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    Zitat von k1 Hier:08.02.2019, 09:43 Beitrag anzeigen
    ich fürchte der Brexit wird die Ungleichverteilung noch verstärken.
    Damit dürftest Du sehr richtig liegen. Die upper class will sich profitabel absichern wie weiland bei British Rail. Wenn die gehen, hinterlassen die immer leere Hüllen. Das lässt sich über sehr lange Zeiträume über diverse Krisen zurück verfolgen. Deren Madschlis ist nicht deren einzige kulturell fremde Einrichtung. Europa analysiert die nur nie zutreffend, sondern zitiert lieber deren Propagandabroschüren als "zuverlässige Quelle."

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    UK GDP is 1.5% below where we expected to be today in June 2016 !
    Aha, 1,5% in gut 2 1/2 Jahren !

    Das bewegt sich doch am Rande der Messungenauigkeiten - und wieviel Feiertage haben sich verschoben ? Und der Handelsstreit zw. Trump und China hat natürlich in GB keine Auswirkungen, anders als angeblich in Kontinentaleuropa ! Solche Deutungen sind doch einfach unseriös !


    V
    orhersagen für die Zukunft, was denn der Brexit "kosten" wird sind sicher schwierig und mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, ABER die Vergangenheit können die Forscher und Wissenschaftler da schon ganz gut berechnen und interpretieren. Der Bank von England da "bashing" vorzuwerfen ist absurd.
    Bisher sind die Briten noch in der EU ! "It's the economy, stupid" (B. Clinton) - und es geht um die Zukunft !






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    Zitat von Evita Hier:08.02.2019, 19:38 Beitrag anzeigen
    Aha, 1,5% in gut 2 1/2 Jahren !

    Das bewegt sich doch am Rande der Messungenauigkeiten - und wieviel Feiertage haben sich verschoben ? Und der Handelsstreit zw. Trump und China hat natürlich in GB keine Auswirkungen, anders als angeblich in Kontinentaleuropa ! Solche Deutungen sind doch einfach unseriös
    Also 1,5% sind brutal viel und in einer Nachbetrachtung mit all den Daten die zur Verfügung stehen sicher ganz weit außerhalb der "Messungenauigkeiten". "Feiertage" usw. - was glaubst Du denn wie blöd die Bank of England ist? Aber wenn bei Dir Fakten nicht zur Meinung passen, dann sind sie wohl unseriös... da erledigt sich dann die Diskussion.

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    Zitat von Evita Hier:07.02.2019, 19:13 Beitrag anzeigen
    3. Ist der Wille "lieber ein kleiner Herr, als ein großer Knecht" zu sein, wirklich so zu verurteilen - ist die Freiheit nicht ein Wert an sich ?
    Logisch ... so sind wir doch sozialisiert und dafür kämpfen wir hier doch jeden Tag:

    ... natürlich nur mit Nachweislink: https://genius.com/Janis-joplin-me-a...y-mcgee-lyrics

    Vgl. auch: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1252479.html

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    Zitat von k1 Hier:09.02.2019, 15:25 Beitrag anzeigen

    Also 1,5% sind brutal viel und in einer Nachbetrachtung mit all den Daten die zur Verfügung stehen sicher ganz weit außerhalb der "Messungenauigkeiten". "Feiertage" usw. -
    Wieso Nachbetrachtung? Es geht doch um die Abweichung von der Prognose; für die Prognose standen "all die Daten", die wir jetzt kennen, noch nicht zur Verfügung.

    Ich fand das Argument "Meßungenauigkeit" auch etwas daneben; aber grundsätzlich gebe ich Evita recht; insbesondere vor dem Hintergrund, daß die Wachstumsprognosen z.B. für D für 2019 gerade von 1,9% auf 1,0% praktisch halbiert wurden. Hochgerechnet kämen da deutlich mehr als 1,5% in 2,5 Jahren zusammen.

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    Die ersten Kasandras zum Breggsit tauchen auf: 100.000 Jobs in Deutschland in Gefahr. Und wie viele müssen wegen fehlender Importe von dort hier neu geschaffen werden. Handel ist Austausch, keine Monokausalbeziehung mit der alle argumentieren.

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    Zitat von Maikel Hier:10.02.2019, 08:31 Beitrag anzeigen
    Wieso Nachbetrachtung? Es geht doch um die Abweichung von der Prognose; für die Prognose standen "all die Daten", die wir jetzt kennen, noch nicht zur Verfügung.

    Ich fand das Argument "Meßungenauigkeit" auch etwas daneben; aber grundsätzlich gebe ich Evita recht; insbesondere vor dem Hintergrund, daß die Wachstumsprognosen z.B. für D für 2019 gerade von 1,9% auf 1,0% praktisch halbiert wurden. Hochgerechnet kämen da deutlich mehr als 1,5% in 2,5 Jahren zusammen.
    Carney hat auf der PK, aus der ich zitiert habe ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass diese 1,5% die Untergrenze dessen ist, was anzunehmen sein sollte. Klar kann man alle Zahlen immer anzweifeln, aber warum nun ausgerechnet die Briten solche deutlichen Wachstumsverluste seit Brexit erlitten haben während alle anderen Länder die ursprünglichen Prognosen sogar geschlagen haben, das soll dann auf einmal an den Feiertagen liegen!?

    Die Berechnungen anderer Institute, die Carney erwähnt hat gehen sogar von noch höheren eingetretenen Brexitverlusten aus. Und wenn man die Meldungen von Unternehmen, die etwas mit Großbritannien zu tun haben sich zusammenreimt, dann sind diese Wachstumsverluste durch den bevorstehenden Brexit auch plausibel - es wird halt weniger investiert und aktuell sogar in auf Dauer unproduktive höhere Lagerbestände "geparkt". Klar, dass die Wirtschaft durch den Brexit und das Britische Chaos darum gebremst wird und das zu negieren ist m.E. typische Brexiter Realitätsverweigerung.

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    @ GDP - Fetischisten:

    „Das Bruttosozialprodukt berücksichtigt die Luftverschmutzung, die Zigarettenwerbung und die Krankenwagen, die auf unseren Straßen Verletzte bergen. Es enthält die Kosten für Alarmanlagen, mit denen wir unsere Häuser schützen, und die Gefängnisse, in die wir jene einsperren, die dennoch in sie eingebrochen sind. Es steigt infolge der Zerstörung unserer Urwälder, an deren Stelle Städte wuchern. Es erfaßt die Produktion von Napalm, Atomwaffen und Panzerfahrzeugen, mit denen die Polizei Unruhen in unseren Städten bekämpft. Es steigt auch durch […] gewaltverherrlichende Fernsehsendungen, mit deren Hilfe man Kindern Spielzeug verkaufen will. Was es hingegen nicht berücksichtigt, ist der Gesundheitszustand unserer Kinder, die Qualität von Schule und Ausbildung oder die Fröhlichkeit unserer Spiele. Es mißt weder die Schönheit unserer Lyrik noch die Haltbarkeit unserer Ehen. Es schert sich nicht um die Qualität unserer politischen Debatten und um die Intelligenz unserer Abgeordneten. Es mißt weder unseren Mut noch den Grad unserer Reife und Kultiviertheit. Es sagt nichts über unser Mitgefühl mit anderen oder unser Engagement für unser Land. Mit einem Wort: Das Bruttosozialprodukt verzeichnet auf alles bis auf das, was das Leben lebenswert macht.“

    Robert Kennedy, 18.März 1968

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    Wirtschaftswachstum der EU-Länder (in % im Vorjahresvergleich)
    Belgien +1,5 +1,7 +1,5 +1,5 +1,4
    Bulgarien +3,9 +3,8 +3,5 +3,7 +3,6
    Dänemark +2,0 +2,3 +1,2 +1,8 +1,6
    Deutschland +2,2 +2,2 +1,5 +1,8 +1,7
    Estland +3,5 +4,9 +3,5 +2,8 +2,6
    Finnland +2,5 +2,8 +2,9 +2,2 +1,9
    Frankreich +1,2 +2,2 +1,7 +1,6 +1,6
    Griechenland -0,2 +1,5 +2,0 +2,0 +2,0
    Großbritannien +1,8 +1,7 +1,3 +1,2 +1,2
    Irland +5,0 +7,2 +7,8 +4,5 +3,8
    Italien +1,1 +1,6 +1,1 +1,2 +1,3
    Kroatien +3,5 +2,9 +2,8 +2,8 +2,6
    Lettland +2,1 +4,6 +4,1 +3,2 +2,9
    Litauen +2,4 +4,1 +3,4 +2,8 +2,5
    Luxemburg +2,4 +1,5 +3,1 +3,0 +2,7
    Malta +5,2 +6,7 +5,4 +4,9 +4,4
    Niederlande +2,2 +2,9 +2,8 +2,4 +1,8
    Österreich +2,0 +2,6 +2,7 +2,0 +1,8
    Polen +3,1 +4,8 +4,8 +3,7 +3,3
    Portugal +1,9 +2,8 +2,2 +1,8 +1,7
    Rumänien +4,8 +7,3 +3,6 +3,8 +3,6
    Schweden +2,7 +2,1 +2,4 +1,8 +1,8
    Slowakei +3,1 +3,2 +4,0 +4,1 +3,5
    Slowenien +3,1 +4,9 +4,3 +3,3 +3,0
    Spanien +3,2 +3,0 +2,6 +2,2 +2,0
    Tschechien +2,5 +4,3 +3,0 +2,9 +2,6
    Ungarn +2,3 +4,1 +4,3 +3,4 +2,6
    Zypern +4,8 +4,2 +3,9 +3,5 +2,9
    Quelle: Eurostat/EU-Kommission; *Schätzung - Stand: November 2018

    Da steht andere Länder doch viel schlechter da als die Briten - und das ganz ohne Brexit ! Und die Briten lagen schon 2015 unter dem deutschen Wachstum - vor dem Referendum !



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    Zitat von Evita Hier:10.02.2019, 21:29 Beitrag anzeigen
    @ GDP - Fetischisten:
    Gut, den derzeitigen Verlust an Lebensqualität der Briten durch die schon fast haßartig geführten Auseinandersetzungen auf der Insel kann man mit dem GDP natürlich nicht einfangen. Aber in wirtschaftlicher Hinsicht ist es schon ein guter Indikator.

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    Zitat von Evita Hier:10.02.2019, 21:42 Beitrag anzeigen
    Wirtschaftswachstum der EU-Länder (in % im Vorjahresvergleich)
    So Zahlen ohne Jahresangabe sind wenig hilfreich. Und zudem, wenn sie die Zeit vor Brexitabstimmung als Vergleich offensichtlich nicht aufzeigen.

    Fakt ist, dass die Briten von der Spitzengruppe der Wachstumsraten der Eurozone (2015) -vor Brexitabstimmung- an das derzeitige Ende (2017/18) gefallen sind.

    Kommentar


    Zitat von k1 Hier:10.02.2019, 22:00 Beitrag anzeigen

    Verlust an Lebensqualität der Briten durch die schon fast haßartig geführten Auseinandersetzungen
    da nehmen sich die Briten aber nix zu dem was in D so abgeht zwischen "links" und "rechts"

    der Brexit ist ja nur ein Symptom der tiefen Spaltung der westlichen Demokratien insgesamt

    Kommentar


    Zitat von k1 Hier:10.02.2019, 11:48 Beitrag anzeigen
    Und wenn man die Meldungen von Unternehmen, die etwas mit Großbritannien zu tun haben sich zusammenreimt, dann sind diese Wachstumsverluste durch den bevorstehenden Brexit auch plausibel - es wird halt weniger investiert und aktuell sogar in auf Dauer unproduktive höhere Lagerbestände "geparkt". Klar, dass die Wirtschaft durch den Brexit und das Britische Chaos darum gebremst wird und das zu negieren ist m.E. typische Brexiter Realitätsverweigerung.
    k1
    All das sind Gründe, warum ich auf einen pünkltölichen und harten Brexit, d.h. klare Voraisetzungen (WTO) Standard hoffe. Erst dann wird auch die EU ernstlich verhandeln, weil ihr rechtlicher (Noch-Mitglied) Hebel weg ist und sie auch den 39 Mrd echtes Geld nachlaufen darf

    Was die Wirtschaft betrifft, wird sich dann ab Q3/Q4 der vo Ihnen erwähnte Investitionsstau auflösen und das Wachstum im UK beschleunigen. Nichts von dem, was Sie k1 erwähnen ist überraschend, es sind transistion costs und in dieser Sicht einmal. Unsicherheit ist Gift für Wirtschaft und Börse.

    Ich frage mich und die ganze Runde im BB, warum die Vergangenheit und diese quasi Lehrbuch gemäße Entwicklung für Investoren so intressamnt sein soll ?? Bereits erhaltene Erträge vor einer Reorganisatiuon der Emittenten sind en Fall für die Steuererklärung aber nicht für zukunftsgerichtete Investitionsentscheidungen (Top- Beispiel DAX-P).

    In diesem Sinne sollten sich gerade im Bezug auf das UK Chancen zu "Buy the Brexit dips" bzw. "stop-loss fishing" bieten.

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    Zitat von Evita Hier:10.02.2019, 21:42 Beitrag anzeigen
    Da stehen andere Länder doch viel schlechter da als die Briten - und das ganz ohne Brexit !
    Italien, sonst keiner.

    Zitat von nanoforscher Hier:12.02.2019, 11:16 Beitrag anzeigen
    In diesem Sinne sollten sich gerade im Bezug auf das UK Chancen zu "Buy the Brexit dips" bzw. "stop-loss fishing" bieten
    Du hast wohl gerade Fish-and-chips auf dem Wiener Naschmarkt gegessen. In dieser Lage so zu kaufen ist so mutig, wie sich an Plumpudding mit Mint Sauce zu machen. Wenn ich etwas für absolut unkalkulierbar halte, dann alles, was nach May-Day am 19. 3. passiert

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    S
    o Zahlen ohne Jahresangabe sind wenig hilfreich ...
    Sorry, die Kritik wegen der fehlenden Jahreszahlen ist natürlich berechtigt, die waren beim Kopieren verlorengegangen, daher hier noch einmal die ganze Tabelle !

    Wirtschaftswachstum der EU-Länder (in % im Vorjahresvergleich)
    Belgien +1,5 +1,7 +1,5 +1,5 +1,4
    Bulgarien +3,9 +3,8 +3,5 +3,7 +3,6
    Dänemark +2,0 +2,3 +1,2 +1,8 +1,6
    Deutschland +2,2 +2,2 +1,5 +1,8 +1,7
    Estland +3,5 +4,9 +3,5 +2,8 +2,6
    Finnland +2,5 +2,8 +2,9 +2,2 +1,9
    Frankreich +1,2 +2,2 +1,7 +1,6 +1,6
    Griechenland -0,2 +1,5 +2,0 +2,0 +2,0
    Großbritannien +1,8 +1,7 +1,3 +1,2 +1,2
    Irland +5,0 +7,2 +7,8 +4,5 +3,8
    Italien +1,1 +1,6 +1,1 +1,2 +1,3
    Kroatien +3,5 +2,9 +2,8 +2,8 +2,6
    Lettland +2,1 +4,6 +4,1 +3,2 +2,9
    Litauen +2,4 +4,1 +3,4 +2,8 +2,5
    Luxemburg +2,4 +1,5 +3,1 +3,0 +2,7
    Malta +5,2 +6,7 +5,4 +4,9 +4,4
    Niederlande +2,2 +2,9 +2,8 +2,4 +1,8
    Österreich +2,0 +2,6 +2,7 +2,0 +1,8
    Polen +3,1 +4,8 +4,8 +3,7 +3,3
    Portugal +1,9 +2,8 +2,2 +1,8 +1,7
    Rumänien +4,8 +7,3 +3,6 +3,8 +3,6
    Schweden +2,7 +2,1 +2,4 +1,8 +1,8
    Slowakei +3,1 +3,2 +4,0 +4,1 +3,5
    Slowenien +3,1 +4,9 +4,3 +3,3 +3,0
    Spanien +3,2 +3,0 +2,6 +2,2 +2,0
    Tschechien +2,5 +4,3 +3,0 +2,9 +2,6
    Ungarn +2,3 +4,1 +4,3 +3,4 +2,6
    Zypern +4,8 +4,2 +3,9 +3,5 +2,9

    Quelle: Eurostat/EU-Kommission; *Schätzung



    Tut mir Leid, aber den BIP-Kram finde ich - unabhängig von der ohnehin fragwürdigen Aussagekraft der BIP-Messung - einfach Quatsch !

    Fakt ist doch, dass die Abwärtsrevision in Europa größer ist - 0,6 % - als in Großbritannien - nur 0,5 % - , und das trotz Brexit, der nur die Briten betrifft. Und der absolute Unterschied 1,2% zu 1,3% ist doch nun wirklich minimal !



    Donnerstag, 07.02.2019 16:47 Uhr

    "Die EU-Kommission rechnet damit, dass die größten europäischen Volkswirtschaften deutlich schwächer wachsen werden als angenommen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2019 in den 19 Staaten der Eurozone nur um 1,3 Prozent statt der im vergangenen Herbst geschätzten 1,9 Prozent zunehmen, teilte die Behörde mit. ..."

    "Die britische Notenbank erwartet im laufenden Jahr ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachstum als noch vor drei Monaten: Die Bank of England hat ihre Prognose auf 1,2 Prozent gesenkt. Im November war sie noch von 1,7 Prozent ausgegangen. Die Behörde warnte vor einem deutlichen Rückgang der Investitionen. ..."



    Und die FirmenNews über verschobene Investitionen finde ich auch nicht so aussagekräftig

    - zum einen melden sich da jetzt sowieso laufend die Remainer, die dagegen sind und sich Angst vor dem NoDeal-Szenarion haben und ganz gegen den Austritt sind

    - und zum anderen ist es doch nicht sehr überraschend, dass Investitionen aufgegeben und zurückgestellt werden, wenn sich ene Wirtschaftsabschwächung andeutet.


    Much noise about nothing !





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