Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Großbritannien

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    BREXIT als Chance

    Die kühlen Rechner bei der Allianz halten UK auch nach dem BREXIT für ein lohnendes Investitionsziel.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15136644.html

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Wusste garnicht, dass Du so ein Allianzfan bist. Warum soll es nach dem Brexit nicht auch lokales Geschäft in GB geben?

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von k1 Hier:04.08.2017, 15:58 Beitrag anzeigen
    Wusste garnicht, dass Du so ein Allianzfan bist. Warum soll es nach dem Brexit nicht auch lokales Geschäft in GB geben?
    Allianz - sind das nicht die Supertrupis die die Dresdner für 15 Milliarden gekauft und zum halben Preis wieder verkauft haben.....es gibt wesentlich bessere Referenzen als die typischen akademischen ANAL-ysten von der Stange.

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Britannien und der Brexit „Dumm wie Hackfleisch“
    Von Eva Ladipo, London | Stand: 11.08.2017 | Lesedauer: 5 Minuten

    https://www.welt.de/politik/ausland/...ckfleisch.html

    Theresa May macht Urlaub, der Brexit-Minister jammert in einem Brief, die Beschimpfungen werden derber. Der Showdown mit Brüssel naht – aber was in London geschieht, grenzt an Realitätsverweigerung.

    Rette sich, wer kann! Der Kontinent brennt. Europa ist in der Hand von Wahnsinnigen, von Feinden der Freiheit, die vor keiner Grausamkeit zurückschrecken. Der Rückzug aus Europa ist der einzige Weg zu überleben. Und er gelingt. Im allerletzten Moment glückt den Briten die Flucht über den Ärmelkanal. Hunderttausende Soldaten werden auf ebenso chaotische wie heroische Weise evakuiert. Sie verlassen den Kontinent als Geschlagene. Doch wenig später werden sie gestärkt zurückkehren und das Böse endgültig besiegen.

    So in etwa verlief die Schlacht von Dünkirchen. Es war ein Schlüsselereignis des Zweiten Weltkriegs und der europäischen Geschichte. Wäre die britische Armee damals nicht um Haaresbreite entkommen, sähe der Kontinent heute anders aus. Regisseur Christopher Nolans „Dunkirk“ ist in Großbritannien der überraschende Blockbuster der Saison. Der Film läuft seit Wochen in vollen Kinosälen. Das Kriegsspektakel wurde zeitweise in mehr Kinos gezeigt als „Wonder Woman“ oder „Spider-Man: Homecoming“.

    Das mag ganz profan an der Nebenrolle des Teenie-Schwarms Harry Styles liegen, an Nolans beispielloser Materialschlacht oder an Kenneth Branaghs großartiger Vorstellung als Kommandeur der Royal Navy. Doch wahrscheinlich liegen die Gründe für den unerwarteten Erfolg des Kriegsfilms in diesem Sommer tiefer.
    Schließlich heißt es, dass Großbritannien derzeit vor der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg steht. Brexit, der Austritt aus der Europäischen Union (EU), ist der größte Einschnitt in die Geschichte der Nation, die laufenden Verhandlungen sind die wichtigsten und schicksalsentscheidendsten seit 1945.

    Vor diesem Hintergrund illustriert „Dunkirk“ aufs Eindrücklichste, was die Briten damals besaßen und was ihnen heute fehlt: selbstlose, mutige, zupackende und zutiefst patriotische Einigkeit und Geschlossenheit. Dank dieser Tugenden gelang es, dem Feind aus Dünkirchen zu entkommen. Ohne sie, suggeriert der Film, wird die größte Herausforderung der Gegenwart kaum zu meistern sein.

    Außerhalb der Kinosäle wird Großbritannien nämlich von einer geradezu katastrophalen Uneinigkeit, Ratlosigkeit und einer an Realitätsferne grenzenden politischen Lethargie beherrscht. Statt die riesigen Probleme und die Unzahl ungelöster Fragen, die der Brexit mit sich bringt, frontal anzugehen, statt die erschreckend kurze Zeit, die noch für die Verhandlungen bleibt, zu nutzen, statt die Bevölkerung – wie Winston Churchill es seinerzeit als Premier auf so kraftvolle Weise tat – auf die bevorstehenden Entbehrungen vorzubereiten, macht der eine Teil der Regierung Urlaub, und der andere Teil streitet sich coram publico.

    „Sehr öffentlicher Nervenzusammenbruch“

    Dabei geht es – wohlgemerkt 14 Monate nach dem Referendum – nicht etwa um Detailfragen. Gestritten wird vielmehr noch immer um Grundsätzlichkeiten: Wie soll das Verhältnis zur Europäischen Union nach dem Austritt aussehen? Wie radikal, also wie „weich“ oder „hart“, soll der Austritt ausfallen? Was besitzt Priorität bei den Verhandlungen: der Zugang zum Binnenmarkt oder die Beschränkung der Einwanderung? Soll es eine Übergangsperiode geben, um den zu erwartenden Schock für die Wirtschaft zu mindern, oder nicht?

    Regierungschefin Theresa May hat sich für satte drei Wochen – als handle es sich um einen normalen Sommer in stabilen Zeiten, in denen die wichtigsten Fragen geklärt sind – in den Urlaub verabschiedet. Sie gilt seit der Wahlpleite als angezählt. Vielleicht hat sie deshalb mit der Konvention gebrochen und es nicht gewagt, einen offiziellen Stellvertreter für die Zeit ihres Urlaubs zu ernennen. Kaum dass sie weg war, begannen innerparteiliche Rivalen, sich mit den neuesten alternativen Brexit-Ideen in Szene zu setzen und den Eindruck der Führungs- und Planlosigkeit zu verstärken.

    Auch die Wortwahl der verfeindeten Lager innerhalb der konservativen Regierung wird krasser. Ein enger Verbündeter von Außenminister Boris Johnson verspottete die Angst vor den Folgen des Brexit als hysterische Panikmache und verglich sie mit der Hysterie vor der Jahrtausendwende. Und der Chef der Brexit-Kampagne beschimpfte Brexit-Minister David Davis als „dumm wie Hackfleisch, faul wie eine Kröte und eitel wie Narziss“.

    Der „Economist“ bezeichnet die gegenwärtige Periode der britischen Politik als „Ära des Ärgers“ und diagnostiziert dem Land einen „sehr öffentlichen Nervenzusammenbruch“. Und der angesehene konservative Kommentator Matthew Parris diffamiert seine Partei in der „Times“ als „in kriminellem Ausmaß inkompetent“. „Kann das wirklich Großbritannien sein?“, schreibt Parris. „Die Konservativen verwandeln den Brexit in ein beschämendes Durcheinander. Sie scheitern vollkommen an der Aufgabe, den Austritt zu organisieren.“

    Der Chor der Stimmen, die der wachsenden Verzweiflung über die offenbare Überforderung der Regierung Ausdruck verleihen, wächst. Der Industrieverband Institute of Directors warnte jüngst: „Die Regierung muss sich dringend mit den bevorstehenden Risiken für die Wirtschaft auseinandersetzen: Was passiert am Tag des Brexits, und was passiert nicht? Damit Unternehmen vorausplanen können, müssen sie wissen, welche Route die Regierung verfolgt.“

    Selbst die Verwaltung hält sich nicht mehr zurück. James Chapman, Ex-Stabschef im Brexit-Ministerium, machte seiner Wut auf Twitter Luft. Außenminister Boris Johnson gehöre für das berüchtigte falsche Versprechen, dass die Briten mit dem Brexit 350 Millionen Pfund pro Woche sparen, ins Gefängnis.
    Rückzug vom Brexit steht nicht infrage

    Und der ehemalige Chef der Bank of England, Mervyn King, entlarvte die Warnung der Regierung, den Verhandlungstisch zu verlassen und auf einen Deal mit Brüssel zu verzichten, als schlechten Bluff: „Es muss eine glaubwürdige Rückzugsposition sein. Andernfalls wird die andere Seite unseren Forderungen keinerlei Beachtung schenken.“

    Mit diesen innerbritischen Vorwürfen und Selbstzweifeln geht der Sommer ins Land. Nach einer neuen Umfrage sind mittlerweile 61 Prozent der Briten unglücklich über das Brexit-Vorgehen der Regierung. Gleichzeitig würde jedoch das Referendum auch heute etwa mit der gleichen Mehrheit für den EU-Austritt ausgehen wie vor einem Jahr.

    Insofern steht der Rückzug aus Europa an sich nicht infrage, sondern fest. Berechtigte Zweifel gibt es nur daran, ob dieser Rückzug am Ende genauso dienlich und strategisch klug sein wird wie damals in Dünkirchen.

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von k1 Hier:12.08.2017, 10:08 Beitrag anzeigen
    Britannien und der Brexit „Dumm wie Hackfleisch“
    Die wollten eine "stille EU-Mitgliedschaft de luxe", die ihnen verweigert wird. Die haben offenbar den satten Machtanspruch übersehen, den sie so erhoben haben, was denen kulturell sofort zuzutrauen ist. Jetzt müssen sie aufpassen, nicht vom Honecker-Effekt eingeholt zu werden: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von k1 Hier:12.08.2017, 10:08 Beitrag anzeigen
    Vor diesem Hintergrund illustriert „Dunkirk“ aufs Eindrücklichste, was die Briten damals besaßen und was ihnen heute fehlt: selbstlose, mutige, zupackende und zutiefst patriotische Einigkeit und Geschlossenheit. Dank dieser Tugenden gelang es, dem Feind aus Dünkirchen zu entkommen.
    ... gehört faktisch zu den schönen Kino-Legenden. Zu den tatsächlichen Gründen gehört die von Lord Gort korrekt erkannte Widerstands- und Kriegsunlust der Franzosen. Die unmittelbar zu der Entscheidung geführt hat, lieber sofort einzuigeln und zu evakuieren statt zu versuchen die vom eigenen Erfolg überraschten und ohne Flankenschutz fahrenden deutschen Panzerspitzen per Doppeloffensive in die Zange zu nehmen oder sie vom dünnen Nachschub abzuschneiden. Dem militärstrategisch antiquierten, britenfeindlichen und defätistischen französischen Versager Gen. Weygand wurde das als "Oberkommandierender vom bequemen Sofa aus" sicherheitshalber zunächst garnicht erst mitgeteilt.

    Der Rest der Geschichte resultiert weniger aus irgendwelchen Tugenden, sondern aus krassen deutschen Fehleinschätzungen, unsinnigen Absicherungs- und Umgruppierungstendenzen, aus dem "Haltebefehl" an Guderian und den taktisch umgesetzten Differenzen zwischen Hitler, von Rundstedt und von Brauchitsch, die letztlich den ersten Schritt zur völligen Entmachtung des OKH darstellten. Passend dazu gesellte sich dann noch Hermann Göring mit der später mehrfach wiederholten Wahnidee, seine Luftwaffe könne das problemlos alles im Alleingang erledigen. Aufs Fußballfeld übertragen, stand der Stürmer damals schon völlig überrascht vorm leeren Tor - und hat sich dann dennoch für einen Rückpass entschieden. Die Briten haben dagegen -nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal- strategisch alles richtig gemacht und mit einem gewaltigen Kraftakt unter Aufgabe fast sämtlichen Materials ihren späteren Erfolge eingeleitet.

    was die Briten damals besaßen und was ihnen heute fehlt: selbstlose, mutige, zupackende und zutiefst patriotische Einigkeit und Geschlossenheit.
    ... oberflächlich betrachtet mag das für das Gesamtgebilde "United Kingdom" vielleicht noch gelten. Für die Briten selbst aber mit Sicherheit nicht. Erkennt man schon allein daran, dass die patriotisch zu ihren weltweit operierenden Soldaten stehen. Während der Durchschnittdeutsche nicht mal ansatzweise überhaupt ahnt oder daran interessiert ist, wo von der Leyens Trümmertruppe global überall sinnlos herumoperiert.

    Außerhalb der Kinosäle wird Großbritannien nämlich von einer geradezu katastrophalen Uneinigkeit, Ratlosigkeit und einer an Realitätsferne grenzenden politischen Lethargie beherrscht. Statt die riesigen Probleme und die Unzahl ungelöster Fragen ... frontal anzugehen ...
    ... aua. Schöne Projektion zur Ablenkung vom eigenen Dauerkrisen- und Seelenzustand.
    Das gilt für Merkel (krisenfrei schweigend im Urlaub, was ihr lt ZDF-Politbarometer aktuell sichtlich übelgenommen wird), die deutschen Wirtschaftswunder-Euphoriker und die Brüsseler Eurokraten sicher weitaus stärker.

    Insofern steht der Rückzug aus Europa an sich nicht infrage, sondern fest. Berechtigte Zweifel gibt es nur daran, ob dieser Rückzug am Ende genauso dienlich und strategisch klug sein wird wie damals in Dünkirchen.
    ... einfach abwarten.
    Dem Durchschnittsbriten ist absolut klar, dass das ein schwerer Gang wird. Während in D die Euphorie zunehmend überschäumt, siehe die historisch rekordverdächtige Divergenz zwischen realer Lage (BIP, harte Daten und Erwartungswerte) sowie kollektiver Lage-Einschätzung (realitätsferne Stimmungsumfragen querbeet). Hier beginnt die problematische Konfrontation erst wieder nach der Bundestagswahl - die voraussichtlich sowohl der finale Höhepunkt wie auch der Beginn eines folgenden drastischen Niedergangs für Alleinherrscherin Merkel und ihre strategisch-denkunfähigen Claqueure werden wird: Deutschland führt wieder und marschiert mutig zögernd und wie gewohnt völlig konzeptions- und planlos voran. Alles wiederholt sich ....

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von Al Bondy Hier:12.08.2017, 12:05 Beitrag anzeigen
    Der Rest der Geschichte resultiert weniger aus irgendwelchen Tugenden, sondern aus krassen deutschen Fehleinschätzungen
    Dünkirchen, die Selbstversenkung der Bismarck, die Enigma bei den Briten sind für mich ohne Sabotage undenkbar. Die angebliche Bruchlandung von Rudolf Hess kann der den präsentierten Trümmern nach zu urteilen ohne schwere Schrammen auch nicht überstanden haben, er hatte aber keine. Da drängt sich der Gedanke eines längeren Kontaktes mit Kommunikation auf, der am Ende propagandistisch so genutzt wurde. Da finden sich einige Punkte, für die jede rationale Erklärung fehlt. El Alamein war so ausgebaut, dass ein Zeithorizont weit vor Rommel verlangt ist. Sein Stellvertreter erlag einem Herzinfarkt, als er das sah und Rommel blies auf der Stelle zum Rückzug, rette so 140.000 Soldaten in die Kriegsgefangenschaft. Stalingrad war auch nicht die Entscheidungsschlacht, sondern Kursk, wo die Deutschen so richtig verbluteten, aber in der deutschen Geschichtschreibung gar nicht auftaucht. Den Verlauf dieser Schlacht, mit der irren Zeit des deutschen Abwartens bis die Russen sogar eine Eisenbahnlinie bis zur vordersten Front gebaut hatten, sollte man sich von einem General erklären lassen. Nach der hatten die Russen das Heft des Handels in der Hand. Kein russisches U-Boot hieß je Stalingrad, das größte aber Kursk. Die Geschichte des Dritten Reiches ist für mich noch lange nicht wahrheitsgetreu geschrieben. Historiker lesen Akten, gehen die innere Logik von Abläufen zu wenig durch. Was sollen sie auch tun, wenn ein Thema politisch derart tabuisiert wird? Dazu gehören dann solche Feinheiten, dass Leni Riefenstahl 1956 einen französischen Filmpreis für Triumpf des Willens erhielt!

    Zitat von Al Bondy Hier:12.08.2017, 12:05 Beitrag anzeigen
    wo von der Leyens Trümmertruppe global überall sinnlos herumoperiert.
    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass der mehr zugestanden wird als ein Hilfstruppenstatus. Im Zweifel aber sagen die Alliierten: The Germans to the front, also sollen sie doch abgeschossen werden.
    Zuletzt geändert von Nandu; 12.08.2017, 13:36.

    Kommentar


    AW: Großbritannien

    @ al bondy

    Das Dritte Reich reihe ich eher in folgenden Kontext:

    Die britischen Genozide:
    Matobo (https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Matabelekrieg) 100.000 Tote galt dem Urielkult (sie haben nur die Falschen erwischt)
    Omdurman (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Omdurman) 100.000 Tote galt den Benjaminiten (sie haben nur die Falschen erwischt)
    Irische Hungersnot (https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3...snot_in_Irland) von 8 Mio. Iren blieben heute 2 Mio, weil denen das Fischen in den eigenen Gewässern von den Briten untersagt blieb. Galt Asser.

    Die aquitanischen Religionsmassaker:
    Katharer (https://de.wikipedia.org/wiki/Katharer) christliche Elite der griechisch-romanischen Linie
    Hugenotten (https://de.wikipedia.org/wiki/Bartholom%C3%A4usnacht) bretonisch-gälische Linie der Christen
    Schlachten von Crécy (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Cr%C3%A9cy) und Azincour (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Azincourt) in denen der fränkisch-burgundische Adel Galliens nahezu ausgerottet wurde.

    Dann baut sich einiges sehr anders auf. Die ersten concentration camps galten den Buren in Süafrika, die in diesen verhungerten. Die Namensdublette in Deutschland lässt aufhüpfen. Über beide wird nicht gleichzeitig geredet, vor allem solange Politik die Schlagzeilen bestimmt.

    Der normannisch-aquitanische Angriff auf Konstantinopel 1204 gehört auch in diese Reihe, war das Ende von Byzanz, der Türöffner für die Osmanen.
    Zuletzt geändert von Nandu; 12.08.2017, 15:35.

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Germans to the front, also sollen sie doch abgeschossen werden
    ... das schaffen wir notfalls auch ganz ohne Feindeinwirkung:

    Luftzerleger mit Warnung vor grundsätzlich "unzulänglicher Flugtauglichkeit":
    http://www.mdr.de/nachrichten/wirtsc...rnung-100.html
    http://www.n-tv.de/politik/Hubschrau...e19974842.html
    Stalingrad war auch nicht die Entscheidungsschlacht, sondern Kursk, wo die Deutschen so richtig verbluteten, aber in der deutschen Geschichtschreibung gar nicht auftaucht. Den Verlauf dieser Schlacht, mit der irren Zeit des deutschen Abwartens bis die Russen sogar eine Eisenbahnlinie bis zur vordersten Front gebaut hatten, sollte man sich von einem General erklären lassen. Nach der hatten die Russen das Heft des Handels in der Hand. Kein russisches U-Boot hieß je Stalingrad, das größte aber Kursk.
    ... Volkspädagogik und Political Correctness sind in Europa allemal wichtiger als wissenschaftliche Vernunft.
    K-141 "Kursk" ist allerdings Anno 2000 in der Barentsee gesunken. Das Schwesterboot "K-186 Omsk" fährt heute noch im Pazifik.
    Eine "Stalingrad" hätte es auch geben sollen, das UBoot "K-135 Wolgograd" wurde zwar auf Kiel gelegt, der Bau aber 1998 krisenbedingt aus Kapitalmangel abgebrochen, ebenso wie bei der "K-139 Belgorod". Damit endete die Serie "Projekt 949 Antey", benannt nach Antaios bzw Antäus, dem unbesiegbaren Riesen und Sohn von Poseidon und Gaia aus der griechischen Mythologie. Gegen den erst Herkules seinen ersten und einzigen "dokumentierten Luftsieg" verzeichnen konnte - indem er ihm kurzzeitig die erdverbundene Kraft der Gaia nahm und ihm anschließend die Luft abdrehte.

    Aber auch da hat nach dem (angeblichen) Ende des Kalten Krieges die propagierte "öffentliche Meinung" um 180 Grad gedreht: wurde das tatsächliche Potenzial der Roten Armee früher gigantisch übertrieben, wird es heute gezielt heruntergespielt. Bestes Beispiel das im Westen verlachte "Dampfschiff Admiral Kuszenow", das zwar sicherheitshalber immer einen Großschlepper zum Notfall-Bergen mitführt, aber in Syrien schneller und erfolgreicher operiert hat als mehrere US Carrier-Battlegroups im Irak.

    Um zum Thema "Brexit als Chance" zurückzukehren - kann mir durchaus vorstellen, irgendwann ab Ende 2017 oder in 2018 EUR/GBP wiederum langfristig/endlos Short zu gehen. Falls sich nach der laufenden Europhorie ein historisches, ggf "schräges" Doppeltop zB um die 2009er/2010er Spitzen ausbildet und der 2-Jahrestrend (grün) anschließend eine Trendumkehr triggert (vor die Skala rechts gehört ein "Nullkomma" comdirect rechnet hier aus unerfindlichen Gründen Euro/Pence statt Euro/Pound:

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von Al Bondy Hier:12.08.2017, 16:23 Beitrag anzeigen
    Um zum Thema "Brexit als Chance" zurückzukehren
    Ich wollte darauf hinweisen, dass Kategorien des Religionskrieges beim Brexit gültig sein könnten, aber frage mich niemand, wie der wirklich aufbaut. Der steht mit seinem Muster für mich in einer sehr langen Linie. Ob hier im Board einer damit arbeiten kann, stellt ganz andere Fragen. Vermutlich strukturiere ich für die meisten einfach nur skurril. Das tut ich effektiv keineswegs, nur sehr kultisch und kulturell. Bei Argentinien lag ich aber ausgesprochen richtig, was besagt: So lässt sich Geld auch anlegen. Die haben mich recht unerwartet am Ende zum erfolgreichen Geier gemacht. 500% in dieser Zeit dürften hier kaum als schlampig gelten. Der Zeithorizont von über zehn Jahren wird hier vermutlich als weniger attraktiv gelten, den ich mir locker lassen konnte. Da wäre nie aufgegangen für mich, wenn meine unterstellte Systematik falsch gewesen wäre, die dann aber global sein muss, was nicht überraschen würde. In meinen Beiträgen habe ich nichts ekklektisch gereiht, sondern die mir zentralen Aspekte und Widersprüche gelistet, was vielleicht etwas zusammenhanglos und als Staccato wirkt. Faktisch habe ich mit meinen Beiträgen zuletzt nur gesagt: Denkt mal in diese Richtung, die eine uralte Basis hat. Muster von Kulten und Kultur lassen sich als solche von Handlungsweisen sehr komplex nachweisen, das bis in Weltpolitik rein, was stellenweise die Frage stellt, ob es sich nicht um Eschatologie handelt. An einigen Stellen wird mir bis heute nicht klar, welche Dimension ich wirklich in die Hand bekam.
    Zuletzt geändert von Nandu; 12.08.2017, 19:14.

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Aramco will in New York an die Börse, nicht in London. Sicher auch eine Brexit-Folge

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von Nandu Hier:12.08.2017, 18:41 Beitrag anzeigen
    Ich wollte darauf hinweisen, dass Kategorien des Religionskrieges beim Brexit gültig sein könnten, aber frage mich niemand, wie der wirklich aufbaut. Der steht mit seinem Muster für mich in einer sehr langen Linie.
    ... mit den langen Linien hab ich durchaus meine Probleme mangels ausreichendem Detailwissen.
    Sofern man davon ausgeht, dass beim Brexit-Votum ua auch die "Osmanisierung Europas" eine Rolle gespielt haben könnte, lassen sich zumindest Linien von Gallipoli (Anno 1916, je nach Quelle 350-450.000 Tote und Verwundete, in der Bedeutung ebenso halbvergessen wie Kursk) bis heute ziehen. „Gazi Mustafa Kemal Pascha“ wurde dadurch zum Volkshelden und als "Kemal Atatürk" Vater der modernen Türkei. Mitsamt Anspruch auf eine neues Groß-Osmanisches Reich - und bis hin zu Erdogan, der sich als dessen potenzieller Nachfolger zu sehen scheint. Ebenso vergessen Liman von Sanders als preußischer Reformer des neuzeitlichen türkischen Militärs. Dem Merkel strategisch irgendwie unglücklich nacheiferte - indem sie Erdogan erst richtig bedeutsam und auch militärisch stark gemacht hat um sich anschließend sofort heftig mit ihm anzulegen.

    Bei uns ist das alles "tote Geschichte ohne Linien" - die Briten sowie Australier und Neuseeländer gedenken heute Gallipoli als eine der brutalsten und blutigsten WK1-Schlachten noch immer, die Türken sowieso. U.K. brauchte anschließend Jahre, um Jerusalem, Bagdad und Damaskus zu erobern und anschließend die Niederlage auszugleichen und gegen die Osmanen bis zum Suez-Kanal vorzudringen und damit Ägypten und das Mittelmeer zu kontrollieren - was wiederum später entscheidend mit zu Rommels Niederlage beitrug.

    Ich hab neulich ernsthaft nachgesehen, ob unter den rund 50 Parteien von denenj 42 zur Bundestagswahl antreten wollen, bereits eine deutsch-türkische interessenvertretend mit dabei wäre. Noch nicht - aber das wird garantiert auch noch kommen.

    Ob hier im Board einer damit arbeiten kann, stellt ganz andere Fragen. Vermutlich strukturiere ich für die meisten einfach nur skurril. Das tut ich effektiv keineswegs, nur sehr kultisch und kulturell.
    ... hatte neulich schon Eure Diskussion an anderer Stelle mitverfolgt.
    Für die Mehrheit sicher eher oft grenzwertig.

    Die deutsche Politik und Diplomatie denkt und agiert grundsätzlich völlig "muster- und linien-frei", macht bzw wiederholt prompt die entsprechenden Fehler, verführt aber im Konsens mit den Medien auch die Mehrheit dazu, ebenso zu denken bzw allgemeine Denkverbote zu befolgen. Kulte, Kultur, Riten, Religion oder gar Spiritualität haben im Weltbild der "Aufgeklärten" und zukünftig virtuell Digitalisierten nichts verloren. Schon garnicht Okkultismus - obwohl der zB für die NS-Zeit und viele damals führende "Größen" ausführlichst dokumentiert offenliegt. Und obwohl Afrika noch immer Okkultismus pur darstellt und auch andere Weltregionen sowie deren politische und geistige (Meinungs-)Führer davon absolut nicht frei sind - im Gegenteil. "Archaisch" ist gleichgesetzt mit "primitiv dumm" und "völlig unzeitgemäß" - obwohl wir alle und das Weltgeschehen davon mehr und stärker geprägt sind als ganz offensichtlich von rationaler Vernunft. Daher wird das alles sicherheitshalber Richtung Hokuspokus oder -stets wirksam- direkt als Verschwörungstheorie abgeschoben. Und anschließend wird sich dann gewundert, dass die Dinge oft doch "überraschend" völlig anders gelaufen sind als erwartet.

    Bei Argentinien lag ich aber ausgesprochen richtig, was besagt: So lässt sich Geld auch anlegen. Die haben mich recht unerwartet am Ende zum erfolgreichen Geier gemacht. 500% in dieser Zeit dürften hier kaum als schlampig gelten. Der Zeithorizont von über zehn Jahren wird hier vermutlich als weniger attraktiv gelten, den ich mir locker lassen konnte. Da wäre nie aufgegangen für mich, wenn meine unterstellte Systematik falsch gewesen wäre, die dann aber global sein muss, was nicht überraschen würde. In meinen Beiträgen habe ich nichts ekklektisch gereiht, sondern die mir zentralen Aspekte und Widersprüche gelistet, was vielleicht etwas zusammenhanglos und als Staccato wirkt. Faktisch habe ich mit meinen Beiträgen zuletzt nur gesagt: Denkt mal in diese Richtung, die eine uralte Basis hat. Muster von Kulten und Kultur lassen sich als solche von Handlungsweisen sehr komplex nachweisen, das bis in Weltpolitik rein, was stellenweise die Frage stellt, ob es sich nicht um Eschatologie handelt. An einigen Stellen wird mir bis heute nicht klar, welche Dimension ich wirklich in die Hand bekam.
    ... um Kulte, Kulturen und Religionsgeschichte fehlt mir schlicht das tiefere und frühgeschichtliche Wissen um damit auch nur ansatzweise systematisch umgehen zu können. Neuzeitlich historische Parallelen ziehen klappt etwas besser, und "Intuition/Bauchgefühl" gehört neben reiner Erfahrung sicher teils auch mit zu den archaischen Tugenden. Muster erkennen, Verbindungslinien ziehen oder Trends und Trendwenden identifizieren praktiziere ich ersatzweise eher aus markttechnischer Sicht - funktioniert nicht immer, aber immer öfter. Die möglichen Dimensionen sind mir zwar vage klar, ebenso die Gültigkeit archaischer Prinzipien, Handlungsmuster und Naturgesetze resp. auch "Marktgesetze" - von einer systematischen Anwendung bin ich dennoch (zum Glück ?) weit entfernt.

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Großbritannien: Arbeitslosigkeit fällt weiter - tiefster Stand seit 1975 http://de.4-traders.com/boerse-nachr...975--24954566/

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Zitat von stupidgame Hier:16.08.2017, 10:35 Beitrag anzeigen
    Großbritannien: Arbeitslosigkeit fällt weiter - tiefster Stand seit 1975 http://de.4-traders.com/boerse-nachr...975--24954566/
    ... tja und das alles nur, weil sie bisher die Vorteile der EU genießen dürfen ;-)

    Kommentar


    AW: BREXIT als Chance

    Nachdem aktuell weltweit fast überall die Arbeitslosigkeit fällt, halte ich das für etwas zu kurz gesprungen.

    Kommentar

Lädt...
X