yukatan-Cahokia-Zecken christlich-abendländischer Kultur sprechen.
    Zuletzt geändert von frcg; 13.04.2019, 13:52.

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    Die Verschiebung des Brexit bis zum 31. Oktober kursiert schon als "Halloween-Brexit". Außer grinsenden, hohlen Kürbissen war dann wohl nichts. Immer noch besser als ein Überraschungsei zu Ostern. Sollte sich Trump mit China endlich einigen, hätte er wieder Zeit für Europa. Man betet schon, die Chinesen mögen die Stellung halten.

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    in der Bücherei muss ich Strafgebühren zahlen, wenn ich ein Buch nicht rechtzeitig abgebe

    wieso muss der Tommy keine Strafgebühren zahlen für jeden Tag, den er noch in der EU sein darf?

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    Zitat von esteban Hier:16.04.2019, 21:53 Beitrag anzeigen
    in der Bücherei muss ich Strafgebühren zahlen, wenn ich ein Buch nicht rechtzeitig abgebe

    wieso muss der Tommy keine Strafgebühren zahlen für jeden Tag, den er noch in der EU sein darf?
    GB zahlt im Jahr netto etwa 5 Mrd Euro an die EU. Wieviel zahlst du für deine Bücher so?

    Nicht alles was eine schlaue Frage zu sein scheint, ist dies auch auf den zweiten Blick und nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.

    BTW: Böse Zungen behaupten sogar, dass eben dieser Umstand, dass GB Nettozahler ist, zum Ausgang des Referendums beigetragen haben könnte.

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