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    Gebe mich geschlagen ;-) aber der Tenor bleibt - von "Untergang" des Euros kann wohl keine Rede sein - DAS sind alternativen Fakten.

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    Achso, und weil in Großbritannien ja das volle Chaos herrscht wird nun auch noch (demnächst) ein neuer Premierminster oder -in gesucht. Könnt ja auch sonst langweilig werden...

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    boah ey Tommy geh doch endlich... du nervst einfach nur noch

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    Zitat von Jojo Hier:28.03.2019, 17:33 Beitrag anzeigen

    Das argumentierst Du aber mit "alternativen Fakten"
    1 EUR war seit Einführung noch nie mehr wert als 1 GBP, Höchststand des Euros war 2008/2009 bei 1 GBP = 1,0224 EUR, siehe
    https://www.comdirect.de/inf/waehrun...orsBelowChart=
    Wie Mond ein Venezuela Fanatiker ist, sind Leute wie k1 Fanatiker der EU. Ernst kann man beide nicht nehmen.

    Das Eurouniversum ist keine 20 Jahre alt und wird nächstes Jahr „Volljährig“.
    Nach der Einführung stieg der Euro durch extreme Verschuldung der Südstaaten, die plötzlich in der Lage waren sich mit extrem niedrigen Zinsen zu verschulden.
    Im Verhältnis zu den hohen zweistelligen Zinssätzen bekamen Konsumenten der früheren Weichwährungsstaaten Geld quasi „"geschenkt"“, verschuldeten sich, nahmen Hypotheken praktisch „"umsonst“" auf, stimulierten die Wirtschaft, trieben Immopreise in schwindelnde Höhen. Der Euro stieg auf ca 1,60 - nicht weil der Euro so super toll, sondern weil er Symbol einer gigantischen Blase ist.

    Die Party war 2008 mit der weltweiten Rezession zu Ende. Die Blase platzte, Folge waren Pleiten, Hilfspakete, Nullzinspolitik, steigende Verschuldung, ECB Käufe von Anleihen der Südstaaten, die sonst bei der kleinsten Zinserhöhung Pleite gehen würden – und nicht zuletzt ein Euro, der von 1,60 auf nun 1,1250 um knapp 30% gefallen ist.

    Da eine Währungsanbindung eines Landes an eine fremde Währung noch nie funktionierte, wird auch die Anbindung von 19 Ländern an eine einzige Währung nicht funktionieren und letztlich Europa in wirtschaftliches und politisches Chaos stürzen.

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    Bin sicher kein EU Fanatiker. Aber eben auch kein GB Fanatiker. Die Ankündigungen der Brexiter, dass die EU / der Euro (oder wahlweise sonst etwas, das mit Kontinentaleuropa zu tun hat) morgen zusammenbricht gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten. Und realisiert hat sich nichts.

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    Zitat von k1 Hier:21.03.2019, 12:02 Beitrag anzeigen
    Brexit-Hängepartie Deutsche Wirtschaft fordert "klare Kante" gegenüber Briten
    Die EU muss die Reihen schließen - und sollte den Briten nicht weiter entgegenkommen: Laut einer Umfrage machen sich 85 Prozent der deutschen Unternehmen für ein hartes Vorgehen gegenüber London stark.
    k1 ...Arschbacken zusammen, bis dass sich die Scheisse in einem dummen Moment doch den Weg in die Hose bahnt ?

    Ich rechne inzwischen eher mit der einstweiligen Absage des Brexit und dem politischen Ende von Theresa May. Viel Spaß !!!

    und wenn etwas überfällig ist, dann eine klare Kante der Verbraucher und Investoren* gegen die Versager (Manager wie Unternehmen) im DAX. *sofern zumindest das nicht schon längst im Gange ist, im Vergleich zum S&P 500 ist der DAX Schrott

    Mit einigen Zugeständnissen, vor allem zu eimem managed no deal (möglichst mit befristeter Rückkehr Option) hätte eine Gesichts wahrende Lösung erreicht werden können. Mehr dazu im lesenswerten Blog "Lost in Europe". https://lostineu.eu/diese-alternativ...essel-verbaut/

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    Sie sollen einfach Affen ins Parlament setzen und die dann die Knöpfchen "Ja" oder "Nein" drücken lassen.
    Das ist dann in jedem Fall qualifizierter als das was bisher gelaufen ist.

    Nur noch peinlich, dieser Zirkus.

    Amis, Russen und Chinesen schauen genüsslich zu wie sich Europa sukzessive zerlegt.

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    Zitat von Aldy Hier:29.03.2019, 17:55 Beitrag anzeigen
    Amis, Russen und Chinesen schauen genüsslich zu wie sich Europa sukzessive zerlegt.
    Europa? Die Briten sich. Am 12. 4. ist doomsday, also no-deal-breggsit oder endless story mit Teilnahme an der EU-Wahl etc. nach dem Motto: Wir sind eigentlich nicht mehr drin, nehmen aber teil. Wenn die EU hier keine klare Kante zeigt, wäre ihr nicht mehr zu helfen.

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    Wer im Original und in unterschiedlichen Quellen lesen mag:

    https://www.newsnow.co.uk/h/UK/Brexit?type=ln

    Gefällt mir mit am Besten.

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    Zitat von frcg Hier:29.03.2019, 19:15 Beitrag anzeigen

    ... Am 12. 4. ist doomsday, ...... oder endless story mit Teilnahme an der EU-Wahl
    Das würde bedeuten ca die Hälfte der britischen Sitze im EU-Parlament belegen zukünftig Anti-EU Parlamentarier.
    Die Verhandler des EU- Austrittsvertrags haben sich verkalkuliert.
    Das war von Anfang an kein deal sondern ein Diktat mit Strafcharakter.
    Und damit nicht zustimmungsfähig, wie man überdeutlich beobachten kann.

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    Zitat von k1 Hier:29.03.2019, 07:12 Beitrag anzeigen
    Die Ankündigungen der Brexiter, dass die EU / der Euro (oder wahlweise sonst etwas, das mit Kontinentaleuropa zu tun hat) morgen zusammenbricht gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten. Und realisiert hat sich nichts.
    Es wäre ja schade, wenn diese „Krüppelwährung“ (in dem Fall ist dieser –- zugegeben bescheuerte - Ausdruck ausnahmsweise zutreffend)
    von heute auf morgen einfach „Weg“ wäre.
    Dann könnte man die erfolgreichen "„dead cat bounce"“-Trades ja gar nicht mehr durchführen.

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    Zitat von Binance Hier:29.03.2019, 03:28 Beitrag anzeigen
    Das Eurouniversum ist keine 20 Jahre alt und wird nächstes Jahr „Volljährig“.
    Der Euro als Buchgeld wurde am 1.1.1999 über die Fixierung der Wechselkurse eingefüht. Das Eurouiversum ist daher mehr als 20 Jahre alt.

    Und der Chart da oben (EUR vs USD) zeigt natürlich nur den dir passenden Ausschnitt. Auf die letzten 20 Jahre betrachtet herrscht da praktisch Gleichstand.

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    Zitat von eurohypo Hier:29.03.2019, 21:56 Beitrag anzeigen
    Das würde bedeuten ca die Hälfte der britischen Sitze im EU-Parlament belegen zukünftig Anti-EU Parlamentarier.
    Ja und? Nigel Farage und wie die ganzen "Brüller" da hießen waren auch bisher schon MEP. Das wird die Demokratie aushalten müssen.

    Zitat von eurohypo Hier:29.03.2019, 21:56 Beitrag anzeigen
    Die Verhandler des EU- Austrittsvertrags haben sich verkalkuliert.
    Das war von Anfang an kein deal sondern ein Diktat mit Strafcharakter.
    Und damit nicht zustimmungsfähig, wie man überdeutlich beobachten kann.
    Die Britischen Verhandler des EU-Austrittsvertrags haben sich in der Tat verkalkuliert. Das Problem waren die roten Linien von T.May die sich dadurch in einen Käfig von roten Linien begeben hat aus dem sie dann gefangen war. Dass die EU hier nicht den Briten die Vorteile aus dem Binnenmarkt ohne die entsprechenden Verpflichtungen hinterherwerfen kann ist klar und auf Grundlage der roten Linien von T.May wird es auch keine andere Vertragsvariante seitens der EU geben können.

    Dass das britische Parlament der Variante von T.May (derzeit) nicht zustimmt sieht man in der Tat (aber vielleicht anders als du meinst) und auch der hardcore Brexit ist bei den Abstimmungsvarianten eine der Lösungen mit der geringsten Zustimmung gewesen. Eine Zollunion (oder ggf. noch nähere Anbindungen an die EU) mit dem Streichen von einigen der roten Linien von T.May hat bei den Indikative Votes die höchste Zustimmungsrate gehabt.

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    Zitat von eurohypo Hier:29.03.2019, 21:56 Beitrag anzeigen
    Die Verhandler des EU-Austrittsvertrags haben sich verkalkuliert.
    Die Zeit der Nationalstaaten im Sinne des letzten Zeitalters - also seit Napoleon - ist vorbei, was in London nie angekommen ist. Zudem gibt es für die Normannen dort nur Oben und Unten, was in einer EU so nie gelten darf. Selbst ein britisches Austrittsdiktat konnte es nicht mehr geben, was das eigentliche Problem in London sein dürfte. Die sind nicht nur mit dem Brexit gegen die Wand gefahren. Im Grunde kann keine der Varianten als Lösung gelten, die akzeptabel wäre, weder in der EU noch in London. Die Briten sind in jeder Form zur Zumutung geworden. Dieser Flurschaden wird noch gar nicht diskutiert. Britannien könnte sich ebenso gut von der Landkarte streichen.

    London hat sich faktisch politisch annihiliert. Die Frage wäre, ob nur in Europa oder global. In der EU sollten Front National, AfD, Salvini, Wilders, Orban & Co. jetzt tief in Deckung gehen, denn London hat ihre Positionen gründlich verschlissen. Zukunft findet ohne die statt, so sie nicht rasant schnell umdenken. Hier ist ein neuer Nationen-Begriff fällig. Die politische und wirtschaftliche Einheit ist jetzt die EU. Die darf London geradezu die Füße küssen, das derart klar gemacht zu haben. Ob London das begreift, bleibt abzuwarten. Das baut erst mal vier neue Atom-U-Boote. Mehr passt in phönizische Hirne auch nicht rein. Man darf den Normannen sagen: In Baja California ist für euch noch Platz, Yukatan ist inzwischen wieder voll. Unter den Saguaros fallt ihr nicht weiter auf. Und geologisch soll Baja California wegen der Kontinentaldrift bald eine Insel sein ... so in etwa 10 Mio. Jahren. Man trällert schon: Es gibt kein Bier auf Hawaii ...

    Wie sagte Gorbatschow so treffend: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Bis dahin weiter Westminster-Hula.
    Zuletzt geändert von frcg; 30.03.2019, 11:23.

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    Zitat von k1 Hier:30.03.2019, 10:22 Beitrag anzeigen
    Ja und? Nigel Farage und wie die ganzen "Brüller" da hießen waren auch bisher schon MEP. Das wird die Demokratie aushalten müssen.



    Die Britischen Verhandler des EU-Austrittsvertrags haben sich in der Tat verkalkuliert. Das Problem waren die roten Linien von T.May die sich dadurch in einen Käfig von roten Linien begeben hat aus dem sie dann gefangen war. Dass die EU hier nicht den Briten die Vorteile aus dem Binnenmarkt ohne die entsprechenden Verpflichtungen hinterherwerfen kann ist klar und auf Grundlage der roten Linien von T.May wird es auch keine andere Vertragsvariante seitens der EU geben können.

    Dass das britische Parlament der Variante von T.May (derzeit) nicht zustimmt sieht man in der Tat (aber vielleicht anders als du meinst) und auch der hardcore Brexit ist bei den Abstimmungsvarianten eine der Lösungen mit der geringsten Zustimmung gewesen. Eine Zollunion (oder ggf. noch nähere Anbindungen an die EU) mit dem Streichen von einigen der roten Linien von T.May hat bei den Indikative Votes die höchste Zustimmungsrate gehabt.
    Die höchsten Zustimmungen hatten 2. Referendum und Zollunion, aber sonst stimme ich Dir zu. Es gibt eine gewisse Chance, dass sich diese beiden proeuropäischen Lager bis Montag auf eine Linie verständigen und dann mal ein Yes bekommen. Allerdings wäre das rechtlich und politisch genauso wenig bindend, als wenn es wieder nur zu knappen Nos kommen würde. Am Ende wird den Briten nichts anderes übrig bleiben, als nach General Elections das Thema noch einmal ganz von vorn anzugehen und dabei sollte die Regierung das Parlament gleich zu Beginn besser einbinden.

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